• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Stadträtsel, Gewässerwanderung und Kriminaltour

    Bayerisch-Schwaben mit Natur- und Stadtführern entdecken

    Augsburg/München, 02. August 2021
    Vielseitige Naturräume, besondere Geotope, beeindruckende Flusslandschaften und historische Städte – das alles zeichnet Bayerisch-Schwaben aus. Gemeinsam mit ausgebildeten Natur- und Stadtführern lernen Besucher die vielfältige Region kennen und wählen aus einem breiten Angebot an Themenführungen mit geschichtlichen, kulturellen und naturwissenschaftlichen Schwerpunkten. So erfahren Ratefüchse beispielsweise bei einer interaktiven Stadtführung durch Donauwörth Wissenswertes über die 1.000-jährige Stadtgeschichte, Naturliebhaber begeben sich auf eine Expedition durch die Gewässer des Dillinger Landes und Interessierte tauchen bei einer Kriminaltour in die gruseligen und kuriosen Geschehnisse der Günzburger Historie ein. Zwischen Meteoritenkrater im Geopark Ries, UNESCO-Welterbe in Augsburg und gelebter Geschichte rund um die Donau in Ulm/Neu-Ulm erleben Teilnehmer gemeinsam mit den einheimischen Tourguides die Region von Gestern und Heute.

    Interaktives Stadträtseln & Meteoriten-Expedition im Donau-Ries

    „Ja, wer glaubt denn so was?“ − Bei der gleichnamigen interaktiven Stadtführung durch die ehemalige Reichstadt Donauwörth ist genau diese Frage Programm, denn von der Stadtführerin Martina Ertel erfahren Teilnehmer alles über die 1.000-jährige Geschichte – aber nicht etwa durch Zuhören, sondern durch Raten. Unterwegs in den prächtigen Gassen und entlang der zahlreichen Sehenswürdigkeiten grübeln Ratefüchse bei jeder Station, ob eine Begebenheit der Wahrheit entspricht oder nicht. Mit jeder Menge Spaß wird dabei Historisches mit außergewöhnlichen Infos gespickt. In dieser Region lernen Naturfreunde auf verschiedenen Themenführungen im Geopark Ries auch den beeindruckenden geologischen Naturraum des Rieskraters kennen. Gemeinsam mit den Führerinnen Christine Hornung und Carolin Schober-Mittring erkunden sie nicht nur das Kraterbecken, wo vor etwa 14,5 Millionen Jahren ein Meteorit einschlug, sondern sie erleben auch Pflanzen und Tiere in ihrem Lebensraum, begeben sich auf die Spuren geologischer sowie archäologischer Geheimnisse und tauchen ein in die Welt vergangener Kulturen wie die der Römer oder Kelten.

    Zwischen Wasserwelten und Mähhandwerk im Dillinger Land

    Bei dem ausgebildeten Gewässerführer Winfried Bschorer im Dillinger Land dreht sich alles um das kühle Nass von Brenz und Donau. Ob bei einer Gewässerwanderung oder bei einer Radtour – mit Bschorer tauchen Teilnehmer in den faszinierenden Lebensraum von Bach, Weiher, Tümpel und See ein. So geht es beispielsweise vom Brunnenbach über den Ausläufer der Schwäbischen Alb zum Nebelbach. Unterwegs kommen Interessierte in Berührung mit Bachmuscheln, Gelbbauchunken und Co., erfahren welche Rolle Pflanzen und Kleinstlebewesen bei der Bestimmung der Wasserqualität spielen und lernen beim Bauen einer Mühle alles über die Nutzung der Wasserkraft von damals und heute. Mit dem Naturführer und Gründungsmitglied der Umweltstation in Bächingen begeben sich Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber auf die Wiese. Im stolzen Alter von über 80 Jahren führt Wilhelm Rochau seine Teilnehmer beim Sensenmähkurs in die alte Tradition des Mähens ein. Dabei lehrt er den richtigen Umgang mit der Sense, die sich bestens für die Pflege kleiner und mittelgroßer Gärten eignet.

    Von echten Krimis und dem Leben am Fluss in und um Günzburg

    Dass das Leben der Günzburger innerhalb der langen Stadtgeschichte nicht nur friedlich verlief, weiß Stadtführerin Marion Schlaegel. Von der Zeit der Römer über die 500-jährige Herrschaft der Habsburger bis hin zu Napoleon und der Neuzeit haben sich zahlreiche Straftaten und eigentümliche Geschehnisse ereignet. Auf ihrer Kriminaltour „Kriminelles & Kurioses“ kommen Interessierte an den Originalschauplätzen der Günzburger Kriminalakten vorbei und erleben Gänsehautmomente in den finsteren Gassen der Altstadt. Wen es eher in Richtung Wasser zieht, den nimmt Stadtführerin Monika Stocker mit auf einen Spaziergang an der Günz und ihren Nebenarmen. Am 55 Kilometer langen Nebenfluss der Donau bekommen Teilnehmer bei der Wasserführung "Wasserläufe, Mühlen & Industrie" einen Einblick in die frühere Arbeitswelt, die sich an den Mühlen und hiesigen Industrieanlagen abspielte. Sie erfahren, warum die Wasserkraft sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart einen wichtigen Standortfaktor darstellt und wie viel Energie noch heute aus dem Günzwasser gewonnen wird.

    Wasser erleben im UNESCO-Welterbe Augsburg und Ulm/Neu-Ulm

    Prachtbrunnen, romantische Handwerksviertel und eine außergewöhnliche Kanallandschaft – das Augsburger Wassermanagement-System gehört zum UNESCO-Welterbe und darf bei einer Besichtigung der Fuggerstadt nicht fehlen. Auf der Themenführung „Wasser in der Stadt – Augsburg UNESCO Welterbe“ mit Elisabeth Retsch lernen Interessierte die historische Wasserwirtschaft kennen und erkunden vom Rathausplatz aus die vielen Kanäle des idyllischen Lechviertels mit seinen zahlreichen Brücken bis zur östlichen Stadtmauer, wo die drei ältesten noch erhaltenen Wassertürme Mitteleuropas stehen. Auch in der Zweilandstadt Ulm/Neu-Ulm spielt Wasser eine bedeutende Rolle. Bei der Führung „Ein Fluss.Eine Geschichte.Donaugeschichte.“ mit Daniela Brandt – eine der zertifizierten Danube Guides – geht es um den Einfluss der Donau auf die Entwicklung der beiden Städte und um gelebte Geschichte. Auf dem Rundgang erfahren Teilnehmer von Auswanderungswellen, Setra Bussen, Hochwassern und missglückten Flugversuchen – und damit vom Ursprung vieler Entwicklungen und Erfindungen in der Doppelstadt an der Donau.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Stadt- und Naturführungen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram, YouTube oder auf dem Blog.

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    Augsburg/München, 02. August 2021
    Vielseitige Naturräume, besondere Geotope, beeindruckende Flusslandschaften und historische Städte – das alles zeichnet Bayerisch-Schwaben aus. Gemeinsam mit ausgebildeten Natur- und Stadtführern lernen Besucher die vielfältige Region kennen und wählen aus einem breiten Angebot an Themenführungen mit geschichtlichen, kulturellen und naturwissenschaftlichen Schwerpunkten. So erfahren Ratefüchse beispielsweise bei einer interaktiven Stadtführung durch Donauwörth Wissenswertes über die 1.000-jährige Stadtgeschichte, Naturliebhaber begeben sich auf eine Expedition durch die Gewässer des Dillinger Landes und Interessierte tauchen bei einer Kriminaltour in die gruseligen und kuriosen Geschehnisse der Günzburger Historie ein. Zwischen Meteoritenkrater im Geopark Ries, UNESCO-Welterbe in Augsburg und gelebter Geschichte rund um die Donau in Ulm/Neu-Ulm erleben Teilnehmer gemeinsam mit den einheimischen Tourguides die Region von Gestern und Heute.

    Interaktives Stadträtseln & Meteoriten-Expedition im Donau-Ries

    „Ja, wer glaubt denn so was?“ − Bei der gleichnamigen interaktiven Stadtführung durch die ehemalige Reichstadt Donauwörth ist genau diese Frage Programm, denn von der Stadtführerin Martina Ertel erfahren Teilnehmer alles über die 1.000-jährige Geschichte – aber nicht etwa durch Zuhören, sondern durch Raten. Unterwegs in den prächtigen Gassen und entlang der zahlreichen Sehenswürdigkeiten grübeln Ratefüchse bei jeder Station, ob eine Begebenheit der Wahrheit entspricht oder nicht. Mit jeder Menge Spaß wird dabei Historisches mit außergewöhnlichen Infos gespickt. In dieser Region lernen Naturfreunde auf verschiedenen Themenführungen im Geopark Ries auch den beeindruckenden geologischen Naturraum des Rieskraters kennen. Gemeinsam mit den Führerinnen Christine Hornung und Carolin Schober-Mittring erkunden sie nicht nur das Kraterbecken, wo vor etwa 14,5 Millionen Jahren ein Meteorit einschlug, sondern sie erleben auch Pflanzen und Tiere in ihrem Lebensraum, begeben sich auf die Spuren geologischer sowie archäologischer Geheimnisse und tauchen ein in die Welt vergangener Kulturen wie die der Römer oder Kelten.

    Zwischen Wasserwelten und Mähhandwerk im Dillinger Land

    Bei dem ausgebildeten Gewässerführer Winfried Bschorer im Dillinger Land dreht sich alles um das kühle Nass von Brenz und Donau. Ob bei einer Gewässerwanderung oder bei einer Radtour – mit Bschorer tauchen Teilnehmer in den faszinierenden Lebensraum von Bach, Weiher, Tümpel und See ein. So geht es beispielsweise vom Brunnenbach über den Ausläufer der Schwäbischen Alb zum Nebelbach. Unterwegs kommen Interessierte in Berührung mit Bachmuscheln, Gelbbauchunken und Co., erfahren welche Rolle Pflanzen und Kleinstlebewesen bei der Bestimmung der Wasserqualität spielen und lernen beim Bauen einer Mühle alles über die Nutzung der Wasserkraft von damals und heute. Mit dem Naturführer und Gründungsmitglied der Umweltstation in Bächingen begeben sich Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber auf die Wiese. Im stolzen Alter von über 80 Jahren führt Wilhelm Rochau seine Teilnehmer beim Sensenmähkurs in die alte Tradition des Mähens ein. Dabei lehrt er den richtigen Umgang mit der Sense, die sich bestens für die Pflege kleiner und mittelgroßer Gärten eignet.

    Von echten Krimis und dem Leben am Fluss in und um Günzburg

    Dass das Leben der Günzburger innerhalb der langen Stadtgeschichte nicht nur friedlich verlief, weiß Stadtführerin Marion Schlaegel. Von der Zeit der Römer über die 500-jährige Herrschaft der Habsburger bis hin zu Napoleon und der Neuzeit haben sich zahlreiche Straftaten und eigentümliche Geschehnisse ereignet. Auf ihrer Kriminaltour „Kriminelles & Kurioses“ kommen Interessierte an den Originalschauplätzen der Günzburger Kriminalakten vorbei und erleben Gänsehautmomente in den finsteren Gassen der Altstadt. Wen es eher in Richtung Wasser zieht, den nimmt Stadtführerin Monika Stocker mit auf einen Spaziergang an der Günz und ihren Nebenarmen. Am 55 Kilometer langen Nebenfluss der Donau bekommen Teilnehmer bei der Wasserführung "Wasserläufe, Mühlen & Industrie" einen Einblick in die frühere Arbeitswelt, die sich an den Mühlen und hiesigen Industrieanlagen abspielte. Sie erfahren, warum die Wasserkraft sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart einen wichtigen Standortfaktor darstellt und wie viel Energie noch heute aus dem Günzwasser gewonnen wird.

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    Prachtbrunnen, romantische Handwerksviertel und eine außergewöhnliche Kanallandschaft – das Augsburger Wassermanagement-System gehört zum UNESCO-Welterbe und darf bei einer Besichtigung der Fuggerstadt nicht fehlen. Auf der Themenführung „Wasser in der Stadt – Augsburg UNESCO Welterbe“ mit Elisabeth Retsch lernen Interessierte die historische Wasserwirtschaft kennen und erkunden vom Rathausplatz aus die vielen Kanäle des idyllischen Lechviertels mit seinen zahlreichen Brücken bis zur östlichen Stadtmauer, wo die drei ältesten noch erhaltenen Wassertürme Mitteleuropas stehen. Auch in der Zweilandstadt Ulm/Neu-Ulm spielt Wasser eine bedeutende Rolle. Bei der Führung „Ein Fluss.Eine Geschichte.Donaugeschichte.“ mit Daniela Brandt – eine der zertifizierten Danube Guides – geht es um den Einfluss der Donau auf die Entwicklung der beiden Städte und um gelebte Geschichte. Auf dem Rundgang erfahren Teilnehmer von Auswanderungswellen, Setra Bussen, Hochwassern und missglückten Flugversuchen – und damit vom Ursprung vieler Entwicklungen und Erfindungen in der Doppelstadt an der Donau.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Stadt- und Naturführungen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram, YouTube oder auf dem Blog.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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