• Südpfalz • Medien-Informationen

    Nachenfahrten auf dem Altrhein, Badespaß und immaterielles Weltkulturerbe Wiesenbewässerung

    Die vielfältige Flüsse- und Seenlandschaft in der Südpfalz erleben

    Germersheim/München, 08. August 2022
    Ob Rhein, Altrheinarme, Bade- und Baggerseen oder Queich: Während eines Aufenthalts in der Südpfalz stoßen Besucher auf ihren Entdeckungstouren immer wieder auf kühles Nass und nutzen die vielfältigen Angebote zum Thema – aufgrund des milden Klimas der Region bis weit in den Herbst hinein. Entlang abwechslungsreicher Rad- und Wanderwege, in einem der Museen und Informationszentren oder auf einer geführten Bootstour über den Altrhein staunen sie nicht nur über die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, sondern lernen nebenbei noch Wissenswertes über die Gewässer und das Leben am Rhein – oder genießen einfach nur einen Sprung ins kühle Wasser.

    Angebote auf dem Wasser: Nachenfahrt auf dem Altrhein und Römerschiff Lusoria Rhenana

    Die durch regelmäßige Überschwemmungen geprägte Auenlandschaft des Altrheins – ein stillgelegter Arm des „ursprünglichen“ Rheinverlaufs – ist ein einzigartiges amphibisches Biotop für eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Auf einer rund zweistündigen Nachenfahrt – Nachen sind kleine, flache Boote – bekommen Naturinteressierte von fachkundigen Guides einen fundierten Einblick in die Flora und Fauna sowie die Entstehung und Geschichte des Gewässers. Unterwegs erfahren die Teilnehmer zum Beispiel, mit welchen Maßnahmen hier Überschwemmungen entgegengewirkt wird oder wie bereits römische Soldaten den Rhein vor vielen Jahrhunderten passierten. Mit welchen Schiffen sie einst auf dem „Nassen Limes“ unterwegs waren, zeigt mit der „Lusoria Rhenana“, die originalgetreue Nachbildung eines fünf Tonnen schweren und 18 Meter langen Patrouillenschiffes auf dem Neupotzer Setzfeldsee. Besucher greifen unter Anleitung eines Bootsführers selbst zum Ruder, manövrieren das Schiff in Teamarbeit über den See und  stellen dabei ihre Koordinationsfähigkeit unter Beweis.

    Aktiv entlang des Wassers: Wanderung auf dem Treidlerweg und Radfahren auf der Rheinschleife Wasserspaß

    Die Südpfalz ist bekannt für ihre Altrheinarme und Seen, die sich gut zu Fuß oder per Rad entdecken lassen. Auf den Spuren der einstigen Treidler, den Schiffsziehern, geht es für Wanderer auf dem „Treidlerweg“ rund drei Stunden entlang des Michelbachs mit seinen Schwertlilien- und Schilfffeldern und vorbei an zahlreichen Teichen, die mit Seerosen übersät sind. Der Auwald sorgt unterwegs für angenehme Kühle und bietet schattige Rastmöglichkeiten. Auf der rund 27 Kilometer langen Rundtour „Rheinschleife Wasserspaß“ mit Start in Wörth geht es hingegen für Radfahrer zunächst auf dem Rheinradweg entlang des namensgebenden Flusses. Anschließend radeln sie durch dichte Auenwälder und vorbei an den idyllischen Altrheinarmen. Hier erhaschen sie mit etwas Glück einen Blick auf die heimischen Sumpfschildkröten oder den Sumpfbiber, bevor es wieder zurück geht.

    Wissenswertes über Wasser: Queichwiesen-Bewässerung und Hochwasser-Informationszentren

    Die Queich, ein fast 52 Kilometer langer Nebenfluss des Rheins, beschert der Südpfalz ein einzigartiges Naturparadies für schützenswerte Tiere und Pflanzen. Um die nährstoffarmen Uferwiesen landwirtschaftlich nutzen zu können und auch in trockenen Jahren eine ausreichende Heuernte einzufahren, entwickelten die Anwohner bereits vor 500 Jahren ein ausgeklügeltes Stauungs- und Bewässerungssystem aus Gräben, Schließen und Wehren. Seit 2018 gehört das mit rund 350 Hektar Fläche größte zusammenhängende Wiesenbewässerungssystem Deutschlands zum Immateriellen Kulturerbe nach der UNESCO-Konvention. Auf der neun Kilometer langen „Queichwiesen-Rundwanderung“ oder der etwas kürzeren „Queichwiesen-Schleife“ ab Bellheim erleben Südpfalz-Besucher das durchdachte Wassersystem hautnah und lesen Wissenswerte darüber auf den Infotafeln am Wegesrand. Im Informationszentrum Hördter Rheinauen sowie im Haus Leben am Strom in Neupotz hingegen erfahren Interessierte auf interaktive Weise mehr zum Hochwasserschutz am Oberrhein und die Besonderheiten der einzigartigen Rheinauenlandschaft. 

    Badespaß im Wasser: Baggerseen, Strandbad und Badeparks

    Für kühles Nass an heißen Tagen sorgen die vielen Badeplätze in der Südpfalz – von Seen über Freibäder bis hin zu Erlebnis-Badeparks. So sind die beiden Baggerseen in Lingenfeld und Jockgrim mit ihrem klaren Wasser und den gepflegten Liegewiesen im Sommer beliebte Treffpunkte für Einheimische und Urlauber, während das Strandbad Rülzheim zum Burgen-Bauen und Volleyball-Spielen auf dem weiten Sandstrand einlädt. Im Waldschwimmbad Kandel fühlen sich all jene wohl, die ihre Ausdauer im 25-Meter-Schwimmbecken oder ihren Mut mit einem Satz vom Sprungturm testen wollen. Noch abenteuerlicher wird es im Badepark Wörth, der neben seinen zehn Becken auch einen Strömungskanal, einen Wasserspielplatz, zwei Riesenrutschen sowie ein Wellenbecken bereithält.

Die vielfältige Flüsse- und Seenlandschaft in der Südpfalz erleben • Medien-Informationen

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Die vielfältige Flüsse- und Seenlandschaft in der Südpfalz erleben • Hintergrundtexte

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  • Südpfalz • Medien-Informationen

    Nachenfahrten auf dem Altrhein, Badespaß und immaterielles Weltkulturerbe Wiesenbewässerung

    Die vielfältige Flüsse- und Seenlandschaft in der Südpfalz erleben

    Germersheim/München, 08. August 2022
    Ob Rhein, Altrheinarme, Bade- und Baggerseen oder Queich: Während eines Aufenthalts in der Südpfalz stoßen Besucher auf ihren Entdeckungstouren immer wieder auf kühles Nass und nutzen die vielfältigen Angebote zum Thema – aufgrund des milden Klimas der Region bis weit in den Herbst hinein. Entlang abwechslungsreicher Rad- und Wanderwege, in einem der Museen und Informationszentren oder auf einer geführten Bootstour über den Altrhein staunen sie nicht nur über die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, sondern lernen nebenbei noch Wissenswertes über die Gewässer und das Leben am Rhein – oder genießen einfach nur einen Sprung ins kühle Wasser.

    Angebote auf dem Wasser: Nachenfahrt auf dem Altrhein und Römerschiff Lusoria Rhenana

    Die durch regelmäßige Überschwemmungen geprägte Auenlandschaft des Altrheins – ein stillgelegter Arm des „ursprünglichen“ Rheinverlaufs – ist ein einzigartiges amphibisches Biotop für eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Auf einer rund zweistündigen Nachenfahrt – Nachen sind kleine, flache Boote – bekommen Naturinteressierte von fachkundigen Guides einen fundierten Einblick in die Flora und Fauna sowie die Entstehung und Geschichte des Gewässers. Unterwegs erfahren die Teilnehmer zum Beispiel, mit welchen Maßnahmen hier Überschwemmungen entgegengewirkt wird oder wie bereits römische Soldaten den Rhein vor vielen Jahrhunderten passierten. Mit welchen Schiffen sie einst auf dem „Nassen Limes“ unterwegs waren, zeigt mit der „Lusoria Rhenana“, die originalgetreue Nachbildung eines fünf Tonnen schweren und 18 Meter langen Patrouillenschiffes auf dem Neupotzer Setzfeldsee. Besucher greifen unter Anleitung eines Bootsführers selbst zum Ruder, manövrieren das Schiff in Teamarbeit über den See und  stellen dabei ihre Koordinationsfähigkeit unter Beweis.

    Aktiv entlang des Wassers: Wanderung auf dem Treidlerweg und Radfahren auf der Rheinschleife Wasserspaß

    Die Südpfalz ist bekannt für ihre Altrheinarme und Seen, die sich gut zu Fuß oder per Rad entdecken lassen. Auf den Spuren der einstigen Treidler, den Schiffsziehern, geht es für Wanderer auf dem „Treidlerweg“ rund drei Stunden entlang des Michelbachs mit seinen Schwertlilien- und Schilfffeldern und vorbei an zahlreichen Teichen, die mit Seerosen übersät sind. Der Auwald sorgt unterwegs für angenehme Kühle und bietet schattige Rastmöglichkeiten. Auf der rund 27 Kilometer langen Rundtour „Rheinschleife Wasserspaß“ mit Start in Wörth geht es hingegen für Radfahrer zunächst auf dem Rheinradweg entlang des namensgebenden Flusses. Anschließend radeln sie durch dichte Auenwälder und vorbei an den idyllischen Altrheinarmen. Hier erhaschen sie mit etwas Glück einen Blick auf die heimischen Sumpfschildkröten oder den Sumpfbiber, bevor es wieder zurück geht.

    Wissenswertes über Wasser: Queichwiesen-Bewässerung und Hochwasser-Informationszentren

    Die Queich, ein fast 52 Kilometer langer Nebenfluss des Rheins, beschert der Südpfalz ein einzigartiges Naturparadies für schützenswerte Tiere und Pflanzen. Um die nährstoffarmen Uferwiesen landwirtschaftlich nutzen zu können und auch in trockenen Jahren eine ausreichende Heuernte einzufahren, entwickelten die Anwohner bereits vor 500 Jahren ein ausgeklügeltes Stauungs- und Bewässerungssystem aus Gräben, Schließen und Wehren. Seit 2018 gehört das mit rund 350 Hektar Fläche größte zusammenhängende Wiesenbewässerungssystem Deutschlands zum Immateriellen Kulturerbe nach der UNESCO-Konvention. Auf der neun Kilometer langen „Queichwiesen-Rundwanderung“ oder der etwas kürzeren „Queichwiesen-Schleife“ ab Bellheim erleben Südpfalz-Besucher das durchdachte Wassersystem hautnah und lesen Wissenswerte darüber auf den Infotafeln am Wegesrand. Im Informationszentrum Hördter Rheinauen sowie im Haus Leben am Strom in Neupotz hingegen erfahren Interessierte auf interaktive Weise mehr zum Hochwasserschutz am Oberrhein und die Besonderheiten der einzigartigen Rheinauenlandschaft. 

    Badespaß im Wasser: Baggerseen, Strandbad und Badeparks

    Für kühles Nass an heißen Tagen sorgen die vielen Badeplätze in der Südpfalz – von Seen über Freibäder bis hin zu Erlebnis-Badeparks. So sind die beiden Baggerseen in Lingenfeld und Jockgrim mit ihrem klaren Wasser und den gepflegten Liegewiesen im Sommer beliebte Treffpunkte für Einheimische und Urlauber, während das Strandbad Rülzheim zum Burgen-Bauen und Volleyball-Spielen auf dem weiten Sandstrand einlädt. Im Waldschwimmbad Kandel fühlen sich all jene wohl, die ihre Ausdauer im 25-Meter-Schwimmbecken oder ihren Mut mit einem Satz vom Sprungturm testen wollen. Noch abenteuerlicher wird es im Badepark Wörth, der neben seinen zehn Becken auch einen Strömungskanal, einen Wasserspielplatz, zwei Riesenrutschen sowie ein Wellenbecken bereithält.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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