Advent, Advent...das zweite Lichtlein brennt!

Für unser zweites Weihnachtsprojekt haben wir uns mit dem Thema Weihnachtsbäume auseinandergesetzt. Fast 30 Millionen Christbäume finden jedes Jahr ihren Weg in die deutschen Wohnzimmer und haben dort für ein paar Wochen ihren kurzen Auftritt. 

Kaum einer will auf diese Tradition verzichten, denn was wäre Weihnachten ohne einen geschmückten Baum, der an Heiligabend alle in seinen warmen Lichterglanz hüllt?

Doch nur die wenigsten machen sich viele Gedanken über die Herkunft ihres Weihnachtsbaumes. Dabei stammen über 80 Prozent der Nadelgehölze aus riesigen Plantagen die in Monokulturen ohne Nutzen für das Ökosystem und mit reichlich Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln in Rekordzeit hochgezüchtet werden. Diese werden dann vorzugsweise aus Dänemark, Ungarn und Polen importiert, wobei die langen Transportwege die Umwelt zusätzlich belasten.

Wer auf einen grünen Chemiecocktail zu Hause verzichten und die CO2-Bilanz möglichst gering halten möchte, sollte am besten einen ökologisch zertifizierten, heimischen Weihnachtsbaum kaufen, der mit einem Bio-, Bioland-, Naturland-, Demeter-, oder FSC-Siegel ausgezeichnet ist. Die Umweltorganisation Robin Wood und Proplanta helfen Interessierten beispielsweise bei der Suche nach einem nahegelegenen Anbieter.

Auch wir haben uns bei Familie Menzinger in Oberbrunn einen kleinen Agentur-Weihnachtsbaum ausgesucht:





Unsere 3 Tipps für den Christbaumkauf:

  1. Die Nordmanntanne gilt zwar als beliebter Weihnachtsbaum bei uns, wächst aber ursprünglich nicht in Deutschland. Es ist daher besser, sich für eine heimische Baumart wie Fichte, Kiefer oder Tanne zu entscheiden.
  2. Sollte der Baum kein Herkunftssiegel aufweisen, sollten die Käufer bei den Anbietern nachfragen, woher er stammt.
  3. Um zu überprüfen, wie frisch der Christbaum ist, können die Käufer ihn einmal mit dem Stamm auf den Boden stoßen: Rieseln bereits die ersten Nadeln herunter, ist das ein Indiz, dass der Baum schon eine längere Reise hinter sich haben könnte. Zu Hause sollte er am besten ins Wasser gestellt werden, um möglichst lange frisch zu bleiben.


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