• Bayerisch-Schwaben • Story Lines

    Auf dem Teller und im Glas: Bayerisch-Schwaben kulinarisch

    Zwei Traditionen, zwei Versprechen: Allein bei den Namen Bayern und Schwaben läuft vielen das Wasser im Mund zusammen. Denn beide Kulturen stehen für eine herzhafte Küche bekannter Spezialitäten. Doch Bayerisch-Schwaben ist mehr als der Mix aus Knödel und Spätzle. Vom Ries mit seiner Nördlinger Stabenwurst und besonderen Gin-Kreationen über die Fuggerstadt mit bayerischen Tapas & Co. bis hin zu den Kartoffelwirten im schwäbischen Barockwinkel – hier kommen die kulinarischen Schmankerl der Region.

    Geopark Ries kulinarisch

    Wer Authentizität auf dem Teller sucht, ist im Nördlinger Ries genau richtig. Nicht nur eine der bekanntesten Bratwürste Deutschlands, die Stabenwurst, stammt aus dem Ries. Seit Jahrzehnten pflegen hier verschiedene Initiativen ein Credo von Regionalität und modernen Esprit. Vor allem die Gastronomen, Produzenten und Veredler der Interessensgemeinschaft „Geopark Ries kulinarisch“ unterstützen die ureigene Rieser Küche. Bereits zu Römer-Zeiten galt die Region mit ihrem geologischen Untergrund, den Böden und dem Klima als Kornkammer für das karge Umland – von hier aus wurden die Limes-Soldaten versorgt. Heute bewahren die Erzeuger durch den hiesigen Anbau sowie die Gastronomen durch die Verwendung regionaler Produkte deren geschmackliche Eigenheiten. So wird die Rieser Küche für die Gäste erlebbar

    Zu Gast Beim Bio-Bauernhof

    Seit 2003 führen Werner und Sieglinde Beck den Holunderhof Lohe mit viel Leidenschaft und Hingabe. Der Hof am nördlichen Rieskraterrand wird nach den Biokreis-Richtlinien bewirtschaftet und ist Teil der Regional-Initiative „Geopark Ries kulinarisch“. Den beiden Bio-Bauern ist es ein großes Anliegen, die Natur und ihre Vielfalt zu beschützen und zu bewahren. So erfahren Besucher bei Hofführungen von Werner Beck Wissenswertes zum Anbau alter Getreidesorten wie Dinkel und Emmer, lernen das „Gold der Kelten“ kennen und genießen anschließend die hofeigenen Produkte bei einem kleinen Buffet. Die Kräuterpädagogin führt ihre Gäste bei den Wanderungen rund um den Oettinger Ortsteil Lohe und geht mit ihnen auf eine Entdeckungstour in die Welt der einheimischen Wildkräuter und Wildfrüchte – Kostproben inklusive.

    Wacholder-Ernte und Gin-Kreationen

    Kraterspirits steht für einzigartige und preisgekrönte Produkte aus dem Ries. Familie Scheible ist eigentlich für das regionale Scheible-Bier bekannt – die nächste Generation widmet sich zusätzlich einer Leidenschaft mit etwas höherer Drehzahl: Der minzig-feurige Kräuterlikör „Kraterfeuer“ und der Bavarian Distilled Dry Gin „Krater Noster“. Beide Produkte wurden mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet und in ihnen steckt viel Regionalität. Der Gin wird beispielsweise aus heimsichen Wacholderbeeren vom Rand des Meteoritenkraters gewonnen. Ansonsten legen die Scheibles viel Wert auf Handarbeit und Kraterspirits ist ein echtes Familienprojekt. So werden etwa die Flaschen liebevoll von Hand befüllt, verschlossen und etikettiert und die ganze Familie hilft im September bei der Wacholderbeeren-Ernte zusammen.

    Mit dem Rad zu den Kartoffelwirten

    Die „Schwäbische Kartoffelwirte“ zeigen, was die Knolle alles drauf hat. Die zehn Gastronomen widmen sich dem Nachtschattengewächs mit viel Hingabe und einer Prise Experimentierfreude. So bauen sie nicht nur die Kartoffeln selbst an, sondern probieren immer wieder neue Sorten und Kombinationen aus. Gäste genießen das ganze Jahr über die raffinierten Kreationen oder erradeln sich ihre wohlverdiente Stärkung auf der „Schwäbischen Kartoffeltour“. Auf der 215 Kilometer langen Strecke geht es in drei Etappen durch Mittelschwaben vorbei an barocken Kirchen, Straußenfarmen und natürlich den Kartoffelwirten. Diese haben sich perfekt auf die Radler eingestellt und verwöhnen ihre Gäste mit Schmankerln und gemütlichen Zimmern.

    Der „Altbaierische Oxenweg“ und echte G‘schmoxerlebnisse

    Im Wittelsbacher Land haben sich die Spezialitätenwirte die heimische Esskultur zur Aufgabe gemacht. Vom Erzeuger direkt auf den Tisch, verwöhnen die Köche ihre Gäste mit regionalen Schmankerln. Die Gerichte rund um das „Oxenfleisch“ sind eine Besonderheit und vor allem eine Hommage an die Kulturroute „Der Altbaierische Oxenweg“. Vom 15. Bis zum 17. Jahrhundert trieben ungarische Viehtreiber bis zu 400 Ochsen über die 600 Kilometer lange Verbindung von Ungarn bis nach Augsburg – hier galt das Ochsenfleisch bei den Bürgern als besondere Spezialität. Heute erwandern Interessierte die Route auf zwei Wegen. Von Augsburg führt variante eins vorbei an Wallfahrtskirchen, Feldern und Wäldern bis ins Dachauer Land. Die zweite Route führt Aktivurlauber vorwiegend entlang der Paar – Bayerisch-Schwabens größte Talaue – bis ins Schrobenhausener Land.

    Hochprozentiges und bayerische Tapas aus Augsburg

    In Augsburg gibt es bayerische Tapas zum Genießen: Torsten Ludwig vermischt in seinem Restaurant „Die Tafeldecker“ klassische bayerisch-schwäbische Spezialitäten mit internationalen Aromen. So lassen sich Gäste etwa Maultaschen mit Currysoße oder Schweinebraten-Cannelloni schmecken. Das Restaurant in der Fuggerei setzt dabei auf regionale Produkte und den traditionellen Gedanken der Sozialsiedlung – Bewohner erhalten ein günstiges Mittagsmenü. Doch die Fuggerstadt kann nicht nur mit gutem Essen aufwarten, auch Gin-Liebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Was mit einem Hobby begann, ist nun der Hauptberuf von Christoph Steinle. Sein „August Gin“ ist nicht nur in der Region der Verkaufsschlager. Das Besondere: Verfeinert mit den Spänen der Zirbelkiefer steckt ein echtes Stück Stadtgeschichte in dem Schnaps – und auch eine Hommage an den Grüner Kaiser Augustus.

    Honig über den Dächern der Fuggerstadt

    Im Hotel Maximilian‘s in Augsburg summt es auf dem Dach. Bis zu 600.000 Honigbienen leben zurzeit hoch über der Maximiliansstraße im Zentrum der Fuggerstadt und werden vom engagierten Imker Andreas Stiel betreut. Von Frühjahr bis Herbst schwärmen die fleißigen Tierchen aus und sammeln in den umliegenden Gärten und Parkanlagen Pollen und Nektar. Andreas Stiel erntet 500 bis 700 Kilogramm Honig im Jahr. So genießen die Gäste den würzig-süßen Sirup am täglichen Frühstücksbuffet oder als einzigartiges Highlight an der Hotelbar 3M: der exklusive Honig-Gin aus „August Gin“ und dem Honig der Bienen vom Hoteldach. Zudem legt das Haus großen Wert auf Regionalität und Saisonalität auf der Speisekarte des Restaurants „maximilian°s“ und bezieht viele Produkte aus dem Augsburger Umland.

Auf dem Teller und im Glas: Bayerisch-Schwaben kulinarisch • Medien-Informationen

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Auf dem Teller und im Glas: Bayerisch-Schwaben kulinarisch • Hintergrundtexte

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    Auf dem Teller und im Glas: Bayerisch-Schwaben kulinarisch

    Zwei Traditionen, zwei Versprechen: Allein bei den Namen Bayern und Schwaben läuft vielen das Wasser im Mund zusammen. Denn beide Kulturen stehen für eine herzhafte Küche bekannter Spezialitäten. Doch Bayerisch-Schwaben ist mehr als der Mix aus Knödel und Spätzle. Vom Ries mit seiner Nördlinger Stabenwurst und besonderen Gin-Kreationen über die Fuggerstadt mit bayerischen Tapas & Co. bis hin zu den Kartoffelwirten im schwäbischen Barockwinkel – hier kommen die kulinarischen Schmankerl der Region.

    Geopark Ries kulinarisch

    Wer Authentizität auf dem Teller sucht, ist im Nördlinger Ries genau richtig. Nicht nur eine der bekanntesten Bratwürste Deutschlands, die Stabenwurst, stammt aus dem Ries. Seit Jahrzehnten pflegen hier verschiedene Initiativen ein Credo von Regionalität und modernen Esprit. Vor allem die Gastronomen, Produzenten und Veredler der Interessensgemeinschaft „Geopark Ries kulinarisch“ unterstützen die ureigene Rieser Küche. Bereits zu Römer-Zeiten galt die Region mit ihrem geologischen Untergrund, den Böden und dem Klima als Kornkammer für das karge Umland – von hier aus wurden die Limes-Soldaten versorgt. Heute bewahren die Erzeuger durch den hiesigen Anbau sowie die Gastronomen durch die Verwendung regionaler Produkte deren geschmackliche Eigenheiten. So wird die Rieser Küche für die Gäste erlebbar

    Zu Gast Beim Bio-Bauernhof

    Seit 2003 führen Werner und Sieglinde Beck den Holunderhof Lohe mit viel Leidenschaft und Hingabe. Der Hof am nördlichen Rieskraterrand wird nach den Biokreis-Richtlinien bewirtschaftet und ist Teil der Regional-Initiative „Geopark Ries kulinarisch“. Den beiden Bio-Bauern ist es ein großes Anliegen, die Natur und ihre Vielfalt zu beschützen und zu bewahren. So erfahren Besucher bei Hofführungen von Werner Beck Wissenswertes zum Anbau alter Getreidesorten wie Dinkel und Emmer, lernen das „Gold der Kelten“ kennen und genießen anschließend die hofeigenen Produkte bei einem kleinen Buffet. Die Kräuterpädagogin führt ihre Gäste bei den Wanderungen rund um den Oettinger Ortsteil Lohe und geht mit ihnen auf eine Entdeckungstour in die Welt der einheimischen Wildkräuter und Wildfrüchte – Kostproben inklusive.

    Wacholder-Ernte und Gin-Kreationen

    Kraterspirits steht für einzigartige und preisgekrönte Produkte aus dem Ries. Familie Scheible ist eigentlich für das regionale Scheible-Bier bekannt – die nächste Generation widmet sich zusätzlich einer Leidenschaft mit etwas höherer Drehzahl: Der minzig-feurige Kräuterlikör „Kraterfeuer“ und der Bavarian Distilled Dry Gin „Krater Noster“. Beide Produkte wurden mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet und in ihnen steckt viel Regionalität. Der Gin wird beispielsweise aus heimsichen Wacholderbeeren vom Rand des Meteoritenkraters gewonnen. Ansonsten legen die Scheibles viel Wert auf Handarbeit und Kraterspirits ist ein echtes Familienprojekt. So werden etwa die Flaschen liebevoll von Hand befüllt, verschlossen und etikettiert und die ganze Familie hilft im September bei der Wacholderbeeren-Ernte zusammen.

    Mit dem Rad zu den Kartoffelwirten

    Die „Schwäbische Kartoffelwirte“ zeigen, was die Knolle alles drauf hat. Die zehn Gastronomen widmen sich dem Nachtschattengewächs mit viel Hingabe und einer Prise Experimentierfreude. So bauen sie nicht nur die Kartoffeln selbst an, sondern probieren immer wieder neue Sorten und Kombinationen aus. Gäste genießen das ganze Jahr über die raffinierten Kreationen oder erradeln sich ihre wohlverdiente Stärkung auf der „Schwäbischen Kartoffeltour“. Auf der 215 Kilometer langen Strecke geht es in drei Etappen durch Mittelschwaben vorbei an barocken Kirchen, Straußenfarmen und natürlich den Kartoffelwirten. Diese haben sich perfekt auf die Radler eingestellt und verwöhnen ihre Gäste mit Schmankerln und gemütlichen Zimmern.

    Der „Altbaierische Oxenweg“ und echte G‘schmoxerlebnisse

    Im Wittelsbacher Land haben sich die Spezialitätenwirte die heimische Esskultur zur Aufgabe gemacht. Vom Erzeuger direkt auf den Tisch, verwöhnen die Köche ihre Gäste mit regionalen Schmankerln. Die Gerichte rund um das „Oxenfleisch“ sind eine Besonderheit und vor allem eine Hommage an die Kulturroute „Der Altbaierische Oxenweg“. Vom 15. Bis zum 17. Jahrhundert trieben ungarische Viehtreiber bis zu 400 Ochsen über die 600 Kilometer lange Verbindung von Ungarn bis nach Augsburg – hier galt das Ochsenfleisch bei den Bürgern als besondere Spezialität. Heute erwandern Interessierte die Route auf zwei Wegen. Von Augsburg führt variante eins vorbei an Wallfahrtskirchen, Feldern und Wäldern bis ins Dachauer Land. Die zweite Route führt Aktivurlauber vorwiegend entlang der Paar – Bayerisch-Schwabens größte Talaue – bis ins Schrobenhausener Land.

    Hochprozentiges und bayerische Tapas aus Augsburg

    In Augsburg gibt es bayerische Tapas zum Genießen: Torsten Ludwig vermischt in seinem Restaurant „Die Tafeldecker“ klassische bayerisch-schwäbische Spezialitäten mit internationalen Aromen. So lassen sich Gäste etwa Maultaschen mit Currysoße oder Schweinebraten-Cannelloni schmecken. Das Restaurant in der Fuggerei setzt dabei auf regionale Produkte und den traditionellen Gedanken der Sozialsiedlung – Bewohner erhalten ein günstiges Mittagsmenü. Doch die Fuggerstadt kann nicht nur mit gutem Essen aufwarten, auch Gin-Liebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Was mit einem Hobby begann, ist nun der Hauptberuf von Christoph Steinle. Sein „August Gin“ ist nicht nur in der Region der Verkaufsschlager. Das Besondere: Verfeinert mit den Spänen der Zirbelkiefer steckt ein echtes Stück Stadtgeschichte in dem Schnaps – und auch eine Hommage an den Grüner Kaiser Augustus.

    Honig über den Dächern der Fuggerstadt

    Im Hotel Maximilian‘s in Augsburg summt es auf dem Dach. Bis zu 600.000 Honigbienen leben zurzeit hoch über der Maximiliansstraße im Zentrum der Fuggerstadt und werden vom engagierten Imker Andreas Stiel betreut. Von Frühjahr bis Herbst schwärmen die fleißigen Tierchen aus und sammeln in den umliegenden Gärten und Parkanlagen Pollen und Nektar. Andreas Stiel erntet 500 bis 700 Kilogramm Honig im Jahr. So genießen die Gäste den würzig-süßen Sirup am täglichen Frühstücksbuffet oder als einzigartiges Highlight an der Hotelbar 3M: der exklusive Honig-Gin aus „August Gin“ und dem Honig der Bienen vom Hoteldach. Zudem legt das Haus großen Wert auf Regionalität und Saisonalität auf der Speisekarte des Restaurants „maximilian°s“ und bezieht viele Produkte aus dem Augsburger Umland.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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