• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Mit dem Strom und auf dem Sattel

    Entlang Donau, Lech & Co. auf Flussradwegen durch Bayerisch-Schwaben

    Augsburg/MĂĽnchen, 18. August 2022

    Mit frischem Fahrtwind um die Nase und begleitet vom Farbenspiel der zahlreichen Flüsse und Bäche erleben Radfahrer die Vielfalt Bayerisch-Schwabens vom Fahrradsattel aus. Von der imposanten Donau und der idyllischen Günz über die wilde Paar, die romantische Wörnitz und den beeindruckenden Lech bis hin zum malerischen Lochbach und ursprünglichen Altwassergebieten: Mit ihren vielfältigen Flusstälern und Auwald-Landschaften gleicht die Kurzurlaubs- und Ausflugsregion einem großen Naturspielplatz für aktive Outdoor-Fans. Ein dichtes Netz an Radwegen entlang der Fließgewässer verbindet Natur- und Kunstdenkmäler. Zwischen Welterbe-Stätten, historischen Fassaden und schmucken Marktplätzen stärken sich Genussradler unterwegs in den romantischen Städten.

    Quer durch Bayerisch-Schwaben auf dem Donauradweg

    Auf ihrem Weg von West nach Ost durchqueren Radfahrer auf der 4-Sterne ADFC-Qualitätsroute Donauradweg die Region von Neu-Ulm bis ins Donau-Ries. Am zweitgrößten Fluss Europas radeln sie entlang des majestätischen Stroms, vorbei an vielen geschichtsträchtigen Orten. So lohnt sich beispielsweise ein Stopp in der lebendigen Günzburger Altstadt, wo Bayerisch-Schwabens längste Café-Meile zur genussvollen Pause einlädt. In der ehemaligen Residenzstadt Dillingen erfrischen sich Radler an den Naturkneippanlagen – eine sogar direkt in der Donau – bevor es vorbei an Schloss Höchstädt weiter nach Donauwörth geht. Dort, wo die Wörnitz auf die Donau trifft, besichtigen Aktive die historische Stadtmauer oder den wieder belebten „Alten Donauhafen“ der Stadt mit seinen Ruhebänken und Picknickplätzen.

    Flüsschen, Seen, Sehenswertes: In der „Kinderstube“ des 4-Sterne-Radwegs DonauTäler

    Auf dem gut 17 Kilometer langen Abschnitt „Kinderstube“ des zertifizierten Radwegs DonauTäler erleben Radfreunde, wie sich die Nebenflüsse der Donau spielerisch und mit vielen Kurven durch malerische Naturlandschaften schlängeln. Von der Kammel führt die Route an die Günz und vorbei an Weihern und Seen bis nach Günzburg. Interessante Stopps liegen hier am Wegesrand, wie Ichenhausen mit dem Bayerischen Schulmuseum und einem der letzten Flussfreibäder Bayerns oder das LEGOLAND Deutschland Resort mit Freizeitpark und Feriendorf. Insider-Tipp: „In der Gegend mache ich gern eine Pause am Ufer des Günzstausees und lasse die Umgebung auf mich wirken“, schwärmt auch Sandra Müller, Bayerisch-Schwaben-Botschafterin und fantasiesprühende Gründerin der Posamentenknopf-Manufaktur in Waldstetten.

    Wasser-Welterbe erfahren: Über den Lechradweg und am Lochbach

    Rund um die UNESCO Welterbestadt Augsburg prägen Lech und Wertach sowie viele kleinere Flüsse und Bäche das Landschaftsbild. Auf dem neuen und nun durchgängig beschilderten Lechradweg begeben sich Entdecker auf eine abwechslungsreiche Tour von der Mündung bei Marxheim bis ins Tiroler Lechtal. Neben der Blumenstadt Rain gehört das UNESCO-Welterbe „Augsburger Wassermanagement-System“ zu den Highlights in Bayerisch-Schwaben. Am beeindruckenden Hochablass und der Olympia-Kanustrecke bietet sich in jedem Fall ein Stopp an. Hier arbeitet auch der Chef der Augsburger Schleusenwärter und Bayerisch-Schwaben-Botschafter Sebastian Jurka. Sein Geheimtipp aber ist der nahe Lochbach, der durch den Siebentischwald verläuft: „Es gefällt mir, dass durch unsere Arbeit hier Rückzugorte und Laichplätze für Fische und Vögel entstanden sind“, so Jurka, der mit seinem Team den fast 15 Kilometer langen Kanal des Lechs landschaftlich pflegt.

    Die Paartaltour durchs Wittelsbacher Land

    Östlich von Augsburg, im Wittelsbacher Land, genießen Naturliebhaber auf der Paartaltour die Sehenswürdigkeiten entlang des rechten Nebenflusses der Donau in einer der letzten naturnahen Flusslandschaften Bayerns. Der Weg führt durch die unberührten Auen der Paar und vorbei am Paardurchbruch bei Ottmaring. Dort lädt das ursprüngliche Altwassergebiet mit Silberweidenurwald Besucher zu einer Auszeit ein. Auch Stefan Fuß, Chefkoch und Inhaber des Gasthauses „Goldener Stern“ im angrenzenden Rohrbach, genießt seine Pausen abseits des Alltagstrubels auf zwei Rädern am Paardurchbruch. „Für mich ist dieser Ort ein weiteres idyllisches Ausflugsziel in Schwaben, wo man wunderbare Erlebnisradtouren unternehmen kann“, findet der Bayerisch-Schwaben-Botschafter. Unweit von seinem Restaurant mit Biergarten eröffnet sich das Schutzgebiet, welches Lebensraum und Rückzugsort für viele seltene Tier- und Pflanzenarten, wie Störche oder den Großen Brachvogel, ist. Auf den Info-Tafeln am Wegesrand erfahren Erholungssuchende zudem Wissenswertes über dieses ökologische Kleinod.

    Vom Dillinger Land ins Donau-Ries: Kesseltal Aktiv

    Auf dem Kesseltal Aktiv-Radweg erkunden Outdoor-Fans das sanft hügelige Kesseltal im Dillinger Land. Dabei machen sie an vielfältigen Natur- und Kulturerlebnissen Halt. So führt der Weg beispielsweise zum imposanten Schloss Bissingen aus dem 12. Jahrhundert oder vorbei an der steinzeitlichen Hanseleshöhle bei Fronhofen. Das „Juwel des Kesseltals“ finden Radler in der Gemeinde Buggenhofen. Dort lohnt sich eine Rast an der Wallfahrtskirche „Maria Himmelfahrt", in der Besucher die prachtvollen Barock- und Rokokoausstattung bestaunen. Wer die Tour verlängern möchte, setzt die Rundfahrt im Landkreis Donau-Ries fort. 

    Wörnitzradweg: Flussabwärts durch das Donau-Ries

    Der Wörnitzradweg von Schillingsfürst in Franken bis Donauwörth bietet auf seinem Verlauf durch das Donau-Ries viele besondere Höhepunkte für Radler. Entlang der sanften Wörnitz-Schleifen bewundern Radfahrer in Auhausen die doppeltürmige Klosterkirche, schlendern in der Storchenstadt Oettingen vorbei am Residenzschloss sowie an Fachwerk- und Barockfassaden oder machen einen Abstecher zur mittelalterlichen Burg Harburg hoch über dem gleichnamigen malerischen Städtchen. Weiter durchs verträumte Wörnitztal erstreckt sich der Weg über Wörnitzstein bis nach Donauwörth. Dort angekommen spazieren Interessierte über die historische Reichsstraße, nehmen an einer Führung im Käthe-Kruse-Puppen-Museum teil oder besuchen die Klosterkirche Heilig-Kreuz sowie die sogenannte „Umkehr“, wo die Wörnitz in die Donau mündet. Zahlreiche Restaurants und Cafés, etwa auf der Altstadtinsel Ried, bilden das perfekte Tour-Finale.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram, YouTube oder auf dem Blog.

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Entlang Donau, Lech & Co. auf Flussradwegen durch Bayerisch-Schwaben • Hintergrundtexte

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    Mit dem Strom und auf dem Sattel

    Entlang Donau, Lech & Co. auf Flussradwegen durch Bayerisch-Schwaben

    Augsburg/MĂĽnchen, 18. August 2022

    Mit frischem Fahrtwind um die Nase und begleitet vom Farbenspiel der zahlreichen Flüsse und Bäche erleben Radfahrer die Vielfalt Bayerisch-Schwabens vom Fahrradsattel aus. Von der imposanten Donau und der idyllischen Günz über die wilde Paar, die romantische Wörnitz und den beeindruckenden Lech bis hin zum malerischen Lochbach und ursprünglichen Altwassergebieten: Mit ihren vielfältigen Flusstälern und Auwald-Landschaften gleicht die Kurzurlaubs- und Ausflugsregion einem großen Naturspielplatz für aktive Outdoor-Fans. Ein dichtes Netz an Radwegen entlang der Fließgewässer verbindet Natur- und Kunstdenkmäler. Zwischen Welterbe-Stätten, historischen Fassaden und schmucken Marktplätzen stärken sich Genussradler unterwegs in den romantischen Städten.

    Quer durch Bayerisch-Schwaben auf dem Donauradweg

    Auf ihrem Weg von West nach Ost durchqueren Radfahrer auf der 4-Sterne ADFC-Qualitätsroute Donauradweg die Region von Neu-Ulm bis ins Donau-Ries. Am zweitgrößten Fluss Europas radeln sie entlang des majestätischen Stroms, vorbei an vielen geschichtsträchtigen Orten. So lohnt sich beispielsweise ein Stopp in der lebendigen Günzburger Altstadt, wo Bayerisch-Schwabens längste Café-Meile zur genussvollen Pause einlädt. In der ehemaligen Residenzstadt Dillingen erfrischen sich Radler an den Naturkneippanlagen – eine sogar direkt in der Donau – bevor es vorbei an Schloss Höchstädt weiter nach Donauwörth geht. Dort, wo die Wörnitz auf die Donau trifft, besichtigen Aktive die historische Stadtmauer oder den wieder belebten „Alten Donauhafen“ der Stadt mit seinen Ruhebänken und Picknickplätzen.

    Flüsschen, Seen, Sehenswertes: In der „Kinderstube“ des 4-Sterne-Radwegs DonauTäler

    Auf dem gut 17 Kilometer langen Abschnitt „Kinderstube“ des zertifizierten Radwegs DonauTäler erleben Radfreunde, wie sich die Nebenflüsse der Donau spielerisch und mit vielen Kurven durch malerische Naturlandschaften schlängeln. Von der Kammel führt die Route an die Günz und vorbei an Weihern und Seen bis nach Günzburg. Interessante Stopps liegen hier am Wegesrand, wie Ichenhausen mit dem Bayerischen Schulmuseum und einem der letzten Flussfreibäder Bayerns oder das LEGOLAND Deutschland Resort mit Freizeitpark und Feriendorf. Insider-Tipp: „In der Gegend mache ich gern eine Pause am Ufer des Günzstausees und lasse die Umgebung auf mich wirken“, schwärmt auch Sandra Müller, Bayerisch-Schwaben-Botschafterin und fantasiesprühende Gründerin der Posamentenknopf-Manufaktur in Waldstetten.

    Wasser-Welterbe erfahren: Über den Lechradweg und am Lochbach

    Rund um die UNESCO Welterbestadt Augsburg prägen Lech und Wertach sowie viele kleinere Flüsse und Bäche das Landschaftsbild. Auf dem neuen und nun durchgängig beschilderten Lechradweg begeben sich Entdecker auf eine abwechslungsreiche Tour von der Mündung bei Marxheim bis ins Tiroler Lechtal. Neben der Blumenstadt Rain gehört das UNESCO-Welterbe „Augsburger Wassermanagement-System“ zu den Highlights in Bayerisch-Schwaben. Am beeindruckenden Hochablass und der Olympia-Kanustrecke bietet sich in jedem Fall ein Stopp an. Hier arbeitet auch der Chef der Augsburger Schleusenwärter und Bayerisch-Schwaben-Botschafter Sebastian Jurka. Sein Geheimtipp aber ist der nahe Lochbach, der durch den Siebentischwald verläuft: „Es gefällt mir, dass durch unsere Arbeit hier Rückzugorte und Laichplätze für Fische und Vögel entstanden sind“, so Jurka, der mit seinem Team den fast 15 Kilometer langen Kanal des Lechs landschaftlich pflegt.

    Die Paartaltour durchs Wittelsbacher Land

    Östlich von Augsburg, im Wittelsbacher Land, genießen Naturliebhaber auf der Paartaltour die Sehenswürdigkeiten entlang des rechten Nebenflusses der Donau in einer der letzten naturnahen Flusslandschaften Bayerns. Der Weg führt durch die unberührten Auen der Paar und vorbei am Paardurchbruch bei Ottmaring. Dort lädt das ursprüngliche Altwassergebiet mit Silberweidenurwald Besucher zu einer Auszeit ein. Auch Stefan Fuß, Chefkoch und Inhaber des Gasthauses „Goldener Stern“ im angrenzenden Rohrbach, genießt seine Pausen abseits des Alltagstrubels auf zwei Rädern am Paardurchbruch. „Für mich ist dieser Ort ein weiteres idyllisches Ausflugsziel in Schwaben, wo man wunderbare Erlebnisradtouren unternehmen kann“, findet der Bayerisch-Schwaben-Botschafter. Unweit von seinem Restaurant mit Biergarten eröffnet sich das Schutzgebiet, welches Lebensraum und Rückzugsort für viele seltene Tier- und Pflanzenarten, wie Störche oder den Großen Brachvogel, ist. Auf den Info-Tafeln am Wegesrand erfahren Erholungssuchende zudem Wissenswertes über dieses ökologische Kleinod.

    Vom Dillinger Land ins Donau-Ries: Kesseltal Aktiv

    Auf dem Kesseltal Aktiv-Radweg erkunden Outdoor-Fans das sanft hügelige Kesseltal im Dillinger Land. Dabei machen sie an vielfältigen Natur- und Kulturerlebnissen Halt. So führt der Weg beispielsweise zum imposanten Schloss Bissingen aus dem 12. Jahrhundert oder vorbei an der steinzeitlichen Hanseleshöhle bei Fronhofen. Das „Juwel des Kesseltals“ finden Radler in der Gemeinde Buggenhofen. Dort lohnt sich eine Rast an der Wallfahrtskirche „Maria Himmelfahrt", in der Besucher die prachtvollen Barock- und Rokokoausstattung bestaunen. Wer die Tour verlängern möchte, setzt die Rundfahrt im Landkreis Donau-Ries fort. 

    Wörnitzradweg: Flussabwärts durch das Donau-Ries

    Der Wörnitzradweg von Schillingsfürst in Franken bis Donauwörth bietet auf seinem Verlauf durch das Donau-Ries viele besondere Höhepunkte für Radler. Entlang der sanften Wörnitz-Schleifen bewundern Radfahrer in Auhausen die doppeltürmige Klosterkirche, schlendern in der Storchenstadt Oettingen vorbei am Residenzschloss sowie an Fachwerk- und Barockfassaden oder machen einen Abstecher zur mittelalterlichen Burg Harburg hoch über dem gleichnamigen malerischen Städtchen. Weiter durchs verträumte Wörnitztal erstreckt sich der Weg über Wörnitzstein bis nach Donauwörth. Dort angekommen spazieren Interessierte über die historische Reichsstraße, nehmen an einer Führung im Käthe-Kruse-Puppen-Museum teil oder besuchen die Klosterkirche Heilig-Kreuz sowie die sogenannte „Umkehr“, wo die Wörnitz in die Donau mündet. Zahlreiche Restaurants und Cafés, etwa auf der Altstadtinsel Ried, bilden das perfekte Tour-Finale.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram, YouTube oder auf dem Blog.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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