• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Erfolgsmodell „Lauschtour“

    Eine neue Audiotour fĂĽhrt Besucher nach Neu-Ulm

    Augsburg/MĂĽnchen, 12. Mai 2023
    Über zehn Jahre gibt es die Lauschtouren in Bayerisch-Schwaben bereits. Mittlerweile sind es 21 Hörspaziergänge, die historische Informationen mit Humor und Fantasie verbinden. Die Neuste gibt es seit Anfang Mai: die Lauschtour „Festungs- und Donaublicke in Neu-Ulm“. Mit dem Audioguide im Ohr können Lauschtouristen nun die Reste der großen Bundesfestung erkunden und gezielt die besten Aussichtspunkte an der Donau auf das gegenüberliegende Ulm mit seinem berühmten Münster ansteuern. 

    Rekord-Downloadzahlen für die Lauschtouren

    „Großes Kino für die Ohren“ – so lautete das Versprechen im Jahr 2012, als Bayerisch-Schwaben mit den ersten sechs Lauschtouren an den Start ging. Schon im Jahr darauf wurde das Angebot mit dem ADAC-Tourismuspreis Bayern ausgezeichnet. Aus 2.700 App-Downloads und sechs Touren im Startjahr wurden bis heute knapp 70.000 Downloads und 21 Touren. Seit Mitte 2017 können die geladenen Touren in den Apps gezählt werden – Anfang 2023 waren es bereits über 100.000. Einen Boom hatten die Lauschtouren 2020 und 2021 während der Corona-Lockdowns. Doch auch im vergangenen Jahr blieben die Nutzungszahlen weit über jenen von 2019. Denn egal ob historischer Fokus, Naturthema, auf dem Land oder in der Stadt – die Lauschtouren stoßen auf großes Interesse. Spitzenreiter waren zuletzt die Touren „Welterbe Tour Augsburg“, „Hexen in Nördlingen“, „Luther in Augsburg“ und der „Günzburger Stadtrundgang“.

    NEU: Lauschtour No. 21 „Festungs- und Donaublicke in Neu-Ulm“

    Eine Stunde und 15 Minuten dauert die neue Tour „Festungs- und Donaublicke in Neu-Ulm“. Der in der Lauschtour beschriebene Weg führt gut drei Kilometer von der Schießhausallee über den Glacis Park zum Wasserturm. An der Donau entlang geht es über den Schwal (eine Donauinsel) zur einzigartigen Kirche St. Johann Baptist, ein Meisterwerk des Expressionismus, und wieder zurück zum Glacis Park.

    Früher Bollwerk, heute grünes Idyll:Der Glacis Park, wo die neue Lauschtour startet, war der erste Schutzwall der Bundesfestung. Hier herrschte Bauverbot, damit die Wächter von der Festung einen freien Blick hatten. Wer sich also der Festung näherte, musste erst einmal auf das freie Glacis hinauf, wo man ihn aus den Schießscharten sehr gut erkennen konnte. Die Wehranlage zog sich einst auf insgesamt neun Kilometern rund um Ulm und Neu-Ulm herum. 100.000 Soldaten waren auf der Festung untergebracht, um den deutschen Bund, der aus rund 40 Kleinstaaten bestand, gegen den Erzfeind Frankreich zu schützen. Fertiggestellt wurde die Festung mit ihrem ausgeklügelten Verteidigungssystem, die zu Deutschlands größten erhaltenen Festungsanlagen zählt, allerdings erst 1859. Nur wenige Jahre später war sie auf Grund der neu aufkommenden Waffenarten schon wieder veraltet.

    An der Donau angekommen, weist der Guide der Audiotour zwischen den spannenden Informationsabschnitten auch auf Pausen am Ufer des Flusses hin, der nicht nur die Grenze zwischen den beiden Städten Ulm und Neu-Ulm darstellt, sondern auch zwischen den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Blick hinüber, denn die beste Aussicht auf das Ulmer Münster und das Stadtpanorama Ulms hat man tatsächlich vom gegenüberliegenden Ufer – von Neu-Ulm in Bayerisch-Schwaben.

    App laden, Tour speichern, Erlebnis genießen

    Die App „Bayerisch-Schwaben Lauschtour“ kann im Apple App-Store oder auf Google Play kostenfrei heruntergeladen werden. Die gewünschten Touren müssen dann nur noch gespeichert werden und schon kann es losgehen. Wie der Download und die Lauschtouren genau funktionieren, ist zusätzlich in einem kurzen Erklärvideo zusammengefasst.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram, YouTube oder auf dem Blog.

Eine neue Audiotour führt Besucher nach Neu-Ulm • Medien-Informationen

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Eine neue Audiotour führt Besucher nach Neu-Ulm • Hintergrundtexte

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Eine neue Audiotour führt Besucher nach Neu-Ulm • Story Lines

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Eine neue Audiotour führt Besucher nach Neu-Ulm • Pressestimmen

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Medien-Informationen  
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    Eine neue Audiotour fĂĽhrt Besucher nach Neu-Ulm

    Augsburg/MĂĽnchen, 12. Mai 2023
    Über zehn Jahre gibt es die Lauschtouren in Bayerisch-Schwaben bereits. Mittlerweile sind es 21 Hörspaziergänge, die historische Informationen mit Humor und Fantasie verbinden. Die Neuste gibt es seit Anfang Mai: die Lauschtour „Festungs- und Donaublicke in Neu-Ulm“. Mit dem Audioguide im Ohr können Lauschtouristen nun die Reste der großen Bundesfestung erkunden und gezielt die besten Aussichtspunkte an der Donau auf das gegenüberliegende Ulm mit seinem berühmten Münster ansteuern. 

    Rekord-Downloadzahlen für die Lauschtouren

    „Großes Kino für die Ohren“ – so lautete das Versprechen im Jahr 2012, als Bayerisch-Schwaben mit den ersten sechs Lauschtouren an den Start ging. Schon im Jahr darauf wurde das Angebot mit dem ADAC-Tourismuspreis Bayern ausgezeichnet. Aus 2.700 App-Downloads und sechs Touren im Startjahr wurden bis heute knapp 70.000 Downloads und 21 Touren. Seit Mitte 2017 können die geladenen Touren in den Apps gezählt werden – Anfang 2023 waren es bereits über 100.000. Einen Boom hatten die Lauschtouren 2020 und 2021 während der Corona-Lockdowns. Doch auch im vergangenen Jahr blieben die Nutzungszahlen weit über jenen von 2019. Denn egal ob historischer Fokus, Naturthema, auf dem Land oder in der Stadt – die Lauschtouren stoßen auf großes Interesse. Spitzenreiter waren zuletzt die Touren „Welterbe Tour Augsburg“, „Hexen in Nördlingen“, „Luther in Augsburg“ und der „Günzburger Stadtrundgang“.

    NEU: Lauschtour No. 21 „Festungs- und Donaublicke in Neu-Ulm“

    Eine Stunde und 15 Minuten dauert die neue Tour „Festungs- und Donaublicke in Neu-Ulm“. Der in der Lauschtour beschriebene Weg führt gut drei Kilometer von der Schießhausallee über den Glacis Park zum Wasserturm. An der Donau entlang geht es über den Schwal (eine Donauinsel) zur einzigartigen Kirche St. Johann Baptist, ein Meisterwerk des Expressionismus, und wieder zurück zum Glacis Park.

    Früher Bollwerk, heute grünes Idyll:Der Glacis Park, wo die neue Lauschtour startet, war der erste Schutzwall der Bundesfestung. Hier herrschte Bauverbot, damit die Wächter von der Festung einen freien Blick hatten. Wer sich also der Festung näherte, musste erst einmal auf das freie Glacis hinauf, wo man ihn aus den Schießscharten sehr gut erkennen konnte. Die Wehranlage zog sich einst auf insgesamt neun Kilometern rund um Ulm und Neu-Ulm herum. 100.000 Soldaten waren auf der Festung untergebracht, um den deutschen Bund, der aus rund 40 Kleinstaaten bestand, gegen den Erzfeind Frankreich zu schützen. Fertiggestellt wurde die Festung mit ihrem ausgeklügelten Verteidigungssystem, die zu Deutschlands größten erhaltenen Festungsanlagen zählt, allerdings erst 1859. Nur wenige Jahre später war sie auf Grund der neu aufkommenden Waffenarten schon wieder veraltet.

    An der Donau angekommen, weist der Guide der Audiotour zwischen den spannenden Informationsabschnitten auch auf Pausen am Ufer des Flusses hin, der nicht nur die Grenze zwischen den beiden Städten Ulm und Neu-Ulm darstellt, sondern auch zwischen den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Blick hinüber, denn die beste Aussicht auf das Ulmer Münster und das Stadtpanorama Ulms hat man tatsächlich vom gegenüberliegenden Ufer – von Neu-Ulm in Bayerisch-Schwaben.

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    Die App „Bayerisch-Schwaben Lauschtour“ kann im Apple App-Store oder auf Google Play kostenfrei heruntergeladen werden. Die gewünschten Touren müssen dann nur noch gespeichert werden und schon kann es losgehen. Wie der Download und die Lauschtouren genau funktionieren, ist zusätzlich in einem kurzen Erklärvideo zusammengefasst.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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