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Aktuelle Medien-Informationen

  • Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Auf den Spuren von Pfarrer Kneipp in Bayerisch-Schwaben

    Wo alles seinen Anfang nahm …

    Augsburg/München, 22. April 2021

    Seelsorger, Theologe und „Wasserdoktor“ – Sebastian Kneipp gilt als Entdecker der modernen Hydrotherapie. Vor 200 Jahren, am 17. Mai 1821, wurde er als Sohn eines Webers in Stephansried bei Ottobeuren geboren. 28 Jahre später entwickelte er in Dillingen in Bayerisch-Schwaben eine der Grundlagen seines ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes. So therapierte der Theologiestudent seine Tuberkulose hier ab November 1849 mit regelmäßigen Bädern in der eiskalten Donau kurzerhand selbst und ließ die eigenen positiven Erfahrungen in seine Lehre einfließen. Heute folgen Ausflügler in der Kneippstadt auf dem zweiteiligen Themenweg seinen Spuren und erfahren via Lauschtour-App Wissenswertes zu den Hintergründen. Außerdem gibt Erika Schweizer, Gesundheitspädagogin und Vorsitzende des Dillinger Kneipp-Vereins, dabei hilfreiche Tipps für den Selbstversuch in einer der zahlreichen Kneippanlagen in der Region. Auch im Naturpark Augsburg – Westliche Wälder, auf Wanderwegen im Dillinger Land und in Krumbach sowie mitten in Bayerisch-Schwabens historischen Städtchen widmen sich verschiedene Erlebnisse den fünf Säulen des Naturheilverfahrens.

    Die Wiege der Kneipp’schen Lehre

    Der zweiteilige Kneipp-Rundweg in Dillingen führt Urlauber auf der Nordschleife durch die historische Altstadt, während es auf der Südschleife durch den Auwald bis hin zur Donau an die Stelle geht, an der sich Sebastian Kneipp von seiner schweren Krankheit heilte. Entlang des Themenpfads geben insgesamt 13 Infostelen Einblicke in das Leben des Pfarrers. Auch mit der Bayerisch-Schwaben-Lauschtour wandeln Interessierte mit Kopfhörern und Smartphone auf den Spuren des Wasserdoktors durch Dillingen. Dabei gibt die Kneipp-Expertin Erika Schweizer hilfreiche Tipps zur Selbstpraxis: „Bei allen Kaltanwendungen sollte die betroffene Körperregion zuvor warm sein, etwa durch das Anziehen dicker Kleidung oder durch Bewegung.“ Anschließend geht es dann im typischen Storchengang durch das erfrischende Wasser. Auch beim Kneippen am Armbecken sollten Anwender in Bewegung sein und die Unterarme einfach umeinander kreisen lassen. „Das Wichtigste dabei ist, immer auf den eigenen Körper zu hören und sobald ein unangenehmer Kältereiz spürbar ist, das Bad zu unterbrechen“, erklärt Schweizer. „Danach aber auf keinen Fall abtrocknen. Der Körper soll selbst für die Wiedererwärmung sorgen und so den Kreislauf anregen.“ Damit sind Erholungssuchende für den Selbstversuch an einer der zahlreichen Kneippanlagen der Region wie etwa im Dillinger Taxispark oder entlang des Premiumwanderwegs DonAUwald gerüstet

    Kneipp-Kurse, Erlebniswanderungen und ein Kneippscher Wohlfühltag

    Auch im restlichen Bayerisch-Schwaben finden Entdecker zahlreiche Anregungen, das eigene Wohlbefinden mit Kneipps Hilfe zu verbessern. So gönnen sich Stadtbummler eine erfrischende Pause vor historischer Kulisse im Nördlinger Gerberviertel an der Kneippanlage im Bachlauf der Eger oder direkt an der Stadtmauer im benachbarten Rieser Städtchen Wemding. Im Naturpark Augsburg – Westliche Wälder haben Interessierte die Möglichkeit bei abwechslungsreichen Kursen die unterschiedlichen Ansätze des ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes kennenzulernen. So erklärt eine Kräuterpädagogin beim Wandern die Wirkung heimischer Wildkräuter, bei einem Spaziergang unter fachkundiger Anleitung finden Teilnehmer das innere Gleichgewicht oder entdecken beim Barfußlaufen die verschiedenen Untergründe des Waldbodens. Eine Kneipp-Sonderausstellung im Naturparkhaus in Oberschönenfeld vermittelt zudem den Bezug zu Kneipps Lehre und dem Naturpark. Im Dillinger Land führt der 42 Kilometer lange Panoramaweg Kesseltal NaTour vom hügeligen Kessel- ins flache Donautal mit seinen naturbelassenen Auwäldern und lässt Wanderer unterwegs die fünf Säulen der Kneipp-Philosophie an verschiedenen Stationen erleben. In Krumbach machen sich Groß & Klein ebenfalls mit der Lehre vertraut: Entlang des 3,5 Kilometer langen Kneipp-Rundwegs erkunden sie die unterschiedlichen Aspekte, und auch vor den Toren der Stadt setzen die Gesundheitsexperten des Heilbad Krumbad auf Kneipp. Das Angebot „Wohlfühltag Kneipp & Kräuter“ beinhaltet neben einem Drei-Gang-Mittagsmenü Wohlfühl-Elemente wie Kräuterbad, Aromamassage, Wechsel-Teilguss oder eine Kneipp‘sche Leibauflage. Darüber hinaus lädt hier das neu gestaltete Kneippbecken zum Wassertreten ein.

     
    Copyright der Bilder: Kneippen in der Eger in Nördlingen © Trykowski, Kneipp-Denkmal in Dillingen © Stadt Dillingen, Armbad in Dillingen © TVABS

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Thema: Gesundheit
  • Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Auf den Spuren von Pfarrer Kneipp in Bayerisch-Schwaben

    Wo alles seinen Anfang nahm …

    Augsburg/München, 22. April 2021

    Seelsorger, Theologe und „Wasserdoktor“ – Sebastian Kneipp gilt als Entdecker der modernen Hydrotherapie. Vor 200 Jahren, am 17. Mai 1821, wurde er als Sohn eines Webers in Stephansried bei Ottobeuren geboren. 28 Jahre später entwickelte er in Dillingen in Bayerisch-Schwaben eine der Grundlagen seines ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes. So therapierte der Theologiestudent seine Tuberkulose hier ab November 1849 mit regelmäßigen Bädern in der eiskalten Donau kurzerhand selbst und ließ die eigenen positiven Erfahrungen in seine Lehre einfließen. Heute folgen Ausflügler in der Kneippstadt auf dem zweiteiligen Themenweg seinen Spuren und erfahren via Lauschtour-App Wissenswertes zu den Hintergründen. Außerdem gibt Erika Schweizer, Gesundheitspädagogin und Vorsitzende des Dillinger Kneipp-Vereins, dabei hilfreiche Tipps für den Selbstversuch in einer der zahlreichen Kneippanlagen in der Region. Auch im Naturpark Augsburg – Westliche Wälder, auf Wanderwegen im Dillinger Land und in Krumbach sowie mitten in Bayerisch-Schwabens historischen Städtchen widmen sich verschiedene Erlebnisse den fünf Säulen des Naturheilverfahrens.

    Die Wiege der Kneipp’schen Lehre

    Der zweiteilige Kneipp-Rundweg in Dillingen führt Urlauber auf der Nordschleife durch die historische Altstadt, während es auf der Südschleife durch den Auwald bis hin zur Donau an die Stelle geht, an der sich Sebastian Kneipp von seiner schweren Krankheit heilte. Entlang des Themenpfads geben insgesamt 13 Infostelen Einblicke in das Leben des Pfarrers. Auch mit der Bayerisch-Schwaben-Lauschtour wandeln Interessierte mit Kopfhörern und Smartphone auf den Spuren des Wasserdoktors durch Dillingen. Dabei gibt die Kneipp-Expertin Erika Schweizer hilfreiche Tipps zur Selbstpraxis: „Bei allen Kaltanwendungen sollte die betroffene Körperregion zuvor warm sein, etwa durch das Anziehen dicker Kleidung oder durch Bewegung.“ Anschließend geht es dann im typischen Storchengang durch das erfrischende Wasser. Auch beim Kneippen am Armbecken sollten Anwender in Bewegung sein und die Unterarme einfach umeinander kreisen lassen. „Das Wichtigste dabei ist, immer auf den eigenen Körper zu hören und sobald ein unangenehmer Kältereiz spürbar ist, das Bad zu unterbrechen“, erklärt Schweizer. „Danach aber auf keinen Fall abtrocknen. Der Körper soll selbst für die Wiedererwärmung sorgen und so den Kreislauf anregen.“ Damit sind Erholungssuchende für den Selbstversuch an einer der zahlreichen Kneippanlagen der Region wie etwa im Dillinger Taxispark oder entlang des Premiumwanderwegs DonAUwald gerüstet

    Kneipp-Kurse, Erlebniswanderungen und ein Kneippscher Wohlfühltag

    Auch im restlichen Bayerisch-Schwaben finden Entdecker zahlreiche Anregungen, das eigene Wohlbefinden mit Kneipps Hilfe zu verbessern. So gönnen sich Stadtbummler eine erfrischende Pause vor historischer Kulisse im Nördlinger Gerberviertel an der Kneippanlage im Bachlauf der Eger oder direkt an der Stadtmauer im benachbarten Rieser Städtchen Wemding. Im Naturpark Augsburg – Westliche Wälder haben Interessierte die Möglichkeit bei abwechslungsreichen Kursen die unterschiedlichen Ansätze des ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes kennenzulernen. So erklärt eine Kräuterpädagogin beim Wandern die Wirkung heimischer Wildkräuter, bei einem Spaziergang unter fachkundiger Anleitung finden Teilnehmer das innere Gleichgewicht oder entdecken beim Barfußlaufen die verschiedenen Untergründe des Waldbodens. Eine Kneipp-Sonderausstellung im Naturparkhaus in Oberschönenfeld vermittelt zudem den Bezug zu Kneipps Lehre und dem Naturpark. Im Dillinger Land führt der 42 Kilometer lange Panoramaweg Kesseltal NaTour vom hügeligen Kessel- ins flache Donautal mit seinen naturbelassenen Auwäldern und lässt Wanderer unterwegs die fünf Säulen der Kneipp-Philosophie an verschiedenen Stationen erleben. In Krumbach machen sich Groß & Klein ebenfalls mit der Lehre vertraut: Entlang des 3,5 Kilometer langen Kneipp-Rundwegs erkunden sie die unterschiedlichen Aspekte, und auch vor den Toren der Stadt setzen die Gesundheitsexperten des Heilbad Krumbad auf Kneipp. Das Angebot „Wohlfühltag Kneipp & Kräuter“ beinhaltet neben einem Drei-Gang-Mittagsmenü Wohlfühl-Elemente wie Kräuterbad, Aromamassage, Wechsel-Teilguss oder eine Kneipp‘sche Leibauflage. Darüber hinaus lädt hier das neu gestaltete Kneippbecken zum Wassertreten ein.

     
    Copyright der Bilder: Kneippen in der Eger in Nördlingen © Trykowski, Kneipp-Denkmal in Dillingen © Stadt Dillingen, Armbad in Dillingen © TVABS

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Destinationen

  • Albstadt

    Das „Penthouse der Schwaben“ liegt auf dem Hochplateau der Schwäbischen Alb im Süden Baden-Württembergs. Das Landschaftsbild rund um die weitläufige 45.000 Einwohner-Stadt ist vor allem vom markanten Albtrauf geprägt, der die Albhochfläche vom tiefer liegenden Albvorland trennt. Die Region ist geprägt von atemberaubenden Aussichten, schroffen Felsformationen, typischen Wacholderheiden und lichtdurchfluteten Buchenwäldern – beste Voraussetzungen für Outdoor-Fans! Im Sommer geht es für Naturliebhaber, Aktivurlauber und Familien auf elf vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premiumwegen, den sogenannten Traufgängen, durch die abwechslungsreiche Natur. Die Routen sind zwischen 3,5 und 17 Kilometer lang und lassen sich in Tages- oder Mehrtagestouren einteilen. Die Traufgänge-Gastgeber laden am Wegesrand zu einer Vesperpause ein und verwöhnen ihre Gäste mit traditionell schwäbischer Küche. Das ausgewiesene Mountainbike-Streckennetz mit anspruchsvollen Singletrails, der Bikepark Albstadt und zahlreiche Highlight-Veranstaltungen wie der Albstadt-Bike-Marathon machen Albstadt im Sommer zu einem Hotspot für Mountainbiker. Auf insgesamt vier MTB-Touren und rund 120 Kilometern fühlen sich sowohl Biker-Neulinge als auch MTB-Profis wohl. In der kalten Jahreszeit warten zwei prämierte Wintertraufgänge, mit Flutlicht ausgestattete Liftanlagen sowie ein ausgedehntes Loipennetz auf Schneesportler. Zahlreiche Veranstaltungen wie die Literaturtage, der Band-Sommer oder spezielle Kulinarik-Themenwochen runden das vielseitige Angebot für Gäste und Einheimische ab. Weitere Informationen unter www.albstadt-tourimus.de.

  • Ferienregion Fichtelgebirge

    Die Ferienregion Fichtelgebirge liegt in Oberfranken/Nordbayern und reicht von Bayreuth im Westen bis zur tschechischen Grenze im Osten, im Norden bis nach Hof und im Süden bis nach Waldsassen in die nördliche Oberpfalz. Das wald- und gesteinsreiche Fichtelgebirge erhebt sich hufeisenförmig auf bis zu 1.000 Meter und gilt als eine der schneesichersten Landschaften Deutschlands. Der Ochsenkopf lockt ganzjährig Urlauber in das beliebte Natur- und Aktivgebiet. Entlang des Fränkischen Gebirgswanderwegs sowie dem Mainradwanderweg erstreckt sich die unberührte Natur und Felsenlandschaft des Geoparks Bayern-Böhmen. Kulturliebhabern ist die Region insbesondere durch die jährlich stattfindenden Wagner- und Luisenburg-Festspiele bekannt. Genussreisende werden verwöhnt mit lokalen Speisen wie Sauerbraten mit Lebkuchensoße oder mit Kräuterspezialitäten von den Partnern des Vereins essbares fichtelgebirge. Entlang der Porzellanstraße geben renommierte Hersteller wie Rosenthal und Hutschenreuther Einblicke in die lange Tradition der Porzellanherstellung und bieten hochwertiges Porzellan im Direktverkauf. www.fichtelgebirge.bayern
  • Pfronten

    Ideal am Fuße der Allgäuer und Tiroler Alpen gelegen, erstreckt sich Pfronten mit seinen 13 Ortsteilen über drei Höhenlagen und öffnet somit das Tor zu einer der schönsten und bedeutendsten Landschaften Europas. Umgeben von Burgen und Schlössern – darunter auch die bekannten Bauwerke Neuschwanstein und Linderhof – wirkt die Region mit ihren zahlreichen Seen, Flüssen, Wiesen und Wäldern, sowie Deutschlands höchstgelegene Burgruine Falkenstein selbst wie ein groß angelegter Schlosspark. Outdoor-Freunde und -Neulinge erkunden die umliegende Berg- und Talwelt auf verschiedenen Wander-, Rad- und Themenwegen: Sei es nun mit etwas Starthilfe durch die Breitenbergbahn, die auf den 1.838 Meter hohen Hausberg fährt, oder zu Fuß direkt auf die Gipfel der Region. Mit den zahlreichen Erlebnispaketen geht es in Pfronten gemeinsam mit ausgebildeten Tourguides sowohl im Sommer wie auch Winter raus in die Natur. Neben der spektakulären Kulisse erwartet Urlauber eine leckere, traditionelle Küche und ein authentisches Allgäuer Lebensgefühl. Kulturinteressierte erfahren auf der Ortswanderung „Pfronten früher und heute“, bei der jährlichen Pfrontener Viehscheid oder auf dem Trachtenmarkt alles über die Traditionen Pfrontens. Im sogenannten „Kreativstadel“ üben sie sich auch in alten Handarbeitskünsten wie Filzen und Glasperlendrehen. Übernachtet wird in exklusiven Hütten-Suiten, im selbstgebauten Iglu, direkt an der Felswand oder in urigen Gasthöfen. Die Pfronten Outdoor-App ist optimaler Wegbegleiter mit beweglicher Karte zur Offlinenutzung und einer Auswahl an den schönsten Berghütten, Sehenswürdigkeiten, Tourenvorschlägen sowie verschiedener Erlebnisangebote mit den Outdoor-Experten. www.pfronten.de

Veranstalter

  • Katla Travel GmbH

    Die Katla Travel GmbH ist ein auf Islandreisen spezialisierter Reiseveranstalter mit Sitz in München. Gemeinsam mit zwei Dependancen in Island erstellt das deutsch-isländische Team seit 25 Jahren für den deutschsprachigen Markt individuelle Natur- und Aktivreisen sowie Familienurlaube und einzigartige Gruppentouren auf die Vulkaninsel im Atlantik. Neben der klassischen Gruppenrundreise schafft Katla Travel nachhaltige Reiseerlebnisse für Individualreisende und Familien ins „Land der Vielfalt & Gegensätze“, egal ob mit dem Mietwagen, im Hotel oder im Ferienhaus. Außerdem bietet der isländische Reiseveranstalter zusätzlich Touren nach Grönland an. Getreu dem Motto „Dein schönes Island“ kreieren die Berater rund um die beiden Geschäftsführerinnen Júlía Sigursteinsdóttir und Susan Stefanski auch Hochzeits- sowie Städtereisen und haben zudem für Natur- und Pferdeliebhaber, Sport- und Wanderbegeisterte ausgefeilte Touren parat. Katla Travel legt großen Wert auf einen schonenden Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt der nordatlantischen Insel, welcher durch eine intensive Reiseplanung und eine umweltverträgliche Reiseroute gewährleistet wird. www.katla-travel.is

piroth.kommunikation

  • piroth.kommunikation

    piroth.kommunikation ist eine PR- und Marketing-Agentur spezialisiert auf die Tourismusbranche. Mit Begeisterung und Kreativität planen und realisieren wir strategische PR- und Marketing-Maßnahmen für Destinationen, Hotels, Ferienhausanbieter, Reiseveranstalter, touristische Internetportale, etc. Als kompetenter Partner stellen wir für Sie die benötigten Branchenkontakte her, bringen Sie auf den Markt, steigern Ihren Bekanntheitsgrad, pflegen Ihr Image und erhöhen den Absatz Ihres Produktes in den deutschsprachigen Märkten sowie Benelux und Italien. Je nach Zielsetzung beraten wir Sie bei der konzeptionellen Entwicklung Ihres Produktes, erstellen individuelle Servicepakete und ermitteln gemeinsam den optimalen Einsatz Ihres Budgets.
    → Wertschöpfung steigern durch zielorientierte Kommunikation
    www.piroth-kommunikation.com
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    Auf den Spuren von Pfarrer Kneipp in Bayerisch-Schwaben

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    Augsburg/München, 22. April 2021

    Seelsorger, Theologe und „Wasserdoktor“ – Sebastian Kneipp gilt als Entdecker der modernen Hydrotherapie. Vor 200 Jahren, am 17. Mai 1821, wurde er als Sohn eines Webers in Stephansried bei Ottobeuren geboren. 28 Jahre später entwickelte er in Dillingen in Bayerisch-Schwaben eine der Grundlagen seines ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes. So therapierte der Theologiestudent seine Tuberkulose hier ab November 1849 mit regelmäßigen Bädern in der eiskalten Donau kurzerhand selbst und ließ die eigenen positiven Erfahrungen in seine Lehre einfließen. Heute folgen Ausflügler in der Kneippstadt auf dem zweiteiligen Themenweg seinen Spuren und erfahren via Lauschtour-App Wissenswertes zu den Hintergründen. Außerdem gibt Erika Schweizer, Gesundheitspädagogin und Vorsitzende des Dillinger Kneipp-Vereins, dabei hilfreiche Tipps für den Selbstversuch in einer der zahlreichen Kneippanlagen in der Region. Auch im Naturpark Augsburg – Westliche Wälder, auf Wanderwegen im Dillinger Land und in Krumbach sowie mitten in Bayerisch-Schwabens historischen Städtchen widmen sich verschiedene Erlebnisse den fünf Säulen des Naturheilverfahrens.

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    Der zweiteilige Kneipp-Rundweg in Dillingen führt Urlauber auf der Nordschleife durch die historische Altstadt, während es auf der Südschleife durch den Auwald bis hin zur Donau an die Stelle geht, an der sich Sebastian Kneipp von seiner schweren Krankheit heilte. Entlang des Themenpfads geben insgesamt 13 Infostelen Einblicke in das Leben des Pfarrers. Auch mit der Bayerisch-Schwaben-Lauschtour wandeln Interessierte mit Kopfhörern und Smartphone auf den Spuren des Wasserdoktors durch Dillingen. Dabei gibt die Kneipp-Expertin Erika Schweizer hilfreiche Tipps zur Selbstpraxis: „Bei allen Kaltanwendungen sollte die betroffene Körperregion zuvor warm sein, etwa durch das Anziehen dicker Kleidung oder durch Bewegung.“ Anschließend geht es dann im typischen Storchengang durch das erfrischende Wasser. Auch beim Kneippen am Armbecken sollten Anwender in Bewegung sein und die Unterarme einfach umeinander kreisen lassen. „Das Wichtigste dabei ist, immer auf den eigenen Körper zu hören und sobald ein unangenehmer Kältereiz spürbar ist, das Bad zu unterbrechen“, erklärt Schweizer. „Danach aber auf keinen Fall abtrocknen. Der Körper soll selbst für die Wiedererwärmung sorgen und so den Kreislauf anregen.“ Damit sind Erholungssuchende für den Selbstversuch an einer der zahlreichen Kneippanlagen der Region wie etwa im Dillinger Taxispark oder entlang des Premiumwanderwegs DonAUwald gerüstet

    Kneipp-Kurse, Erlebniswanderungen und ein Kneippscher Wohlfühltag

    Auch im restlichen Bayerisch-Schwaben finden Entdecker zahlreiche Anregungen, das eigene Wohlbefinden mit Kneipps Hilfe zu verbessern. So gönnen sich Stadtbummler eine erfrischende Pause vor historischer Kulisse im Nördlinger Gerberviertel an der Kneippanlage im Bachlauf der Eger oder direkt an der Stadtmauer im benachbarten Rieser Städtchen Wemding. Im Naturpark Augsburg – Westliche Wälder haben Interessierte die Möglichkeit bei abwechslungsreichen Kursen die unterschiedlichen Ansätze des ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes kennenzulernen. So erklärt eine Kräuterpädagogin beim Wandern die Wirkung heimischer Wildkräuter, bei einem Spaziergang unter fachkundiger Anleitung finden Teilnehmer das innere Gleichgewicht oder entdecken beim Barfußlaufen die verschiedenen Untergründe des Waldbodens. Eine Kneipp-Sonderausstellung im Naturparkhaus in Oberschönenfeld vermittelt zudem den Bezug zu Kneipps Lehre und dem Naturpark. Im Dillinger Land führt der 42 Kilometer lange Panoramaweg Kesseltal NaTour vom hügeligen Kessel- ins flache Donautal mit seinen naturbelassenen Auwäldern und lässt Wanderer unterwegs die fünf Säulen der Kneipp-Philosophie an verschiedenen Stationen erleben. In Krumbach machen sich Groß & Klein ebenfalls mit der Lehre vertraut: Entlang des 3,5 Kilometer langen Kneipp-Rundwegs erkunden sie die unterschiedlichen Aspekte, und auch vor den Toren der Stadt setzen die Gesundheitsexperten des Heilbad Krumbad auf Kneipp. Das Angebot „Wohlfühltag Kneipp & Kräuter“ beinhaltet neben einem Drei-Gang-Mittagsmenü Wohlfühl-Elemente wie Kräuterbad, Aromamassage, Wechsel-Teilguss oder eine Kneipp‘sche Leibauflage. Darüber hinaus lädt hier das neu gestaltete Kneippbecken zum Wassertreten ein.

     
    Copyright der Bilder: Kneippen in der Eger in Nördlingen © Trykowski, Kneipp-Denkmal in Dillingen © Stadt Dillingen, Armbad in Dillingen © TVABS

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