Die Green Travel Conference 2017 – vom Auto mit Solarzellen bis zum „Green Lifestyle Guide“

Schnell mal die Freundin in Berlin besuchen, übers Wochenende einen Städtetrip  nach Barcelona unternehmen und im Sommer geht’s zwei Wochen nach Thailand. Heutzutage sind die Reisemöglichkeiten ja fast grenzenlos. Doch während wir fröhlich um den Erdball fliegen, leidet die Umwelt unter dem zunehmenden Tourismus.

Auf der Green Travel Conference 2017 powered by Sleep Green Hotels in Wien diskutierten die Teilnehmer wichtige Aspekte rund um nachhaltige Mobilität und Reisen. Melanie war dabei und stellt euch spannende neue Konzepte vor.

Ziel der Konferenz war es auch, die Aufmerksamkeit der Konsumenten zu gewinnen und vor allem das Bewusstsein für nachhaltiges Reisen zu wecken. Im Hinblick auf die Fortbewegung präsentierten die beiden Münchner Mädels Navina Pernsteiner und Simone Wolf den „Sion“. Die Idee für das Elektroauto entstand in einer ganz normalen Garage. Mittlerweile kümmert sich ein ganzes Team um das Auto mit Solarzellen. 30 Kilometer pro Tag sollen die Besitzer dann kostenlos dank der Sonne fahren können. Ein spezielles Moos im Innenraum filtert dazu gleich den Feinstaub. Im Sommer soll es die ersten Testfahrten geben. Also anmelden und ausprobieren!

Mit einer weiteren innovativen Idee überraschte Lucas Spreiter, Student der Technischen Universität in München. Mit dem Entwicklungsteam WARR Hyperloop gewann er im Januar in Los Angeles den Wettbewerb bei Elon Musk. Für alle, denen der Begriff Hyperloop noch zu sehr nach Science-Fiction klingt: Schon in naher Zukunft sollen die Zugkapseln durch teilevakuierte Röhren „geschossen“ werden – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1200 km/h! Die Röhren sind auf Stelzen entlang von Autobahnen geplant. So brauchen die Entwickler nicht viel Land kaufen und könnten eine günstige Alternative zum Flugzeug erschaffen. Klingt zwar erstmal nach Achterbahn,hat aber das Potenzial zur echten Verbesserung der Transportmöglichkeiten.

Die Journalistin und Autorin Barbara van Melle sprach dagegen über die Bedeutung von Slow Food und stellte im Zuge dessen auch das Konzept des Slow Food Travel vor. Dabei sollen interessierte Urlauber durch aktive Beteiligung in den verschiedenen Regionen lernen, wie die Lebensmittel hergestellt werden. Dadurch wollen die Initiatoren das Bewusstsein für den Wert und die Arbeit von Imkern, Bäckern oder Bauern stärken.

Um das Bewusstsein bei den Konsumenten geht es ebenso Andreas Miedaner. Sein Ziel ist es, Nachhaltigkeit einfacher zu gestalten. Aufgrund der vielen verschiedenen Gütesiegel herrsche derzeit mehr Verwirrung als Orientierung, sagte er. Deshalb entwickelte er den ersten „Green Lifestyle Guide“ namens Treeday. Dieser macht nachhaltiges Engagement sichtbar und messbar. So sollen die Konsumenten schnell und einfach grüne Unternehmen wie Hotels, Restaurants, oder auch Modegeschäfte finden können. Insgesamt 80 Branchen sind auf der Plattform zu finden!

Wer jetzt neugierig auf mehr Ideen ist, informiert sich entweder unter www.green-travel-conference.com oder kann sich bereits auf nächstes Jahr freuen: Eine Fortsetzung der Konferenz ist geplant, dann wahrscheinlich am Standort München. Wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei!

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    18.04.2017 | 02:56 | Lewisbipse sagt:
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