• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Tradition, Innovation und Heimatliebe

    Geschichten und Gesichter Bayerisch-Schwabens

    Augsburg/MĂĽnchen, 02. Februar 2022

    Ob Türmer, Brennerin, Werksmeister oder Sternekoch – die vielseitige Destination Bayerisch-Schwaben bietet Urlaubern nicht nur unzählige Möglichkeiten, wenn es um Ziele und Sehenswürdigkeiten für Ausflüge und Reisen geht. Die Urlaubsregion rund um Augsburg, die Donau und das Ries ist auch die Heimat vieler einzigartiger Menschen, die alle das gleiche vereint: Leidenschaft für ihren Beruf, Liebe zur Region und jede Menge Herzblut. Mit der neuen Kampagne „Geschichten & Gesichter“ stellt Bayerisch-Schwaben interessante Persönlichkeiten vor, die einen Einblick in ihren außergewöhnlichen Alltag gewähren und von ihren Geschichten, ihren Lieblingsplätzen und Geheimtipps erzählen.

    Horst Lenner: Der Türmer von Nördlingen

    Hoch und runter, 1.400 Stufen am Tag – Horst Lenner, auch „Hottle“, genannt, ist einer der zwei Haupttürmer auf dem 90 Meter hohen Kirchturm „Daniel“ in Nördlingen. Seit 2010 übt der heimatverbundene Nördlinger diesen heutzutage nur noch seltenen, mittelalterlichen Beruf auf dem Wahrzeichen der Stadt aus. Und es ist nicht nur die durch die vielen Treppenstufen trainierte Fitness, die den 70-jährigen zu seiner Arbeit motiviert, sondern auch die Erfüllung eines Kindheitstraums. Während einst die Hauptaufgabe eines Türmers darin bestand, vom höchsten Punkt die Stadtbewohner vor Gefahren zu warnen, fungiert Horst heute hauptsächlich als Geschichtenerzähler für die zahlreichen Touristen oder Schulklassen und hegt die alte Tradition des Türmerrufs „So G’sell so“, den er und seine Kollegen jede Nacht mindestens 20 Mal von der Aussichtsplattform des Turms in die Altstadt hinausrufen. Wenn er nicht gerade in der Natur des angrenzenden Nördlinger Ries‘ unterwegs ist, finden Besucher ihn auf dem Daniel zusammen mit der Turmkatze Wendelstein, die auf dem Baudenkmal lebt.

    Katharina Zott: Zwischen Bränden und Birnen

    Seit 2003 besitzt die Familie Zott die Brennrechte auf ihrem Hof in Ustersbach im Landkreis Augsburg. Katharina Zott, Doktorin der Önologie mit Studium in Kalifornien und Doktorarbeit in Bordeaux, führt seit 2010 die Destillerie. Voller Hingabe veredelt sie leckere Birnen, Äpfel, Zwetschgen, Sauerkirschen und Co., die ihr Bruder auf der Obstplantage anbaut, die seit Generationen im Familienbesitz ist. Katharinas Kreationen haben bereits viele internationale Preise erhalten und sind mittlerweile weltweit bekannt. Die Edelobstbrände sowie Liköre in den verschiedensten Geschmacksrichtungen gibt es sowohl in Gasthäusern der Region als auch im Hofladen zu kaufen. Darüber hinaus bietet die Familie Gin-Seminare und Brennerei-Workshops an. Und wenn Katharina dann doch mal Abstand braucht, zieht es die Zweifachmama in den umliegenden Naturpark Augsburg – Westliche Wälder, der zu den wertvollsten Naturräumen der Region gehört. Für sie bedeutet Bayerisch-Schwaben Heimat und eine authentische Region mit vielen geheimen Ecken.

    Sebastian Jurka: Nah am Wasser gebaut

    Das Augsburger Wassermanagement-System gehört seit 2019 zum UNESCO-Welterbe. Eine zentrale Rolle spielt dabei der beeindruckende Hochablass am Lech, der seit jeher für den Beginn der Augsburger Wasserkraftnutzung steht. An dieser Wehranlage aus den Jahren 1911/1912, durch die jede Sekunde circa 560 Kubikmeter Wasser strömen, mit dem die meisten Kanäle der Stadt gespeist werden, arbeitet Sebastian Jurka. Er ist Werksmeister von ganzem Herzen und sorgt mit seinem Team aus Schleusenwärtern dafür, dass es trotz tosender Wassermassen in den Stadt- und Waldbächen so friedlich und auch sauber ist. Neben dem Hochwassermanagement und der Reinigung der Kanäle, Flüsse und Bäche, gehören auch die Instandhaltung der Brücken sowie das Aufforsten der Natur und die Schaffung von Laichplätzen für Fische und Vögel, wie beispielsweise am Lochbach, zu den täglichen Aufgaben des Familienvaters. Auch privat begleitet Sebastian seine Leidenschaft fürs Wasser. So ist er mit seiner Familie viel draußen, im Wald und an Bächen in und um Augsburg unterwegs, wo seine Kinder – wie er einst – barfuß umherhüpfen.

    Stefan Fuß: Der rasende Visionär

    Stefan Fuß ist leidenschaftlicher Koch sowie Inhaber des Traditionsgasthauses und Familienbetriebs Goldener Stern in Rohrbach nahe Friedberg. 1903 wurde der Goldene Stern erstmals offiziell dokumentiert, jedoch besteht der Gasthof schon seit 400 bis 500 Jahren. Innovation, Experimentierfreude, Regionalität und Nachhaltigkeit sind die Leitwerte der mit dem grünen Michelin Stern ausgezeichneten Gaststätte. Die Zutaten, die in seiner Küche verarbeitet werden, sucht Stefan, der seine Ausbildung in München, England und Friedberg absolviert hat, selbst mit viel Hingabe aus. Er sammelt die Kräuter im eigenen Garten und bezieht seine Produkte aus einem Netzwerk von über 20 regionalen Lieferanten. Für seine traditionellen und dennoch trendigen bayerisch-schwäbischen Gerichte verarbeitet der passionierte Koch immer das komplette Produkt, das ganze Rind oder auch die Schalen der Kartoffeln. Mit der Region verbindet Stefan vor allem Bodenständigkeit – inklusive der Vision des Modernen. Als Ausgleich zum Berufsalltag tauscht er sein scharfes Messer gerne gegen zwei Reifen und tankt beim Radeln im ursprünglichen Altwassergebiet des Paardurchbruchs im idyllischen Naturraum des Wittelsbacher Landes neue Energie.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram, YouTube oder auf dem Blog.

Geschichten und Gesichter Bayerisch-Schwabens • Medien-Informationen

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Geschichten und Gesichter Bayerisch-Schwabens • Hintergrundtexte

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Geschichten und Gesichter Bayerisch-Schwabens • Pressestimmen

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    Augsburg/MĂĽnchen, 02. Februar 2022

    Ob Türmer, Brennerin, Werksmeister oder Sternekoch – die vielseitige Destination Bayerisch-Schwaben bietet Urlaubern nicht nur unzählige Möglichkeiten, wenn es um Ziele und Sehenswürdigkeiten für Ausflüge und Reisen geht. Die Urlaubsregion rund um Augsburg, die Donau und das Ries ist auch die Heimat vieler einzigartiger Menschen, die alle das gleiche vereint: Leidenschaft für ihren Beruf, Liebe zur Region und jede Menge Herzblut. Mit der neuen Kampagne „Geschichten & Gesichter“ stellt Bayerisch-Schwaben interessante Persönlichkeiten vor, die einen Einblick in ihren außergewöhnlichen Alltag gewähren und von ihren Geschichten, ihren Lieblingsplätzen und Geheimtipps erzählen.

    Horst Lenner: Der Türmer von Nördlingen

    Hoch und runter, 1.400 Stufen am Tag – Horst Lenner, auch „Hottle“, genannt, ist einer der zwei Haupttürmer auf dem 90 Meter hohen Kirchturm „Daniel“ in Nördlingen. Seit 2010 übt der heimatverbundene Nördlinger diesen heutzutage nur noch seltenen, mittelalterlichen Beruf auf dem Wahrzeichen der Stadt aus. Und es ist nicht nur die durch die vielen Treppenstufen trainierte Fitness, die den 70-jährigen zu seiner Arbeit motiviert, sondern auch die Erfüllung eines Kindheitstraums. Während einst die Hauptaufgabe eines Türmers darin bestand, vom höchsten Punkt die Stadtbewohner vor Gefahren zu warnen, fungiert Horst heute hauptsächlich als Geschichtenerzähler für die zahlreichen Touristen oder Schulklassen und hegt die alte Tradition des Türmerrufs „So G’sell so“, den er und seine Kollegen jede Nacht mindestens 20 Mal von der Aussichtsplattform des Turms in die Altstadt hinausrufen. Wenn er nicht gerade in der Natur des angrenzenden Nördlinger Ries‘ unterwegs ist, finden Besucher ihn auf dem Daniel zusammen mit der Turmkatze Wendelstein, die auf dem Baudenkmal lebt.

    Katharina Zott: Zwischen Bränden und Birnen

    Seit 2003 besitzt die Familie Zott die Brennrechte auf ihrem Hof in Ustersbach im Landkreis Augsburg. Katharina Zott, Doktorin der Önologie mit Studium in Kalifornien und Doktorarbeit in Bordeaux, führt seit 2010 die Destillerie. Voller Hingabe veredelt sie leckere Birnen, Äpfel, Zwetschgen, Sauerkirschen und Co., die ihr Bruder auf der Obstplantage anbaut, die seit Generationen im Familienbesitz ist. Katharinas Kreationen haben bereits viele internationale Preise erhalten und sind mittlerweile weltweit bekannt. Die Edelobstbrände sowie Liköre in den verschiedensten Geschmacksrichtungen gibt es sowohl in Gasthäusern der Region als auch im Hofladen zu kaufen. Darüber hinaus bietet die Familie Gin-Seminare und Brennerei-Workshops an. Und wenn Katharina dann doch mal Abstand braucht, zieht es die Zweifachmama in den umliegenden Naturpark Augsburg – Westliche Wälder, der zu den wertvollsten Naturräumen der Region gehört. Für sie bedeutet Bayerisch-Schwaben Heimat und eine authentische Region mit vielen geheimen Ecken.

    Sebastian Jurka: Nah am Wasser gebaut

    Das Augsburger Wassermanagement-System gehört seit 2019 zum UNESCO-Welterbe. Eine zentrale Rolle spielt dabei der beeindruckende Hochablass am Lech, der seit jeher für den Beginn der Augsburger Wasserkraftnutzung steht. An dieser Wehranlage aus den Jahren 1911/1912, durch die jede Sekunde circa 560 Kubikmeter Wasser strömen, mit dem die meisten Kanäle der Stadt gespeist werden, arbeitet Sebastian Jurka. Er ist Werksmeister von ganzem Herzen und sorgt mit seinem Team aus Schleusenwärtern dafür, dass es trotz tosender Wassermassen in den Stadt- und Waldbächen so friedlich und auch sauber ist. Neben dem Hochwassermanagement und der Reinigung der Kanäle, Flüsse und Bäche, gehören auch die Instandhaltung der Brücken sowie das Aufforsten der Natur und die Schaffung von Laichplätzen für Fische und Vögel, wie beispielsweise am Lochbach, zu den täglichen Aufgaben des Familienvaters. Auch privat begleitet Sebastian seine Leidenschaft fürs Wasser. So ist er mit seiner Familie viel draußen, im Wald und an Bächen in und um Augsburg unterwegs, wo seine Kinder – wie er einst – barfuß umherhüpfen.

    Stefan Fuß: Der rasende Visionär

    Stefan Fuß ist leidenschaftlicher Koch sowie Inhaber des Traditionsgasthauses und Familienbetriebs Goldener Stern in Rohrbach nahe Friedberg. 1903 wurde der Goldene Stern erstmals offiziell dokumentiert, jedoch besteht der Gasthof schon seit 400 bis 500 Jahren. Innovation, Experimentierfreude, Regionalität und Nachhaltigkeit sind die Leitwerte der mit dem grünen Michelin Stern ausgezeichneten Gaststätte. Die Zutaten, die in seiner Küche verarbeitet werden, sucht Stefan, der seine Ausbildung in München, England und Friedberg absolviert hat, selbst mit viel Hingabe aus. Er sammelt die Kräuter im eigenen Garten und bezieht seine Produkte aus einem Netzwerk von über 20 regionalen Lieferanten. Für seine traditionellen und dennoch trendigen bayerisch-schwäbischen Gerichte verarbeitet der passionierte Koch immer das komplette Produkt, das ganze Rind oder auch die Schalen der Kartoffeln. Mit der Region verbindet Stefan vor allem Bodenständigkeit – inklusive der Vision des Modernen. Als Ausgleich zum Berufsalltag tauscht er sein scharfes Messer gerne gegen zwei Reifen und tankt beim Radeln im ursprünglichen Altwassergebiet des Paardurchbruchs im idyllischen Naturraum des Wittelsbacher Landes neue Energie.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram, YouTube oder auf dem Blog.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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