Reiseziel des Monats: Marrakesch

1001 Nacht, bunte Farben, duftende Gewürze und Mosaike wohin man sieht – das ist Marrakesch! Mit perfekter Anbindung an den Flughafen landen Urlauber hier nach nur dreieinhalb Stunden Flugzeit in einer anderen Welt, mit der atemberaubenden Kulisse des Atlasgebirges im Hintergrund und dem orientalischen Flair der Medina. Durch die zentrale Lage der Stadt ist Marrakesch außerdem der perfekte Ausgangspunkt für Tagesausflüge an die Küste oder in die Wüste.

Mit um die 30° Celsius Tagestemperatur und einem beständigen erfrischenden Wind, eignet sich der Monat Mai bestens für einen Urlaub in die Königsstadt des Landes. Aufgrund der Nähe ist Marrakesch aber auch ideal für ein verlängertes Wochenende. Mellie verbrachte 10 Tage dort und hat den Reisecheck gemacht...

Das muss ins Gepäck: luftige Kleidung, die über Knie und Schultern geht, Sonnenbrille, Sonnencreme

Das ist Pflicht: Durch die Souks – also den riesigen bunten Markt – in der Medina bummeln Hier gibt es Gewürze, Teppiche, Leder- und Tonwaren, Lampen und das seltene, selbst hergestellte Arganöl. Zugegeben, als Ortsfremder ist es fast unmöglich, im Gassengewirr den Überblick zu behalten, aber es lohnt sich immer tiefer in das Straßengeflecht einzudringen, denn erst dann gelangen Reisende zu den Geschäften, in denen auch die Einheimischen einkaufen. Die engen Straßen sind oft überdacht, sodass es dort selbst bei 35° Celsius noch richtig angenehm ist.

Da schmeckt’s Das Nationalgericht Marokkos ist die Tajine. In einer Tonkuppel werden dafür Kartoffeln, Gemüse und Fleisch deftig gewürzt, über dem Feuer gegart und direkt in den groben Gefäßen mit Brot serviert. Hungrige Stadtbummler bekommen sie an den vielen kleinen Garküchen überall in der Medina und können sich durch verschiedenste Variationen probieren. Und zur Nachspeise? Gibt es natürlich frisch gepressten Orangensaft, der schmeckt in Marrakesch so richtig nach Sonne und Urlaub – lecker!

Da ist was los: In der Stadt ist zwar auch tagsüber einiges geboten, doch erst wenn es dunkel wird, erwacht Marrakesch wirklich zum Leben. Auf dem großen Marktplatz Djemaa el Fna tummeln sich dann nämlich Gaukler, Henna-Künstlerinnen, traditionellen Tanz- und Musikgruppen und Schlangenbeschwörer dicht an dicht und entführen die Besucher in die Welt von 1001 Nacht.

Da sind die Locals Wem all die Geräusche, Gerüche und Eindrücke auf Dauer zu anstrengend werden, der kann sich für einen entspannten Nachmittag in den Menara Garten begeben. Dieser gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und wird vor allem auch von den Einheimischen gerne zum Picknicken, Lernen, Spielen oder Ausruhen genutzt.

Da ist Mellie’s Lieblingsplatz: Ein besonderes Erlebnis ist ein Abendessen über dem bunten Treiben des Djemaa el Fna. Um den Marktplatz gibt es zahlreiche kleine Restaurants und Cafés, wie das Café Kif Kif. Vom zweiten Stock aus haben Nachtschwärmer dort zwischen Lampions und Kerzenschein einen weiten Blick auf den belebten Marktplatz, und befinden sich gleichzeitig doch fernab von allem Trubel im romantischen Lichtermeer – Fantastisch!

Das kann man sich sparen: Eine Stadtführung durch die Souks: auch, wenn Besucher  in den Gassen mit den vielen Tüchern, Teppichen und Töpfen leicht die Orientierung verlieren, sollten sie es zulassen, sich für einige Zeit in dem Straßengewirr zu verirren, denn anhand der Koutoubia-Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt, findet sich schlussendlich doch immer der Rückweg. Touristen-Guides hingegen, bringen die Urlauber meistens gezielt zu den Geschäften, in denen sie Provision bekommen und setzen die Führung erst dann fort, wenn die Kundschaft auch etwas gekauft hat.

Da muss man nicht hin: Kamelreiten zwischen Autolärm und Souvenirverkäufern durch einen belebten Park? Das ist wenig romantisch und schlichtweg das Geld nicht wert. Wer genug Zeit hat, sollte stattdessen lieber auf eine Wüstentour gehen, denn dann reiten Abenteuerlustige mit einer Karawane zwischen den Sanddünen in den Sonnenuntergang und übernachten hinterher wildromantisch in einem Bärber-Zelt.

Das muss mit heim: Wer vom leckeren marokkanischen Essen nicht genug bekommt, kann sich ein Stück vom Urlaubsglück mit in die Heimat nehmen. Die praktischen Tongefäße, in denen die Tajinen zubereitet werden, sind in allen Größen und Farben in den Souks zu finden. In Kochkursen lernen kulinarisch Interessierte die simple Zubereitung der landestypischen Kost. Nicht vergessen: für das authentische Aroma sorgen die marokkanischen Gewürzmischungen, die es auf dem Markt zu kaufen gibt.

 

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