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Aktuelle Medien-Informationen

  • Dirndldrahn, Schuhplatteln & Trachtenkult

    Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien

    Prien am Chiemsee/München, 15. Februar 2018

    In Prien am Chiemsee sind bayerische Traditionen und Feste tief in der Dorfgemeinschaft verankert. Der Gebirgstrachten-Erhaltungsverein Prien am Chiemsee pflegt und fördert seit über 120 Jahren die heimatliche Kultur und ist Treffpunkt für alle Generationen. „Das Schöne an unserem Trachtenverein ist, dass man nie zu jung oder zu alt dafür ist. Die Gepflogenheiten und Bräuche werden in den Familien weitergegeben und letztendlich bleibt so auch die Priener Kultur lebendig“, meint Claudia Rabe, Mitglied der Vorstandschaft des Gebirgstrachten-Erhaltungsvereins Prien am Chiemsee. Sie selbst konnte sich auch durch ihre Großeltern „für die Trachtensache begeistern“ und ist seit ihrem 16. Geburtstag aktives Mitglied im Verein. Was es Wissenswertes rund um Priener Tracht, Maibaumfest & Co. gibt, weiß Claudia Rabe am besten.

    Priener Trachtenkult

    Heimat, Bodenständigkeit und Lebensgefühl – die Tracht ist für viele Priener mehr als nur ein Kleidungsstück. „Früher war die Tracht die Sonntagskleidung. Heute wird die eigentlich „richtige“ Tracht nur noch zu besonderen Anlässen getragen“, erklärt Rabe. Die Priener Tracht ist keine Uniform und kann je nach Geschmack unterschiedlich gestaltet und ausgestattet werden. Trotzdem achten die Vereinsmitglieder auf eine bestimmte Linie: So ist beispielsweise die Joppe, der Trachtenjanker der Männer, immer grau und die Seidenschürze der Frauen und Mädchen immer hellblau. „Auch der Anlass unterscheidet die Wahl der Ausstattung. An kirchlichen und traditionellen Festtagen tragen die aktiven Frauen lange rote Ärmel, während bei Tanzveranstaltungen zur weißen Dirndlbluse gegriffen wird“, erzählt die Trachtlerin. Das wirklich Besondere der Frauen- und Dirndltracht ist jedoch der „Priener Hut“. Von der Priener Modistin Anna Brunnhuber entworfen, ist er seit den 1920er Jahren fester Bestandteil des Trachtengewands. „Die Unterseite der Krempe ist goldbestickt, auf dem Hutkopf befinden sich meist vier Goldquasten und am Hinterkopf wird er mit einer langen schwarzen Schleife festgehalten“, erklärt Claudia Rabe. Der Priener Hut ist über die Grenzen des Chiemsee-Alpenlandes hinaus bekannt und aus der Priener Tracht nicht mehr wegzudenken. Noch heute fertigt oder restauriert die Inhaberin des Hutgeschäfts Brunnhuber Monika Voggenauer die Trachtenhüte nach alter Handwerkstradition in ihrer Hutwerkstatt in Prien.

    Trachtentänze: Schuhplatteln & Dirndldrahn

    Ursprünglich als frei gestalteter „Balztanz“ eines einzelnen Buam gedacht, entwickelte sich das Schuhplatteln Mitte des 19. Jahrhunderts zum Schautanz der Männer, der unter anderem auch bei hohem Adelsbesuch vorgeführt wurde. „Vögelfanga“, „Sterntanz“ & Co. – beim Schautanz folgt das Platteln einer Choreographie, die alleine getanzt oder vom Vorplattler des Vereins vorgegeben wird. „So wie sich Tracht und Brauchtum regional unterscheiden, ist auch die Art und Weise zu tanzen und zu platteln charakteristisch für eine Region“, weiß Claudia Rabe. „In Prien platteln die Trachtler nach der Chiemgauer Art, die sich vor allem durch ihre Eleganz und kraftvollen Schläge auf Schuhen und Hosen auszeichnet.“ Das Dirndldrahn ist wiederum ein gemeinschaftlicher Tanz: Nach dem Walzer dreht sich das Mädchen um den Jungen, der zur Melodie plattelt. Schon die Kleinsten lernen im Trachtenverein das Schuhplatteln und Dirndldrahn.

    Maibaumtraditionen in Prien am Chiemsee

    Das Maibaum-Aufstellen ist ein beliebtes Brauchtumsfest in der Seegemeinde, das meist alle vier Jahre – abhängig vom Zustand des alten Maibaums – am 1. Mai mit Blasmusik und Volkstänzen begangen wird. Doch schon weit vor dem Festumzug beginnen die Vorbereitungen. Der bereits im Winter geschlagene Baum wird traditionell im Januar von einem Trachten-, Jungbauern- oder Burschenverein der Umgebung gestohlen, versteckt und bewacht. Im Februar laden die Räuber schließlich einige Mitglieder des Priener Trachtenvereins ein, um in gemeinschaftlicher Arbeit den Baum für seinen großen Auftritt vorzubereiten. Beim festlichen Einzug am ersten Mai präsentieren die Diebe ihre „Beute“ und der mit Girlanden und Kränzen geschmückte Maibaum wird mit einem Pferdegespann zum Priener Marktplatz gefahren. Hier beginnen die Verhandlungen: Bürgermeister, Vorstand & Co. feilschen mit den Maibaumdieben um die Auslöse des Maibaums. „Bezahlt wird schließlich in Naturalien mit reichlich Brotzeit und Bier“, so Claudia Rabe. Unter großen Anstrengungen und mit bloßer Muskelkraft übernehmen die Priener Trachtler dann das Aufstellen. Unter lauten Zurufen des Fachmannes wird der Baum mit einem Tusch an seinen vorgesehenen Platz auf dem Marktplatz versenkt. Bei bayerischen Schmankerln, Schuhplattler-Einlagen und Dirndldrahn genießen Gäste und Einheimischen anschließend die Festlichkeiten

    Weitere Informationen über Prien am Chiemsee sind beim Kur- und Tourismusbüro Prien unter info@tourismus.prien.de oder +49-(0)8051 6905 0 sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de erhältlich. News, Live-Berichte, Bilder und Videos auch auf Facebook oder You Tube.


    Copyrights der Bilder: © Prien Marketing GmbH / Tanja Ghirardini

Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien • Medien-Informationen

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Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien • Hintergrundtexte

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Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien • Story Lines

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Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien • Pressestimmen

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Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien • Bilder

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Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien • Multimedia

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  • Dirndldrahn, Schuhplatteln & Trachtenkult

    Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien

    Prien am Chiemsee/München, 15. Februar 2018

    In Prien am Chiemsee sind bayerische Traditionen und Feste tief in der Dorfgemeinschaft verankert. Der Gebirgstrachten-Erhaltungsverein Prien am Chiemsee pflegt und fördert seit über 120 Jahren die heimatliche Kultur und ist Treffpunkt für alle Generationen. „Das Schöne an unserem Trachtenverein ist, dass man nie zu jung oder zu alt dafür ist. Die Gepflogenheiten und Bräuche werden in den Familien weitergegeben und letztendlich bleibt so auch die Priener Kultur lebendig“, meint Claudia Rabe, Mitglied der Vorstandschaft des Gebirgstrachten-Erhaltungsvereins Prien am Chiemsee. Sie selbst konnte sich auch durch ihre Großeltern „für die Trachtensache begeistern“ und ist seit ihrem 16. Geburtstag aktives Mitglied im Verein. Was es Wissenswertes rund um Priener Tracht, Maibaumfest & Co. gibt, weiß Claudia Rabe am besten.

    Priener Trachtenkult

    Heimat, Bodenständigkeit und Lebensgefühl – die Tracht ist für viele Priener mehr als nur ein Kleidungsstück. „Früher war die Tracht die Sonntagskleidung. Heute wird die eigentlich „richtige“ Tracht nur noch zu besonderen Anlässen getragen“, erklärt Rabe. Die Priener Tracht ist keine Uniform und kann je nach Geschmack unterschiedlich gestaltet und ausgestattet werden. Trotzdem achten die Vereinsmitglieder auf eine bestimmte Linie: So ist beispielsweise die Joppe, der Trachtenjanker der Männer, immer grau und die Seidenschürze der Frauen und Mädchen immer hellblau. „Auch der Anlass unterscheidet die Wahl der Ausstattung. An kirchlichen und traditionellen Festtagen tragen die aktiven Frauen lange rote Ärmel, während bei Tanzveranstaltungen zur weißen Dirndlbluse gegriffen wird“, erzählt die Trachtlerin. Das wirklich Besondere der Frauen- und Dirndltracht ist jedoch der „Priener Hut“. Von der Priener Modistin Anna Brunnhuber entworfen, ist er seit den 1920er Jahren fester Bestandteil des Trachtengewands. „Die Unterseite der Krempe ist goldbestickt, auf dem Hutkopf befinden sich meist vier Goldquasten und am Hinterkopf wird er mit einer langen schwarzen Schleife festgehalten“, erklärt Claudia Rabe. Der Priener Hut ist über die Grenzen des Chiemsee-Alpenlandes hinaus bekannt und aus der Priener Tracht nicht mehr wegzudenken. Noch heute fertigt oder restauriert die Inhaberin des Hutgeschäfts Brunnhuber Monika Voggenauer die Trachtenhüte nach alter Handwerkstradition in ihrer Hutwerkstatt in Prien.

    Trachtentänze: Schuhplatteln & Dirndldrahn

    Ursprünglich als frei gestalteter „Balztanz“ eines einzelnen Buam gedacht, entwickelte sich das Schuhplatteln Mitte des 19. Jahrhunderts zum Schautanz der Männer, der unter anderem auch bei hohem Adelsbesuch vorgeführt wurde. „Vögelfanga“, „Sterntanz“ & Co. – beim Schautanz folgt das Platteln einer Choreographie, die alleine getanzt oder vom Vorplattler des Vereins vorgegeben wird. „So wie sich Tracht und Brauchtum regional unterscheiden, ist auch die Art und Weise zu tanzen und zu platteln charakteristisch für eine Region“, weiß Claudia Rabe. „In Prien platteln die Trachtler nach der Chiemgauer Art, die sich vor allem durch ihre Eleganz und kraftvollen Schläge auf Schuhen und Hosen auszeichnet.“ Das Dirndldrahn ist wiederum ein gemeinschaftlicher Tanz: Nach dem Walzer dreht sich das Mädchen um den Jungen, der zur Melodie plattelt. Schon die Kleinsten lernen im Trachtenverein das Schuhplatteln und Dirndldrahn.

    Maibaumtraditionen in Prien am Chiemsee

    Das Maibaum-Aufstellen ist ein beliebtes Brauchtumsfest in der Seegemeinde, das meist alle vier Jahre – abhängig vom Zustand des alten Maibaums – am 1. Mai mit Blasmusik und Volkstänzen begangen wird. Doch schon weit vor dem Festumzug beginnen die Vorbereitungen. Der bereits im Winter geschlagene Baum wird traditionell im Januar von einem Trachten-, Jungbauern- oder Burschenverein der Umgebung gestohlen, versteckt und bewacht. Im Februar laden die Räuber schließlich einige Mitglieder des Priener Trachtenvereins ein, um in gemeinschaftlicher Arbeit den Baum für seinen großen Auftritt vorzubereiten. Beim festlichen Einzug am ersten Mai präsentieren die Diebe ihre „Beute“ und der mit Girlanden und Kränzen geschmückte Maibaum wird mit einem Pferdegespann zum Priener Marktplatz gefahren. Hier beginnen die Verhandlungen: Bürgermeister, Vorstand & Co. feilschen mit den Maibaumdieben um die Auslöse des Maibaums. „Bezahlt wird schließlich in Naturalien mit reichlich Brotzeit und Bier“, so Claudia Rabe. Unter großen Anstrengungen und mit bloßer Muskelkraft übernehmen die Priener Trachtler dann das Aufstellen. Unter lauten Zurufen des Fachmannes wird der Baum mit einem Tusch an seinen vorgesehenen Platz auf dem Marktplatz versenkt. Bei bayerischen Schmankerln, Schuhplattler-Einlagen und Dirndldrahn genießen Gäste und Einheimischen anschließend die Festlichkeiten

    Weitere Informationen über Prien am Chiemsee sind beim Kur- und Tourismusbüro Prien unter info@tourismus.prien.de oder +49-(0)8051 6905 0 sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de erhältlich. News, Live-Berichte, Bilder und Videos auch auf Facebook oder You Tube.


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Destinationen

  • Albstadt

    Das „Penthouse der Schwaben“ liegt auf dem Hochplateau der Schwäbischen Alb im Süden Baden-Württembergs. Das Landschaftsbild rund um die weitläufige 45.000 Einwohner-Stadt ist vor allem vom markanten Albtrauf geprägt, der die Albhochfläche vom tiefer liegenden Albvorland trennt. Die Region ist geprägt von atemberaubenden Aussichten, schroffen Felsformationen, typischen Wacholderheiden und lichtdurchfluteten Buchenwäldern – beste Voraussetzungen für Outdoor-Fans! Im Sommer geht es für Naturliebhaber, Aktivurlauber und Familien auf elf vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premiumwegen, den sogenannten Traufgängen, durch die abwechslungsreiche Natur. Die Routen sind zwischen 3,5 und 17 Kilometer lang und lassen sich in Tages- oder Mehrtagestouren einteilen. Die Traufgänge-Gastgeber laden am Wegesrand zu einer Vesperpause ein und verwöhnen ihre Gäste mit traditionell schwäbischer Küche. Das ausgewiesene Mountainbike-Streckennetz mit anspruchsvollen Singletrails, der Bikepark Albstadt und zahlreiche Highlight-Veranstaltungen wie der Albstadt-Bike-Marathon machen Albstadt im Sommer zu einem Hotspot für Mountainbiker. Auf insgesamt vier MTB-Touren und rund 120 Kilometern fühlen sich sowohl Biker-Neulinge als auch MTB-Profis wohl. In der kalten Jahreszeit warten zwei prämierte Wintertraufgänge, mit Flutlicht ausgestattete Liftanlagen sowie ein ausgedehntes Loipennetz auf Schneesportler. Zahlreiche Veranstaltungen wie die Literaturtage, der Band-Sommer oder spezielle Kulinarik-Themenwochen runden das vielseitige Angebot für Gäste und Einheimische ab. Weitere Informationen unter www.albstadt-tourimus.de.

  • Ferienregion Fichtelgebirge

    Die Ferienregion Fichtelgebirge liegt in Oberfranken/Nordbayern und reicht von Bayreuth im Westen bis zur tschechischen Grenze im Osten, im Norden bis nach Hof und im Süden bis nach Waldsassen in die nördliche Oberpfalz. Das wald- und gesteinsreiche Fichtelgebirge erhebt sich hufeisenförmig auf bis zu 1.000 Meter und gilt als eine der schneesichersten Landschaften Deutschlands. Der Ochsenkopf lockt ganzjährig Urlauber in das beliebte Natur- und Aktivgebiet. Entlang des Fränkischen Gebirgswanderwegs sowie dem Mainradwanderweg erstreckt sich die unberührte Natur und Felsenlandschaft des Geoparks Bayern-Böhmen. Kulturliebhabern ist die Region insbesondere durch die jährlich stattfindenden Wagner- und Luisenburg-Festspiele bekannt. Genussreisende werden verwöhnt mit lokalen Speisen wie Sauerbraten mit Lebkuchensoße oder mit Kräuterspezialitäten von den Partnern des Vereins essbares fichtelgebirge. Entlang der Porzellanstraße geben renommierte Hersteller wie Rosenthal und Hutschenreuther Einblicke in die lange Tradition der Porzellanherstellung und bieten hochwertiges Porzellan im Direktverkauf. www.fichtelgebirge.bayern
  • Pfronten

    Ideal am Fuße der Allgäuer und Tiroler Alpen gelegen, erstreckt sich Pfronten mit seinen 13 Ortsteilen über drei Höhenlagen und öffnet somit das Tor zu einer der schönsten und bedeutendsten Landschaften Europas. Umgeben von Burgen und Schlössern – darunter auch die bekannten Bauwerke Neuschwanstein und Linderhof – wirkt die Region mit ihren zahlreichen Seen, Flüssen, Wiesen und Wäldern, sowie Deutschlands höchstgelegene Burgruine Falkenstein selbst wie ein groß angelegter Schlosspark. Outdoor-Freunde und -Neulinge erkunden die umliegende Berg- und Talwelt auf verschiedenen Wander-, Rad- und Themenwegen: Sei es nun mit etwas Starthilfe durch die Breitenbergbahn, die auf den 1.838 Meter hohen Hausberg fährt, oder zu Fuß direkt auf die Gipfel der Region. Mit den zahlreichen Erlebnispaketen geht es in Pfronten gemeinsam mit ausgebildeten Tourguides sowohl im Sommer wie auch Winter raus in die Natur. Neben der spektakulären Kulisse erwartet Urlauber eine leckere, traditionelle Küche und ein authentisches Allgäuer Lebensgefühl. Kulturinteressierte erfahren auf der Ortswanderung „Pfronten früher und heute“, bei der jährlichen Pfrontener Viehscheid oder auf dem Trachtenmarkt alles über die Traditionen Pfrontens. Im sogenannten „Kreativstadel“ üben sie sich auch in alten Handarbeitskünsten wie Filzen und Glasperlendrehen. Übernachtet wird in exklusiven Hütten-Suiten, im selbstgebauten Iglu, direkt an der Felswand oder in urigen Gasthöfen. Die Pfronten Outdoor-App ist optimaler Wegbegleiter mit beweglicher Karte zur Offlinenutzung und einer Auswahl an den schönsten Berghütten, Sehenswürdigkeiten, Tourenvorschlägen sowie verschiedener Erlebnisangebote mit den Outdoor-Experten. www.pfronten.de

Veranstalter

  • Katla Travel GmbH

    Die Katla Travel GmbH ist ein auf Islandreisen spezialisierter Reiseveranstalter mit Sitz in München. Gemeinsam mit zwei Dependancen in Island erstellt das deutsch-isländische Team seit 25 Jahren für den deutschsprachigen Markt individuelle Natur- und Aktivreisen sowie Familienurlaube und einzigartige Gruppentouren auf die Vulkaninsel im Atlantik. Neben der klassischen Gruppenrundreise schafft Katla Travel nachhaltige Reiseerlebnisse für Individualreisende und Familien ins „Land der Vielfalt & Gegensätze“, egal ob mit dem Mietwagen, im Hotel oder im Ferienhaus. Außerdem bietet der isländische Reiseveranstalter zusätzlich Touren nach Grönland an. Getreu dem Motto „Dein schönes Island“ kreieren die Berater rund um die beiden Geschäftsführerinnen Júlía Sigursteinsdóttir und Susan Stefanski auch Hochzeits- sowie Städtereisen und haben zudem für Natur- und Pferdeliebhaber, Sport- und Wanderbegeisterte ausgefeilte Touren parat. Katla Travel legt großen Wert auf einen schonenden Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt der nordatlantischen Insel, welcher durch eine intensive Reiseplanung und eine umweltverträgliche Reiseroute gewährleistet wird. www.katla-travel.is

piroth.kommunikation

  • piroth.kommunikation

    piroth.kommunikation ist eine PR- und Marketing-Agentur spezialisiert auf die Tourismusbranche. Mit Begeisterung und Kreativität planen und realisieren wir strategische PR- und Marketing-Maßnahmen für Destinationen, Hotels, Ferienhausanbieter, Reiseveranstalter, touristische Internetportale, etc. Als kompetenter Partner stellen wir für Sie die benötigten Branchenkontakte her, bringen Sie auf den Markt, steigern Ihren Bekanntheitsgrad, pflegen Ihr Image und erhöhen den Absatz Ihres Produktes in den deutschsprachigen Märkten sowie Benelux und Italien. Je nach Zielsetzung beraten wir Sie bei der konzeptionellen Entwicklung Ihres Produktes, erstellen individuelle Servicepakete und ermitteln gemeinsam den optimalen Einsatz Ihres Budgets.
    → Wertschöpfung steigern durch zielorientierte Kommunikation
    www.piroth-kommunikation.com
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  • Dirndldrahn, Schuhplatteln & Trachtenkult

    Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien

    Prien am Chiemsee/München, 15. Februar 2018

    In Prien am Chiemsee sind bayerische Traditionen und Feste tief in der Dorfgemeinschaft verankert. Der Gebirgstrachten-Erhaltungsverein Prien am Chiemsee pflegt und fördert seit über 120 Jahren die heimatliche Kultur und ist Treffpunkt für alle Generationen. „Das Schöne an unserem Trachtenverein ist, dass man nie zu jung oder zu alt dafür ist. Die Gepflogenheiten und Bräuche werden in den Familien weitergegeben und letztendlich bleibt so auch die Priener Kultur lebendig“, meint Claudia Rabe, Mitglied der Vorstandschaft des Gebirgstrachten-Erhaltungsvereins Prien am Chiemsee. Sie selbst konnte sich auch durch ihre Großeltern „für die Trachtensache begeistern“ und ist seit ihrem 16. Geburtstag aktives Mitglied im Verein. Was es Wissenswertes rund um Priener Tracht, Maibaumfest & Co. gibt, weiß Claudia Rabe am besten.

    Priener Trachtenkult

    Heimat, Bodenständigkeit und Lebensgefühl – die Tracht ist für viele Priener mehr als nur ein Kleidungsstück. „Früher war die Tracht die Sonntagskleidung. Heute wird die eigentlich „richtige“ Tracht nur noch zu besonderen Anlässen getragen“, erklärt Rabe. Die Priener Tracht ist keine Uniform und kann je nach Geschmack unterschiedlich gestaltet und ausgestattet werden. Trotzdem achten die Vereinsmitglieder auf eine bestimmte Linie: So ist beispielsweise die Joppe, der Trachtenjanker der Männer, immer grau und die Seidenschürze der Frauen und Mädchen immer hellblau. „Auch der Anlass unterscheidet die Wahl der Ausstattung. An kirchlichen und traditionellen Festtagen tragen die aktiven Frauen lange rote Ärmel, während bei Tanzveranstaltungen zur weißen Dirndlbluse gegriffen wird“, erzählt die Trachtlerin. Das wirklich Besondere der Frauen- und Dirndltracht ist jedoch der „Priener Hut“. Von der Priener Modistin Anna Brunnhuber entworfen, ist er seit den 1920er Jahren fester Bestandteil des Trachtengewands. „Die Unterseite der Krempe ist goldbestickt, auf dem Hutkopf befinden sich meist vier Goldquasten und am Hinterkopf wird er mit einer langen schwarzen Schleife festgehalten“, erklärt Claudia Rabe. Der Priener Hut ist über die Grenzen des Chiemsee-Alpenlandes hinaus bekannt und aus der Priener Tracht nicht mehr wegzudenken. Noch heute fertigt oder restauriert die Inhaberin des Hutgeschäfts Brunnhuber Monika Voggenauer die Trachtenhüte nach alter Handwerkstradition in ihrer Hutwerkstatt in Prien.

    Trachtentänze: Schuhplatteln & Dirndldrahn

    Ursprünglich als frei gestalteter „Balztanz“ eines einzelnen Buam gedacht, entwickelte sich das Schuhplatteln Mitte des 19. Jahrhunderts zum Schautanz der Männer, der unter anderem auch bei hohem Adelsbesuch vorgeführt wurde. „Vögelfanga“, „Sterntanz“ & Co. – beim Schautanz folgt das Platteln einer Choreographie, die alleine getanzt oder vom Vorplattler des Vereins vorgegeben wird. „So wie sich Tracht und Brauchtum regional unterscheiden, ist auch die Art und Weise zu tanzen und zu platteln charakteristisch für eine Region“, weiß Claudia Rabe. „In Prien platteln die Trachtler nach der Chiemgauer Art, die sich vor allem durch ihre Eleganz und kraftvollen Schläge auf Schuhen und Hosen auszeichnet.“ Das Dirndldrahn ist wiederum ein gemeinschaftlicher Tanz: Nach dem Walzer dreht sich das Mädchen um den Jungen, der zur Melodie plattelt. Schon die Kleinsten lernen im Trachtenverein das Schuhplatteln und Dirndldrahn.

    Maibaumtraditionen in Prien am Chiemsee

    Das Maibaum-Aufstellen ist ein beliebtes Brauchtumsfest in der Seegemeinde, das meist alle vier Jahre – abhängig vom Zustand des alten Maibaums – am 1. Mai mit Blasmusik und Volkstänzen begangen wird. Doch schon weit vor dem Festumzug beginnen die Vorbereitungen. Der bereits im Winter geschlagene Baum wird traditionell im Januar von einem Trachten-, Jungbauern- oder Burschenverein der Umgebung gestohlen, versteckt und bewacht. Im Februar laden die Räuber schließlich einige Mitglieder des Priener Trachtenvereins ein, um in gemeinschaftlicher Arbeit den Baum für seinen großen Auftritt vorzubereiten. Beim festlichen Einzug am ersten Mai präsentieren die Diebe ihre „Beute“ und der mit Girlanden und Kränzen geschmückte Maibaum wird mit einem Pferdegespann zum Priener Marktplatz gefahren. Hier beginnen die Verhandlungen: Bürgermeister, Vorstand & Co. feilschen mit den Maibaumdieben um die Auslöse des Maibaums. „Bezahlt wird schließlich in Naturalien mit reichlich Brotzeit und Bier“, so Claudia Rabe. Unter großen Anstrengungen und mit bloßer Muskelkraft übernehmen die Priener Trachtler dann das Aufstellen. Unter lauten Zurufen des Fachmannes wird der Baum mit einem Tusch an seinen vorgesehenen Platz auf dem Marktplatz versenkt. Bei bayerischen Schmankerln, Schuhplattler-Einlagen und Dirndldrahn genießen Gäste und Einheimischen anschließend die Festlichkeiten

    Weitere Informationen über Prien am Chiemsee sind beim Kur- und Tourismusbüro Prien unter info@tourismus.prien.de oder +49-(0)8051 6905 0 sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de erhältlich. News, Live-Berichte, Bilder und Videos auch auf Facebook oder You Tube.


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