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Aktuelle Medien-Informationen

  • Törggelen in Südtirol

    München, 09. Oktober 2017
    Wenn sich der frühe Morgennebel aus den Bergtälern erhebt, der erste Frost über Nacht hereinbricht und die weitläufigen Laubwälder in den schönsten Farben zeigen, beginnt in Südtirol wieder das traditionelle Törggelen. Eine Zeit voll familiärer Gemütlichkeit, zünftiger Gerichte und uriger Veranstaltungen, die zahlreiche Touristen in die Berge lockt. Wie die "fünfte Jahreszeit" entstanden ist, welche Gaumenfreuden Sie auf keinen Fall verpassen sollten und wo es sich am besten "törggeln" lässt, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    Woher kommt die Tradition?
    Der Name "Törggelen" leitet sich von dem lateinischen Wort "torquere" ab, was so viel wie "pressen" bedeutet. Daher wurde schon im Mittelalter der Raum, in dem bei den Weinbauern die Weinpresse stand, "Torrgl" genannt. "Es gibt mehrere Theorien zur Entstehung des Törggelens, die aber alle auf das Ende der Erntezeit in Südtirol zurückzuführen sind", weiß Dreyer. Nachdem die Arbeit verrichtet, das Vieh gehandelt und der erste Wein im Fass gereift war, trafen sich die Weinbauern, Händler und Ernte-Helfer bereits seit dem Mittelalter in den sogenannten "Buschenschänken", die nur zu dieser Zeit geöffnet hatten, um den jungen Wein zu verkosten. Dazu servierten die Bauern die regionaltypischen Produkte aus eigener Herstellung. Der Anlass entwickelte sich immer mehr zu einem traditionellen Fest mit gemeinsamen Wanderungen durch die herbstliche Landschaft, gemütlicher Einkehr in den Lokalen und großen Gelagen. Bis heute gilt die Törggele-Zeit als "die fünfte Jahreszeit der Südalpen" und findet von Anfang Oktober bis Ende November statt.

    Was kommt auf den Tisch?
    Ein traditionelles Menü zur Törggele-Zeit beginnt mit einer kräftigen Vorspeise. Diese besteht entweder aus einer Gersten-, Gulasch- oder Gemüsesuppe, Rinderbrühe oder einer Speck- und Käseplatte. Als Hauptgericht empfiehlt die Reiseexpertin der ERV die traditionelle Südtiroler Schlachtplatte. Diese besteht aus verschiedenen Fleischsorten, Rippchen, Surfleisch und Selchbraten. Als Beilagen werden meist Sauerkraut, Kartoffeln und Brot gereicht. Doch auch Vegetarier kommen mit hausgemachten Käsespätzle und Schluzkrapfen - gefüllte Nudeltaschen, vergleichbar mit Ravioli - ganz auf ihre Kosten. Die süßen Nachspeisen sind fester Bestandteil eines jeden Törggele-Gerichts: Leckermäuler haben die Qual der Wahl zwischen Krapfen mit Marmelade-, Mohn- oder Kastanienfüllung, Apfelküchle oder -strudel mit Vanillesauce und einem klassischen Kaiserschmarrn. Damals wie heute werden zu den Gängen die verschiedenen Stufen des neuen Weines verkostet: Traubensaft, "Sußer" oder Most und "Nuier", also neuer Wein.

    Der Star des Törggelens: Die Edelkastanie
    Während der Törggele-Zeit bildet die Edelkastanie, die in Südtirol übrigens "Keschtn" genannt wird, meist den Abschluss des schweren und ausgiebigen Menüs. Sie kann auch zwischen den Gängen als kleiner Snack serviert werden. Am häufigsten wird sie gebraten und zum Teil in Kombination mit Butter verzehrt, taucht aber auch als süßes Püree in Nachspeisen oder als Beilage verschiedener Fleischgerichte auf. Die Edelkastanie ist ein basisches Nahrungsmittel und hilft dem oft übersäuerten Körper wieder ins Gleichgewicht zu gelangen. Sie ist aber auch sehr sättigend. Da der bis zu 30 Meter hohe Baum der Esskastanie bereits seit der Antike in Südtirol angebaut wurde, bildete die Edelkastanie schon immer einen festen Bestandteil in der Ernährung der Bevölkerung. Während sie in früheren Zeiten jedoch als "Arme-Leute-Essen" galt, genießt sie heutzutage eine hohe Wertschätzung. "Wer mit offenen Augen durch die weiten Südtiroler Laubwälder streift, hat gute Chancen, selbst auf die ein oder andere Edelkastanie zu stoßen und kann sich einen leckeren Törggele-Snack mit nach Hause nehmen", so der Tipp von Birgit Dreyer. Besonders große Chancen haben die Suchenden auf dem "Keschtnweg" im Eisacktal und dem "Kastanienweg" in Völlan im Meraner Land.

    Wo "törggelt" es sich am besten?
    Die Regionen, in denen das Törggelen am stärksten verbreitet ist, sind das Eisacktal, Südtirols Süden, das Meraner Land, die Dolomiten, das Tauferer Ahrntal sowie der Vinschgau. Eine der empfehlenswertesten Veranstaltungen sind die Törggeletage im Weindorf Tramin, die jedes Jahr  Anfang Oktober stattfinden. Während dieses zweitägigen Fests werden Wein und Kastanien in allen Varianten angeboten und Live-Musik untermalt das fröhliche Treiben. Vor allem für Weinliebhaber ist die Veranstaltung interessant, da Tramin als die "Quelle" des roten und goldenen Rebensaftes gilt. Traditionell gehört zum Törggelen das Wandern. Vor den langen und schweren Mahlzeiten ist es Brauch, gemeinsam durch die bunten Laubwälder der Südtiroler Bergwelt zu marschieren und dabei die Natur zu genießen. In Kaltern finden beispielsweise während der Törggel-Saison regelmäßig geführte Wanderungen in den Weinbergen mit anschließender Einkehr in einer urigen Buschenschänke statt.

    Gut abgesichert in die Berge
    Für alle die zum Wandern nach Südtirol reisen, empfiehlt Birgit Dreyer eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Diese sichert im Falle eines Falles Such-, Rettungs- und Bergungskosten in Höhe von bis zu 10.000 Euro ab. Bei Abschluss einer Jahres-Reisekranken-Versicherung oder dem RundumSorglos-Jahresschutz, der die Krankenversicherung enthält, sind alle Reisen innerhalb eines Jahres abgesichert, auch Wochenendtrips, die mehr als 50 Kilometer vom Wohnort entfernt sind.

    Weitere Infos unter www.erv.de.

Törggelen in Südtirol • Medien-Informationen

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Törggelen in Südtirol • Pressestimmen

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  • Törggelen in Südtirol

    München, 09. Oktober 2017
    Wenn sich der frühe Morgennebel aus den Bergtälern erhebt, der erste Frost über Nacht hereinbricht und die weitläufigen Laubwälder in den schönsten Farben zeigen, beginnt in Südtirol wieder das traditionelle Törggelen. Eine Zeit voll familiärer Gemütlichkeit, zünftiger Gerichte und uriger Veranstaltungen, die zahlreiche Touristen in die Berge lockt. Wie die "fünfte Jahreszeit" entstanden ist, welche Gaumenfreuden Sie auf keinen Fall verpassen sollten und wo es sich am besten "törggeln" lässt, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    Woher kommt die Tradition?
    Der Name "Törggelen" leitet sich von dem lateinischen Wort "torquere" ab, was so viel wie "pressen" bedeutet. Daher wurde schon im Mittelalter der Raum, in dem bei den Weinbauern die Weinpresse stand, "Torrgl" genannt. "Es gibt mehrere Theorien zur Entstehung des Törggelens, die aber alle auf das Ende der Erntezeit in Südtirol zurückzuführen sind", weiß Dreyer. Nachdem die Arbeit verrichtet, das Vieh gehandelt und der erste Wein im Fass gereift war, trafen sich die Weinbauern, Händler und Ernte-Helfer bereits seit dem Mittelalter in den sogenannten "Buschenschänken", die nur zu dieser Zeit geöffnet hatten, um den jungen Wein zu verkosten. Dazu servierten die Bauern die regionaltypischen Produkte aus eigener Herstellung. Der Anlass entwickelte sich immer mehr zu einem traditionellen Fest mit gemeinsamen Wanderungen durch die herbstliche Landschaft, gemütlicher Einkehr in den Lokalen und großen Gelagen. Bis heute gilt die Törggele-Zeit als "die fünfte Jahreszeit der Südalpen" und findet von Anfang Oktober bis Ende November statt.

    Was kommt auf den Tisch?
    Ein traditionelles Menü zur Törggele-Zeit beginnt mit einer kräftigen Vorspeise. Diese besteht entweder aus einer Gersten-, Gulasch- oder Gemüsesuppe, Rinderbrühe oder einer Speck- und Käseplatte. Als Hauptgericht empfiehlt die Reiseexpertin der ERV die traditionelle Südtiroler Schlachtplatte. Diese besteht aus verschiedenen Fleischsorten, Rippchen, Surfleisch und Selchbraten. Als Beilagen werden meist Sauerkraut, Kartoffeln und Brot gereicht. Doch auch Vegetarier kommen mit hausgemachten Käsespätzle und Schluzkrapfen - gefüllte Nudeltaschen, vergleichbar mit Ravioli - ganz auf ihre Kosten. Die süßen Nachspeisen sind fester Bestandteil eines jeden Törggele-Gerichts: Leckermäuler haben die Qual der Wahl zwischen Krapfen mit Marmelade-, Mohn- oder Kastanienfüllung, Apfelküchle oder -strudel mit Vanillesauce und einem klassischen Kaiserschmarrn. Damals wie heute werden zu den Gängen die verschiedenen Stufen des neuen Weines verkostet: Traubensaft, "Sußer" oder Most und "Nuier", also neuer Wein.

    Der Star des Törggelens: Die Edelkastanie
    Während der Törggele-Zeit bildet die Edelkastanie, die in Südtirol übrigens "Keschtn" genannt wird, meist den Abschluss des schweren und ausgiebigen Menüs. Sie kann auch zwischen den Gängen als kleiner Snack serviert werden. Am häufigsten wird sie gebraten und zum Teil in Kombination mit Butter verzehrt, taucht aber auch als süßes Püree in Nachspeisen oder als Beilage verschiedener Fleischgerichte auf. Die Edelkastanie ist ein basisches Nahrungsmittel und hilft dem oft übersäuerten Körper wieder ins Gleichgewicht zu gelangen. Sie ist aber auch sehr sättigend. Da der bis zu 30 Meter hohe Baum der Esskastanie bereits seit der Antike in Südtirol angebaut wurde, bildete die Edelkastanie schon immer einen festen Bestandteil in der Ernährung der Bevölkerung. Während sie in früheren Zeiten jedoch als "Arme-Leute-Essen" galt, genießt sie heutzutage eine hohe Wertschätzung. "Wer mit offenen Augen durch die weiten Südtiroler Laubwälder streift, hat gute Chancen, selbst auf die ein oder andere Edelkastanie zu stoßen und kann sich einen leckeren Törggele-Snack mit nach Hause nehmen", so der Tipp von Birgit Dreyer. Besonders große Chancen haben die Suchenden auf dem "Keschtnweg" im Eisacktal und dem "Kastanienweg" in Völlan im Meraner Land.

    Wo "törggelt" es sich am besten?
    Die Regionen, in denen das Törggelen am stärksten verbreitet ist, sind das Eisacktal, Südtirols Süden, das Meraner Land, die Dolomiten, das Tauferer Ahrntal sowie der Vinschgau. Eine der empfehlenswertesten Veranstaltungen sind die Törggeletage im Weindorf Tramin, die jedes Jahr  Anfang Oktober stattfinden. Während dieses zweitägigen Fests werden Wein und Kastanien in allen Varianten angeboten und Live-Musik untermalt das fröhliche Treiben. Vor allem für Weinliebhaber ist die Veranstaltung interessant, da Tramin als die "Quelle" des roten und goldenen Rebensaftes gilt. Traditionell gehört zum Törggelen das Wandern. Vor den langen und schweren Mahlzeiten ist es Brauch, gemeinsam durch die bunten Laubwälder der Südtiroler Bergwelt zu marschieren und dabei die Natur zu genießen. In Kaltern finden beispielsweise während der Törggel-Saison regelmäßig geführte Wanderungen in den Weinbergen mit anschließender Einkehr in einer urigen Buschenschänke statt.

    Gut abgesichert in die Berge
    Für alle die zum Wandern nach Südtirol reisen, empfiehlt Birgit Dreyer eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Diese sichert im Falle eines Falles Such-, Rettungs- und Bergungskosten in Höhe von bis zu 10.000 Euro ab. Bei Abschluss einer Jahres-Reisekranken-Versicherung oder dem RundumSorglos-Jahresschutz, der die Krankenversicherung enthält, sind alle Reisen innerhalb eines Jahres abgesichert, auch Wochenendtrips, die mehr als 50 Kilometer vom Wohnort entfernt sind.

    Weitere Infos unter www.erv.de.

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Destinationen

  • Albstadt

    Das „Penthouse der Schwaben“ liegt auf dem Hochplateau der Schwäbischen Alb im Süden Baden-Württembergs. Das Landschaftsbild rund um die weitläufige 45.000 Einwohner-Stadt ist vor allem vom markanten Albtrauf geprägt, der die Albhochfläche vom tiefer liegenden Albvorland trennt. Die Region ist geprägt von atemberaubenden Aussichten, schroffen Felsformationen, typischen Wacholderheiden und lichtdurchfluteten Buchenwäldern – beste Voraussetzungen für Outdoor-Fans! Im Sommer geht es für Naturliebhaber, Aktivurlauber und Familien auf elf vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premiumwegen, den sogenannten Traufgängen, durch die abwechslungsreiche Natur. Die Routen sind zwischen 3,5 und 17 Kilometer lang und lassen sich in Tages- oder Mehrtagestouren einteilen. Die Traufgänge-Gastgeber laden am Wegesrand zu einer Vesperpause ein und verwöhnen ihre Gäste mit traditionell schwäbischer Küche. Das ausgewiesene Mountainbike-Streckennetz mit anspruchsvollen Singletrails, der Bikepark Albstadt und zahlreiche Highlight-Veranstaltungen wie der Albstadt-Bike-Marathon machen Albstadt im Sommer zu einem Hotspot für Mountainbiker. Auf insgesamt vier MTB-Touren und rund 120 Kilometern fühlen sich sowohl Biker-Neulinge als auch MTB-Profis wohl. In der kalten Jahreszeit warten zwei prämierte Wintertraufgänge, mit Flutlicht ausgestattete Liftanlagen sowie ein ausgedehntes Loipennetz auf Schneesportler. Zahlreiche Veranstaltungen wie die Literaturtage, der Band-Sommer oder spezielle Kulinarik-Themenwochen runden das vielseitige Angebot für Gäste und Einheimische ab. Weitere Informationen unter www.albstadt-tourimus.de.

  • Ferienregion Fichtelgebirge

    Die Ferienregion Fichtelgebirge liegt in Oberfranken/Nordbayern und reicht von Bayreuth im Westen bis zur tschechischen Grenze im Osten, im Norden bis nach Hof und im Süden bis nach Waldsassen in die nördliche Oberpfalz. Das wald- und gesteinsreiche Fichtelgebirge erhebt sich hufeisenförmig auf bis zu 1.000 Meter und gilt als eine der schneesichersten Landschaften Deutschlands. Der Ochsenkopf lockt ganzjährig Urlauber in das beliebte Natur- und Aktivgebiet. Entlang des Fränkischen Gebirgswanderwegs sowie dem Mainradwanderweg erstreckt sich die unberührte Natur und Felsenlandschaft des Geoparks Bayern-Böhmen. Kulturliebhabern ist die Region insbesondere durch die jährlich stattfindenden Wagner- und Luisenburg-Festspiele bekannt. Genussreisende werden verwöhnt mit lokalen Speisen wie Sauerbraten mit Lebkuchensoße oder mit Kräuterspezialitäten von den Partnern des Vereins essbares fichtelgebirge. Entlang der Porzellanstraße geben renommierte Hersteller wie Rosenthal und Hutschenreuther Einblicke in die lange Tradition der Porzellanherstellung und bieten hochwertiges Porzellan im Direktverkauf. www.fichtelgebirge.bayern
  • Pfronten

    Ideal am Fuße der Allgäuer und Tiroler Alpen gelegen, erstreckt sich Pfronten mit seinen 13 Ortsteilen über drei Höhenlagen und öffnet somit das Tor zu einer der schönsten und bedeutendsten Landschaften Europas. Umgeben von Burgen und Schlössern – darunter auch die bekannten Bauwerke Neuschwanstein und Linderhof – wirkt die Region mit ihren zahlreichen Seen, Flüssen, Wiesen und Wäldern, sowie Deutschlands höchstgelegene Burgruine Falkenstein selbst wie ein groß angelegter Schlosspark. Outdoor-Freunde und -Neulinge erkunden die umliegende Berg- und Talwelt auf verschiedenen Wander-, Rad- und Themenwegen: Sei es nun mit etwas Starthilfe durch die Breitenbergbahn, die auf den 1.838 Meter hohen Hausberg fährt, oder zu Fuß direkt auf die Gipfel der Region. Mit den zahlreichen Erlebnispaketen geht es in Pfronten gemeinsam mit ausgebildeten Tourguides sowohl im Sommer wie auch Winter raus in die Natur. Neben der spektakulären Kulisse erwartet Urlauber eine leckere, traditionelle Küche und ein authentisches Allgäuer Lebensgefühl. Kulturinteressierte erfahren auf der Ortswanderung „Pfronten früher und heute“, bei der jährlichen Pfrontener Viehscheid oder auf dem Trachtenmarkt alles über die Traditionen Pfrontens. Im sogenannten „Kreativstadel“ üben sie sich auch in alten Handarbeitskünsten wie Filzen und Glasperlendrehen. Übernachtet wird in exklusiven Hütten-Suiten, im selbstgebauten Iglu, direkt an der Felswand oder in urigen Gasthöfen. Die Pfronten Outdoor-App ist optimaler Wegbegleiter mit beweglicher Karte zur Offlinenutzung und einer Auswahl an den schönsten Berghütten, Sehenswürdigkeiten, Tourenvorschlägen sowie verschiedener Erlebnisangebote mit den Outdoor-Experten. www.pfronten.de

Veranstalter

  • Katla Travel GmbH

    Die Katla Travel GmbH ist ein auf Islandreisen spezialisierter Reiseveranstalter mit Sitz in München. Gemeinsam mit zwei Dependancen in Island erstellt das deutsch-isländische Team seit 25 Jahren für den deutschsprachigen Markt individuelle Natur- und Aktivreisen sowie Familienurlaube und einzigartige Gruppentouren auf die Vulkaninsel im Atlantik. Neben der klassischen Gruppenrundreise schafft Katla Travel nachhaltige Reiseerlebnisse für Individualreisende und Familien ins „Land der Vielfalt & Gegensätze“, egal ob mit dem Mietwagen, im Hotel oder im Ferienhaus. Außerdem bietet der isländische Reiseveranstalter zusätzlich Touren nach Grönland an. Getreu dem Motto „Dein schönes Island“ kreieren die Berater rund um die beiden Geschäftsführerinnen Júlía Sigursteinsdóttir und Susan Stefanski auch Hochzeits- sowie Städtereisen und haben zudem für Natur- und Pferdeliebhaber, Sport- und Wanderbegeisterte ausgefeilte Touren parat. Katla Travel legt großen Wert auf einen schonenden Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt der nordatlantischen Insel, welcher durch eine intensive Reiseplanung und eine umweltverträgliche Reiseroute gewährleistet wird. www.katla-travel.is

piroth.kommunikation

  • piroth.kommunikation

    piroth.kommunikation ist eine PR- und Marketing-Agentur spezialisiert auf die Tourismusbranche. Mit Begeisterung und Kreativität planen und realisieren wir strategische PR- und Marketing-Maßnahmen für Destinationen, Hotels, Ferienhausanbieter, Reiseveranstalter, touristische Internetportale, etc. Als kompetenter Partner stellen wir für Sie die benötigten Branchenkontakte her, bringen Sie auf den Markt, steigern Ihren Bekanntheitsgrad, pflegen Ihr Image und erhöhen den Absatz Ihres Produktes in den deutschsprachigen Märkten sowie Benelux und Italien. Je nach Zielsetzung beraten wir Sie bei der konzeptionellen Entwicklung Ihres Produktes, erstellen individuelle Servicepakete und ermitteln gemeinsam den optimalen Einsatz Ihres Budgets.
    → Wertschöpfung steigern durch zielorientierte Kommunikation
    www.piroth-kommunikation.com
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  • Törggelen in Südtirol

    München, 09. Oktober 2017
    Wenn sich der frühe Morgennebel aus den Bergtälern erhebt, der erste Frost über Nacht hereinbricht und die weitläufigen Laubwälder in den schönsten Farben zeigen, beginnt in Südtirol wieder das traditionelle Törggelen. Eine Zeit voll familiärer Gemütlichkeit, zünftiger Gerichte und uriger Veranstaltungen, die zahlreiche Touristen in die Berge lockt. Wie die "fünfte Jahreszeit" entstanden ist, welche Gaumenfreuden Sie auf keinen Fall verpassen sollten und wo es sich am besten "törggeln" lässt, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    Woher kommt die Tradition?
    Der Name "Törggelen" leitet sich von dem lateinischen Wort "torquere" ab, was so viel wie "pressen" bedeutet. Daher wurde schon im Mittelalter der Raum, in dem bei den Weinbauern die Weinpresse stand, "Torrgl" genannt. "Es gibt mehrere Theorien zur Entstehung des Törggelens, die aber alle auf das Ende der Erntezeit in Südtirol zurückzuführen sind", weiß Dreyer. Nachdem die Arbeit verrichtet, das Vieh gehandelt und der erste Wein im Fass gereift war, trafen sich die Weinbauern, Händler und Ernte-Helfer bereits seit dem Mittelalter in den sogenannten "Buschenschänken", die nur zu dieser Zeit geöffnet hatten, um den jungen Wein zu verkosten. Dazu servierten die Bauern die regionaltypischen Produkte aus eigener Herstellung. Der Anlass entwickelte sich immer mehr zu einem traditionellen Fest mit gemeinsamen Wanderungen durch die herbstliche Landschaft, gemütlicher Einkehr in den Lokalen und großen Gelagen. Bis heute gilt die Törggele-Zeit als "die fünfte Jahreszeit der Südalpen" und findet von Anfang Oktober bis Ende November statt.

    Was kommt auf den Tisch?
    Ein traditionelles Menü zur Törggele-Zeit beginnt mit einer kräftigen Vorspeise. Diese besteht entweder aus einer Gersten-, Gulasch- oder Gemüsesuppe, Rinderbrühe oder einer Speck- und Käseplatte. Als Hauptgericht empfiehlt die Reiseexpertin der ERV die traditionelle Südtiroler Schlachtplatte. Diese besteht aus verschiedenen Fleischsorten, Rippchen, Surfleisch und Selchbraten. Als Beilagen werden meist Sauerkraut, Kartoffeln und Brot gereicht. Doch auch Vegetarier kommen mit hausgemachten Käsespätzle und Schluzkrapfen - gefüllte Nudeltaschen, vergleichbar mit Ravioli - ganz auf ihre Kosten. Die süßen Nachspeisen sind fester Bestandteil eines jeden Törggele-Gerichts: Leckermäuler haben die Qual der Wahl zwischen Krapfen mit Marmelade-, Mohn- oder Kastanienfüllung, Apfelküchle oder -strudel mit Vanillesauce und einem klassischen Kaiserschmarrn. Damals wie heute werden zu den Gängen die verschiedenen Stufen des neuen Weines verkostet: Traubensaft, "Sußer" oder Most und "Nuier", also neuer Wein.

    Der Star des Törggelens: Die Edelkastanie
    Während der Törggele-Zeit bildet die Edelkastanie, die in Südtirol übrigens "Keschtn" genannt wird, meist den Abschluss des schweren und ausgiebigen Menüs. Sie kann auch zwischen den Gängen als kleiner Snack serviert werden. Am häufigsten wird sie gebraten und zum Teil in Kombination mit Butter verzehrt, taucht aber auch als süßes Püree in Nachspeisen oder als Beilage verschiedener Fleischgerichte auf. Die Edelkastanie ist ein basisches Nahrungsmittel und hilft dem oft übersäuerten Körper wieder ins Gleichgewicht zu gelangen. Sie ist aber auch sehr sättigend. Da der bis zu 30 Meter hohe Baum der Esskastanie bereits seit der Antike in Südtirol angebaut wurde, bildete die Edelkastanie schon immer einen festen Bestandteil in der Ernährung der Bevölkerung. Während sie in früheren Zeiten jedoch als "Arme-Leute-Essen" galt, genießt sie heutzutage eine hohe Wertschätzung. "Wer mit offenen Augen durch die weiten Südtiroler Laubwälder streift, hat gute Chancen, selbst auf die ein oder andere Edelkastanie zu stoßen und kann sich einen leckeren Törggele-Snack mit nach Hause nehmen", so der Tipp von Birgit Dreyer. Besonders große Chancen haben die Suchenden auf dem "Keschtnweg" im Eisacktal und dem "Kastanienweg" in Völlan im Meraner Land.

    Wo "törggelt" es sich am besten?
    Die Regionen, in denen das Törggelen am stärksten verbreitet ist, sind das Eisacktal, Südtirols Süden, das Meraner Land, die Dolomiten, das Tauferer Ahrntal sowie der Vinschgau. Eine der empfehlenswertesten Veranstaltungen sind die Törggeletage im Weindorf Tramin, die jedes Jahr  Anfang Oktober stattfinden. Während dieses zweitägigen Fests werden Wein und Kastanien in allen Varianten angeboten und Live-Musik untermalt das fröhliche Treiben. Vor allem für Weinliebhaber ist die Veranstaltung interessant, da Tramin als die "Quelle" des roten und goldenen Rebensaftes gilt. Traditionell gehört zum Törggelen das Wandern. Vor den langen und schweren Mahlzeiten ist es Brauch, gemeinsam durch die bunten Laubwälder der Südtiroler Bergwelt zu marschieren und dabei die Natur zu genießen. In Kaltern finden beispielsweise während der Törggel-Saison regelmäßig geführte Wanderungen in den Weinbergen mit anschließender Einkehr in einer urigen Buschenschänke statt.

    Gut abgesichert in die Berge
    Für alle die zum Wandern nach Südtirol reisen, empfiehlt Birgit Dreyer eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Diese sichert im Falle eines Falles Such-, Rettungs- und Bergungskosten in Höhe von bis zu 10.000 Euro ab. Bei Abschluss einer Jahres-Reisekranken-Versicherung oder dem RundumSorglos-Jahresschutz, der die Krankenversicherung enthält, sind alle Reisen innerhalb eines Jahres abgesichert, auch Wochenendtrips, die mehr als 50 Kilometer vom Wohnort entfernt sind.

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