• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Ungewöhnliche Auszeiten in Bayerisch-Schwaben

    Das Jahr entspannt ausklingen lassen

    Augsburg/MĂĽnchen, 23. Oktober 2023
    Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Tage werden kürzer und ruhiger. Traditionell ist dies die Zeit, um über die vergangenen Monate nachzudenken und Pläne für das kommende Jahr zu schmieden – eine Zeit auch für Familie und kulinarische Genüsse. Der perfekte Moment für eine Auszeit. Egal, ob besinnlich im Kloster, hochherrschaftlich im Schloss, familiär mit Action oder kulinarisch in Brauereigasthöfen – in Bayerisch-Schwaben findet jeder die Auszeit, die zu ihm passt.

    Übernachten wie einst Fürsten oder Ritter

    Fürstliche Bewirtung und königliche Übernachtungen – wer Lust auf eine hochherrschaftliche Auszeit hat, ist in Bayerisch-Schwaben richtig. Zum Schloss Leitheim, rund zehn Kilometer östlich von Donauwörth, gehört auch ein 4-Sterne-Hotel. Zwei der 49 Zimmer befinden sich direkt im Schloss und bieten wahrlich royales Feeling. Fürstlich geht es auch im hoteleigenen Restaurant Weingärtnerhaus und im Wellnessbereich zu.

    Eine eher ritterliche Atmosphäre genießen Gäste im rund 450 Jahre alten Schloss Kalteneck in Schwenningen. Die 900 Jahre alten Kreuzgewölbe im alten Wasserschloss lassen darauf schließen, dass hier einst tatsächlich Ritter lebten: die Ritter von Swaningen.

    Lustwandeln im Park wie die vornehmen Adligen, die hier lebten, kann man bei einer Auszeit im Schloss Blumenthal bei Aichach. Die Zimmer sind individuell von Künstlern gestaltet und im Gasthaus gegenüber werden neben Gerichten mit Bio-Fleisch auch vegane Speisen und Bio-Weine angeboten.

    Ruhe und Einkehr beim Besuch im Kloster

    In aller Stille nachdenken, zu sich selbst finden – das gelingt besonders gut bei einer Auszeit im Kloster. In Bayerisch-Schwaben gibt es gleich mehrere schöne Orte, die sich genau dafür eignen. Das üppige Barockkloster Roggenburg wird von den Patres des Prämonstratenser Ordens bewohnt. Es ist ideal für eine Auszeit mit Tiefgang. Im Mediationsgarten können sich die Gäste beispielsweise im Efeu-Labyrinth entspannen und sich der Klosterspiritualität hingeben. Pater Ulrich, ein passionierter Motorradfahrer, eignet sich immer für ein anregendes Gespräch über Gott und die Welt. Wer lieber allein sein möchte, kann sich mit der Lauschtour „Rund ums Kloster Roggenburg“ im Ohr über die Landschaft und das Kloster informieren.

    Weitaus weltlicher geht es im Kloster Holzen, südlich von Donauwörth, zu. Das ehemalige Benediktinerinnen-Kloster ist heute ein Hotel, in dem Gäste sowohl Entspannung als auch Spiritualität und Lebenslust finden. Beim kontemplativen Spaziergang durch die weitläufigen Außenanlagen ist man der Natur ganz nah. Wer sich mit Unterstützung der Lauschtour „Rund ums Kloster Holzen“ auf den Weg macht, wird zudem eine Kapelle und eine Grotte finden.

    Biergenuss in bodenständigen Brauereigasthöfen

    Bier gehört zum Kulinarischen Erbe von Bayerisch-Schwaben. Daher bietet sich eine kleine Bier-Auszeit hier durchaus an. In verschiedenen Brauereigasthöfen kann man den Gerstensaft genießen und – ganz praktisch – auch gleich übernachten. Der Autenrieder Brauereigasthof etwa liegt südlich von Günzburg. Selbstverständlich wird hier zu den regionalen, bodenständigen Gerichten das Autenrieder Bier aus der Schlossbrauerei nebenan serviert. Unter dem historischen Dachstuhl des Brauereigasthofs, im ehemaligen „Niederen Schloss“, befindet sich ebenso ein Brauereimuseum, in dem die lange Tradition der Brauwirtschaft aufgearbeitet ist.

    Der regionalen Küche hat sich auch das Klosterbräuhaus Ursberg südwestlich von Augsburg verschrieben. Einige Salate und Gemüsesorten kommen sogar unmittelbar aus der Ursberger Klostergärtnerei. Wer hier nächtigt kann auch das nebenan gelegene Kloster aus dem Jahr 1125 besichtigen.

    Ein eigenes Bier wird auch im Gasthof Traubenbräu in Krumbach angeboten. Interessierte buchen am besten eine Bierverkostung im historischen Sudhaus oder gleich einen Bierbraukurs.

    Wohnen wie Mozart oder Marie-Antoinette

    Eine Auszeit genießen und dabei Geschichte atmen, können Gäste zum Beispiel im Hotel „Alte Posthalterei“ in Zusmarshausen. Hier, in den Westlichen Wäldern bei Augsburg, führte im 18. und 19. Jahrhundert die Poststrecke Wien-Paris vorbei und bescherte der Posthalterei ein illustres, internationales Publikum: 1770 etwa die österreichische Erzherzogin Marie-Antoinette, die spätere französische Königin, und 1805 der französische Kaiser Napoleon I.. Heute bietet das 4-Sterne-Haus 66 Zimmer, darunter zwei Fürstenzimmer, acht Adelszimmer, 45 Posthalterzimmer und zehn Kutscherzimmer.

    Ähnlich bekannt waren die Gäste im Hotel Maximilian‘s in Augsburg. Die Legende besagt, dass 1495 drei Mönche aus dem späteren Äthiopien hier den strengen Winter verbrachten. Nach ihnen wurde die Herberge ursprünglich benannt: „Drei Mohren“. In den darauffolgenden Jahrhunderten entwickelte sich das Haus zu einem der besten Hotels in Europa und beherbergte unter anderem Friedrich Wilhelm I. von Preußen, Casanova, Mozart, Goethe, Thomas Mann oder Franklin D. Roosevelt. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Hotel wiederaufgebaut und 2020 in Maximilian‘s umbenannt.

    Action- oder Weltraum-Auszeit für die ganze Familie

    Wer statt Ruhe und Entspannung eher eine actiongeladene Auszeit sucht, ist im LEGOLAND® bei Günzburg an der richtigen Adresse. Bisher hatte der Freizeitpark über den Winter seine Pforten immer geschlossen. In diesem Jahr gibt es erstmals eine Winteröffnungszeit. An einigen Wochenenden von Ende November bis Ende Januar und während der Weihnachtsferien verwandelt sich das LEGOLAND in ein Winterwunderland. Ausgewählte Outdoor- und Indoor-Attraktionen wie zum Beispiel „MAXIMUS – der Flug des Wächters“ im neuen Themenbereich „Mythica“ eignen sich bestens für ganz viel Familienspaß. Übrigens: Für alle, die über Nacht bleiben möchten, ist auch das bunte Feriendorf mit seinen Ritterburgen und anderen LEGO Themenhotels geöffnet.

    Lust auf eine Familienauszeit auf dem Mars, Jupiter oder Saturn? Dann bietet sich das JUFA Hotel Nördlingen an. Die familienfreundlichen Zimmer sind den verschiedenen Planeten gewidmet. Das JUFA Hotel liegt direkt an der Nördlinger Stadtmauer, der letzten vollständig erhaltenen und rundum begehbaren Stadtmauer in Deutschland. Die kann man bei einem Aufenthalt ebenso erkunden wie etwa den Romantischen Weihnachtsmarkt – oder das RiesKraterMuseum. Hier lernt man alles über den Meteoriteneinschlag vor rund 15 Milliarden Jahren, der einen riesigen Krater genau dort hinterließ, wo heute das Museum und das JUFA stehen.

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    Augsburg/MĂĽnchen, 23. Oktober 2023
    Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Tage werden kürzer und ruhiger. Traditionell ist dies die Zeit, um über die vergangenen Monate nachzudenken und Pläne für das kommende Jahr zu schmieden – eine Zeit auch für Familie und kulinarische Genüsse. Der perfekte Moment für eine Auszeit. Egal, ob besinnlich im Kloster, hochherrschaftlich im Schloss, familiär mit Action oder kulinarisch in Brauereigasthöfen – in Bayerisch-Schwaben findet jeder die Auszeit, die zu ihm passt.

    Übernachten wie einst Fürsten oder Ritter

    Fürstliche Bewirtung und königliche Übernachtungen – wer Lust auf eine hochherrschaftliche Auszeit hat, ist in Bayerisch-Schwaben richtig. Zum Schloss Leitheim, rund zehn Kilometer östlich von Donauwörth, gehört auch ein 4-Sterne-Hotel. Zwei der 49 Zimmer befinden sich direkt im Schloss und bieten wahrlich royales Feeling. Fürstlich geht es auch im hoteleigenen Restaurant Weingärtnerhaus und im Wellnessbereich zu.

    Eine eher ritterliche Atmosphäre genießen Gäste im rund 450 Jahre alten Schloss Kalteneck in Schwenningen. Die 900 Jahre alten Kreuzgewölbe im alten Wasserschloss lassen darauf schließen, dass hier einst tatsächlich Ritter lebten: die Ritter von Swaningen.

    Lustwandeln im Park wie die vornehmen Adligen, die hier lebten, kann man bei einer Auszeit im Schloss Blumenthal bei Aichach. Die Zimmer sind individuell von Künstlern gestaltet und im Gasthaus gegenüber werden neben Gerichten mit Bio-Fleisch auch vegane Speisen und Bio-Weine angeboten.

    Ruhe und Einkehr beim Besuch im Kloster

    In aller Stille nachdenken, zu sich selbst finden – das gelingt besonders gut bei einer Auszeit im Kloster. In Bayerisch-Schwaben gibt es gleich mehrere schöne Orte, die sich genau dafür eignen. Das üppige Barockkloster Roggenburg wird von den Patres des Prämonstratenser Ordens bewohnt. Es ist ideal für eine Auszeit mit Tiefgang. Im Mediationsgarten können sich die Gäste beispielsweise im Efeu-Labyrinth entspannen und sich der Klosterspiritualität hingeben. Pater Ulrich, ein passionierter Motorradfahrer, eignet sich immer für ein anregendes Gespräch über Gott und die Welt. Wer lieber allein sein möchte, kann sich mit der Lauschtour „Rund ums Kloster Roggenburg“ im Ohr über die Landschaft und das Kloster informieren.

    Weitaus weltlicher geht es im Kloster Holzen, südlich von Donauwörth, zu. Das ehemalige Benediktinerinnen-Kloster ist heute ein Hotel, in dem Gäste sowohl Entspannung als auch Spiritualität und Lebenslust finden. Beim kontemplativen Spaziergang durch die weitläufigen Außenanlagen ist man der Natur ganz nah. Wer sich mit Unterstützung der Lauschtour „Rund ums Kloster Holzen“ auf den Weg macht, wird zudem eine Kapelle und eine Grotte finden.

    Biergenuss in bodenständigen Brauereigasthöfen

    Bier gehört zum Kulinarischen Erbe von Bayerisch-Schwaben. Daher bietet sich eine kleine Bier-Auszeit hier durchaus an. In verschiedenen Brauereigasthöfen kann man den Gerstensaft genießen und – ganz praktisch – auch gleich übernachten. Der Autenrieder Brauereigasthof etwa liegt südlich von Günzburg. Selbstverständlich wird hier zu den regionalen, bodenständigen Gerichten das Autenrieder Bier aus der Schlossbrauerei nebenan serviert. Unter dem historischen Dachstuhl des Brauereigasthofs, im ehemaligen „Niederen Schloss“, befindet sich ebenso ein Brauereimuseum, in dem die lange Tradition der Brauwirtschaft aufgearbeitet ist.

    Der regionalen Küche hat sich auch das Klosterbräuhaus Ursberg südwestlich von Augsburg verschrieben. Einige Salate und Gemüsesorten kommen sogar unmittelbar aus der Ursberger Klostergärtnerei. Wer hier nächtigt kann auch das nebenan gelegene Kloster aus dem Jahr 1125 besichtigen.

    Ein eigenes Bier wird auch im Gasthof Traubenbräu in Krumbach angeboten. Interessierte buchen am besten eine Bierverkostung im historischen Sudhaus oder gleich einen Bierbraukurs.

    Wohnen wie Mozart oder Marie-Antoinette

    Eine Auszeit genießen und dabei Geschichte atmen, können Gäste zum Beispiel im Hotel „Alte Posthalterei“ in Zusmarshausen. Hier, in den Westlichen Wäldern bei Augsburg, führte im 18. und 19. Jahrhundert die Poststrecke Wien-Paris vorbei und bescherte der Posthalterei ein illustres, internationales Publikum: 1770 etwa die österreichische Erzherzogin Marie-Antoinette, die spätere französische Königin, und 1805 der französische Kaiser Napoleon I.. Heute bietet das 4-Sterne-Haus 66 Zimmer, darunter zwei Fürstenzimmer, acht Adelszimmer, 45 Posthalterzimmer und zehn Kutscherzimmer.

    Ähnlich bekannt waren die Gäste im Hotel Maximilian‘s in Augsburg. Die Legende besagt, dass 1495 drei Mönche aus dem späteren Äthiopien hier den strengen Winter verbrachten. Nach ihnen wurde die Herberge ursprünglich benannt: „Drei Mohren“. In den darauffolgenden Jahrhunderten entwickelte sich das Haus zu einem der besten Hotels in Europa und beherbergte unter anderem Friedrich Wilhelm I. von Preußen, Casanova, Mozart, Goethe, Thomas Mann oder Franklin D. Roosevelt. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Hotel wiederaufgebaut und 2020 in Maximilian‘s umbenannt.

    Action- oder Weltraum-Auszeit für die ganze Familie

    Wer statt Ruhe und Entspannung eher eine actiongeladene Auszeit sucht, ist im LEGOLAND® bei Günzburg an der richtigen Adresse. Bisher hatte der Freizeitpark über den Winter seine Pforten immer geschlossen. In diesem Jahr gibt es erstmals eine Winteröffnungszeit. An einigen Wochenenden von Ende November bis Ende Januar und während der Weihnachtsferien verwandelt sich das LEGOLAND in ein Winterwunderland. Ausgewählte Outdoor- und Indoor-Attraktionen wie zum Beispiel „MAXIMUS – der Flug des Wächters“ im neuen Themenbereich „Mythica“ eignen sich bestens für ganz viel Familienspaß. Übrigens: Für alle, die über Nacht bleiben möchten, ist auch das bunte Feriendorf mit seinen Ritterburgen und anderen LEGO Themenhotels geöffnet.

    Lust auf eine Familienauszeit auf dem Mars, Jupiter oder Saturn? Dann bietet sich das JUFA Hotel Nördlingen an. Die familienfreundlichen Zimmer sind den verschiedenen Planeten gewidmet. Das JUFA Hotel liegt direkt an der Nördlinger Stadtmauer, der letzten vollständig erhaltenen und rundum begehbaren Stadtmauer in Deutschland. Die kann man bei einem Aufenthalt ebenso erkunden wie etwa den Romantischen Weihnachtsmarkt – oder das RiesKraterMuseum. Hier lernt man alles über den Meteoriteneinschlag vor rund 15 Milliarden Jahren, der einen riesigen Krater genau dort hinterließ, wo heute das Museum und das JUFA stehen.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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