Reiseziel des Monats: Finnland

Verschneite Birken-Wälder, zugefrorene Seen und Polarlichter am Himmel – Finnland fasziniert vor allem im Winter durch beeindruckende Landschaft, wunderschöne Naturschauspiele und endlose Langlauf-Strecken. Was es sonst noch zu entdecken gibt und warum es sich lohnt Finnland im Winter zu besuchen, weiß Franziska.

Das muss ins Gepäck: Auf jeden Fall warme Kleidung von Kopf bis Fuß! Bei durchschnittlich minus 13 Grad, ist der Januar der kälteste Monat in Finnland. Da dürfen Thermo-Unterwäsche, Skisocken & Co. nicht fehlen. Dick eingepackt lässt sich die verschneite Natur auf einer Schneeschuhwanderung besonders gut genießen.

Das ist Pflicht: Mökki, Langlaufen und Sauna: Fast jede finnische Familie besitzt irgendwo auf dem Land ein Mökki, ein kleines, gemütliches Holzhaus. Hier verbringen die Finnen, insbesondere im Sommer ihre Freizeit. Doch auch im Winter hat das kleine Haus in der Einsamkeit der finnischen Wälder seinen Reiz. Nach ausgedehnten Schneeschuhwanderungen, Spaziergängen und Langlauftouren durch tiefe Wälder und über vereiste Seen, freut man sich bei den Temperaturen auf die echte finnische Sauna. Und danach: Ein Bad im Eisloch oder einmal Schneetauchen.

Da schmeckt’s: Die besten Zimtschnecken findet man in Helsinki. Das kleine Café Regatta direkt am Sibelius-Monument stellt das Gebäck mit Suchtpotenzial selbst her und bei einer heißen Tasse Café und eingekuschelt in warme Decken, genießt man die Aussicht auf das zugefrorene Meer! Wer in Lappland unterwegs ist, sollte auf keinen Fall auf den Genuss von Rentierfleisch verzichten. Das gibt es hier in fast jedem Restaurant und das Fleisch stammt meistens direkt aus den Wäldern Finnlands.

Da ist was los: In Helsinki locken alle meterweit Cafés im nordischen Style, trendige Bars und Markthallen zur Einkehr! Bei der großen Auswahl ist es am besten, sich einfach treiben zu lassen und sich spontan zu entscheiden – sozusagen immer der Nase nach.

Da sind die Locals: In der Sauna. Im Winter vergeht kaum ein Abend an dem die Finnen den Tag nicht im Schwitzbad ausklingen lassen. Hier tauen sogar die Finnen auf und bei Dosenbier und Makkara (die finnische Bratwurst) kommt man mit den Einheimischen schnell ins Gespräch – da kann es auch schon einmal philosophisch werden J

Da ist Franzis Lieblingsplatz: Mitten in der Natur auf der Langlaufstrecke – hier bekommt man den Kopf frei und genießt das Winterwonderland in vollen Zügen. Bei den ersten Sonnenstrahlen zieht es sie auf die großen Stufen vor der weißen Kathedrale in Helsinki. Hier lässt sich das Treiben der Stadt am besten beobachten.

Das kann man sich sparen: Eine Polarlichter-Tour in Lappland! Leider können die Anbieter dieses faszinierende Schauspiel nicht garantieren und hierfür Geld auszugeben lohnt sich wenig. Da versucht man es lieber auf eigene Faust und begibt sich an einen Ort etwas abseits der Ortslichter. An einem klaren Abend hat man dann vielleicht Glück und sieht die Lichter tanzen. Ganz umsonst J

Das muss mit heim: Mumins – An den kleinen nilpferdartigen Trollwesen der finnlandschwedischen Schriftstellerin Tove Jansson führt kein Weg vorbei. Besonders schön sind kleine Handtücher mit Motiven der Mumins oder eine witzige Mumintasse. Außerdem sollte eine Tafel Fazer-Schokolade ins Gepäck. Die gibt es nämlich wirklich nur in Finnland und ist eine der wenigen Schokoladen, die aus echter Milch hergestellt wird! 


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