• Albstadt • Story Lines

    Ein perfektes Familienwochenende

    Über 70 Spielplätze, Grillstellen mit Aussicht, Kunst- und Kletterspaß, Schwimmabenteuer und ein sagenhafter Wanderweg erwarten Urlauber, die mit Kind und Kegel nach Albstadt reisen. Das Protokoll eines perfekten Familienwochenendes:

    Ankunft: Check-in mit Sack und Pack

    Es ist ein sommerlicher Freitagnachmittag. Die Autobahnabfahrt liegt einige Kilometer zurück und die Landstraße schlängelt sich gekonnt durch die von sanft aufsteigenden Hügeln und Bergen flankierten Täler. Die mächtige Burg Hohenzollern bereits im Blick, ist das Ziel und der Urlaub nah.

    Mit modernen Hotels wie dem 2023 eröffneten B&B Hotel, das auch Familienzimmer bereithält, dem gehobenen Hotel „Krone Lautlingen“, aber auch zahlreichen Ferienapartments ist die Auswahl groß. Die Entscheidung fällt auf eine kleine, unscheinbare Pension nur wenige Meter von der Fußgängerzone von Albstadt-Ebingen entfernt. Irgendwie stylisch, eine Mischung aus historisch und modern, wartet die Unterkunft „Josie’s Klause“ auf, zu der auch ein kleines Café gehört. Die Begrüßung ist herzlich, das Zimmer auf dem neuesten Stand und großzügig. Nach einer kleinen Verschnaufpause ruft ein Bummel durch die Innenstadt, wo an diesem Abend im Rahmen des Albstädter Band-Sommers Jung und Alt, Einheimische und Urlauber den Tag gelungen ausklingen lassen.

    Waldheim: Hoch hinaus, schnell hinab und rein ins Vergnügen

    Nach dem Samstagsfrühstück in Josis Klause, wo die Kleinsten einen leckeren Kinderteller serviert bekommen, wird der Rucksack gepackt. Das heutige Ziel: das Open-Air-Erlebnisareal Waldheim – ein frei zugängliches Gelände mitten auf dem Albtrauf, auf dem gewandert, geklettert, Mountainbike gefahren und getobt werden kann.

    Die rund zehnminütige Fahrt führt über leichte Serpentinen, bis einige Höhenmeter weiter ein Waldstück und eine Lichtung mit Parkplatz erreicht werden. Beim Einparken fällt ein hölzernes Portal, der Startpunkt des familienfreundlichen Premiumwanderweges „Traufgängerle Hexenküche“, in die Augen. Wenige Augenblicke später ist der Rucksack geschultert und es geht los auf die rund Vier-Kilometer-Kurzwanderung. Vorbei an urigen Vogelhäuschen lotst der Naturpfad durch den Wald, hin zu einem Wildgehege. Auf einer Aussichtsplattform hat man eine gute Übersicht über das Wildschweingehege und kann von dort andere im Wald „versteckte“ Tiere entdecken. Eine Infotafel gibt Auskunft über heimische Waldtiere. Über einen lauschigen Waldweg geht es in Richtung eines Abenteuerspielplatzes und zur sogenannten „Hexenküche“, gigantischen Felsformationen und Höhlen. Auf dem letzten Stück, das gleichzeitig auch ein Teil des Traufgangs „Schlossfelsenpfad“ ist, wartet ein Abstecher auf den Schlossfelsenturm, von dessen Spitze ein Panoramablick über weite Teile Albstadts und den Albtrauf möglich ist. Der Rückweg führt vorbei an einem 2024 eröffneten Trailspielplatz für kleine und große Mountainbiker, hin zu einem Bayerischen Biergarten, wo eine genüssliche Mittagspause eingelegt wird.

    Gut gestärkt wird Punkt 14 Uhr der nur wenige Meter entfernte Kletterpark Albstadt erreicht. Wer hier eine Startzeit gebucht, wird von einem Trainer persönlich in Empfang genommen und mit den zwölf verschiedenen Parcours in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die kribbelnde Abenteuer in bis zu 20 Meter Höhe versprechen, vertraut gemacht. Mit Helm, Sicherheitsgurt und -seil geht es in die Wipfel des Buchenwaldes und zum Luftspaziergang mit Nervenkitzel.

    Kunst trifft Kunst: Bilder und Beutel

    Mit jeder Menge Erinnerungen an aktive Momente im Wald gilt es am Sonntagvormittag einen kulturellen Seitensprung zu unternehmen. Zunächst lockt das Kunstmuseum Albstadt zum Besuch. Mit einem „Jungen Kunstraum“, dem einzigen Kinder- und Familienmuseum im Zollernalbkreis, bereitet das Museum Nachwuchs-Picassos kurzweilige und bunte Momente. Hier werden Werke bekannter Künstler interaktiv und leicht verständlich präsentiert, dazu hängen die Ausstellungsstücke etwas niedriger als gewöhnlich. Heute gilt es „Eine Reise um die Welt“ und in der gleichnamigen Schau eine Safari in Südafrika zu machen, die raue Schönheit der skandinavischen Landschaft zu entdecken oder vom Empire State Building einen atemberaubenden Blick über die Skyline New Yorks zu genießen.

    Inspiriert und mit Lust, selbst kreativ zu werden, geht es wenig später ins Maschenmuseum der Stadt. Untergebracht in einem ehemaligen Gebäude der Textilmaschinenfabrik Mayer & Cie ermöglicht der reiche Bestand an Maschinen und Textilien, insbesondere aus dem Bereich der gewirkten und gestrickten Unterwäsche, einen umfassenden Einblick Maschenindustrie in der Region. Nach einem kurzen Rundgang wird es praktisch. Im museumspädagogischen Raum unter dem Dach des Museums können Taschen aus alten T-Shirts upgecycelt, erste Häkelmaschen gesetzt und bunte Bommel gebastelt werden.

    Pitsch, patsch, nass: Abschluss im Badkap

    Den gelungenen Abschluss des Familienwochenendes in Albstadt markiert ein Besuch des Erlebnisschwimmbads Badkap. Die Sonne scheint, weshalb die Wahl zunächst auf Badefreunden im großen Außenbecken fällt. Mit Peitschenrutsche, Wasserkanone, Sonnenterrasse und Co gilt es echtes Freibad-Feeling genießen, bevor ein kräftiges Tuten auf den Wellenbetrieb im Hallenbad aufmerksam macht. Mit schlappenden Badelatschen geht es in den angenehm temperierten Innenbereich und ab ins 32 Grad warme Wasser. Während sich die kleinen Wasserratten in die brandenden Fluten stürzen, besuchen die Größeren den Saunabereich, der mit sechs verschiedenen Saunen und Dampfbädern genügend Möglichkeiten und zugleich die größte Auswahl selbiger in der gesamten Region bereithält. Aufgewärmt und glücklich geht es anschließend zum gemeinsamen Burger-Essen ins Schwimmbadrestaurant, von wo aus der Blick auf das Rutschenhaus frei wird. Der Plan für die letzten Stunden steht.

    Angebote für Familien im Überblick

    • Erlebnisschwimmbad „Badkap“
    • Junger Kunstraum im Kunstmuseum Albstadt
    • Kreativangebote im Maschenmuseum
    • Kletterpark Waldheim
    • Aquarium-Erlebniswelt „Albaquarium“
    • Kletterhalle „BoulderBox“
    • Bikepark Albstadt
    • Familienwanderpfad „Traufgängerle Hexenküche“
    • Über 70 Spielplätze

    Weitere Informationen: albstadt-tourismus.de/entdecken/familien

Ein perfektes Familienwochenende • Medien-Informationen

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Ein perfektes Familienwochenende • Hintergrundtexte

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    Ein perfektes Familienwochenende

    Über 70 Spielplätze, Grillstellen mit Aussicht, Kunst- und Kletterspaß, Schwimmabenteuer und ein sagenhafter Wanderweg erwarten Urlauber, die mit Kind und Kegel nach Albstadt reisen. Das Protokoll eines perfekten Familienwochenendes:

    Ankunft: Check-in mit Sack und Pack

    Es ist ein sommerlicher Freitagnachmittag. Die Autobahnabfahrt liegt einige Kilometer zurück und die Landstraße schlängelt sich gekonnt durch die von sanft aufsteigenden Hügeln und Bergen flankierten Täler. Die mächtige Burg Hohenzollern bereits im Blick, ist das Ziel und der Urlaub nah.

    Mit modernen Hotels wie dem 2023 eröffneten B&B Hotel, das auch Familienzimmer bereithält, dem gehobenen Hotel „Krone Lautlingen“, aber auch zahlreichen Ferienapartments ist die Auswahl groß. Die Entscheidung fällt auf eine kleine, unscheinbare Pension nur wenige Meter von der Fußgängerzone von Albstadt-Ebingen entfernt. Irgendwie stylisch, eine Mischung aus historisch und modern, wartet die Unterkunft „Josie’s Klause“ auf, zu der auch ein kleines Café gehört. Die Begrüßung ist herzlich, das Zimmer auf dem neuesten Stand und großzügig. Nach einer kleinen Verschnaufpause ruft ein Bummel durch die Innenstadt, wo an diesem Abend im Rahmen des Albstädter Band-Sommers Jung und Alt, Einheimische und Urlauber den Tag gelungen ausklingen lassen.

    Waldheim: Hoch hinaus, schnell hinab und rein ins Vergnügen

    Nach dem Samstagsfrühstück in Josis Klause, wo die Kleinsten einen leckeren Kinderteller serviert bekommen, wird der Rucksack gepackt. Das heutige Ziel: das Open-Air-Erlebnisareal Waldheim – ein frei zugängliches Gelände mitten auf dem Albtrauf, auf dem gewandert, geklettert, Mountainbike gefahren und getobt werden kann.

    Die rund zehnminütige Fahrt führt über leichte Serpentinen, bis einige Höhenmeter weiter ein Waldstück und eine Lichtung mit Parkplatz erreicht werden. Beim Einparken fällt ein hölzernes Portal, der Startpunkt des familienfreundlichen Premiumwanderweges „Traufgängerle Hexenküche“, in die Augen. Wenige Augenblicke später ist der Rucksack geschultert und es geht los auf die rund Vier-Kilometer-Kurzwanderung. Vorbei an urigen Vogelhäuschen lotst der Naturpfad durch den Wald, hin zu einem Wildgehege. Auf einer Aussichtsplattform hat man eine gute Übersicht über das Wildschweingehege und kann von dort andere im Wald „versteckte“ Tiere entdecken. Eine Infotafel gibt Auskunft über heimische Waldtiere. Über einen lauschigen Waldweg geht es in Richtung eines Abenteuerspielplatzes und zur sogenannten „Hexenküche“, gigantischen Felsformationen und Höhlen. Auf dem letzten Stück, das gleichzeitig auch ein Teil des Traufgangs „Schlossfelsenpfad“ ist, wartet ein Abstecher auf den Schlossfelsenturm, von dessen Spitze ein Panoramablick über weite Teile Albstadts und den Albtrauf möglich ist. Der Rückweg führt vorbei an einem 2024 eröffneten Trailspielplatz für kleine und große Mountainbiker, hin zu einem Bayerischen Biergarten, wo eine genüssliche Mittagspause eingelegt wird.

    Gut gestärkt wird Punkt 14 Uhr der nur wenige Meter entfernte Kletterpark Albstadt erreicht. Wer hier eine Startzeit gebucht, wird von einem Trainer persönlich in Empfang genommen und mit den zwölf verschiedenen Parcours in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die kribbelnde Abenteuer in bis zu 20 Meter Höhe versprechen, vertraut gemacht. Mit Helm, Sicherheitsgurt und -seil geht es in die Wipfel des Buchenwaldes und zum Luftspaziergang mit Nervenkitzel.

    Kunst trifft Kunst: Bilder und Beutel

    Mit jeder Menge Erinnerungen an aktive Momente im Wald gilt es am Sonntagvormittag einen kulturellen Seitensprung zu unternehmen. Zunächst lockt das Kunstmuseum Albstadt zum Besuch. Mit einem „Jungen Kunstraum“, dem einzigen Kinder- und Familienmuseum im Zollernalbkreis, bereitet das Museum Nachwuchs-Picassos kurzweilige und bunte Momente. Hier werden Werke bekannter Künstler interaktiv und leicht verständlich präsentiert, dazu hängen die Ausstellungsstücke etwas niedriger als gewöhnlich. Heute gilt es „Eine Reise um die Welt“ und in der gleichnamigen Schau eine Safari in Südafrika zu machen, die raue Schönheit der skandinavischen Landschaft zu entdecken oder vom Empire State Building einen atemberaubenden Blick über die Skyline New Yorks zu genießen.

    Inspiriert und mit Lust, selbst kreativ zu werden, geht es wenig später ins Maschenmuseum der Stadt. Untergebracht in einem ehemaligen Gebäude der Textilmaschinenfabrik Mayer & Cie ermöglicht der reiche Bestand an Maschinen und Textilien, insbesondere aus dem Bereich der gewirkten und gestrickten Unterwäsche, einen umfassenden Einblick Maschenindustrie in der Region. Nach einem kurzen Rundgang wird es praktisch. Im museumspädagogischen Raum unter dem Dach des Museums können Taschen aus alten T-Shirts upgecycelt, erste Häkelmaschen gesetzt und bunte Bommel gebastelt werden.

    Pitsch, patsch, nass: Abschluss im Badkap

    Den gelungenen Abschluss des Familienwochenendes in Albstadt markiert ein Besuch des Erlebnisschwimmbads Badkap. Die Sonne scheint, weshalb die Wahl zunächst auf Badefreunden im großen Außenbecken fällt. Mit Peitschenrutsche, Wasserkanone, Sonnenterrasse und Co gilt es echtes Freibad-Feeling genießen, bevor ein kräftiges Tuten auf den Wellenbetrieb im Hallenbad aufmerksam macht. Mit schlappenden Badelatschen geht es in den angenehm temperierten Innenbereich und ab ins 32 Grad warme Wasser. Während sich die kleinen Wasserratten in die brandenden Fluten stürzen, besuchen die Größeren den Saunabereich, der mit sechs verschiedenen Saunen und Dampfbädern genügend Möglichkeiten und zugleich die größte Auswahl selbiger in der gesamten Region bereithält. Aufgewärmt und glücklich geht es anschließend zum gemeinsamen Burger-Essen ins Schwimmbadrestaurant, von wo aus der Blick auf das Rutschenhaus frei wird. Der Plan für die letzten Stunden steht.

    Angebote für Familien im Überblick

    • Erlebnisschwimmbad „Badkap“
    • Junger Kunstraum im Kunstmuseum Albstadt
    • Kreativangebote im Maschenmuseum
    • Kletterpark Waldheim
    • Aquarium-Erlebniswelt „Albaquarium“
    • Kletterhalle „BoulderBox“
    • Bikepark Albstadt
    • Familienwanderpfad „Traufgängerle Hexenküche“
    • Über 70 Spielplätze

    Weitere Informationen: albstadt-tourismus.de/entdecken/familien

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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