Reiseziel des Monats: Jordanien

Eines der sieben neuen Weltwunder, bunte Korallenriffe und bizarre Steinformationen mitten in der Wüste. Jordanien hat nicht nur kulturell viel zu bieten. Kombiniert mit seinen Naturwundern und den warmen Temperaturen ist es das perfekte Reiseziel im November. Melanie verrät die besten Tipps für ein einzigartiges Orient-Erlebnis.

Das muss ins Gepäck: Leichte, lange Hosen und Shirts, um den  Jordaniern in Sachen Kleidungsvorschriften respektvoll gegenüber zu treten. Die Einheimischen wissen es sehr zu schätzen, wenn sich Touristen nicht in kurzen Hosen, tief ausgeschnittenen Oberteilen oder gar Muskelshirts zeigen, auch wenn das nach meinen Beobachtungen keine weiteren Konsequenzen nach sich zieht. Ein weiterer Tipp für Frauen, die besonders Wert auf Kultur und Traditionen legen: Die Farbe Weiß ist hier eigentlich den Männern vorbehalten.

Das ist Pflicht: Ein Besuch in der antiken Felsenstadt Petra. In der Antike war sie Hauptstadt des Reiches der Nabatäer, heute zählt sie zu den sieben neuen Weltwundern. Schon der Weg dorthin ist umwerfend: Zunächst geht es durch eine Schlucht, deren Wände bis zu hundert Meter empor ragen. Hier jagt bereits ein Fotomotiv das nächste. Am bekanntesten ist am Ende dieser Schlucht wohl das Schatzhaus von Petra, dessen Bild zahlreiche Jordanien-Reiseführer ziert und sogar Schauplatz einer Indiana Jones Verfilmung war. Beeindruckend sind aber auch die Felsengräber oder das römische Amphitheater.

Da schmeckt’s: In den Gassen der Hafenstadt Aqaba. Klar, denn hier gibt es frischen Fisch und Meeresfrüchte. Im Royal Yacht Club of Jordan genießen die Gäste zudem einen tollen Blick auf das Meer. Aqaba ist übrigens auch das Ziel leidenschaftlicher Schnorchler und Taucher aus aller Welt. Die Korallenriffe und vielseitige Fischwelt können Wasserscheue aber ebenso mit einem Glasboot bestaunen.

Da ist Melanies Lieblingsplatz: Mitten in Wadi Rum, dem größten Wadi in Jordanien. Die hohen Sandstein- und Granitfelsen, die sich majestätisch zwischen den Dünen erheben, bieten sensationelle Aussichten. Es ist ein wahrlich magischer Moment, an einem der vielen Plätze während einer Jeep-Safari zu halten, den Sonnenuntergang zu beobachten und die Felswände und Steinformationen im goldenen Glanz zu betrachten. Für das perfekte Erlebnis planen Besucher am besten noch ein Abendessen in einem Beduinencamp ein.  

Das muss mit heim: Für die Küche finden Gourmets hier zahlreiche Gewürze und Gewürzmischungen wie die Thymian-Sesam-Sumak-Kräutermischung zaatar. Ein wunderschönes Andenken sind auch die bunt gefüllten Sandflaschen mit Kamel- und Wüstenmotiven. 

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