• Südpfalz • Medien-Informationen

    Zwischen bewegter Geschichte und moderner Gegenwart

    Herbstliche Abenteuer im KULTUR.Land Südpfalz

    Germersheim/München, 29. September 2023

    Sonnenschein und milde Temperaturen laden noch einmal ein, die abwechslungsreiche Kultur der Südpfalz an der frischen Luft zu entdecken. Auf einer Radtour entlang von Tabakfeldern erleben Besucher einen Hauch von Karibik im Gemüsegarten Deutschlands. Die regionale Kunstszene lernen Besucher während eines Spazierganges auf einem der kunstvollen Rundgänge, die geschmückt von Skulpturen und Plastiken sind, näher kennen. Und wenn es dann doch nass und kalt wird, locken die zahlreichen Museen und Galerien. Vom alltäglichen Leben früherer Tage in Rheinnähe und der römischen Geschichte bis hin zu impressionistischen Kunstwerken gilt es einiges zu entdecken.

    Geschichtsträchtige Entdeckungen im Landkreis Germersheim

    Von der Religionsgeschichte bis hin zur Gruselführung für die Kleinsten: Noch heute erzählen die steinernen Gemäuer der Festung Germersheim fesselnde Geschichten, denen Interessierte bei gleich mehreren Führungen gebannt lauschen können. Mit dem Stadt- und Festungsmuseum hat Germersheim eines der größten Museen der Pfalz zu bieten (Hinweis: Das Museum ist bis zum Jahr 2026 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, einige Bereiche sind jedoch zur Kultur- und Museumsnacht 2023 geöffnet). In mehr als 40 Ausstellungsräumen tritt die ereignisreiche Stadtgeschichte zutage. Auch im Weißenburger Tor erfahren Besucher Interessantes zur Festungsgeschichte. Zur beliebten Kultur- und Museumsnacht (KUMUNA) am 10. November 2023 sorgen Chorkonzerte, Kunstausstellungen und Festungsrundgänge für ein abwechslungsreiches Abendprogramm. Wer seinen Entdeckerdrang an der Herbstluft stillen möchte, folgt dem Rundwanderweg „Festung und Natur“ durch verwinkelte Gassen und idyllische Parks. Bei Bellheim stoßen Besucher auf Überreste der sogenannten Queichlinie, die einst als französische Verteidigungslinie diente. Wer dem Queichtal-Radweg, der zwischen Rhein und Reben entlang des Wassers verläuft, folgt, gelangt in das Ortszentrum von Bellheim. Hier kann eine rekonstruierte Schanze besichtigt werden.

    Auf Zeitreise durch die römische Geschichte

    Geschichtsliebhaber tauchen in Rheinzabern bei einem Besuch des Terra-Sigillata-Museums tief in die römische Vergangenheit der Siedlung Tabernae ein. Im „Meißen der Antike“ stellen Museumsbesucher ihr Geschick mit Roll- und Modellierwerkzeug in Töpferkursen unter Beweis. Ein im nahegelegenen Rülzheimer Wald entdeckter Schatz ist ebenfalls ausgestellt und gilt als einer der bedeutendsten Funde der Völkerwanderungszeit. Noch bis Mitte Oktober bietet Gästen eine Fahrt auf dem Römerschiff Lusoria Rhenana Geschichte zum Anfassen an. Damals zur Verteidigung gegen die Germanen dient es heute der Vermittlung von Wissenswertem über Schiffbau sowie Flora und Fauna des sensiblen Naturraums Pfälzer Rheinauen.

    Per Rad den Wissensdurst stillen

    Eine abwechslungsreiche Mischung aus sportlicher Betätigung und kulturellen Sehenswürdigkeiten stellt die Route der „Radel ins Museum“-Tour dar. Auf dem Weg zu zahlreichen Museen des Landkreises, die als idealer Zwischenstopp für eine lehrreiche Rast dienen, radeln Besucher entlang von Gemüsefeldern und durch den Bienwald. Während die aktuelle, aber auch historische Bedeutung des Rheins im Schifffahrtmuseum und im Rheinaue-Museum in Neuburg, im Fischerhaus Leimersheim und im Informationszentrum Hördter Rheinauen sowie im Haus „Leben am Strom“ im Mittelpunkt steht, erzählen die Ziegeleimuseen in Sondernheim und Jockgrim die Entwicklung dieser bedeutenden Handwerkskunst. Die Heimatmuseen in Freckenfeld, Kuhardt, Neupotz und Winden sowie der Laurentiushof Büchelberg und das Viehstrichmuseum in Wörth-Schaidt nehmen Besucher in den historischen Alltag der Dorfbewohner mit. Deutschlandweit einzigartig ist das Deutsche Straßenmuseum mit rund 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, in dem die Entwicklung vom Trampelpfad bis hin zur modernen Autobahn dargestellt wird.

    Von Skulpturen, Plastiken und impressionistischen Werken: Die Südpfälzische Kunstszene

    Kunstinteressierte Besucher kommen auch in der Südpfalz auf ihren Geschmack. Zahlreiche Skulpturen, die während eines Bildhauersymposiums in 1993 und Holzsymposiums in 2009 entstanden, säumen den Rundgang durch den Europäischen Kulturpark am Schwanenweiher in Kandel. Der Kunstweg in Jockgrim hingegen bietet mit seinen Plastiken bekannter Künstler eine Symbiose aus Kunst und Urbanität. In der dortigen Kunstgalerie – dem Zehnthaus – ziehen zudem Ausstellungen sowie die wechselnden musikalischen und literarischen Events das ganze Jahr hindurch Besucher an. In Wörth am Rhein wartet die Galerie Altes Rathaus mit einer der größten Sammlungen des Impressionisten Heinrich von Zügel auf. Anlaufpunkt für Kunstliebhaber ist auch die Galerie Prof. Karl-Heinz Deutsch in der Germersheimer Festung. Einst als Lager für Waffen genutzt, zieren die Räumlichkeiten heute zahlreiche Skulpturen und erzeugen eine einzigartige Atmosphäre, wenn alte Mauern mit Kunst und modernen Materialien verschmelzen.

    Südpfälzischer Tabaktradition auf der Spur

    Die Südpfalz ist eines der größten Tabakanbaugebiete Deutschlands. Mit ihrer über 400 Jahre alten Geschichte ist Hatzenbühl zugleich die älteste Tabakgemeinde des Landes. Ganzjährig ideale Bedingungen auch in der kühleren Jahreszeit sorgen für weitläufige Plantagen, die mit ihren charakteristischen Blättern ein karibisches Flair versprühen. Aktive radeln 40 Kilometer entlang von Anbaufeldern und durch Bauerndörfer mit alten Fachwerkhäusern. Auf der Tour laden Direktvermarkter zum Verweilen und Energie tanken ein. Per pedes kann ein zirka drei Kilometer langer Rundweg zurückgelegt werden, der den Zyklus der Tabakernte vom Säen bis zur Trocknung erlebbar macht.

    Weitere Informationen, alle Touren und Erlebnisangebote sowie kostenlose Broschüren gibt es unter info@suedpfalz-tourismus.de, auf www.suedpfalz-tourismus.de sowie auf Facebook und Instagram.

Herbstliche Abenteuer im KULTUR.Land Südpfalz • Medien-Informationen

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Herbstliche Abenteuer im KULTUR.Land Südpfalz • Hintergrundtexte

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Herbstliche Abenteuer im KULTUR.Land Südpfalz • Story Lines

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Herbstliche Abenteuer im KULTUR.Land Südpfalz • Pressestimmen

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Herbstliche Abenteuer im KULTUR.Land Südpfalz • Bilder

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Herbstliche Abenteuer im KULTUR.Land Südpfalz • Multimedia

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Medien-Informationen  
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    Zwischen bewegter Geschichte und moderner Gegenwart

    Herbstliche Abenteuer im KULTUR.Land Südpfalz

    Germersheim/München, 29. September 2023

    Sonnenschein und milde Temperaturen laden noch einmal ein, die abwechslungsreiche Kultur der Südpfalz an der frischen Luft zu entdecken. Auf einer Radtour entlang von Tabakfeldern erleben Besucher einen Hauch von Karibik im Gemüsegarten Deutschlands. Die regionale Kunstszene lernen Besucher während eines Spazierganges auf einem der kunstvollen Rundgänge, die geschmückt von Skulpturen und Plastiken sind, näher kennen. Und wenn es dann doch nass und kalt wird, locken die zahlreichen Museen und Galerien. Vom alltäglichen Leben früherer Tage in Rheinnähe und der römischen Geschichte bis hin zu impressionistischen Kunstwerken gilt es einiges zu entdecken.

    Geschichtsträchtige Entdeckungen im Landkreis Germersheim

    Von der Religionsgeschichte bis hin zur Gruselführung für die Kleinsten: Noch heute erzählen die steinernen Gemäuer der Festung Germersheim fesselnde Geschichten, denen Interessierte bei gleich mehreren Führungen gebannt lauschen können. Mit dem Stadt- und Festungsmuseum hat Germersheim eines der größten Museen der Pfalz zu bieten (Hinweis: Das Museum ist bis zum Jahr 2026 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, einige Bereiche sind jedoch zur Kultur- und Museumsnacht 2023 geöffnet). In mehr als 40 Ausstellungsräumen tritt die ereignisreiche Stadtgeschichte zutage. Auch im Weißenburger Tor erfahren Besucher Interessantes zur Festungsgeschichte. Zur beliebten Kultur- und Museumsnacht (KUMUNA) am 10. November 2023 sorgen Chorkonzerte, Kunstausstellungen und Festungsrundgänge für ein abwechslungsreiches Abendprogramm. Wer seinen Entdeckerdrang an der Herbstluft stillen möchte, folgt dem Rundwanderweg „Festung und Natur“ durch verwinkelte Gassen und idyllische Parks. Bei Bellheim stoßen Besucher auf Überreste der sogenannten Queichlinie, die einst als französische Verteidigungslinie diente. Wer dem Queichtal-Radweg, der zwischen Rhein und Reben entlang des Wassers verläuft, folgt, gelangt in das Ortszentrum von Bellheim. Hier kann eine rekonstruierte Schanze besichtigt werden.

    Auf Zeitreise durch die römische Geschichte

    Geschichtsliebhaber tauchen in Rheinzabern bei einem Besuch des Terra-Sigillata-Museums tief in die römische Vergangenheit der Siedlung Tabernae ein. Im „Meißen der Antike“ stellen Museumsbesucher ihr Geschick mit Roll- und Modellierwerkzeug in Töpferkursen unter Beweis. Ein im nahegelegenen Rülzheimer Wald entdeckter Schatz ist ebenfalls ausgestellt und gilt als einer der bedeutendsten Funde der Völkerwanderungszeit. Noch bis Mitte Oktober bietet Gästen eine Fahrt auf dem Römerschiff Lusoria Rhenana Geschichte zum Anfassen an. Damals zur Verteidigung gegen die Germanen dient es heute der Vermittlung von Wissenswertem über Schiffbau sowie Flora und Fauna des sensiblen Naturraums Pfälzer Rheinauen.

    Per Rad den Wissensdurst stillen

    Eine abwechslungsreiche Mischung aus sportlicher Betätigung und kulturellen Sehenswürdigkeiten stellt die Route der „Radel ins Museum“-Tour dar. Auf dem Weg zu zahlreichen Museen des Landkreises, die als idealer Zwischenstopp für eine lehrreiche Rast dienen, radeln Besucher entlang von Gemüsefeldern und durch den Bienwald. Während die aktuelle, aber auch historische Bedeutung des Rheins im Schifffahrtmuseum und im Rheinaue-Museum in Neuburg, im Fischerhaus Leimersheim und im Informationszentrum Hördter Rheinauen sowie im Haus „Leben am Strom“ im Mittelpunkt steht, erzählen die Ziegeleimuseen in Sondernheim und Jockgrim die Entwicklung dieser bedeutenden Handwerkskunst. Die Heimatmuseen in Freckenfeld, Kuhardt, Neupotz und Winden sowie der Laurentiushof Büchelberg und das Viehstrichmuseum in Wörth-Schaidt nehmen Besucher in den historischen Alltag der Dorfbewohner mit. Deutschlandweit einzigartig ist das Deutsche Straßenmuseum mit rund 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, in dem die Entwicklung vom Trampelpfad bis hin zur modernen Autobahn dargestellt wird.

    Von Skulpturen, Plastiken und impressionistischen Werken: Die Südpfälzische Kunstszene

    Kunstinteressierte Besucher kommen auch in der Südpfalz auf ihren Geschmack. Zahlreiche Skulpturen, die während eines Bildhauersymposiums in 1993 und Holzsymposiums in 2009 entstanden, säumen den Rundgang durch den Europäischen Kulturpark am Schwanenweiher in Kandel. Der Kunstweg in Jockgrim hingegen bietet mit seinen Plastiken bekannter Künstler eine Symbiose aus Kunst und Urbanität. In der dortigen Kunstgalerie – dem Zehnthaus – ziehen zudem Ausstellungen sowie die wechselnden musikalischen und literarischen Events das ganze Jahr hindurch Besucher an. In Wörth am Rhein wartet die Galerie Altes Rathaus mit einer der größten Sammlungen des Impressionisten Heinrich von Zügel auf. Anlaufpunkt für Kunstliebhaber ist auch die Galerie Prof. Karl-Heinz Deutsch in der Germersheimer Festung. Einst als Lager für Waffen genutzt, zieren die Räumlichkeiten heute zahlreiche Skulpturen und erzeugen eine einzigartige Atmosphäre, wenn alte Mauern mit Kunst und modernen Materialien verschmelzen.

    Südpfälzischer Tabaktradition auf der Spur

    Die Südpfalz ist eines der größten Tabakanbaugebiete Deutschlands. Mit ihrer über 400 Jahre alten Geschichte ist Hatzenbühl zugleich die älteste Tabakgemeinde des Landes. Ganzjährig ideale Bedingungen auch in der kühleren Jahreszeit sorgen für weitläufige Plantagen, die mit ihren charakteristischen Blättern ein karibisches Flair versprühen. Aktive radeln 40 Kilometer entlang von Anbaufeldern und durch Bauerndörfer mit alten Fachwerkhäusern. Auf der Tour laden Direktvermarkter zum Verweilen und Energie tanken ein. Per pedes kann ein zirka drei Kilometer langer Rundweg zurückgelegt werden, der den Zyklus der Tabakernte vom Säen bis zur Trocknung erlebbar macht.

    Weitere Informationen, alle Touren und Erlebnisangebote sowie kostenlose Broschüren gibt es unter info@suedpfalz-tourismus.de, auf www.suedpfalz-tourismus.de sowie auf Facebook und Instagram.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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