• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Sechs besondere Ausflugstipps für Bayerisch-Schwaben

    Alles andere als gewöhnlich

    Augsburg/München, 21. September 2023

    Der Türmer-Ruf in Nördlingen, die Romantische Straße, die Augsburger Fuggerei oder LEGOLAND® Deutschland: Bayerisch-Schwaben bietet eine ganze Reihe berühmter Attraktionen. Doch wer die Region in ihrer bunten Vielfalt kennenlernen will, hat noch eine große Auswahl an außergewöhnlichen Erlebnismöglichkeiten. Sechs besondere Ausflugstipps, um den Facettenreichtum Bayerisch-Schwabens zu entdecken – vom größten Friseurmuseum der Welt über Kuchen mit Konfessionszugehörigkeit bis hin zu modernen Kapellen ganz aus Holz.

    Elvis’ Haarschneider und kaiserliche Barttassen – das größte Friseurmuseum der Welt

    So skurril wie außergewöhnlich und spannend ist Herrn Zopf’s Friseurmuseum in Neu-Ulm. Heinz Zopf, gelernter Friseur, späterer Oberstudienrat, Hobby-Historiker und Sammler hat das Museum 2013 auf dem Areal der Deutschen Friseurakademie eröffnet. Über 6.000 Exponate waren es damals. Mittlerweile sind es bereits rund 30.000 Objekte. Die Bandbreite reicht von Kämmen und Scheren aus aller Herren Länder über das älteste Haarseifen-Rezept der Welt bis hin zu einem 100 Jahre alten Föhn, Elvis Presleys Haarschneidemaschine oder der Barttasse von Kaiser Wilhelm II. Weiteres Highlight ist ein vollständiger, denkmalgeschützter Salon aus Dresden, in dem neben Heinz Rühmann und Trude Herr sogar der König von Griechenland frisiert wurde. Das einzigartige Museum kann auf Anfrage besichtigt werden. Weitere kuriose Museen in Bayerisch-Schwaben wie die Besenwelt in Günzburg oder das Radiomuseum in Wertingen finden sich auf dem Bayerisch-Schwaben-Blog.

    Schön flach statt steil bergauf – wandern auf dem DonAUwald-Weg

    Er ist der erste zertifizierte Wanderweg in Bayerisch-Schwaben und zugleich der flachste Premiumwanderweg in Deutschland. Auf knapp 60 Kilometern mit nur 68 Metern Höhenunterschied führt der DonAUwald-Weg durch eines der größten zusammenhängenden Auwaldgebiete Deutschlands. Wer den Weg ganz abgehen möchte, kann dies in fünf Etappen machen – zusammenhängend oder je nach Zeit, Wetter und Lust auch in einzelnen Etappen – die Orte entlang des Weges sind nämlich sehr gut mit der Bahn zu erreichen. Wandern auf dem Premiumweg kann man auch per Pauschale: sieben Tage inklusive sechs Übernachtungen, Frühstück und Gepäcktransport kosten ab 570 Euro pro Person im Doppelzimmer.

    Auf Sisis Spuren – die Wiege des Wittelsbacher Clans in Aichach

    Hier soll die spätere österreichische Kaiserin Sisi glückliche Kindheitstage verbracht haben: im Schloss Unterwittelsbach in Aichach, nordöstlich von Augsburg, heute Sisi-Schloss genannt. Ihr Vater, Herzog Max, hatte es 1841 vor allem als Sitz für seine geliebte Jagd gekauft, und die Familie verbrachte gern viel Zeit rund ums Schloss. Eine Legende besagt, dass Herzog Max in den umliegenden Wirtshäusern Zither spielte, Sisi ihn tanzend begleitete und anschließend mit dem Klingelbeutel herumging. Interessante Fakten, wie die außergewöhnliche Familie der Wittelsbacher damals lebte, zeigen die Dauer- und Wechselausstellungen im Sisi-Schloss und derzeit die Sonderausstellung „Wiege der Wittelsbacher“ im FeuerHaus in Aichach.

    Stille genießen – eine Radtour zu außergewöhnlichen Kapellen inmitten der Natur

    Sie sind architektonische Meisterwerke: die 7 Kapellen im Dillinger und im Augsburger Land. 2016 beauftragte die „Siegfried und Elfriede Denzel Stiftung“ sieben Architekten, je eine Kapelle aus Holz zu entwerfen. Herausgekommen sind ganz unterschiedliche Bauwerke, von denen jedes auf seine Art beeindruckt. Es gibt eine offene Kapelle, die nur aus Säulen besteht, einen hohen Holzturm, eine Art Blockhaus, entworfen vom britischen Stararchitekten John Pawson, sowie sehr moderne, abstrakte Bauten. Die Auszeit-Orte lassen sich am besten bei einer Radtour auf dem insgesamt 135 Kilometer langen 7-Kapellen-Radrundweg erkunden.

    UNESCO hoch 2 – doppeltes Welterbe in Bayerisch-Schwaben

    Außergewöhnliche Orte bekommen außergewöhnliche Auszeichnungen. In Bayerisch-Schwaben lassen sich gleich zwei der international ausgezeichneten Plätze besichtigen. Das UNESCO-Welterbe „Augsburger Wassermanagement-System“ zeigt den menschlichen Erfindergeist. Hier kann man anhand des historischen Wassersystems das Zusammenspiel von Innovation, künstlerischer Kreativität und technischer Meisterleistung über acht Jahrhunderte hinweg erleben. Die 22 Objekte wie Kanäle, Ablassanlagen, Prachtbrunnen oder Wasserwerke liegen sowohl in der Stadt als auch außerhalb im Landkreis Augsburg. Einzigartig ist auch der UNESCO Global Geopark Ries. Allerdings nicht von Menschenhand erschaffen, sondern aufgrund eines Asteroiden aus dem All entstanden: Vor 15 Millionen Jahren schlug der Meteorit hier ein und prägte die Region grundlegend. Der heute besiedelte Einschlagskrater, das Nördlinger Ries, hat einen Durchmesser von 25 Kilometern und ist der am besten erhaltene Krater Europas. Und noch etwas Seltenes gibt es hier zu sehen: Im RiesKraterMuseum in Nördlingen ist ein echtes Stück vom Mond ausgestellt.

    Rieser Bauerntorte – Kuchen essen wie Katholiken oder Protestanten

    In Bayerisch-Schwaben ist Kuchen nicht gleich Kuchen. Denn je nach Konfessionszugehörigkeit wurde die Rieser Bauerntorte, ein gedeckter Apfelkuchen, unterschiedlich gestaltet. Die katholische Version ist mit einem Rautenmuster aus Teig verziert, die evangelische Bauerntorte mit einem geschlossenen, kunstvoll und individuell eingeschnittenen Teigdeckel. Heute bekommt man in Bäckereien der Region meist die protestantische Variante zu kaufen, da diese mit ihrem geschlossenen Teigdeckel länger frisch bleibt. Übrigens: Die Rieser Bauerntorte gehört zum Kulinarischen Erbe Bayerisch-Schwabens, wie auch die Klassiker Spätzle oder Maultauschen und besondere Spezialitäten wie Zwetschgendatschi, Wittelsbacher Oxen- und Lechtaler Lammbraten oder die Nördlinger Stabenwurst.

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    Sechs besondere Ausflugstipps für Bayerisch-Schwaben

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    Augsburg/München, 21. September 2023

    Der Türmer-Ruf in Nördlingen, die Romantische Straße, die Augsburger Fuggerei oder LEGOLAND® Deutschland: Bayerisch-Schwaben bietet eine ganze Reihe berühmter Attraktionen. Doch wer die Region in ihrer bunten Vielfalt kennenlernen will, hat noch eine große Auswahl an außergewöhnlichen Erlebnismöglichkeiten. Sechs besondere Ausflugstipps, um den Facettenreichtum Bayerisch-Schwabens zu entdecken – vom größten Friseurmuseum der Welt über Kuchen mit Konfessionszugehörigkeit bis hin zu modernen Kapellen ganz aus Holz.

    Elvis’ Haarschneider und kaiserliche Barttassen – das größte Friseurmuseum der Welt

    So skurril wie außergewöhnlich und spannend ist Herrn Zopf’s Friseurmuseum in Neu-Ulm. Heinz Zopf, gelernter Friseur, späterer Oberstudienrat, Hobby-Historiker und Sammler hat das Museum 2013 auf dem Areal der Deutschen Friseurakademie eröffnet. Über 6.000 Exponate waren es damals. Mittlerweile sind es bereits rund 30.000 Objekte. Die Bandbreite reicht von Kämmen und Scheren aus aller Herren Länder über das älteste Haarseifen-Rezept der Welt bis hin zu einem 100 Jahre alten Föhn, Elvis Presleys Haarschneidemaschine oder der Barttasse von Kaiser Wilhelm II. Weiteres Highlight ist ein vollständiger, denkmalgeschützter Salon aus Dresden, in dem neben Heinz Rühmann und Trude Herr sogar der König von Griechenland frisiert wurde. Das einzigartige Museum kann auf Anfrage besichtigt werden. Weitere kuriose Museen in Bayerisch-Schwaben wie die Besenwelt in Günzburg oder das Radiomuseum in Wertingen finden sich auf dem Bayerisch-Schwaben-Blog.

    Schön flach statt steil bergauf – wandern auf dem DonAUwald-Weg

    Er ist der erste zertifizierte Wanderweg in Bayerisch-Schwaben und zugleich der flachste Premiumwanderweg in Deutschland. Auf knapp 60 Kilometern mit nur 68 Metern Höhenunterschied führt der DonAUwald-Weg durch eines der größten zusammenhängenden Auwaldgebiete Deutschlands. Wer den Weg ganz abgehen möchte, kann dies in fünf Etappen machen – zusammenhängend oder je nach Zeit, Wetter und Lust auch in einzelnen Etappen – die Orte entlang des Weges sind nämlich sehr gut mit der Bahn zu erreichen. Wandern auf dem Premiumweg kann man auch per Pauschale: sieben Tage inklusive sechs Übernachtungen, Frühstück und Gepäcktransport kosten ab 570 Euro pro Person im Doppelzimmer.

    Auf Sisis Spuren – die Wiege des Wittelsbacher Clans in Aichach

    Hier soll die spätere österreichische Kaiserin Sisi glückliche Kindheitstage verbracht haben: im Schloss Unterwittelsbach in Aichach, nordöstlich von Augsburg, heute Sisi-Schloss genannt. Ihr Vater, Herzog Max, hatte es 1841 vor allem als Sitz für seine geliebte Jagd gekauft, und die Familie verbrachte gern viel Zeit rund ums Schloss. Eine Legende besagt, dass Herzog Max in den umliegenden Wirtshäusern Zither spielte, Sisi ihn tanzend begleitete und anschließend mit dem Klingelbeutel herumging. Interessante Fakten, wie die außergewöhnliche Familie der Wittelsbacher damals lebte, zeigen die Dauer- und Wechselausstellungen im Sisi-Schloss und derzeit die Sonderausstellung „Wiege der Wittelsbacher“ im FeuerHaus in Aichach.

    Stille genießen – eine Radtour zu außergewöhnlichen Kapellen inmitten der Natur

    Sie sind architektonische Meisterwerke: die 7 Kapellen im Dillinger und im Augsburger Land. 2016 beauftragte die „Siegfried und Elfriede Denzel Stiftung“ sieben Architekten, je eine Kapelle aus Holz zu entwerfen. Herausgekommen sind ganz unterschiedliche Bauwerke, von denen jedes auf seine Art beeindruckt. Es gibt eine offene Kapelle, die nur aus Säulen besteht, einen hohen Holzturm, eine Art Blockhaus, entworfen vom britischen Stararchitekten John Pawson, sowie sehr moderne, abstrakte Bauten. Die Auszeit-Orte lassen sich am besten bei einer Radtour auf dem insgesamt 135 Kilometer langen 7-Kapellen-Radrundweg erkunden.

    UNESCO hoch 2 – doppeltes Welterbe in Bayerisch-Schwaben

    Außergewöhnliche Orte bekommen außergewöhnliche Auszeichnungen. In Bayerisch-Schwaben lassen sich gleich zwei der international ausgezeichneten Plätze besichtigen. Das UNESCO-Welterbe „Augsburger Wassermanagement-System“ zeigt den menschlichen Erfindergeist. Hier kann man anhand des historischen Wassersystems das Zusammenspiel von Innovation, künstlerischer Kreativität und technischer Meisterleistung über acht Jahrhunderte hinweg erleben. Die 22 Objekte wie Kanäle, Ablassanlagen, Prachtbrunnen oder Wasserwerke liegen sowohl in der Stadt als auch außerhalb im Landkreis Augsburg. Einzigartig ist auch der UNESCO Global Geopark Ries. Allerdings nicht von Menschenhand erschaffen, sondern aufgrund eines Asteroiden aus dem All entstanden: Vor 15 Millionen Jahren schlug der Meteorit hier ein und prägte die Region grundlegend. Der heute besiedelte Einschlagskrater, das Nördlinger Ries, hat einen Durchmesser von 25 Kilometern und ist der am besten erhaltene Krater Europas. Und noch etwas Seltenes gibt es hier zu sehen: Im RiesKraterMuseum in Nördlingen ist ein echtes Stück vom Mond ausgestellt.

    Rieser Bauerntorte – Kuchen essen wie Katholiken oder Protestanten

    In Bayerisch-Schwaben ist Kuchen nicht gleich Kuchen. Denn je nach Konfessionszugehörigkeit wurde die Rieser Bauerntorte, ein gedeckter Apfelkuchen, unterschiedlich gestaltet. Die katholische Version ist mit einem Rautenmuster aus Teig verziert, die evangelische Bauerntorte mit einem geschlossenen, kunstvoll und individuell eingeschnittenen Teigdeckel. Heute bekommt man in Bäckereien der Region meist die protestantische Variante zu kaufen, da diese mit ihrem geschlossenen Teigdeckel länger frisch bleibt. Übrigens: Die Rieser Bauerntorte gehört zum Kulinarischen Erbe Bayerisch-Schwabens, wie auch die Klassiker Spätzle oder Maultauschen und besondere Spezialitäten wie Zwetschgendatschi, Wittelsbacher Oxen- und Lechtaler Lammbraten oder die Nördlinger Stabenwurst.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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