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Aktuelle Medien-Informationen

  • 5 Tipps für den gelungenen Segelurlaub

    Sicher in See stechen!

    München, 05. Mai 2015
    Mit Hilfe von Windkraft die See zu bereisen, ist ein alter Traum der Menschheit. Waren es früher die Entdecker und Eroberer, fordern sich heute die Segelstars in großen Regatten wie dem America's Cup oder dem gerade noch laufenden Ocean Race heraus. Ein Segeltörn im Urlaub ist eine ideale Gelegenheit, um auch als Laie Zeit an Deck zu verbringen und etwas Seeluft zu schnuppern. Egal ob unterwegs auf dem Chiemsee, an der Nord- und Ostseeküste, im Mittelmeer oder in der Karibik. Doch was gilt es auf dem Wasser zu beachten und wer darf überhaupt ein Segelboot führen? Mit den Tipps der ERV (Europäischen Reiseversicherung) umschiffen Anfänger und Einsteiger erste Hürden im Segler-Alltag und Profis erfahren, was es beim Chartern einer Yacht zu beachten gibt.

    Wer segeln will, braucht einen Segelschein - oder?

    Eben nicht. So ist Segeln auf fast allen Revieren in Deutschland ohne Führerschein erlaubt. Erst wenn sich ein Motor mit mehr als 15 PS (5 PS auf dem Rhein) an Bord befindet, muss der Schiffsführer einen Bootsführerschein besitzen. "Eine Übersicht zu den jeweiligen Bestimmungen sowie nützliche Hinweise zu den geltenden Verkehrsregeln auf dem Wasser gibt es beim Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservice der Wasser- und Schifffahrtsbehörde des Bundes. Einfach zu merken unter www.elwis.de", weiß Jürgen Ottstadt, Wassersport- und Kreuzfahrtexperte der ERV.

    Kein Segelschein notwendig

    * Ohne Motor auf einem Binnenrevier
    (Ausnahme Berlin)
    * Mit Jolle / Katamaran an der Küste Segelschein notwendig
    * Mit Motor auf einem Binnenrevier
    (meistens) Sportbootführerschein Binnen notwendig
    * Yacht auf einem Seerevier (Küste) führen
    Sportbootführerschein See notwendig (wenn ein Funkgerät an Bord ist auch ein Funkschein)
    * Yacht chartern
    je nach Einsatzort SKS (Sportküstenschifferschein), SSS (Sportseeschifferschein) oder SHS (Sporthochseeschifferschein) notwendig (in der Regel auch ein Funkschein)

    Trotzdem gibt es in einigen Ländern weniger Einschränkungen. In Dänemark beispielsweise dürfen Segelboote ohne einen entsprechenden Schein gefahren werden. Der Gesetzgeber setzt hier stark auf die Eigenverantwortung der Bootsführer - sprich, dass Segler nur dann segeln, wenn sie sich sicher genug im Umgang mit dem Boot fühlen. Allerdings sorgt die Regelung vielerorts für Kritik, da gerade Hobby-Segler im Urlaub häufig diese Lücke ausnutzen und damit als Laien hohe Sicherheitsrisiken eingehen. Für alle, die einfach nur einmal mit "on tour" gehen möchten, ist es am besten anfangs erst einmal nur mitzusegeln. Hierfür reicht es schon die wichtigsten Knoten zu lernen sowie die Regeln und Kommandos an Deck zu befolgen, denn ein erfahrener Skipper kann auch ein gewisses Nicht-Wissen der Crew ausgleichen. "Aber Vorsicht, geht man zum Beispiel mit einem Kollegen segeln, der gerade frisch seinen Schein gemacht hat, kann dieser schnell überfordert sein. Für die ersten Versuche auf dem Wasser ist es immer besser mit einem routinierten Profi unterwegs zu sein", rät daher Ottstadt.

    Segelurlaub - Einmal Columbus sein
    Um sich selbst eine Segelyacht auszuleihen, reicht ein einfacher Sportbootführerschein See nicht aus. Da die Vercharterer nur an sachkundige Personen verleihen dürfen, verlangen sie einen Sportküstenschifferschein. Bei der Übernahme des Bootes ist es besonders wichtig alle Mängel sofort in die Übergabeliste einzutragen, denn was übersehen wird, kann von der Kaution einbehalten werden. Ein kurzes Protokoll von der Übernahme, vom Zustand des Schiffes sowie wichtige Daten gehören ins Logbuch. "Da Charterschiffe oftmals nur mit dem Nötigsten ausgerüstet sind, ist das A & O bei einem Segeltörn die gute Vorbereitung. Das gilt nicht nur in Bezug auf die Packliste, sondern auch auf die eigene Absicherung. Denn muss ein Törn gecancelt werden, kann das schnell teuer werden. Mit der kombinierten Reiserücktrittsversicherung aus Storno- und Reiseabbruch-Versicherung springt die ERV ein, wenn beispielsweise eine Erkrankung oder ein Jobwechsel kurz vor der Reise dazwischen kommt. Oder wir erstatten die nicht in Anspruch genommenen Reiseleistungen wie die Bootsmiete, wenn unterwegs etwas passiert. Egal ob beim Chartern einer Yacht oder beim Mitsegeln", so Ottstadt.

    Packliste Segeltörn - Was an Bord nicht fehlen darf
    Neben Sonnencreme, einer Kopfbedeckung gegen die Sonneneinstrahlung und den Wind sowie einer Regenüberhose, einer Regenjacke, dünnen Handschuhen für den richtigen Griff am Tau und rutschfestem Schuhwerk mit heller Sohle gibt es noch so einige nützliche Dinge, die in jedes Seglergepäck gehören:

    * kleines Vielfachmessgerät
    * Takelzeug: Handschuh, Nadel, Segelgarn, breites Tape / Panzerband
    * Klebstoff und Gelcoat aus der Tube mit Härter für die Schrammen
    * Leinen und Bändsel (z.B. 2 x 10 m Leinen für Anker-Tripleine, Reitgewicht oder zum Verzurren vom aufgeblasenen Dingi an Deck, mind. 10 Bändsel ca. 1 bis 2 m)
    * Kurzwellenradio und UKW-Handfunke
    * GPS-Handgerät und Navigationsbesteck (Navi-Dreiecke, Handpeilkompass, wasserdichtes Fernglas, See- und Hafenhandbücher, Leuchtfeuerverzeichnisse, Yachtfunkdienst, wichtigste nautische Tafeln)
    * Seenot-Feuerwerk
    * Wasserdichter Packsack
    * Rettungswesten (am besten vollautomatische Rettungswesten, möglichst mit Spraykappe) Tipp: Am Schalter vor dem Abflug unbedingt die hierfür benötigte CO2-Patrone anmelden

    Wichtig: Ein Koffer hat an Bord nichts verloren. Am besten eine Sporttasche oder stilecht einen Seesack für das Gepäck nehmen.

    Marmelade oder Medikamente - (Haus-)Mittel gegen Seekrankheit

    Egal ob langjähriger "Seefahrer" oder Anfänger - je nach Wellengang kann die gefürchtete Seekrankheit jeden erwischen. Als Bewegungskrankheit ist sie die Folge von sogenanntem "Sensory Mismatch". Das heißt, die Gleichgewichtsorgane senden Signale, die nicht zum optischen Eindruck im starren Raum des Kabineninneren passen. Erste Symptome sind meist Aufstoßen, Druckgefühl und Müdigkeit bis hin zu Übelkeit mit der berühmten Blässe und dem grünen Schimmer um die Nase. Oft helfen hier schon der Gang an Deck und der auf den Horizont gerichtete Blick. Für die härteren Fälle versprechen etwa Antihistamine oder Scopolamin Medikamente Besserung, wenn auch nicht ganz ohne Nebenwirkungen. So führen diese beispielsweise zu starker Müdigkeit oder sogar Halluzinationen. Der Geheimtipp unter Skippern ist daher "Marmelade essen" - hilft zwar nicht, aber schmeckt hoch genau so gut wie runter! In der Regel gewöhnt sich der Körper allerdings nach wenigen Tagen an die Schwankungen und die Symptome verschwinden wieder.

    Mayday - der richtige Funkspruch in der Not
    Doch was tun, wenn ein plötzlich aufkommender Sturm, technische Schwierigkeiten oder der Ausfall des Skippers das Boot in Seenot bringen? In diesem (Not-)Fall kann mit dem Funkgerät etwa über den UKW Kanal 16 oder die Kurzwelle 2.182 kHz ein Mayday-Ruf abgesetzt werden. Im deutschen Küstenbereich ist die Notseerettung auch über Mobil- oder Festnetztelefon (Telefon +49-421-53687-0 / Kurzwahl 124124) erreichbar. Wichtig beim Funkspruch sind Name, Position, die Art der benötigten Hilfe, Zustand des Fahrzeugs und der Besatzung, Kurs und Geschwindigkeit zu einem eventuell vereinbarten Treffpunkt, das Wetter in dem betreffenden Seegebiet sowie Einzelheiten, die das Erkennen des Fahrzeugs erleichtern (Flaggen, Rauchsignale, usw.). Die Notrufe gehen beim Verbund der Maritime Rescue Co-ordination Centres (MRCC) zur weiteren "Bearbeitung" ein. Die deutsche Station wird von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) betrieben, eine privatrechtliche, spendenfinanzierte Vereinigung und eine der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt. Allgemein gilt: Eine Notrettung ist kostenlos. Bei geleisteter Schlepphilfe, beispielsweise aufgrund eines Motorschadens, ist ein sogenannter Bergelohn zu zahlen, der sich am Wert und der Ladung des Schiffes misst. In der Sportschifffahrt ist es allerdings üblich, Berge- und Schlepphilfe kostenlos zu leisten. Im Gegenzug erstattet der Gerettete dem Retter selbstverständlich dessen Kosten.

    Noch ein Tipp zur Schifffahrer-Etikette: Segler grüßen sich durch ruhiges Winken mit einer Hand, denn Winken mit beiden Händen ist ein Hilferuf und würde eher dazu führen, dass auf der anderen Segeljacht jemand zum Funkgerät eilt und über Kanal 16 Alarm schlägt.

Sicher in See stechen! • Medien-Informationen

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Sicher in See stechen! • Hintergrundtexte

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Sicher in See stechen! • Story Lines

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Sicher in See stechen! • Pressestimmen

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Thema: Familie
  • 5 Tipps für den gelungenen Segelurlaub

    Sicher in See stechen!

    München, 05. Mai 2015
    Mit Hilfe von Windkraft die See zu bereisen, ist ein alter Traum der Menschheit. Waren es früher die Entdecker und Eroberer, fordern sich heute die Segelstars in großen Regatten wie dem America's Cup oder dem gerade noch laufenden Ocean Race heraus. Ein Segeltörn im Urlaub ist eine ideale Gelegenheit, um auch als Laie Zeit an Deck zu verbringen und etwas Seeluft zu schnuppern. Egal ob unterwegs auf dem Chiemsee, an der Nord- und Ostseeküste, im Mittelmeer oder in der Karibik. Doch was gilt es auf dem Wasser zu beachten und wer darf überhaupt ein Segelboot führen? Mit den Tipps der ERV (Europäischen Reiseversicherung) umschiffen Anfänger und Einsteiger erste Hürden im Segler-Alltag und Profis erfahren, was es beim Chartern einer Yacht zu beachten gibt.

    Wer segeln will, braucht einen Segelschein - oder?

    Eben nicht. So ist Segeln auf fast allen Revieren in Deutschland ohne Führerschein erlaubt. Erst wenn sich ein Motor mit mehr als 15 PS (5 PS auf dem Rhein) an Bord befindet, muss der Schiffsführer einen Bootsführerschein besitzen. "Eine Übersicht zu den jeweiligen Bestimmungen sowie nützliche Hinweise zu den geltenden Verkehrsregeln auf dem Wasser gibt es beim Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservice der Wasser- und Schifffahrtsbehörde des Bundes. Einfach zu merken unter www.elwis.de", weiß Jürgen Ottstadt, Wassersport- und Kreuzfahrtexperte der ERV.

    Kein Segelschein notwendig

    * Ohne Motor auf einem Binnenrevier
    (Ausnahme Berlin)
    * Mit Jolle / Katamaran an der Küste Segelschein notwendig
    * Mit Motor auf einem Binnenrevier
    (meistens) Sportbootführerschein Binnen notwendig
    * Yacht auf einem Seerevier (Küste) führen
    Sportbootführerschein See notwendig (wenn ein Funkgerät an Bord ist auch ein Funkschein)
    * Yacht chartern
    je nach Einsatzort SKS (Sportküstenschifferschein), SSS (Sportseeschifferschein) oder SHS (Sporthochseeschifferschein) notwendig (in der Regel auch ein Funkschein)

    Trotzdem gibt es in einigen Ländern weniger Einschränkungen. In Dänemark beispielsweise dürfen Segelboote ohne einen entsprechenden Schein gefahren werden. Der Gesetzgeber setzt hier stark auf die Eigenverantwortung der Bootsführer - sprich, dass Segler nur dann segeln, wenn sie sich sicher genug im Umgang mit dem Boot fühlen. Allerdings sorgt die Regelung vielerorts für Kritik, da gerade Hobby-Segler im Urlaub häufig diese Lücke ausnutzen und damit als Laien hohe Sicherheitsrisiken eingehen. Für alle, die einfach nur einmal mit "on tour" gehen möchten, ist es am besten anfangs erst einmal nur mitzusegeln. Hierfür reicht es schon die wichtigsten Knoten zu lernen sowie die Regeln und Kommandos an Deck zu befolgen, denn ein erfahrener Skipper kann auch ein gewisses Nicht-Wissen der Crew ausgleichen. "Aber Vorsicht, geht man zum Beispiel mit einem Kollegen segeln, der gerade frisch seinen Schein gemacht hat, kann dieser schnell überfordert sein. Für die ersten Versuche auf dem Wasser ist es immer besser mit einem routinierten Profi unterwegs zu sein", rät daher Ottstadt.

    Segelurlaub - Einmal Columbus sein
    Um sich selbst eine Segelyacht auszuleihen, reicht ein einfacher Sportbootführerschein See nicht aus. Da die Vercharterer nur an sachkundige Personen verleihen dürfen, verlangen sie einen Sportküstenschifferschein. Bei der Übernahme des Bootes ist es besonders wichtig alle Mängel sofort in die Übergabeliste einzutragen, denn was übersehen wird, kann von der Kaution einbehalten werden. Ein kurzes Protokoll von der Übernahme, vom Zustand des Schiffes sowie wichtige Daten gehören ins Logbuch. "Da Charterschiffe oftmals nur mit dem Nötigsten ausgerüstet sind, ist das A & O bei einem Segeltörn die gute Vorbereitung. Das gilt nicht nur in Bezug auf die Packliste, sondern auch auf die eigene Absicherung. Denn muss ein Törn gecancelt werden, kann das schnell teuer werden. Mit der kombinierten Reiserücktrittsversicherung aus Storno- und Reiseabbruch-Versicherung springt die ERV ein, wenn beispielsweise eine Erkrankung oder ein Jobwechsel kurz vor der Reise dazwischen kommt. Oder wir erstatten die nicht in Anspruch genommenen Reiseleistungen wie die Bootsmiete, wenn unterwegs etwas passiert. Egal ob beim Chartern einer Yacht oder beim Mitsegeln", so Ottstadt.

    Packliste Segeltörn - Was an Bord nicht fehlen darf
    Neben Sonnencreme, einer Kopfbedeckung gegen die Sonneneinstrahlung und den Wind sowie einer Regenüberhose, einer Regenjacke, dünnen Handschuhen für den richtigen Griff am Tau und rutschfestem Schuhwerk mit heller Sohle gibt es noch so einige nützliche Dinge, die in jedes Seglergepäck gehören:

    * kleines Vielfachmessgerät
    * Takelzeug: Handschuh, Nadel, Segelgarn, breites Tape / Panzerband
    * Klebstoff und Gelcoat aus der Tube mit Härter für die Schrammen
    * Leinen und Bändsel (z.B. 2 x 10 m Leinen für Anker-Tripleine, Reitgewicht oder zum Verzurren vom aufgeblasenen Dingi an Deck, mind. 10 Bändsel ca. 1 bis 2 m)
    * Kurzwellenradio und UKW-Handfunke
    * GPS-Handgerät und Navigationsbesteck (Navi-Dreiecke, Handpeilkompass, wasserdichtes Fernglas, See- und Hafenhandbücher, Leuchtfeuerverzeichnisse, Yachtfunkdienst, wichtigste nautische Tafeln)
    * Seenot-Feuerwerk
    * Wasserdichter Packsack
    * Rettungswesten (am besten vollautomatische Rettungswesten, möglichst mit Spraykappe) Tipp: Am Schalter vor dem Abflug unbedingt die hierfür benötigte CO2-Patrone anmelden

    Wichtig: Ein Koffer hat an Bord nichts verloren. Am besten eine Sporttasche oder stilecht einen Seesack für das Gepäck nehmen.

    Marmelade oder Medikamente - (Haus-)Mittel gegen Seekrankheit

    Egal ob langjähriger "Seefahrer" oder Anfänger - je nach Wellengang kann die gefürchtete Seekrankheit jeden erwischen. Als Bewegungskrankheit ist sie die Folge von sogenanntem "Sensory Mismatch". Das heißt, die Gleichgewichtsorgane senden Signale, die nicht zum optischen Eindruck im starren Raum des Kabineninneren passen. Erste Symptome sind meist Aufstoßen, Druckgefühl und Müdigkeit bis hin zu Übelkeit mit der berühmten Blässe und dem grünen Schimmer um die Nase. Oft helfen hier schon der Gang an Deck und der auf den Horizont gerichtete Blick. Für die härteren Fälle versprechen etwa Antihistamine oder Scopolamin Medikamente Besserung, wenn auch nicht ganz ohne Nebenwirkungen. So führen diese beispielsweise zu starker Müdigkeit oder sogar Halluzinationen. Der Geheimtipp unter Skippern ist daher "Marmelade essen" - hilft zwar nicht, aber schmeckt hoch genau so gut wie runter! In der Regel gewöhnt sich der Körper allerdings nach wenigen Tagen an die Schwankungen und die Symptome verschwinden wieder.

    Mayday - der richtige Funkspruch in der Not
    Doch was tun, wenn ein plötzlich aufkommender Sturm, technische Schwierigkeiten oder der Ausfall des Skippers das Boot in Seenot bringen? In diesem (Not-)Fall kann mit dem Funkgerät etwa über den UKW Kanal 16 oder die Kurzwelle 2.182 kHz ein Mayday-Ruf abgesetzt werden. Im deutschen Küstenbereich ist die Notseerettung auch über Mobil- oder Festnetztelefon (Telefon +49-421-53687-0 / Kurzwahl 124124) erreichbar. Wichtig beim Funkspruch sind Name, Position, die Art der benötigten Hilfe, Zustand des Fahrzeugs und der Besatzung, Kurs und Geschwindigkeit zu einem eventuell vereinbarten Treffpunkt, das Wetter in dem betreffenden Seegebiet sowie Einzelheiten, die das Erkennen des Fahrzeugs erleichtern (Flaggen, Rauchsignale, usw.). Die Notrufe gehen beim Verbund der Maritime Rescue Co-ordination Centres (MRCC) zur weiteren "Bearbeitung" ein. Die deutsche Station wird von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) betrieben, eine privatrechtliche, spendenfinanzierte Vereinigung und eine der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt. Allgemein gilt: Eine Notrettung ist kostenlos. Bei geleisteter Schlepphilfe, beispielsweise aufgrund eines Motorschadens, ist ein sogenannter Bergelohn zu zahlen, der sich am Wert und der Ladung des Schiffes misst. In der Sportschifffahrt ist es allerdings üblich, Berge- und Schlepphilfe kostenlos zu leisten. Im Gegenzug erstattet der Gerettete dem Retter selbstverständlich dessen Kosten.

    Noch ein Tipp zur Schifffahrer-Etikette: Segler grüßen sich durch ruhiges Winken mit einer Hand, denn Winken mit beiden Händen ist ein Hilferuf und würde eher dazu führen, dass auf der anderen Segeljacht jemand zum Funkgerät eilt und über Kanal 16 Alarm schlägt.

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Destinationen

  • Albstadt

    Das „Penthouse der Schwaben“ liegt auf dem Hochplateau der Schwäbischen Alb im Süden Baden-Württembergs. Das Landschaftsbild rund um die weitläufige 45.000 Einwohner-Stadt ist vor allem vom markanten Albtrauf geprägt, der die Albhochfläche vom tiefer liegenden Albvorland trennt. Die Region ist geprägt von atemberaubenden Aussichten, schroffen Felsformationen, typischen Wacholderheiden und lichtdurchfluteten Buchenwäldern – beste Voraussetzungen für Outdoor-Fans! Im Sommer geht es für Naturliebhaber, Aktivurlauber und Familien auf elf vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premiumwegen, den sogenannten Traufgängen, durch die abwechslungsreiche Natur. Die Routen sind zwischen 3,5 und 17 Kilometer lang und lassen sich in Tages- oder Mehrtagestouren einteilen. Die Traufgänge-Gastgeber laden am Wegesrand zu einer Vesperpause ein und verwöhnen ihre Gäste mit traditionell schwäbischer Küche. Das ausgewiesene Mountainbike-Streckennetz mit anspruchsvollen Singletrails, der Bikepark Albstadt und zahlreiche Highlight-Veranstaltungen wie der Albstadt-Bike-Marathon machen Albstadt im Sommer zu einem Hotspot für Mountainbiker. Auf insgesamt vier MTB-Touren und rund 120 Kilometern fühlen sich sowohl Biker-Neulinge als auch MTB-Profis wohl. In der kalten Jahreszeit warten zwei prämierte Wintertraufgänge, mit Flutlicht ausgestattete Liftanlagen sowie ein ausgedehntes Loipennetz auf Schneesportler. Zahlreiche Veranstaltungen wie die Literaturtage, der Band-Sommer oder spezielle Kulinarik-Themenwochen runden das vielseitige Angebot für Gäste und Einheimische ab. Weitere Informationen unter www.albstadt-tourimus.de.

  • Ferienregion Fichtelgebirge

    Die Ferienregion Fichtelgebirge liegt in Oberfranken/Nordbayern und reicht von Bayreuth im Westen bis zur tschechischen Grenze im Osten, im Norden bis nach Hof und im Süden bis nach Waldsassen in die nördliche Oberpfalz. Das wald- und gesteinsreiche Fichtelgebirge erhebt sich hufeisenförmig auf bis zu 1.000 Meter und gilt als eine der schneesichersten Landschaften Deutschlands. Der Ochsenkopf lockt ganzjährig Urlauber in das beliebte Natur- und Aktivgebiet. Entlang des Fränkischen Gebirgswanderwegs sowie dem Mainradwanderweg erstreckt sich die unberührte Natur und Felsenlandschaft des Geoparks Bayern-Böhmen. Kulturliebhabern ist die Region insbesondere durch die jährlich stattfindenden Wagner- und Luisenburg-Festspiele bekannt. Genussreisende werden verwöhnt mit lokalen Speisen wie Sauerbraten mit Lebkuchensoße oder mit Kräuterspezialitäten von den Partnern des Vereins essbares fichtelgebirge. Entlang der Porzellanstraße geben renommierte Hersteller wie Rosenthal und Hutschenreuther Einblicke in die lange Tradition der Porzellanherstellung und bieten hochwertiges Porzellan im Direktverkauf. www.fichtelgebirge.bayern
  • Pfronten

    Ideal am Fuße der Allgäuer und Tiroler Alpen gelegen, erstreckt sich Pfronten mit seinen 13 Ortsteilen über drei Höhenlagen und öffnet somit das Tor zu einer der schönsten und bedeutendsten Landschaften Europas. Umgeben von Burgen und Schlössern – darunter auch die bekannten Bauwerke Neuschwanstein und Linderhof – wirkt die Region mit ihren zahlreichen Seen, Flüssen, Wiesen und Wäldern, sowie Deutschlands höchstgelegene Burgruine Falkenstein selbst wie ein groß angelegter Schlosspark. Outdoor-Freunde und -Neulinge erkunden die umliegende Berg- und Talwelt auf verschiedenen Wander-, Rad- und Themenwegen: Sei es nun mit etwas Starthilfe durch die Breitenbergbahn, die auf den 1.838 Meter hohen Hausberg fährt, oder zu Fuß direkt auf die Gipfel der Region. Mit den zahlreichen Erlebnispaketen geht es in Pfronten gemeinsam mit ausgebildeten Tourguides sowohl im Sommer wie auch Winter raus in die Natur. Neben der spektakulären Kulisse erwartet Urlauber eine leckere, traditionelle Küche und ein authentisches Allgäuer Lebensgefühl. Kulturinteressierte erfahren auf der Ortswanderung „Pfronten früher und heute“, bei der jährlichen Pfrontener Viehscheid oder auf dem Trachtenmarkt alles über die Traditionen Pfrontens. Im sogenannten „Kreativstadel“ üben sie sich auch in alten Handarbeitskünsten wie Filzen und Glasperlendrehen. Übernachtet wird in exklusiven Hütten-Suiten, im selbstgebauten Iglu, direkt an der Felswand oder in urigen Gasthöfen. Die Pfronten Outdoor-App ist optimaler Wegbegleiter mit beweglicher Karte zur Offlinenutzung und einer Auswahl an den schönsten Berghütten, Sehenswürdigkeiten, Tourenvorschlägen sowie verschiedener Erlebnisangebote mit den Outdoor-Experten. www.pfronten.de

Veranstalter

  • Katla Travel GmbH

    Die Katla Travel GmbH ist ein auf Islandreisen spezialisierter Reiseveranstalter mit Sitz in München. Gemeinsam mit zwei Dependancen in Island erstellt das deutsch-isländische Team seit 25 Jahren für den deutschsprachigen Markt individuelle Natur- und Aktivreisen sowie Familienurlaube und einzigartige Gruppentouren auf die Vulkaninsel im Atlantik. Neben der klassischen Gruppenrundreise schafft Katla Travel nachhaltige Reiseerlebnisse für Individualreisende und Familien ins „Land der Vielfalt & Gegensätze“, egal ob mit dem Mietwagen, im Hotel oder im Ferienhaus. Außerdem bietet der isländische Reiseveranstalter zusätzlich Touren nach Grönland an. Getreu dem Motto „Dein schönes Island“ kreieren die Berater rund um die beiden Geschäftsführerinnen Júlía Sigursteinsdóttir und Susan Stefanski auch Hochzeits- sowie Städtereisen und haben zudem für Natur- und Pferdeliebhaber, Sport- und Wanderbegeisterte ausgefeilte Touren parat. Katla Travel legt großen Wert auf einen schonenden Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt der nordatlantischen Insel, welcher durch eine intensive Reiseplanung und eine umweltverträgliche Reiseroute gewährleistet wird. www.katla-travel.is

piroth.kommunikation

  • piroth.kommunikation

    piroth.kommunikation ist eine PR- und Marketing-Agentur spezialisiert auf die Tourismusbranche. Mit Begeisterung und Kreativität planen und realisieren wir strategische PR- und Marketing-Maßnahmen für Destinationen, Hotels, Ferienhausanbieter, Reiseveranstalter, touristische Internetportale, etc. Als kompetenter Partner stellen wir für Sie die benötigten Branchenkontakte her, bringen Sie auf den Markt, steigern Ihren Bekanntheitsgrad, pflegen Ihr Image und erhöhen den Absatz Ihres Produktes in den deutschsprachigen Märkten sowie Benelux und Italien. Je nach Zielsetzung beraten wir Sie bei der konzeptionellen Entwicklung Ihres Produktes, erstellen individuelle Servicepakete und ermitteln gemeinsam den optimalen Einsatz Ihres Budgets.
    → Wertschöpfung steigern durch zielorientierte Kommunikation
    www.piroth-kommunikation.com
Medien-Informationen  
  • 5 Tipps für den gelungenen Segelurlaub

    Sicher in See stechen!

    München, 05. Mai 2015
    Mit Hilfe von Windkraft die See zu bereisen, ist ein alter Traum der Menschheit. Waren es früher die Entdecker und Eroberer, fordern sich heute die Segelstars in großen Regatten wie dem America's Cup oder dem gerade noch laufenden Ocean Race heraus. Ein Segeltörn im Urlaub ist eine ideale Gelegenheit, um auch als Laie Zeit an Deck zu verbringen und etwas Seeluft zu schnuppern. Egal ob unterwegs auf dem Chiemsee, an der Nord- und Ostseeküste, im Mittelmeer oder in der Karibik. Doch was gilt es auf dem Wasser zu beachten und wer darf überhaupt ein Segelboot führen? Mit den Tipps der ERV (Europäischen Reiseversicherung) umschiffen Anfänger und Einsteiger erste Hürden im Segler-Alltag und Profis erfahren, was es beim Chartern einer Yacht zu beachten gibt.

    Wer segeln will, braucht einen Segelschein - oder?

    Eben nicht. So ist Segeln auf fast allen Revieren in Deutschland ohne Führerschein erlaubt. Erst wenn sich ein Motor mit mehr als 15 PS (5 PS auf dem Rhein) an Bord befindet, muss der Schiffsführer einen Bootsführerschein besitzen. "Eine Übersicht zu den jeweiligen Bestimmungen sowie nützliche Hinweise zu den geltenden Verkehrsregeln auf dem Wasser gibt es beim Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservice der Wasser- und Schifffahrtsbehörde des Bundes. Einfach zu merken unter www.elwis.de", weiß Jürgen Ottstadt, Wassersport- und Kreuzfahrtexperte der ERV.

    Kein Segelschein notwendig

    * Ohne Motor auf einem Binnenrevier
    (Ausnahme Berlin)
    * Mit Jolle / Katamaran an der Küste Segelschein notwendig
    * Mit Motor auf einem Binnenrevier
    (meistens) Sportbootführerschein Binnen notwendig
    * Yacht auf einem Seerevier (Küste) führen
    Sportbootführerschein See notwendig (wenn ein Funkgerät an Bord ist auch ein Funkschein)
    * Yacht chartern
    je nach Einsatzort SKS (Sportküstenschifferschein), SSS (Sportseeschifferschein) oder SHS (Sporthochseeschifferschein) notwendig (in der Regel auch ein Funkschein)

    Trotzdem gibt es in einigen Ländern weniger Einschränkungen. In Dänemark beispielsweise dürfen Segelboote ohne einen entsprechenden Schein gefahren werden. Der Gesetzgeber setzt hier stark auf die Eigenverantwortung der Bootsführer - sprich, dass Segler nur dann segeln, wenn sie sich sicher genug im Umgang mit dem Boot fühlen. Allerdings sorgt die Regelung vielerorts für Kritik, da gerade Hobby-Segler im Urlaub häufig diese Lücke ausnutzen und damit als Laien hohe Sicherheitsrisiken eingehen. Für alle, die einfach nur einmal mit "on tour" gehen möchten, ist es am besten anfangs erst einmal nur mitzusegeln. Hierfür reicht es schon die wichtigsten Knoten zu lernen sowie die Regeln und Kommandos an Deck zu befolgen, denn ein erfahrener Skipper kann auch ein gewisses Nicht-Wissen der Crew ausgleichen. "Aber Vorsicht, geht man zum Beispiel mit einem Kollegen segeln, der gerade frisch seinen Schein gemacht hat, kann dieser schnell überfordert sein. Für die ersten Versuche auf dem Wasser ist es immer besser mit einem routinierten Profi unterwegs zu sein", rät daher Ottstadt.

    Segelurlaub - Einmal Columbus sein
    Um sich selbst eine Segelyacht auszuleihen, reicht ein einfacher Sportbootführerschein See nicht aus. Da die Vercharterer nur an sachkundige Personen verleihen dürfen, verlangen sie einen Sportküstenschifferschein. Bei der Übernahme des Bootes ist es besonders wichtig alle Mängel sofort in die Übergabeliste einzutragen, denn was übersehen wird, kann von der Kaution einbehalten werden. Ein kurzes Protokoll von der Übernahme, vom Zustand des Schiffes sowie wichtige Daten gehören ins Logbuch. "Da Charterschiffe oftmals nur mit dem Nötigsten ausgerüstet sind, ist das A & O bei einem Segeltörn die gute Vorbereitung. Das gilt nicht nur in Bezug auf die Packliste, sondern auch auf die eigene Absicherung. Denn muss ein Törn gecancelt werden, kann das schnell teuer werden. Mit der kombinierten Reiserücktrittsversicherung aus Storno- und Reiseabbruch-Versicherung springt die ERV ein, wenn beispielsweise eine Erkrankung oder ein Jobwechsel kurz vor der Reise dazwischen kommt. Oder wir erstatten die nicht in Anspruch genommenen Reiseleistungen wie die Bootsmiete, wenn unterwegs etwas passiert. Egal ob beim Chartern einer Yacht oder beim Mitsegeln", so Ottstadt.

    Packliste Segeltörn - Was an Bord nicht fehlen darf
    Neben Sonnencreme, einer Kopfbedeckung gegen die Sonneneinstrahlung und den Wind sowie einer Regenüberhose, einer Regenjacke, dünnen Handschuhen für den richtigen Griff am Tau und rutschfestem Schuhwerk mit heller Sohle gibt es noch so einige nützliche Dinge, die in jedes Seglergepäck gehören:

    * kleines Vielfachmessgerät
    * Takelzeug: Handschuh, Nadel, Segelgarn, breites Tape / Panzerband
    * Klebstoff und Gelcoat aus der Tube mit Härter für die Schrammen
    * Leinen und Bändsel (z.B. 2 x 10 m Leinen für Anker-Tripleine, Reitgewicht oder zum Verzurren vom aufgeblasenen Dingi an Deck, mind. 10 Bändsel ca. 1 bis 2 m)
    * Kurzwellenradio und UKW-Handfunke
    * GPS-Handgerät und Navigationsbesteck (Navi-Dreiecke, Handpeilkompass, wasserdichtes Fernglas, See- und Hafenhandbücher, Leuchtfeuerverzeichnisse, Yachtfunkdienst, wichtigste nautische Tafeln)
    * Seenot-Feuerwerk
    * Wasserdichter Packsack
    * Rettungswesten (am besten vollautomatische Rettungswesten, möglichst mit Spraykappe) Tipp: Am Schalter vor dem Abflug unbedingt die hierfür benötigte CO2-Patrone anmelden

    Wichtig: Ein Koffer hat an Bord nichts verloren. Am besten eine Sporttasche oder stilecht einen Seesack für das Gepäck nehmen.

    Marmelade oder Medikamente - (Haus-)Mittel gegen Seekrankheit

    Egal ob langjähriger "Seefahrer" oder Anfänger - je nach Wellengang kann die gefürchtete Seekrankheit jeden erwischen. Als Bewegungskrankheit ist sie die Folge von sogenanntem "Sensory Mismatch". Das heißt, die Gleichgewichtsorgane senden Signale, die nicht zum optischen Eindruck im starren Raum des Kabineninneren passen. Erste Symptome sind meist Aufstoßen, Druckgefühl und Müdigkeit bis hin zu Übelkeit mit der berühmten Blässe und dem grünen Schimmer um die Nase. Oft helfen hier schon der Gang an Deck und der auf den Horizont gerichtete Blick. Für die härteren Fälle versprechen etwa Antihistamine oder Scopolamin Medikamente Besserung, wenn auch nicht ganz ohne Nebenwirkungen. So führen diese beispielsweise zu starker Müdigkeit oder sogar Halluzinationen. Der Geheimtipp unter Skippern ist daher "Marmelade essen" - hilft zwar nicht, aber schmeckt hoch genau so gut wie runter! In der Regel gewöhnt sich der Körper allerdings nach wenigen Tagen an die Schwankungen und die Symptome verschwinden wieder.

    Mayday - der richtige Funkspruch in der Not
    Doch was tun, wenn ein plötzlich aufkommender Sturm, technische Schwierigkeiten oder der Ausfall des Skippers das Boot in Seenot bringen? In diesem (Not-)Fall kann mit dem Funkgerät etwa über den UKW Kanal 16 oder die Kurzwelle 2.182 kHz ein Mayday-Ruf abgesetzt werden. Im deutschen Küstenbereich ist die Notseerettung auch über Mobil- oder Festnetztelefon (Telefon +49-421-53687-0 / Kurzwahl 124124) erreichbar. Wichtig beim Funkspruch sind Name, Position, die Art der benötigten Hilfe, Zustand des Fahrzeugs und der Besatzung, Kurs und Geschwindigkeit zu einem eventuell vereinbarten Treffpunkt, das Wetter in dem betreffenden Seegebiet sowie Einzelheiten, die das Erkennen des Fahrzeugs erleichtern (Flaggen, Rauchsignale, usw.). Die Notrufe gehen beim Verbund der Maritime Rescue Co-ordination Centres (MRCC) zur weiteren "Bearbeitung" ein. Die deutsche Station wird von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) betrieben, eine privatrechtliche, spendenfinanzierte Vereinigung und eine der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt. Allgemein gilt: Eine Notrettung ist kostenlos. Bei geleisteter Schlepphilfe, beispielsweise aufgrund eines Motorschadens, ist ein sogenannter Bergelohn zu zahlen, der sich am Wert und der Ladung des Schiffes misst. In der Sportschifffahrt ist es allerdings üblich, Berge- und Schlepphilfe kostenlos zu leisten. Im Gegenzug erstattet der Gerettete dem Retter selbstverständlich dessen Kosten.

    Noch ein Tipp zur Schifffahrer-Etikette: Segler grüßen sich durch ruhiges Winken mit einer Hand, denn Winken mit beiden Händen ist ein Hilferuf und würde eher dazu führen, dass auf der anderen Segeljacht jemand zum Funkgerät eilt und über Kanal 16 Alarm schlägt.

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