• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Bayerisch-schwäbische Weihnacht

    Ein Paradies für Krippen-Liebhaber und Christkindlmarkt-Fans

    Augsburg/München, 16. November 2023

    Mittelalterliche Plätze, Barock-, Renaissance- und Fachwerkfassaden oder Schloss- und Klosterhöfe sind Kulisse für stimmungsvolle Christkindlmärkte und besondere Weihnachtsbräuche in Bayerisch-Schwaben. Außergewöhnlich ist vor allem auch die große Auswahl an Veranstaltungen unter dem Titel „Schwäbisches Krippenparadies“, mit der Möglichkeit, traditionsreiche Krippen unter anderem auch in Privathaushalten zu bestaunen.

    Einer der ältesten Christkindlmärkte Deutschlands mit echten Engeln

    Die Vielzahl der Weihnachtsmärkte in Bayerisch-Schwaben ist beeindruckend. Manche haben die gesamte Adventszeit über geöffnet, andere finden nur an einzelnen Wochenenden statt. Der größte, bekannteste und auch einer der ältesten in Deutschland ist der Augsburger Christkindlesmarkt – seine Ursprünge liegen im 15. Jahrhundert. Rund um den großen Weihnachtsbaum auf dem Rathausplatz erstrecken sich die Buden über mehrere Straßen. Beim traditionellen Engelesspiel musizieren 23 Engel in den Fenstern und auf dem Balkon des Rathauses. Das Engelesspiel findet zur Eröffnung am 27. November sowie an jedem Freitag, Samstag und Sonntag im Advent um 18 Uhr statt. Die Engel sind extra ausgesuchte, schwindelfreie junge Augsburgerinnen, die von der Bergwacht gesichert werden, wenn sie auf die Rathaussimse treten.

    Ebenfalls den ganzen Advent geöffnet haben die Weihnachtsmärkte in Nördlingen, Gersthofen, Aichach, Friedberg und Neu-Ulm. In Friedberg können Kinder ihre Briefe ans Christkind an einen Wunschbaum hängen, beim Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Neu-Ulm zeigen Drechsler, Schmied, Bronzegießer und Töpfer an den Marktständen ihre Kunst.

    Kleine Wochenend-Weihnachtsmärkte vor großen Kulissen

    Eine Fülle kleiner, romantischer Märkte findet zudem an den einzelnen Adventswochenenden statt. Heimische Handwerksarbeiten und regionale Leckerbissen werden vor eindrucksvollen Kulissen angeboten. Dazu gehören Kloster- und Schlosshöfe wie in Roggenburg und Oberschönefeld, Burgau, Dillingen, Wertingen und Rain sowie malerische Altstädte von Monheim und Wemding, über Günzburg bis hin nach Weißenhorn und Illertissen. In Donauwörth findet der Weihnachtsmarkt alljährlich auf der Insel Ried in der Wörnitz statt und in Gundelfingen an der Donau leuchtet allabendlich die größte Adventslaterne Bayerns.

    Infos und Termine unter https://www.bayerisch-schwaben.de/weihnachtsmaerkte

    Verschiedenste Krippen in Privathaushalten bestaunen

    Zu Weihnachten gehört immer auch eine Krippe. In Bayerisch-Schwaben hat das sogenannte Krippenschauen eine lange Tradition und so verwandeln sich die Landkreise Günzburg, Dillingen und Neu-Ulm bis Maria Lichtmess am 2. Februar in ein „Schwäbisches Krippenparadies“. Neben den Weihnachtsmärkten finden dort nämlich auch besonders viele Krippenausstellungen in Museen, Kapellen oder in Form von Krippenwegen statt. Und es gibt noch etwas sehr Seltenes: Besucher können Krippen auch in zahlreichen Privathaushalten bestaunen. Kunstvoll geschnitzt, aus Ton geformt, modern beleuchtet, liebevoll bemalt, mit orientalischer oder bayerischer Kleidung ausgestattet, in schlichten Holzställen, in Ruinen oder in aufwändig gestalteten Landschaften – keine Krippe gleicht der anderen. Bei Josef Glogger in Balzhausen steht eine Krippe im Garten, die mit 35.000 LEDs beleuchtet ist. Bei Familie Linder in Großkötz tummeln sich 120 Figuren, zehn Kamele, drei Pferde und 120 Schafe in zehn verschiedenen Szenerien. In Edelstetten präsentiert Familie Zeman gleich vier verschiedene Krippen und in Nattenhausen bei Familie Auer steht eine Holzkrippe aus dem Jahr 1910.

    Darüber hinaus finden zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema „Weihnachten“ statt. Das Angebot reicht von Konzerten über Märchenlesungen bis zu Theaterstücken. Sämtliche Veranstaltungen und die Informationen zu den Besichtigungsmöglichkeiten der Privatkrippen sind in der online verfügbaren Krippenbroschüre aufgelistet.

    Eine orientalische Rundkrippe, eine schwimmende Floßkrippe und ein Krippenweg

    Auch in den anderen Regionen Bayerisch-Schwabens ist Krippenschauen eine wichtige Tradition. So gibt es beispielsweise seit über 60 Jahren im Botanischen Garten in Augsburg eine orientalische Rundkrippe zu bewundern. Mitten im Seerosenbecken wird eine ganze Krippenlandschaft mit Bachlauf, Wüstenlandschaft, Gebäuden, Herodes-Palast, Kleingewächsen und natürlich vielen Figuren aufgebaut. Mit der Umgebung spielt man auch in Donauwörth: Mitten auf dem Fluss Wörnitz, der durch die Innenstadt fließt, schwimmt im Advent eine Floßkrippe, auf der statt Hirten zwei Fischerstecher über die Heilige Familie wachen. Das Floß ist am Ufer verankert, so dass es immer an derselben Stelle schwimmt. Und wer in Nördlingen auf dem Krippenweg unterwegs ist, kann an 36 Stationen nicht nur ganz unterschiedliche Krippen bestaunen, sondern erkundet zugleich auch die historische Altstadt mit Deutschlands einziger rundum begehbaren Stadtmauer.

    WinterWonder-Erlebnis mit riesigem LEGO® DUPLO Weihnachtsbaum

    Weihnachtsgefühle kommen in Bayerisch-Schwaben aber nicht nur bei den traditionellen Angeboten auf. In diesem Jahr öffnet das LEGOLAND® bei Günzburg erstmals auch im Winter seine Pforten. Und natürlich wird hier auch weihnachtlich dekoriert, nur eben jünger und weniger besinnlich. An ausgewählten Terminen in der Advents- und Weihnachtszeit findet im WinterWonder LEGOLAND® ein kunterbuntes LEGO-Weihnachtserlebnis statt – mit winterlichem Fahrspaß, funkelnden Tannenbäumen und dem weltweit größten LEGO DUPLO Weihnachtsbaum. 13 Meter ragt er in die Höhe und ist – inklusive Weihnachtskugeln – ganz aus LEGO DUPLO gebaut.

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    Bayerisch-schwäbische Weihnacht

    Ein Paradies für Krippen-Liebhaber und Christkindlmarkt-Fans

    Augsburg/München, 16. November 2023

    Mittelalterliche Plätze, Barock-, Renaissance- und Fachwerkfassaden oder Schloss- und Klosterhöfe sind Kulisse für stimmungsvolle Christkindlmärkte und besondere Weihnachtsbräuche in Bayerisch-Schwaben. Außergewöhnlich ist vor allem auch die große Auswahl an Veranstaltungen unter dem Titel „Schwäbisches Krippenparadies“, mit der Möglichkeit, traditionsreiche Krippen unter anderem auch in Privathaushalten zu bestaunen.

    Einer der ältesten Christkindlmärkte Deutschlands mit echten Engeln

    Die Vielzahl der Weihnachtsmärkte in Bayerisch-Schwaben ist beeindruckend. Manche haben die gesamte Adventszeit über geöffnet, andere finden nur an einzelnen Wochenenden statt. Der größte, bekannteste und auch einer der ältesten in Deutschland ist der Augsburger Christkindlesmarkt – seine Ursprünge liegen im 15. Jahrhundert. Rund um den großen Weihnachtsbaum auf dem Rathausplatz erstrecken sich die Buden über mehrere Straßen. Beim traditionellen Engelesspiel musizieren 23 Engel in den Fenstern und auf dem Balkon des Rathauses. Das Engelesspiel findet zur Eröffnung am 27. November sowie an jedem Freitag, Samstag und Sonntag im Advent um 18 Uhr statt. Die Engel sind extra ausgesuchte, schwindelfreie junge Augsburgerinnen, die von der Bergwacht gesichert werden, wenn sie auf die Rathaussimse treten.

    Ebenfalls den ganzen Advent geöffnet haben die Weihnachtsmärkte in Nördlingen, Gersthofen, Aichach, Friedberg und Neu-Ulm. In Friedberg können Kinder ihre Briefe ans Christkind an einen Wunschbaum hängen, beim Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Neu-Ulm zeigen Drechsler, Schmied, Bronzegießer und Töpfer an den Marktständen ihre Kunst.

    Kleine Wochenend-Weihnachtsmärkte vor großen Kulissen

    Eine Fülle kleiner, romantischer Märkte findet zudem an den einzelnen Adventswochenenden statt. Heimische Handwerksarbeiten und regionale Leckerbissen werden vor eindrucksvollen Kulissen angeboten. Dazu gehören Kloster- und Schlosshöfe wie in Roggenburg und Oberschönefeld, Burgau, Dillingen, Wertingen und Rain sowie malerische Altstädte von Monheim und Wemding, über Günzburg bis hin nach Weißenhorn und Illertissen. In Donauwörth findet der Weihnachtsmarkt alljährlich auf der Insel Ried in der Wörnitz statt und in Gundelfingen an der Donau leuchtet allabendlich die größte Adventslaterne Bayerns.

    Infos und Termine unter https://www.bayerisch-schwaben.de/weihnachtsmaerkte

    Verschiedenste Krippen in Privathaushalten bestaunen

    Zu Weihnachten gehört immer auch eine Krippe. In Bayerisch-Schwaben hat das sogenannte Krippenschauen eine lange Tradition und so verwandeln sich die Landkreise Günzburg, Dillingen und Neu-Ulm bis Maria Lichtmess am 2. Februar in ein „Schwäbisches Krippenparadies“. Neben den Weihnachtsmärkten finden dort nämlich auch besonders viele Krippenausstellungen in Museen, Kapellen oder in Form von Krippenwegen statt. Und es gibt noch etwas sehr Seltenes: Besucher können Krippen auch in zahlreichen Privathaushalten bestaunen. Kunstvoll geschnitzt, aus Ton geformt, modern beleuchtet, liebevoll bemalt, mit orientalischer oder bayerischer Kleidung ausgestattet, in schlichten Holzställen, in Ruinen oder in aufwändig gestalteten Landschaften – keine Krippe gleicht der anderen. Bei Josef Glogger in Balzhausen steht eine Krippe im Garten, die mit 35.000 LEDs beleuchtet ist. Bei Familie Linder in Großkötz tummeln sich 120 Figuren, zehn Kamele, drei Pferde und 120 Schafe in zehn verschiedenen Szenerien. In Edelstetten präsentiert Familie Zeman gleich vier verschiedene Krippen und in Nattenhausen bei Familie Auer steht eine Holzkrippe aus dem Jahr 1910.

    Darüber hinaus finden zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema „Weihnachten“ statt. Das Angebot reicht von Konzerten über Märchenlesungen bis zu Theaterstücken. Sämtliche Veranstaltungen und die Informationen zu den Besichtigungsmöglichkeiten der Privatkrippen sind in der online verfügbaren Krippenbroschüre aufgelistet.

    Eine orientalische Rundkrippe, eine schwimmende Floßkrippe und ein Krippenweg

    Auch in den anderen Regionen Bayerisch-Schwabens ist Krippenschauen eine wichtige Tradition. So gibt es beispielsweise seit über 60 Jahren im Botanischen Garten in Augsburg eine orientalische Rundkrippe zu bewundern. Mitten im Seerosenbecken wird eine ganze Krippenlandschaft mit Bachlauf, Wüstenlandschaft, Gebäuden, Herodes-Palast, Kleingewächsen und natürlich vielen Figuren aufgebaut. Mit der Umgebung spielt man auch in Donauwörth: Mitten auf dem Fluss Wörnitz, der durch die Innenstadt fließt, schwimmt im Advent eine Floßkrippe, auf der statt Hirten zwei Fischerstecher über die Heilige Familie wachen. Das Floß ist am Ufer verankert, so dass es immer an derselben Stelle schwimmt. Und wer in Nördlingen auf dem Krippenweg unterwegs ist, kann an 36 Stationen nicht nur ganz unterschiedliche Krippen bestaunen, sondern erkundet zugleich auch die historische Altstadt mit Deutschlands einziger rundum begehbaren Stadtmauer.

    WinterWonder-Erlebnis mit riesigem LEGO® DUPLO Weihnachtsbaum

    Weihnachtsgefühle kommen in Bayerisch-Schwaben aber nicht nur bei den traditionellen Angeboten auf. In diesem Jahr öffnet das LEGOLAND® bei Günzburg erstmals auch im Winter seine Pforten. Und natürlich wird hier auch weihnachtlich dekoriert, nur eben jünger und weniger besinnlich. An ausgewählten Terminen in der Advents- und Weihnachtszeit findet im WinterWonder LEGOLAND® ein kunterbuntes LEGO-Weihnachtserlebnis statt – mit winterlichem Fahrspaß, funkelnden Tannenbäumen und dem weltweit größten LEGO DUPLO Weihnachtsbaum. 13 Meter ragt er in die Höhe und ist – inklusive Weihnachtskugeln – ganz aus LEGO DUPLO gebaut.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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