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  • Linksverkehr - so geht es sicher durch den "Gegenverkehr"

    MĂĽnchen, 26. Juli 2017

    Wer sich im Urlaub nicht an einen Ort binden und während seines Aufenthaltes unabhängig Land und Leute erkunden möchte, entscheidet sich häufig für eine Rundreise mit dem eigenen Auto oder einem Leihwagen. Doch wehe dem, der in einem Land mit Linksverkehr unterwegs ist. Die Furcht vor der ungewohnten Verkehrssituation treibt vielen schon lange vor dem Reiseantritt den Angstschweiß auf die Stirn und trübt so manche Urlaubsvorfreude. Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) weiß, was es im Linksverkehr zu beachten gilt und gibt hilfreiche Tipps zur Eingewöhnung in die "verkehrte Welt".


    Warum Linksverkehr? - ein Ausblick in die Geschichte
    "Bereits im Mittelalter, lange bevor Automobile die Straßen bevölkerten, gab es Regelungen und Gesetze, auf welcher Straßenseite Fuhrwerke zu fahren hatten", erklärt die Reiseexpertin. Um den Ursprung des Linksverkehrs ranken sich verschiedene Legenden. Eine mögliche Theorie stützt sich auf die Mehrheit der Rechtshänder. Da Menschen früher wie heute bevorzugt von links auf Pferde - oder heute Fahr- und Motorräder steigen, sind sie am linken Straßenrand sicherer und vom vorbeirauschenden Verkehr geschützt. Zudem konnten sich die Reiter zur Begrüßung die rechte Hand reichen, wenn sie sich begegneten. Nach einer anderen Herleitung könnte sich der damals vorherrschende Linksverkehr aus der Schifffahrt heraus entwickelt haben. Das Steuerbord der Briten war üblicherweise rechts montiert. Erst mit den Eroberungsfeldzügen Napoleons und später durch die Verbreitung des Autos im frühen 20. Jahrhundert, stellten immer mehr Länder ihre Verkehrsordnung auf rechts um. Dennoch herrscht heute in 59 Ländern Linksverkehr, größtenteils in früheren britischen Kolonien, aber auch in Thailand, Japan und kleinen Inselstaaten wie Bermuda.


    Was ist alles anders? - fahren im Uhrzeigersinn
    Wer sich für den Auslandsaufenthalt einen Leihwagen nimmt, tut sich im Linksverkehr mit einem Automatikgetriebe leichter, da Bremse, Kupplung und Gaspedal zwar an der gewohnten Stelle sind, die Schaltung sich jedoch nicht rechts, sondern links vom Lenkrad befindet. Anfangs ist es oft ungewohnt, mit der "falschen Hand" zu schalten und mit Automatik kann sich der Fahrer ganz auf den Verkehr konzentrieren. Auch die Gewohnheit, sich auf der Fahrbahn eher links zu halten, kann im linksgesteuerten Verkehr zur Falle werden. Daher empfiehlt es sich, zu Anfang ein möglichst kleines Leihauto zu mieten und sich während der Fahrt stets am Mittelstreifen der Fahrbahn zu orientieren. Besonders beim Abbiegen ist höchste Konzentration gefragt. Analog zur Linksabbiegerspur hierzulande, gibt es im Linksverkehr eine Rechtsabbiegerspur. "Hier sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein, um nicht versehentlich aus Gewohnheit auf die falsche Straßenseite abzubiegen", warnt Birgit Dreyer. Ebenfalls anders als in Deutschland, verläuft im Linksverkehr die Fahrtrichtung in Kreisverkehren im Uhrzeigersinn. Vorfahrt haben die von rechts kommenden Fahrzeuge. Die Regel "rechts vor links" gibt es im Linksverkehr weder in dieser, noch in umgekehrter Form. Stattdessen wird die Vorfahrt meist durch das sogenannte "Give way" - also "Vorfahrt gewähren" - Verkehrszeichen geregelt. Ist dies nicht der Fall, wird die Situation durch Handzeichen geklärt.


    Unterwegs mit dem eigenen Auto
    Wer mit dem eigenen Auto in ein Land mit Linksverkehr reist, sollte im Vorfeld unbedingt die Scheinwerfer neu einstellen und das Abblendlicht für die Dauer des Aufenthalts abkleben. Diese sind gewöhnlich so eingestellt, dass sie die rechte Fahrbahn beleuchten. Im Linksverkehr würden die entgegenkommenden Fahrer geblendet werden. Zudem ist beim Überholen besondere Vorsicht geboten. "Da die Seitenspiegel des Autos nicht auf den Überholvorgang von rechts ausgerichtet sind, kann die Straße nicht eingesehen und ein von hinten nahender Verkehrsteilnehmer leicht übersehen werden", weiß Dreyer. Die Reiseexpertin empfiehlt daher, sich mehr auf den Rückspiegel, statt auf die Seitenspiegel zu konzentrieren.


    Tipps für die erste Fahrt
    Gerade bei der ersten Fahrt in "fremdem Territorium" erleichtern diese Tipps die Eingewöhnung in den linksgeregelten Verkehr:
    * Vor der Reise ist es ratsam das links Einparken zu üben. Dies geht gut in einer ruhigen Einbahnstraße und hilft dabei, sich an die ungewohnten Umstände zu gewöhnen.
    * Vor der ersten Fahrt sollte der Fahrer die geplante Route genau studiert haben. Auch wenn ein Navi den Weg angibt, verschafft dies eine bessere Orientierung und der Fahrer kann sich ganz auf den Verkehr fokussieren.
    * Zu Beginn empfehlen sich ein möglichst defensives Fahrverhalten und die Orientierung am Vordermann.
    * Für die erste Strecke sollten keine allzu großen Distanzen gewählt werden. Die körperlichen und vor allem geistigen Belastungen durch die ungewohnte Verkehrssituation sind nicht zu unterschätzen.
    * Am besten ist es, von einem Flughafen außerhalb der Innenstadt zu starten und die erste Fahrt in einer möglichst verkehrsberuhigten Umgebung zu machen.
    * Wer will, kann sich online sogar ein Fahrschul-Programm herunterladen, das den linksgeregelten Verkehr simuliert. So können sich Unsichere schon vorab in die neuen Verkehrssituationen hineindenken.

    Spezielles Versicherungspaket für Vielfahrer
    Wer das ganze Jahr ohne Flugzeug auskommt, ist mit dem Jahres-RundumSorglos-Schutz Auto, Bus & Bahn der ERV bestens abgesichert. Wenn der eigene PKW auf dem Weg in den Urlaub oder im Zielland durch eine Panne oder einen Unfall fahruntüchtig wird, übernimmt die ERV. Wie bei den Pannen vor der Abreise werden nicht genutzte Reiseleistungen oder zusätzliche Reisekosten und die Kosten für ein Mietfahrzeug erstattet. Bei einer außerplanmäßigen Beendigung der Reise kümmert sich die ERV außerdem um die Rückreise und zusätzliche Rückreisekosten.
    Weitere Informationen unter www.erv.de.

Linksverkehr - so geht es sicher durch den "Gegenverkehr" • Medien-Informationen

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Linksverkehr - so geht es sicher durch den "Gegenverkehr" • Hintergrundtexte

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Linksverkehr - so geht es sicher durch den "Gegenverkehr" • Bilder

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    MĂĽnchen, 26. Juli 2017

    Wer sich im Urlaub nicht an einen Ort binden und während seines Aufenthaltes unabhängig Land und Leute erkunden möchte, entscheidet sich häufig für eine Rundreise mit dem eigenen Auto oder einem Leihwagen. Doch wehe dem, der in einem Land mit Linksverkehr unterwegs ist. Die Furcht vor der ungewohnten Verkehrssituation treibt vielen schon lange vor dem Reiseantritt den Angstschweiß auf die Stirn und trübt so manche Urlaubsvorfreude. Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) weiß, was es im Linksverkehr zu beachten gilt und gibt hilfreiche Tipps zur Eingewöhnung in die "verkehrte Welt".


    Warum Linksverkehr? - ein Ausblick in die Geschichte
    "Bereits im Mittelalter, lange bevor Automobile die Straßen bevölkerten, gab es Regelungen und Gesetze, auf welcher Straßenseite Fuhrwerke zu fahren hatten", erklärt die Reiseexpertin. Um den Ursprung des Linksverkehrs ranken sich verschiedene Legenden. Eine mögliche Theorie stützt sich auf die Mehrheit der Rechtshänder. Da Menschen früher wie heute bevorzugt von links auf Pferde - oder heute Fahr- und Motorräder steigen, sind sie am linken Straßenrand sicherer und vom vorbeirauschenden Verkehr geschützt. Zudem konnten sich die Reiter zur Begrüßung die rechte Hand reichen, wenn sie sich begegneten. Nach einer anderen Herleitung könnte sich der damals vorherrschende Linksverkehr aus der Schifffahrt heraus entwickelt haben. Das Steuerbord der Briten war üblicherweise rechts montiert. Erst mit den Eroberungsfeldzügen Napoleons und später durch die Verbreitung des Autos im frühen 20. Jahrhundert, stellten immer mehr Länder ihre Verkehrsordnung auf rechts um. Dennoch herrscht heute in 59 Ländern Linksverkehr, größtenteils in früheren britischen Kolonien, aber auch in Thailand, Japan und kleinen Inselstaaten wie Bermuda.


    Was ist alles anders? - fahren im Uhrzeigersinn
    Wer sich für den Auslandsaufenthalt einen Leihwagen nimmt, tut sich im Linksverkehr mit einem Automatikgetriebe leichter, da Bremse, Kupplung und Gaspedal zwar an der gewohnten Stelle sind, die Schaltung sich jedoch nicht rechts, sondern links vom Lenkrad befindet. Anfangs ist es oft ungewohnt, mit der "falschen Hand" zu schalten und mit Automatik kann sich der Fahrer ganz auf den Verkehr konzentrieren. Auch die Gewohnheit, sich auf der Fahrbahn eher links zu halten, kann im linksgesteuerten Verkehr zur Falle werden. Daher empfiehlt es sich, zu Anfang ein möglichst kleines Leihauto zu mieten und sich während der Fahrt stets am Mittelstreifen der Fahrbahn zu orientieren. Besonders beim Abbiegen ist höchste Konzentration gefragt. Analog zur Linksabbiegerspur hierzulande, gibt es im Linksverkehr eine Rechtsabbiegerspur. "Hier sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein, um nicht versehentlich aus Gewohnheit auf die falsche Straßenseite abzubiegen", warnt Birgit Dreyer. Ebenfalls anders als in Deutschland, verläuft im Linksverkehr die Fahrtrichtung in Kreisverkehren im Uhrzeigersinn. Vorfahrt haben die von rechts kommenden Fahrzeuge. Die Regel "rechts vor links" gibt es im Linksverkehr weder in dieser, noch in umgekehrter Form. Stattdessen wird die Vorfahrt meist durch das sogenannte "Give way" - also "Vorfahrt gewähren" - Verkehrszeichen geregelt. Ist dies nicht der Fall, wird die Situation durch Handzeichen geklärt.


    Unterwegs mit dem eigenen Auto
    Wer mit dem eigenen Auto in ein Land mit Linksverkehr reist, sollte im Vorfeld unbedingt die Scheinwerfer neu einstellen und das Abblendlicht für die Dauer des Aufenthalts abkleben. Diese sind gewöhnlich so eingestellt, dass sie die rechte Fahrbahn beleuchten. Im Linksverkehr würden die entgegenkommenden Fahrer geblendet werden. Zudem ist beim Überholen besondere Vorsicht geboten. "Da die Seitenspiegel des Autos nicht auf den Überholvorgang von rechts ausgerichtet sind, kann die Straße nicht eingesehen und ein von hinten nahender Verkehrsteilnehmer leicht übersehen werden", weiß Dreyer. Die Reiseexpertin empfiehlt daher, sich mehr auf den Rückspiegel, statt auf die Seitenspiegel zu konzentrieren.


    Tipps für die erste Fahrt
    Gerade bei der ersten Fahrt in "fremdem Territorium" erleichtern diese Tipps die Eingewöhnung in den linksgeregelten Verkehr:
    * Vor der Reise ist es ratsam das links Einparken zu üben. Dies geht gut in einer ruhigen Einbahnstraße und hilft dabei, sich an die ungewohnten Umstände zu gewöhnen.
    * Vor der ersten Fahrt sollte der Fahrer die geplante Route genau studiert haben. Auch wenn ein Navi den Weg angibt, verschafft dies eine bessere Orientierung und der Fahrer kann sich ganz auf den Verkehr fokussieren.
    * Zu Beginn empfehlen sich ein möglichst defensives Fahrverhalten und die Orientierung am Vordermann.
    * Für die erste Strecke sollten keine allzu großen Distanzen gewählt werden. Die körperlichen und vor allem geistigen Belastungen durch die ungewohnte Verkehrssituation sind nicht zu unterschätzen.
    * Am besten ist es, von einem Flughafen außerhalb der Innenstadt zu starten und die erste Fahrt in einer möglichst verkehrsberuhigten Umgebung zu machen.
    * Wer will, kann sich online sogar ein Fahrschul-Programm herunterladen, das den linksgeregelten Verkehr simuliert. So können sich Unsichere schon vorab in die neuen Verkehrssituationen hineindenken.

    Spezielles Versicherungspaket für Vielfahrer
    Wer das ganze Jahr ohne Flugzeug auskommt, ist mit dem Jahres-RundumSorglos-Schutz Auto, Bus & Bahn der ERV bestens abgesichert. Wenn der eigene PKW auf dem Weg in den Urlaub oder im Zielland durch eine Panne oder einen Unfall fahruntüchtig wird, übernimmt die ERV. Wie bei den Pannen vor der Abreise werden nicht genutzte Reiseleistungen oder zusätzliche Reisekosten und die Kosten für ein Mietfahrzeug erstattet. Bei einer außerplanmäßigen Beendigung der Reise kümmert sich die ERV außerdem um die Rückreise und zusätzliche Rückreisekosten.
    Weitere Informationen unter www.erv.de.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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