• Südpfalz • Medien-Informationen

    Tarzan-Feeling zwischen Baumwipfeln, Touren im historischen Römerschiff und Genussradeln auf der Rheinschleife

    Die schönsten Familienabenteuer in der Südpfalz

    Germersheim/München, 05. Juni 2023

    Strampelnd auf Schienen entlang bunter Felder, Badespaß an Baggerseen oder flüsterleise über den „Pfälzer Amazonas“: Besonders Familien finden zwischen Rheinauen und Queichwiesen jede Menge Angebote, die einen abwechslungsreichen wie abenteuerlichen Open-Air-Urlaub in der sonnigen Südpfalz versprechen. Während kleinere Entdecker bei luftigen Balanceakten im Kletterpark oder beim Kicken auf dem Fussballgolfpark auf ihre Kosten kommen, wartet auf die etwas Größeren ein Genussprogramm der Extraklasse: Ein Glas Pfälzer Wein beim Weingutbesuch, köstliche Pfälzer Hausmannskost in einem der vielen gemütlichen Weinstuben oder eine Wanderung mit erfrischender Obstpause mit Früchten aus der Region, die aufgrund ihres milden Klimas auch als Gemüsegarten Deutschlands bekannt ist.

    „Ran an die Riemen!“: Geschichte live erleben auf dem Römerschiff

    Wie römische Legionäre fühlen sich Hobbykapitäne, die auf dem Setzfeldsee in Neupotz die Lusoria Rhenana betreten. Bei einer Fahrt mit dem originalgetreu nachgebauten Flusspatrouillenschiff können Passagiere nicht nur selbst Hand an die Riemen legen, sondern auch jede Menge Geschichtliches ins gedankliche Logbuch notieren und Interessantes über die einmalige Tier- und Pflanzenwelt in südpfälzischen Gewässern erfahren. Die Leinen werden bis Mitte Oktober immer an jedem ersten Sonntag im Monat losgelassen oder jederzeit auf Anfrage. 

    Strampeln im Team: Mit der Südpfalz-Draisinenbahn durch die Rheinebene

    Weite Wiesentäler, stille Wälder und ein Hauch vom Rhein: Wer mit der Südpfalz-Draisinenbahn den rund zwölf Kilometer langen Weg von Bornheim bis Westheim zurücklegt, darf sich auf Spaß und weite Blicke in die abwechslungsreiche Landschaft freuen. Voraussetzung für das Vergnügen ist ein klein wenig Muskelarbeit, mit der die Schienenwagen angetrieben werden. Nach einem kleinen Picknick im Grünen sollten die bis zu fünf Personen starken Gruppen der familienfreundlichen Draisinen wieder ausreichend gestärkt sein, um motiviert den Rückweg anzutreten.

    Aktiv zwischen Baumwipfeln: Bauchkribbeln im Fun Forest AbenteuerPark

    In Kandel erwartet Südpfalzurlauber ein Abenteuer in luftigen Höhen. Ein wenig Schwindelfreiheit gilt also als vorausgesetzt, wenn es im Fun Forest AbenteuerPark kreuz und quer von Baum zu Baum geht. Insgesamt 24 herausfordernde Parcours und rund 17.000 Meter Stahlseil locken kleine und große Kletterkünstler in den mystischen Bienwald. Gesichert mit Gurt und Helm können Tarzan-Imitatoren bereits ab drei Jahren Bäume erklimmen. Ab sieben Jahren geht es bis zu zehn Meter hoch hinaus, mit 14 Jahren können die Baumgipfel in 22 Meter Höhe anvisiert werden.

    Kicken mit Geschick: Anders einlochen beim Fußballgolf 

    Ebenfalls in Kandel, allerdings auf festem Boden, warten sportliche Herausforderungen auf dem Fußballgolfpark. Kleine Profi-Kicker und größere Amateure können auf dem zweieinhalb Hektar großen Platz ihre Fußfertigkeit trainieren und mit jeder Menge Spaß Fuß- statt Golfbälle ins Loch zirkeln. Ziel ist es, mit möglichst wenigen Schüssen das Runde ins Runde zu befördern. Wer mit Kind und Kegel unterwegs ist, wählt am besten den familienfreundlichen 18-Loch-Fun-Kurs. Ambitionierten Dribblern steht ein weiterer 18-Loch-Premium-Kurs zur Verfügung.

    Perfekt für Pedalritter: Familienradtour für Genießer

    Wer genüsslich die schönsten Ecken der Pfalz erleben und dabei kein Abenteuer missen möchte, sollte eine Genussradtour auf der Rheinschleife unternehmen. Eine 35 Kilometer lange Route führt Familien mit Kindern auf gut ausgebauten und zumeist ebenen Wegen entlang des Rheins, vorbei am Altrheinsee und durch malerische Wald- und Wiesenlandschaften. Unterwegs warten spannende und erfrischende Rastmöglichkeiten, etwa am Irrgarten des Maislabyrinths in Leimersheim, an der Eisdiele in Hördt oder am kristallklaren See des Strandbads Rülzheim, das zugleich den Start und das Ziel der Rundtour markiert. Tipp: den erlebnisreichen Tagesausflug mit einer kleinen Bootsfahrt auf dem Rhein mit der Leimersheimer Auto- und Fahrradfähre abrunden.

    Von Spielplatz-Spaß bis Strandbad-Hopping: Weitere Abenteuer für Südpfalzentdecker

    Idealer Ausgangspunkt für eine historische Zeitreise in die römische Vergangenheit der Region ist das Terra-Sigillata-Museum in Rheinzabern. Auf 320 Quadratmeter Ausstellungsfläche können Hobbyarchäologen den Herstellungsprozess des römischen Luxusgeschirrs Terra Sigillata nachvollziehen – und im Rahmen eines Sommerferienprogramms Öllampen, Reliefschalen und Co. selbst herstellen. Wenn der Bewegungsdrang der Jüngsten ruft, sollte die Alla-Hopp-Anlage in Rülzheim angesteuert werden. Der riesige Erlebnisspielplatz ist ein kostenloser Bewegungs- und Begegnungsparcours, auf dem sich Kinder mit ihren Eltern und Großeltern fit halten können. Besondere Einblicke in die eindrucksvolle Natur der Südpfalz erhalten Familien bei Nachenfahrten in der wilden Auenlandschaft des Altrheins, der auch als „Pfälzer Amazonas“ bezeichnet wird. Nachen sind kleine, flache (Elektro-) Boote, die ideal für Ausflüge in dem einzigartigen amphibischen Biotop sind. Vogelliebhaber können in den Queichwiesen und auf dem neuen Storchenwanderweg in Winden zahlreiche Weißstörche beobachten, die sich hier und in den umliegenden Orten in den Sommermonaten versammeln, um Nahrung zu suchen und ihre Jungen aufzuziehen. Für kühle Erfrischungen an heißen Tagen bietet sich ein Strandbad-Hopping an – überall in der Südpfalz laden Seen und Freibäder zum Besuch ein. Neben dem sandigen Wasserparadies im Strandbad Rülzheim, warten unter anderem Liegewiesen an den Baggerseen in Lingenfeld und Jockrim, ein sportliches 25-Meter-Becken im Waldschwimmbad Kandel sowie Rutschenwettbewerbe und Wellenspaß im Badepark Wörth.

Die schönsten Familienabenteuer in der Südpfalz • Medien-Informationen

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Die schönsten Familienabenteuer in der Südpfalz • Hintergrundtexte

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Die schönsten Familienabenteuer in der Südpfalz • Story Lines

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Die schönsten Familienabenteuer in der Südpfalz • Pressestimmen

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Die schönsten Familienabenteuer in der Südpfalz • Bilder

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Medien-Informationen  
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    Tarzan-Feeling zwischen Baumwipfeln, Touren im historischen Römerschiff und Genussradeln auf der Rheinschleife

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    Germersheim/München, 05. Juni 2023

    Strampelnd auf Schienen entlang bunter Felder, Badespaß an Baggerseen oder flüsterleise über den „Pfälzer Amazonas“: Besonders Familien finden zwischen Rheinauen und Queichwiesen jede Menge Angebote, die einen abwechslungsreichen wie abenteuerlichen Open-Air-Urlaub in der sonnigen Südpfalz versprechen. Während kleinere Entdecker bei luftigen Balanceakten im Kletterpark oder beim Kicken auf dem Fussballgolfpark auf ihre Kosten kommen, wartet auf die etwas Größeren ein Genussprogramm der Extraklasse: Ein Glas Pfälzer Wein beim Weingutbesuch, köstliche Pfälzer Hausmannskost in einem der vielen gemütlichen Weinstuben oder eine Wanderung mit erfrischender Obstpause mit Früchten aus der Region, die aufgrund ihres milden Klimas auch als Gemüsegarten Deutschlands bekannt ist.

    „Ran an die Riemen!“: Geschichte live erleben auf dem Römerschiff

    Wie römische Legionäre fühlen sich Hobbykapitäne, die auf dem Setzfeldsee in Neupotz die Lusoria Rhenana betreten. Bei einer Fahrt mit dem originalgetreu nachgebauten Flusspatrouillenschiff können Passagiere nicht nur selbst Hand an die Riemen legen, sondern auch jede Menge Geschichtliches ins gedankliche Logbuch notieren und Interessantes über die einmalige Tier- und Pflanzenwelt in südpfälzischen Gewässern erfahren. Die Leinen werden bis Mitte Oktober immer an jedem ersten Sonntag im Monat losgelassen oder jederzeit auf Anfrage. 

    Strampeln im Team: Mit der Südpfalz-Draisinenbahn durch die Rheinebene

    Weite Wiesentäler, stille Wälder und ein Hauch vom Rhein: Wer mit der Südpfalz-Draisinenbahn den rund zwölf Kilometer langen Weg von Bornheim bis Westheim zurücklegt, darf sich auf Spaß und weite Blicke in die abwechslungsreiche Landschaft freuen. Voraussetzung für das Vergnügen ist ein klein wenig Muskelarbeit, mit der die Schienenwagen angetrieben werden. Nach einem kleinen Picknick im Grünen sollten die bis zu fünf Personen starken Gruppen der familienfreundlichen Draisinen wieder ausreichend gestärkt sein, um motiviert den Rückweg anzutreten.

    Aktiv zwischen Baumwipfeln: Bauchkribbeln im Fun Forest AbenteuerPark

    In Kandel erwartet Südpfalzurlauber ein Abenteuer in luftigen Höhen. Ein wenig Schwindelfreiheit gilt also als vorausgesetzt, wenn es im Fun Forest AbenteuerPark kreuz und quer von Baum zu Baum geht. Insgesamt 24 herausfordernde Parcours und rund 17.000 Meter Stahlseil locken kleine und große Kletterkünstler in den mystischen Bienwald. Gesichert mit Gurt und Helm können Tarzan-Imitatoren bereits ab drei Jahren Bäume erklimmen. Ab sieben Jahren geht es bis zu zehn Meter hoch hinaus, mit 14 Jahren können die Baumgipfel in 22 Meter Höhe anvisiert werden.

    Kicken mit Geschick: Anders einlochen beim Fußballgolf 

    Ebenfalls in Kandel, allerdings auf festem Boden, warten sportliche Herausforderungen auf dem Fußballgolfpark. Kleine Profi-Kicker und größere Amateure können auf dem zweieinhalb Hektar großen Platz ihre Fußfertigkeit trainieren und mit jeder Menge Spaß Fuß- statt Golfbälle ins Loch zirkeln. Ziel ist es, mit möglichst wenigen Schüssen das Runde ins Runde zu befördern. Wer mit Kind und Kegel unterwegs ist, wählt am besten den familienfreundlichen 18-Loch-Fun-Kurs. Ambitionierten Dribblern steht ein weiterer 18-Loch-Premium-Kurs zur Verfügung.

    Perfekt für Pedalritter: Familienradtour für Genießer

    Wer genüsslich die schönsten Ecken der Pfalz erleben und dabei kein Abenteuer missen möchte, sollte eine Genussradtour auf der Rheinschleife unternehmen. Eine 35 Kilometer lange Route führt Familien mit Kindern auf gut ausgebauten und zumeist ebenen Wegen entlang des Rheins, vorbei am Altrheinsee und durch malerische Wald- und Wiesenlandschaften. Unterwegs warten spannende und erfrischende Rastmöglichkeiten, etwa am Irrgarten des Maislabyrinths in Leimersheim, an der Eisdiele in Hördt oder am kristallklaren See des Strandbads Rülzheim, das zugleich den Start und das Ziel der Rundtour markiert. Tipp: den erlebnisreichen Tagesausflug mit einer kleinen Bootsfahrt auf dem Rhein mit der Leimersheimer Auto- und Fahrradfähre abrunden.

    Von Spielplatz-Spaß bis Strandbad-Hopping: Weitere Abenteuer für Südpfalzentdecker

    Idealer Ausgangspunkt für eine historische Zeitreise in die römische Vergangenheit der Region ist das Terra-Sigillata-Museum in Rheinzabern. Auf 320 Quadratmeter Ausstellungsfläche können Hobbyarchäologen den Herstellungsprozess des römischen Luxusgeschirrs Terra Sigillata nachvollziehen – und im Rahmen eines Sommerferienprogramms Öllampen, Reliefschalen und Co. selbst herstellen. Wenn der Bewegungsdrang der Jüngsten ruft, sollte die Alla-Hopp-Anlage in Rülzheim angesteuert werden. Der riesige Erlebnisspielplatz ist ein kostenloser Bewegungs- und Begegnungsparcours, auf dem sich Kinder mit ihren Eltern und Großeltern fit halten können. Besondere Einblicke in die eindrucksvolle Natur der Südpfalz erhalten Familien bei Nachenfahrten in der wilden Auenlandschaft des Altrheins, der auch als „Pfälzer Amazonas“ bezeichnet wird. Nachen sind kleine, flache (Elektro-) Boote, die ideal für Ausflüge in dem einzigartigen amphibischen Biotop sind. Vogelliebhaber können in den Queichwiesen und auf dem neuen Storchenwanderweg in Winden zahlreiche Weißstörche beobachten, die sich hier und in den umliegenden Orten in den Sommermonaten versammeln, um Nahrung zu suchen und ihre Jungen aufzuziehen. Für kühle Erfrischungen an heißen Tagen bietet sich ein Strandbad-Hopping an – überall in der Südpfalz laden Seen und Freibäder zum Besuch ein. Neben dem sandigen Wasserparadies im Strandbad Rülzheim, warten unter anderem Liegewiesen an den Baggerseen in Lingenfeld und Jockrim, ein sportliches 25-Meter-Becken im Waldschwimmbad Kandel sowie Rutschenwettbewerbe und Wellenspaß im Badepark Wörth.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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