• Ferienregion Fichtelgebirge • Hintergrundtexte

    Fichtelgebirge - Radfahren

    Geografen beschreiben die Landschaft des Fichtelgebirges gern als „Steinernes Hufeisen“. Die Höhenzüge aus Granit bilden zusammen tatsächlich die Form eines Hufeisens, das nach Osten geöffnet ist. Die topografischen Voraussetzungen mit vielen knackigen Steigungen und rasanten Abfahrten machen die Region zum idealen Ausgangpunkt für anspruchsvolle Radfahrer, egal ob Tourenrad, Rennrad oder Mountainbike. Dank der bestens ausgebauten Infrastruktur mit zahlreichen E-Bike-Verleihstationen sowie Shuttle-Bussen zur Überbrückung steiler Passagen, eignet sich die Region ebenfalls für Anfänger und Genussradler bestens. Um die Region auch künftig als Radsportzentrum attraktiv zu halten, soll neben dem 2018 neu konzipierten Rennradnetz 2021 ein weiteres Mountainbike-Zentrum auf dem Kornberg eröffnen. Darüber hinaus soll das bestehende Radwegenetz überholt und neu beschildert werden.

    TOURENRAD

    Aktivurlauber erkunden die Region auf zahlreichen Radtouren unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade. Als DER Klassiker unter den Radtouren – nach einer typischen Fichtelgebirgsblume benannt – führt die „Siebensterntour“ an vielen historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten vorbei und gewährt auf 155 Kilometern in drei Tagesetappen abwechslungsreiche Einblicke in die Vielfalt des Fichtelgebirges.

    Geschichte erfahren Aktivurlauber im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Brückenradweg Bayern-Böhmen entlang alter Bahntrassen zwischen Tröstau und Asch in Tschechien. Der grenzüberschreitende Radweg ist 56 Kilometer lang und mit dem Main-Radweg und dem Wallenstein-Radweg verbunden. Den 15 Brücken, über die der Weg führt, aber auch der Überbrückung der Deutsch-Tschechischen Grenze, hat der Radweg seinen Namen zu verdanken. Radfahrer lernen auf ihrer Tour geologische, zoologische und botanische Besonderheiten der Region kennen. Auf dem Sechsämterland Radweg geht es abwechslungsreich auf einer rund 100 Kilometern langen Rundtour mit romantischen Tälern, porzellanreichen Dörfern und erfrischenden Seen durch das historische Sechsämterland.

    Auf den Spuren der vier Hauptquellen Sächsische Saale, Eger, Weißer Main und Fichtelnaab radeln Aktivurlauber auf speziellen Themenwegen. So folgen sie etwa auf dem Fichtelnaab Radweg dem Fluss vom Ursprung in Bischofsgrün in den Höhen des Fichtelgebirges auf 56 Kilometern durch alte Kontinente und verschwundene Ozeane bis hin zum GEO-Zentrum in Windischeschenbach. Ebenfalls in Bischofsgrün entspringt auch die Weißmainquelle. Von dort aus führt der Mainradweg weitestgehend talabwärts vorbei an romantischem Fachwerk in Bad Berneck und markgräflichem Prunk in Kulmbach. Der Eger-Radweg eignet sich dank seiner geringen Steigungen vor allem für Familien. An der Egerquelle beginnend, legen Wasserfans bei passendem Wetter eine Bade-Pause am Weißenstädter See ein, bevor sie ihre Tour bis nach Hohenberg an der Eger fortsetzen. Auch der über 400 Kilometer lange Saale-Radweg hat seinen Ursprung im Fichtelgebirge und führt von der Saalequelle in Zell über Hof ins Thüringische.

    Auf dem fast durchgehend asphaltierten Steinwald-Radweg durch den Naturpark Steinwald warten bizarre Granitfelsen auf die Radler. Ein kulinarisches Highlight erwartet sie mit dem Zoigl-Bier, einer oberpfälzischen Spezialität, die in diesem Teil der Region an vielen Gaststätten ausgeschenkt wird.

    MOUNTAINBIKE

    Mit seiner wald- und felsenreichen Landschaft ist das Fichtelgebirge ein Eldorado für Mountainbiker aller Könnensstufen. Auf den Mountainbike-Touren erwartet die Biker auf einer Gesamtlänge von 240 Kilometern ein attraktiv ausgebautes Mountainbike-Netz. Die Routen führen auf drei- bis achtstündigen Touren auf den Großen Waldstein, den Schneeberg, die Kösseine oder durch den Steinwald. Bergradler finden hier ein vielseitiges Routennetz quer durch Wälder und Hügel mit leichten bis extremen Steigungen.

    Eine besondere Attraktion für Mountainbiker ist der Single Trail Freeride am Ochsenkopf. Der Bike-Park am Bullhead House bietet eine 2,3 Kilometer lange Downhillstrecke, die sich sowohl für Profi-Mountainbiker als auch für weniger geübte Fahrer eignet. Zahlreiche – für das Fichtelgebirge typische – Fels-, Wurzel- und Steinpassagen sind in die wechselnden Steil- und Flachpassagen eingebaut und bieten Nervenkitzel pur. Der Technik Parcours am unteren Abschnitt des Geländes dient Anfängern als Einstieg und geübten Fahrern zur technischen Verfeinerung.

    Um auch in Zukunft seinen Status als Top-Bike-Region weiter auszubauen, laufen im Fichtelgebirge die Planungen für ein weiteres interaktives Mountainbike-Zentrum, das bis 2021 auf dem Kornberg entstehen soll. Das geplante Base Camp soll Kindern und Erwachsenen langfristig mit neuen Trails, einer eigenen Bikeschule und Transportmöglichkeiten für die Mountainbikes auch im Winter eine attraktive Alternative zum schneeabhängigen Skitourismus bieten.

    BMX

    Das Fichtelgebirge ist inzwischen in der Biker-Szene als TOP-Region bekannt und neben Hobbysportlern trainieren hier auch einige der besten BMXer regelmäßig für große Wettkämpfe. BMXer der unterschiedlichsten Könnerstufen treffen sich im RadQuartier in Kirchenlamitz. Die Anlagen – Pumptrack, Trails, Bikepark oder auch Rollsport und Skateboard Park – ziehen BMXer, Skateboarder und Trampbiker aus ganz Deutschland und aller Welt an. Die hervorragenden Voraussetzungen der modernen und innovativen Multisportstätte, bringen den Ort sogar derzeit als möglichen olympischen Trainingsstützpunkt ins Gespräch. Doch schon jetzt lockt es Extremsportler und Freestyler aus ganz Europa zu den Veranstaltungshighlights, wie etwa dem Trick it! Contest, den Transition Masters oder der Trampbike World Championship ins RadQuartier im Fichtelgebirge.

    RENNRAD

    Dichte Fichtenwälder und spannende Orte kombiniert mit knackigen Steigungen und rasanten Abfahrten – das seit Frühjahr 2018 neue Rennradnetz bietet Sportlern im Fichtelgebirge die besten Voraussetzungen. Auf den insgesamt zwölf Halbtages- und Tagestouren „erfahren“ Aktivurlauber die gesamte Mittelgebirgsregion auf völlig neuen Wegen. Denn die wenig befahrenen Straßen haben die Sportler fast für sich alleine. Dabei führen die Touren Radfans durch abwechslungsreiche Landschaftsbilder: Von Wiesen mit weiten Fernblicken über spektakuläre Felsformationen bis hin zu mystischen Moorlandschaften – Kultur- und Genusshighlights inklusive.

    Das eigens konzipiertes Streckennetz hat eine Länge von rund 1.200 Kilometern und besteht aus zwölf 37 bis 127 kilometerlangen Einzeltouren. Diese sind in drei Schwierigkeitsgrade kategorisiert, in unterschiedlichen Varianten miteinander verknüpfbar und führen die Radler bis in den angrenzenden Frankenwald, das Vogtland und die benachbarte Tschechische Republik. Dank des abwechslungsreichen Profils mit einem gelungenen Mix aus fordernden Anstiegen und entspannenden Abfahrten, finden hier sowohl Einsteiger als auch ambitionierte Radsportler die passenden Touren.

    Passend zum neuen Streckennetz gibt es ein eigenes Kartenwerk mit den zwölf Einzeltouren sowie einer Gesamtkarte. Neben Wegbeschreibungen finden sich hier auch nützliche Einkehr- und Ausflugstipps für kleine und größere Zwischenstopps entlang der Strecken. So tauchen Interessierte etwa unterwegs in die fränkische Brauereikunst ein, machen eine Erholungspause in einem der Luftkurorte oder bewundern die sagenhafte Schlösser- und Burgenarchitektur.

    INFRASTRUKTUR

    Bei E-Bike-Verleihstationen und Guiding Unternehmen in der gesamten Region können Interessierte die elektrische Variante zu Fahrrad und Mountainbike ausprobieren oder erfahrene E-Biker die neusten Modelle testen. Dank des eigenen Bring- und Holservice funktioniert das Ausleihen auch ganz einfach und bequem direkt von jeder Unterkunft aus. Darüber hinaus sind die Biker mit dem handlichen Ladekabel bei Bedarf völlig autark unterwegs und können damit auch mehrtägige Touren bis über die Grenzen der Region unternehmen.

    Wer in fremden Gefilden Urlaub macht und öffentliche Verkehrsmittel nutzen möchte, muss sich oft durch einen schier undurchdringlichen Tarifdschungel quälen. Das Fichtelgebirge macht es seinen Gästen einfach: Das Egronet Ticket gilt in allen Bussen und Zügen der Region. Für Radfahrer stehen in den Zügen aller Bahngesellschaften Mehrzweckabteile zur Verfügung. Mit dem Fahrradbus-Netz Fichtelgebirge-mobil kommen Aktiv-Urlauber samt Rad zudem einfach, preiswert und flexibel zu allen Strecken rund um Ochsenkopf & Co. So ist es möglich die gesamte Region nur mit öffentlichem Personennahverkehr und Fahrrad zu erkunden. Das Busnetz mit Fahrradmitnahme unterstützt damit den Nachhaltigkeitsgedanken im Tourismus und erleichtert es den Urlaubern gleichzeitig, schnell, günstig und bequem von A nach B zu gelangen.

    Dank des interaktiven Tourenportals auf der Homepage der Tourismuszentrale Fichtelgebirge stehen den Gästen die rund 100 Radtouren bereits vor oder während der Reise auf einen Blick zur Verfügung, Diese können sie als pdf ausdrucken oder direkt auf das Handy empfangen. Sportler finden hier zudem zahlreiche Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants und Sehenswürdigkeiten entlang der Routen.

Fichtelgebirge - Radfahren • Medien-Informationen

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Fichtelgebirge - Radfahren • Hintergrundtexte

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Fichtelgebirge - Radfahren • Story Lines

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Fichtelgebirge - Radfahren • Pressestimmen

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Fichtelgebirge - Radfahren • Bilder

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    Fichtelgebirge - Radfahren

    Geografen beschreiben die Landschaft des Fichtelgebirges gern als „Steinernes Hufeisen“. Die Höhenzüge aus Granit bilden zusammen tatsächlich die Form eines Hufeisens, das nach Osten geöffnet ist. Die topografischen Voraussetzungen mit vielen knackigen Steigungen und rasanten Abfahrten machen die Region zum idealen Ausgangpunkt für anspruchsvolle Radfahrer, egal ob Tourenrad, Rennrad oder Mountainbike. Dank der bestens ausgebauten Infrastruktur mit zahlreichen E-Bike-Verleihstationen sowie Shuttle-Bussen zur Überbrückung steiler Passagen, eignet sich die Region ebenfalls für Anfänger und Genussradler bestens. Um die Region auch künftig als Radsportzentrum attraktiv zu halten, soll neben dem 2018 neu konzipierten Rennradnetz 2021 ein weiteres Mountainbike-Zentrum auf dem Kornberg eröffnen. Darüber hinaus soll das bestehende Radwegenetz überholt und neu beschildert werden.

    TOURENRAD

    Aktivurlauber erkunden die Region auf zahlreichen Radtouren unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade. Als DER Klassiker unter den Radtouren – nach einer typischen Fichtelgebirgsblume benannt – führt die „Siebensterntour“ an vielen historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten vorbei und gewährt auf 155 Kilometern in drei Tagesetappen abwechslungsreiche Einblicke in die Vielfalt des Fichtelgebirges.

    Geschichte erfahren Aktivurlauber im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Brückenradweg Bayern-Böhmen entlang alter Bahntrassen zwischen Tröstau und Asch in Tschechien. Der grenzüberschreitende Radweg ist 56 Kilometer lang und mit dem Main-Radweg und dem Wallenstein-Radweg verbunden. Den 15 Brücken, über die der Weg führt, aber auch der Überbrückung der Deutsch-Tschechischen Grenze, hat der Radweg seinen Namen zu verdanken. Radfahrer lernen auf ihrer Tour geologische, zoologische und botanische Besonderheiten der Region kennen. Auf dem Sechsämterland Radweg geht es abwechslungsreich auf einer rund 100 Kilometern langen Rundtour mit romantischen Tälern, porzellanreichen Dörfern und erfrischenden Seen durch das historische Sechsämterland.

    Auf den Spuren der vier Hauptquellen Sächsische Saale, Eger, Weißer Main und Fichtelnaab radeln Aktivurlauber auf speziellen Themenwegen. So folgen sie etwa auf dem Fichtelnaab Radweg dem Fluss vom Ursprung in Bischofsgrün in den Höhen des Fichtelgebirges auf 56 Kilometern durch alte Kontinente und verschwundene Ozeane bis hin zum GEO-Zentrum in Windischeschenbach. Ebenfalls in Bischofsgrün entspringt auch die Weißmainquelle. Von dort aus führt der Mainradweg weitestgehend talabwärts vorbei an romantischem Fachwerk in Bad Berneck und markgräflichem Prunk in Kulmbach. Der Eger-Radweg eignet sich dank seiner geringen Steigungen vor allem für Familien. An der Egerquelle beginnend, legen Wasserfans bei passendem Wetter eine Bade-Pause am Weißenstädter See ein, bevor sie ihre Tour bis nach Hohenberg an der Eger fortsetzen. Auch der über 400 Kilometer lange Saale-Radweg hat seinen Ursprung im Fichtelgebirge und führt von der Saalequelle in Zell über Hof ins Thüringische.

    Auf dem fast durchgehend asphaltierten Steinwald-Radweg durch den Naturpark Steinwald warten bizarre Granitfelsen auf die Radler. Ein kulinarisches Highlight erwartet sie mit dem Zoigl-Bier, einer oberpfälzischen Spezialität, die in diesem Teil der Region an vielen Gaststätten ausgeschenkt wird.

    MOUNTAINBIKE

    Mit seiner wald- und felsenreichen Landschaft ist das Fichtelgebirge ein Eldorado für Mountainbiker aller Könnensstufen. Auf den Mountainbike-Touren erwartet die Biker auf einer Gesamtlänge von 240 Kilometern ein attraktiv ausgebautes Mountainbike-Netz. Die Routen führen auf drei- bis achtstündigen Touren auf den Großen Waldstein, den Schneeberg, die Kösseine oder durch den Steinwald. Bergradler finden hier ein vielseitiges Routennetz quer durch Wälder und Hügel mit leichten bis extremen Steigungen.

    Eine besondere Attraktion für Mountainbiker ist der Single Trail Freeride am Ochsenkopf. Der Bike-Park am Bullhead House bietet eine 2,3 Kilometer lange Downhillstrecke, die sich sowohl für Profi-Mountainbiker als auch für weniger geübte Fahrer eignet. Zahlreiche – für das Fichtelgebirge typische – Fels-, Wurzel- und Steinpassagen sind in die wechselnden Steil- und Flachpassagen eingebaut und bieten Nervenkitzel pur. Der Technik Parcours am unteren Abschnitt des Geländes dient Anfängern als Einstieg und geübten Fahrern zur technischen Verfeinerung.

    Um auch in Zukunft seinen Status als Top-Bike-Region weiter auszubauen, laufen im Fichtelgebirge die Planungen für ein weiteres interaktives Mountainbike-Zentrum, das bis 2021 auf dem Kornberg entstehen soll. Das geplante Base Camp soll Kindern und Erwachsenen langfristig mit neuen Trails, einer eigenen Bikeschule und Transportmöglichkeiten für die Mountainbikes auch im Winter eine attraktive Alternative zum schneeabhängigen Skitourismus bieten.

    BMX

    Das Fichtelgebirge ist inzwischen in der Biker-Szene als TOP-Region bekannt und neben Hobbysportlern trainieren hier auch einige der besten BMXer regelmäßig für große Wettkämpfe. BMXer der unterschiedlichsten Könnerstufen treffen sich im RadQuartier in Kirchenlamitz. Die Anlagen – Pumptrack, Trails, Bikepark oder auch Rollsport und Skateboard Park – ziehen BMXer, Skateboarder und Trampbiker aus ganz Deutschland und aller Welt an. Die hervorragenden Voraussetzungen der modernen und innovativen Multisportstätte, bringen den Ort sogar derzeit als möglichen olympischen Trainingsstützpunkt ins Gespräch. Doch schon jetzt lockt es Extremsportler und Freestyler aus ganz Europa zu den Veranstaltungshighlights, wie etwa dem Trick it! Contest, den Transition Masters oder der Trampbike World Championship ins RadQuartier im Fichtelgebirge.

    RENNRAD

    Dichte Fichtenwälder und spannende Orte kombiniert mit knackigen Steigungen und rasanten Abfahrten – das seit Frühjahr 2018 neue Rennradnetz bietet Sportlern im Fichtelgebirge die besten Voraussetzungen. Auf den insgesamt zwölf Halbtages- und Tagestouren „erfahren“ Aktivurlauber die gesamte Mittelgebirgsregion auf völlig neuen Wegen. Denn die wenig befahrenen Straßen haben die Sportler fast für sich alleine. Dabei führen die Touren Radfans durch abwechslungsreiche Landschaftsbilder: Von Wiesen mit weiten Fernblicken über spektakuläre Felsformationen bis hin zu mystischen Moorlandschaften – Kultur- und Genusshighlights inklusive.

    Das eigens konzipiertes Streckennetz hat eine Länge von rund 1.200 Kilometern und besteht aus zwölf 37 bis 127 kilometerlangen Einzeltouren. Diese sind in drei Schwierigkeitsgrade kategorisiert, in unterschiedlichen Varianten miteinander verknüpfbar und führen die Radler bis in den angrenzenden Frankenwald, das Vogtland und die benachbarte Tschechische Republik. Dank des abwechslungsreichen Profils mit einem gelungenen Mix aus fordernden Anstiegen und entspannenden Abfahrten, finden hier sowohl Einsteiger als auch ambitionierte Radsportler die passenden Touren.

    Passend zum neuen Streckennetz gibt es ein eigenes Kartenwerk mit den zwölf Einzeltouren sowie einer Gesamtkarte. Neben Wegbeschreibungen finden sich hier auch nützliche Einkehr- und Ausflugstipps für kleine und größere Zwischenstopps entlang der Strecken. So tauchen Interessierte etwa unterwegs in die fränkische Brauereikunst ein, machen eine Erholungspause in einem der Luftkurorte oder bewundern die sagenhafte Schlösser- und Burgenarchitektur.

    INFRASTRUKTUR

    Bei E-Bike-Verleihstationen und Guiding Unternehmen in der gesamten Region können Interessierte die elektrische Variante zu Fahrrad und Mountainbike ausprobieren oder erfahrene E-Biker die neusten Modelle testen. Dank des eigenen Bring- und Holservice funktioniert das Ausleihen auch ganz einfach und bequem direkt von jeder Unterkunft aus. Darüber hinaus sind die Biker mit dem handlichen Ladekabel bei Bedarf völlig autark unterwegs und können damit auch mehrtägige Touren bis über die Grenzen der Region unternehmen.

    Wer in fremden Gefilden Urlaub macht und öffentliche Verkehrsmittel nutzen möchte, muss sich oft durch einen schier undurchdringlichen Tarifdschungel quälen. Das Fichtelgebirge macht es seinen Gästen einfach: Das Egronet Ticket gilt in allen Bussen und Zügen der Region. Für Radfahrer stehen in den Zügen aller Bahngesellschaften Mehrzweckabteile zur Verfügung. Mit dem Fahrradbus-Netz Fichtelgebirge-mobil kommen Aktiv-Urlauber samt Rad zudem einfach, preiswert und flexibel zu allen Strecken rund um Ochsenkopf & Co. So ist es möglich die gesamte Region nur mit öffentlichem Personennahverkehr und Fahrrad zu erkunden. Das Busnetz mit Fahrradmitnahme unterstützt damit den Nachhaltigkeitsgedanken im Tourismus und erleichtert es den Urlaubern gleichzeitig, schnell, günstig und bequem von A nach B zu gelangen.

    Dank des interaktiven Tourenportals auf der Homepage der Tourismuszentrale Fichtelgebirge stehen den Gästen die rund 100 Radtouren bereits vor oder während der Reise auf einen Blick zur Verfügung, Diese können sie als pdf ausdrucken oder direkt auf das Handy empfangen. Sportler finden hier zudem zahlreiche Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants und Sehenswürdigkeiten entlang der Routen.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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