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  • Vier Experten-Tipps für nachhaltiges Reisen

    München, 23. Januar 2017
    Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2017 zum "Internationalen Jahr des Nachhaltigen Tourismus" erklärt. Die Reisebranche hat erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Bevölkerung, Natur und Umwelt in den jeweiligen Reiseländern. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, sollen dieses Jahr verstärkt Aktionen im Bereich sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit in den Fokus gerückt werden. Als Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) weiß Birgit Dreyer, welche nachhaltigen Projekte es bereits gibt und was alle, die zukünftig nachhaltiger unterwegs sein möchten, beim nächsten Urlaub beachten können:

    1. Das Verhältnis von Zeit und Entfernung:
    "Bei der Wahl des Reiseziels sollte immer die Dauer des Aufenthalts eine Rolle spielen", rät Birgit Dreyer. Bei einer einwöchigen Flugreise nach Südafrika oder Ostasien stehen Dauer und CO²-Ausstoß in keinem ausgewogenen Verhältnis. Stattdessen gilt es zu überlegen, ob man gerade bei einem kürzeren Zeitraum, nicht besser ein Ziel in Europa wählt. Auch in Deutschland lassen sich schöne Städtetrips, Wellness-, Aktiv- und sogar Strandurlaube verbringen.

    2. Die Anreise:
    Schon alleine durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, wie Bus oder Bahn, kann der CO²-Verbrauch deutlich gesenkt werden. Die Deutsche Bahn beispielsweise nutzt für ihre Stromversorgung zunehmend Ökostrom.
    Auch wer auf den Flug nicht verzichten möchte hat die Möglichkeit seinen verursachten CO2-Verbrauch zu kompensieren: Die Klimaschutzorganisation atmosfair zum Beispiel ermittelt für Flugreisende den entsprechenden Schadstoffverbrauch und gleicht diesen durch die Unterstützung nachhaltiger Umweltprojekte wieder aus. Auch viele Fluggesellschaften bieten mittlerweile ähnliche Aktionen an, um den Ökologischen Fußabdruck zu neutralisieren.

    3. Urlaubsziel und Unterkunft:
    "Wenn Sie in den Urlaubsregionen die lokale Bevölkerung unterstützen möchten, buchen Sie Ihre Übernachtung am besten gezielt in kleineren Hotels und Familienbetrieben.", erklärt die ERV-Expertin. Auch bei der  Wahl der Unterkunft kann auf die soziale und ökologische Nachhaltigkeit geachtet werden. Eine hohe Ökobilanz und faire Bezahlung der Mitarbeiter sind dabei ausschlaggebende Kriterien. Das Boutiquehotel Stadthalle Wien war beispielsweise das erste Null-Energie-Hotel der Welt. Das Green City Hotel Vauban in  Freiburg gilt als Vorzeigebeispiel und legt neben hoher Regionalität und ökologischer Nachhaltigkeit auch großen Wert auf die soziale Verantwortung.

    4. Während des Aufenthalts:
    Auch vor Ort gibt es zahlreiche Möglichkeiten die eigene Ökobilanz zu verbessern. Viele Initiativen und Angebote unterstützen die Urlauber mittlerweile dabei. Ein gutes Beispiel ist die Kooperation  Alpine Pearls. "Dabei  handelt es sich um den Zusammenschluss von 25 alpinen Feriendestinationen in Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien, Slowenien und der Schweiz, die ihre Vorreiterrolle im Nachhaltigen Tourismus verbindet", weiß Birgit Dreyer. Innerhalb der Urlaubsorte wird die Nutzung eines PKWs durch Shuttledienste, Wander- & Skibusse, Taxis, Elektro-Autos, Fahrräder und E-Bikes überflüssig, was den CO²-Ausstoß während des Aufenthalts erheblich reduziert.
    Vor allem durch den Kauf lokaler Produkte und Leistungen können die Urlaubsdestinationen unterstützt, die dortigen Märkte gestärkt, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen vor der Verdrängung bewahrt werden. Zudem haben regionale Produkte meist eine bessere Ökobilanz.

    Doch nicht nur bei der Urlaubsplanung loht es in puncto Nachhaltigkeit genauer hinzusehen. In der Vorbereitung ist es auch wichtig, sich um den eigenen Schutz zu kümmern. Mit der Jahresreiseversicherung der ERV sind sämtliche Reisen innerhalb eines Jahres abgesichert. Vom Tagesausflug über den Wochenendtrip bis hin zum sechswöchigen Backpacker-Urlaub. Selbst Unternehmungen innerhalb Deutschlands sind damit abgedeckt, sofern sie 50 Kilometer vom Heimatort entfernt sind.
    Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.erv.de.

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Thema: Service
  • Vier Experten-Tipps für nachhaltiges Reisen

    München, 23. Januar 2017
    Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2017 zum "Internationalen Jahr des Nachhaltigen Tourismus" erklärt. Die Reisebranche hat erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Bevölkerung, Natur und Umwelt in den jeweiligen Reiseländern. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, sollen dieses Jahr verstärkt Aktionen im Bereich sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit in den Fokus gerückt werden. Als Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) weiß Birgit Dreyer, welche nachhaltigen Projekte es bereits gibt und was alle, die zukünftig nachhaltiger unterwegs sein möchten, beim nächsten Urlaub beachten können:

    1. Das Verhältnis von Zeit und Entfernung:
    "Bei der Wahl des Reiseziels sollte immer die Dauer des Aufenthalts eine Rolle spielen", rät Birgit Dreyer. Bei einer einwöchigen Flugreise nach Südafrika oder Ostasien stehen Dauer und CO²-Ausstoß in keinem ausgewogenen Verhältnis. Stattdessen gilt es zu überlegen, ob man gerade bei einem kürzeren Zeitraum, nicht besser ein Ziel in Europa wählt. Auch in Deutschland lassen sich schöne Städtetrips, Wellness-, Aktiv- und sogar Strandurlaube verbringen.

    2. Die Anreise:
    Schon alleine durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, wie Bus oder Bahn, kann der CO²-Verbrauch deutlich gesenkt werden. Die Deutsche Bahn beispielsweise nutzt für ihre Stromversorgung zunehmend Ökostrom.
    Auch wer auf den Flug nicht verzichten möchte hat die Möglichkeit seinen verursachten CO2-Verbrauch zu kompensieren: Die Klimaschutzorganisation atmosfair zum Beispiel ermittelt für Flugreisende den entsprechenden Schadstoffverbrauch und gleicht diesen durch die Unterstützung nachhaltiger Umweltprojekte wieder aus. Auch viele Fluggesellschaften bieten mittlerweile ähnliche Aktionen an, um den Ökologischen Fußabdruck zu neutralisieren.

    3. Urlaubsziel und Unterkunft:
    "Wenn Sie in den Urlaubsregionen die lokale Bevölkerung unterstützen möchten, buchen Sie Ihre Übernachtung am besten gezielt in kleineren Hotels und Familienbetrieben.", erklärt die ERV-Expertin. Auch bei der  Wahl der Unterkunft kann auf die soziale und ökologische Nachhaltigkeit geachtet werden. Eine hohe Ökobilanz und faire Bezahlung der Mitarbeiter sind dabei ausschlaggebende Kriterien. Das Boutiquehotel Stadthalle Wien war beispielsweise das erste Null-Energie-Hotel der Welt. Das Green City Hotel Vauban in  Freiburg gilt als Vorzeigebeispiel und legt neben hoher Regionalität und ökologischer Nachhaltigkeit auch großen Wert auf die soziale Verantwortung.

    4. Während des Aufenthalts:
    Auch vor Ort gibt es zahlreiche Möglichkeiten die eigene Ökobilanz zu verbessern. Viele Initiativen und Angebote unterstützen die Urlauber mittlerweile dabei. Ein gutes Beispiel ist die Kooperation  Alpine Pearls. "Dabei  handelt es sich um den Zusammenschluss von 25 alpinen Feriendestinationen in Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien, Slowenien und der Schweiz, die ihre Vorreiterrolle im Nachhaltigen Tourismus verbindet", weiß Birgit Dreyer. Innerhalb der Urlaubsorte wird die Nutzung eines PKWs durch Shuttledienste, Wander- & Skibusse, Taxis, Elektro-Autos, Fahrräder und E-Bikes überflüssig, was den CO²-Ausstoß während des Aufenthalts erheblich reduziert.
    Vor allem durch den Kauf lokaler Produkte und Leistungen können die Urlaubsdestinationen unterstützt, die dortigen Märkte gestärkt, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen vor der Verdrängung bewahrt werden. Zudem haben regionale Produkte meist eine bessere Ökobilanz.

    Doch nicht nur bei der Urlaubsplanung loht es in puncto Nachhaltigkeit genauer hinzusehen. In der Vorbereitung ist es auch wichtig, sich um den eigenen Schutz zu kümmern. Mit der Jahresreiseversicherung der ERV sind sämtliche Reisen innerhalb eines Jahres abgesichert. Vom Tagesausflug über den Wochenendtrip bis hin zum sechswöchigen Backpacker-Urlaub. Selbst Unternehmungen innerhalb Deutschlands sind damit abgedeckt, sofern sie 50 Kilometer vom Heimatort entfernt sind.
    Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.erv.de.

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Destinationen

  • Albstadt

    Das „Penthouse der Schwaben“ liegt auf dem Hochplateau der Schwäbischen Alb im Süden Baden-Württembergs. Das Landschaftsbild rund um die weitläufige 45.000 Einwohner-Stadt ist vor allem vom markanten Albtrauf geprägt, der die Albhochfläche vom tiefer liegenden Albvorland trennt. Die Region ist geprägt von atemberaubenden Aussichten, schroffen Felsformationen, typischen Wacholderheiden und lichtdurchfluteten Buchenwäldern – beste Voraussetzungen für Outdoor-Fans! Im Sommer geht es für Naturliebhaber, Aktivurlauber und Familien auf elf vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premiumwegen, den sogenannten Traufgängen, durch die abwechslungsreiche Natur. Die Routen sind zwischen 3,5 und 17 Kilometer lang und lassen sich in Tages- oder Mehrtagestouren einteilen. Die Traufgänge-Gastgeber laden am Wegesrand zu einer Vesperpause ein und verwöhnen ihre Gäste mit traditionell schwäbischer Küche. Das ausgewiesene Mountainbike-Streckennetz mit anspruchsvollen Singletrails, der Bikepark Albstadt und zahlreiche Highlight-Veranstaltungen wie der Albstadt-Bike-Marathon machen Albstadt im Sommer zu einem Hotspot für Mountainbiker. Auf insgesamt vier MTB-Touren und rund 120 Kilometern fühlen sich sowohl Biker-Neulinge als auch MTB-Profis wohl. In der kalten Jahreszeit warten zwei prämierte Wintertraufgänge, mit Flutlicht ausgestattete Liftanlagen sowie ein ausgedehntes Loipennetz auf Schneesportler. Zahlreiche Veranstaltungen wie die Literaturtage, der Band-Sommer oder spezielle Kulinarik-Themenwochen runden das vielseitige Angebot für Gäste und Einheimische ab. Weitere Informationen unter www.albstadt-tourimus.de.

  • Ferienregion Fichtelgebirge

    Die Ferienregion Fichtelgebirge liegt in Oberfranken/Nordbayern und reicht von Bayreuth im Westen bis zur tschechischen Grenze im Osten, im Norden bis nach Hof und im Süden bis nach Waldsassen in die nördliche Oberpfalz. Das wald- und gesteinsreiche Fichtelgebirge erhebt sich hufeisenförmig auf bis zu 1.000 Meter und gilt als eine der schneesichersten Landschaften Deutschlands. Der Ochsenkopf lockt ganzjährig Urlauber in das beliebte Natur- und Aktivgebiet. Entlang des Fränkischen Gebirgswanderwegs sowie dem Mainradwanderweg erstreckt sich die unberührte Natur und Felsenlandschaft des Geoparks Bayern-Böhmen. Kulturliebhabern ist die Region insbesondere durch die jährlich stattfindenden Wagner- und Luisenburg-Festspiele bekannt. Genussreisende werden verwöhnt mit lokalen Speisen wie Sauerbraten mit Lebkuchensoße oder mit Kräuterspezialitäten von den Partnern des Vereins essbares fichtelgebirge. Entlang der Porzellanstraße geben renommierte Hersteller wie Rosenthal und Hutschenreuther Einblicke in die lange Tradition der Porzellanherstellung und bieten hochwertiges Porzellan im Direktverkauf. www.fichtelgebirge.bayern
  • Pfronten

    Ideal am Fuße der Allgäuer und Tiroler Alpen gelegen, erstreckt sich Pfronten mit seinen 13 Ortsteilen über drei Höhenlagen und öffnet somit das Tor zu einer der schönsten und bedeutendsten Landschaften Europas. Umgeben von Burgen und Schlössern – darunter auch die bekannten Bauwerke Neuschwanstein und Linderhof – wirkt die Region mit ihren zahlreichen Seen, Flüssen, Wiesen und Wäldern, sowie Deutschlands höchstgelegene Burgruine Falkenstein selbst wie ein groß angelegter Schlosspark. Outdoor-Freunde und -Neulinge erkunden die umliegende Berg- und Talwelt auf verschiedenen Wander-, Rad- und Themenwegen: Sei es nun mit etwas Starthilfe durch die Breitenbergbahn, die auf den 1.838 Meter hohen Hausberg fährt, oder zu Fuß direkt auf die Gipfel der Region. Mit den zahlreichen Erlebnispaketen geht es in Pfronten gemeinsam mit ausgebildeten Tourguides sowohl im Sommer wie auch Winter raus in die Natur. Neben der spektakulären Kulisse erwartet Urlauber eine leckere, traditionelle Küche und ein authentisches Allgäuer Lebensgefühl. Kulturinteressierte erfahren auf der Ortswanderung „Pfronten früher und heute“, bei der jährlichen Pfrontener Viehscheid oder auf dem Trachtenmarkt alles über die Traditionen Pfrontens. Im sogenannten „Kreativstadel“ üben sie sich auch in alten Handarbeitskünsten wie Filzen und Glasperlendrehen. Übernachtet wird in exklusiven Hütten-Suiten, im selbstgebauten Iglu, direkt an der Felswand oder in urigen Gasthöfen. Die Pfronten Outdoor-App ist optimaler Wegbegleiter mit beweglicher Karte zur Offlinenutzung und einer Auswahl an den schönsten Berghütten, Sehenswürdigkeiten, Tourenvorschlägen sowie verschiedener Erlebnisangebote mit den Outdoor-Experten. www.pfronten.de

Veranstalter

  • Katla Travel GmbH

    Die Katla Travel GmbH ist ein auf Islandreisen spezialisierter Reiseveranstalter mit Sitz in München. Gemeinsam mit zwei Dependancen in Island erstellt das deutsch-isländische Team seit 25 Jahren für den deutschsprachigen Markt individuelle Natur- und Aktivreisen sowie Familienurlaube und einzigartige Gruppentouren auf die Vulkaninsel im Atlantik. Neben der klassischen Gruppenrundreise schafft Katla Travel nachhaltige Reiseerlebnisse für Individualreisende und Familien ins „Land der Vielfalt & Gegensätze“, egal ob mit dem Mietwagen, im Hotel oder im Ferienhaus. Außerdem bietet der isländische Reiseveranstalter zusätzlich Touren nach Grönland an. Getreu dem Motto „Dein schönes Island“ kreieren die Berater rund um die beiden Geschäftsführerinnen Júlía Sigursteinsdóttir und Susan Stefanski auch Hochzeits- sowie Städtereisen und haben zudem für Natur- und Pferdeliebhaber, Sport- und Wanderbegeisterte ausgefeilte Touren parat. Katla Travel legt großen Wert auf einen schonenden Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt der nordatlantischen Insel, welcher durch eine intensive Reiseplanung und eine umweltverträgliche Reiseroute gewährleistet wird. www.katla-travel.is

piroth.kommunikation

  • piroth.kommunikation

    piroth.kommunikation ist eine PR- und Marketing-Agentur spezialisiert auf die Tourismusbranche. Mit Begeisterung und Kreativität planen und realisieren wir strategische PR- und Marketing-Maßnahmen für Destinationen, Hotels, Ferienhausanbieter, Reiseveranstalter, touristische Internetportale, etc. Als kompetenter Partner stellen wir für Sie die benötigten Branchenkontakte her, bringen Sie auf den Markt, steigern Ihren Bekanntheitsgrad, pflegen Ihr Image und erhöhen den Absatz Ihres Produktes in den deutschsprachigen Märkten sowie Benelux und Italien. Je nach Zielsetzung beraten wir Sie bei der konzeptionellen Entwicklung Ihres Produktes, erstellen individuelle Servicepakete und ermitteln gemeinsam den optimalen Einsatz Ihres Budgets.
    → Wertschöpfung steigern durch zielorientierte Kommunikation
    www.piroth-kommunikation.com
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  • Vier Experten-Tipps für nachhaltiges Reisen

    München, 23. Januar 2017
    Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2017 zum "Internationalen Jahr des Nachhaltigen Tourismus" erklärt. Die Reisebranche hat erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Bevölkerung, Natur und Umwelt in den jeweiligen Reiseländern. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, sollen dieses Jahr verstärkt Aktionen im Bereich sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit in den Fokus gerückt werden. Als Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) weiß Birgit Dreyer, welche nachhaltigen Projekte es bereits gibt und was alle, die zukünftig nachhaltiger unterwegs sein möchten, beim nächsten Urlaub beachten können:

    1. Das Verhältnis von Zeit und Entfernung:
    "Bei der Wahl des Reiseziels sollte immer die Dauer des Aufenthalts eine Rolle spielen", rät Birgit Dreyer. Bei einer einwöchigen Flugreise nach Südafrika oder Ostasien stehen Dauer und CO²-Ausstoß in keinem ausgewogenen Verhältnis. Stattdessen gilt es zu überlegen, ob man gerade bei einem kürzeren Zeitraum, nicht besser ein Ziel in Europa wählt. Auch in Deutschland lassen sich schöne Städtetrips, Wellness-, Aktiv- und sogar Strandurlaube verbringen.

    2. Die Anreise:
    Schon alleine durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, wie Bus oder Bahn, kann der CO²-Verbrauch deutlich gesenkt werden. Die Deutsche Bahn beispielsweise nutzt für ihre Stromversorgung zunehmend Ökostrom.
    Auch wer auf den Flug nicht verzichten möchte hat die Möglichkeit seinen verursachten CO2-Verbrauch zu kompensieren: Die Klimaschutzorganisation atmosfair zum Beispiel ermittelt für Flugreisende den entsprechenden Schadstoffverbrauch und gleicht diesen durch die Unterstützung nachhaltiger Umweltprojekte wieder aus. Auch viele Fluggesellschaften bieten mittlerweile ähnliche Aktionen an, um den Ökologischen Fußabdruck zu neutralisieren.

    3. Urlaubsziel und Unterkunft:
    "Wenn Sie in den Urlaubsregionen die lokale Bevölkerung unterstützen möchten, buchen Sie Ihre Übernachtung am besten gezielt in kleineren Hotels und Familienbetrieben.", erklärt die ERV-Expertin. Auch bei der  Wahl der Unterkunft kann auf die soziale und ökologische Nachhaltigkeit geachtet werden. Eine hohe Ökobilanz und faire Bezahlung der Mitarbeiter sind dabei ausschlaggebende Kriterien. Das Boutiquehotel Stadthalle Wien war beispielsweise das erste Null-Energie-Hotel der Welt. Das Green City Hotel Vauban in  Freiburg gilt als Vorzeigebeispiel und legt neben hoher Regionalität und ökologischer Nachhaltigkeit auch großen Wert auf die soziale Verantwortung.

    4. Während des Aufenthalts:
    Auch vor Ort gibt es zahlreiche Möglichkeiten die eigene Ökobilanz zu verbessern. Viele Initiativen und Angebote unterstützen die Urlauber mittlerweile dabei. Ein gutes Beispiel ist die Kooperation  Alpine Pearls. "Dabei  handelt es sich um den Zusammenschluss von 25 alpinen Feriendestinationen in Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien, Slowenien und der Schweiz, die ihre Vorreiterrolle im Nachhaltigen Tourismus verbindet", weiß Birgit Dreyer. Innerhalb der Urlaubsorte wird die Nutzung eines PKWs durch Shuttledienste, Wander- & Skibusse, Taxis, Elektro-Autos, Fahrräder und E-Bikes überflüssig, was den CO²-Ausstoß während des Aufenthalts erheblich reduziert.
    Vor allem durch den Kauf lokaler Produkte und Leistungen können die Urlaubsdestinationen unterstützt, die dortigen Märkte gestärkt, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen vor der Verdrängung bewahrt werden. Zudem haben regionale Produkte meist eine bessere Ökobilanz.

    Doch nicht nur bei der Urlaubsplanung loht es in puncto Nachhaltigkeit genauer hinzusehen. In der Vorbereitung ist es auch wichtig, sich um den eigenen Schutz zu kümmern. Mit der Jahresreiseversicherung der ERV sind sämtliche Reisen innerhalb eines Jahres abgesichert. Vom Tagesausflug über den Wochenendtrip bis hin zum sechswöchigen Backpacker-Urlaub. Selbst Unternehmungen innerhalb Deutschlands sind damit abgedeckt, sofern sie 50 Kilometer vom Heimatort entfernt sind.
    Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.erv.de.

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