• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Die besten Tipps fĂĽr fĂĽnf verschiedene Urlaubstypen

    Kurzurlaub in Bayerisch-Schwaben

    Augsburg/MĂĽnchen, 27. Juni 2023, 26. Juni 2023
    Der große Jahresurlaub ist schon verplant, aber ein paar freie Tage sind noch übrig? Dann ist Bayerisch-Schwaben ein besonders geeignetes Reiseziel. Die westbayerische Region an der Grenze zu Baden-Württemberg ist ideal für Gartenfreunde, kulinarisch Interessierte, Erlebnishungrige, Schnäppchenjäger oder Hotel-Fans. Zwischen Neu-Ulm im Westen und Augsburg im Osten, von Nördlingen im Norden bis Krumbach im Süden – hier erleben Erholungssuchende alles, was das Herz begehrt, immer verbunden mit ganz viel Natur und Kultur.

    Ein Königreich für Garten-Freunde

    Wer Gärten liebt, muss nicht gleich den Ärmelkanal überqueren und nach England reisen. Das Gärtner-Herz schlägt schon viel näher hoch: im Botanischen Garten in Augsburg. Verschiedene Gartentypen wie Römergarten, Apothekergarten, Bauerngarten, Wassergarten und ein Rosenpavillon beherbergen auf zehn Hektar insgesamt rund 3.000 Pflanzenarten. Auf eine florale Weltreise geht es im Dehner Blumenpark in Rain: Asien, Südeuropa und England dienen auf dem 30.000 Quadratmeter großen Gelände als Inspiration für die eigene Gartengestaltung. Weitere gute Tipps für die heimische Grünanlage gibt es im Schaugarten der Staudengärtnerei Gaißmayer in Weißenhorn sowie im Kreismustergarten in Weißenhorn mit seinem angeschlossenen „grünen Klassenzimmer“. Was es bedeutet, einen Garten einfach nur zu genießen, erleben Besucher im Heilpflanzen- und Meditationsgarten vor der herrlichen Barockfassade des Klosters Roggenburg. Im grünen Labyrinth aus rund 300 Efeuarten kann man sich auf positive Art so richtig verlieren. Auch Pater Ulrich, Subprior im Kloster, entschleunigt hier gerne von seinem Leben zwischen Sozialarbeit und Motorradfahrten.

    Wo Gourmets leben wie Gott in Bayerisch-Schwaben

    Die Fülle an regionalen Lebensmitteln auf den Bauernmärkten der Region ist beeindruckend. Dazwischen frisch zubereitete lokale Spezialitäten wie die Nördlinger Stabenwurst, Spätzle, die Rieser Bauerntorte oder ein Sterne-Gericht. Kulinarisch wird man in Bayerisch-Schwaben überall verwöhnt. Der historische Stadtmarkt in Augsburg mit seinen über 100 Ständen und Markthallen ist eine echte Sehenswürdigkeit. Selbst Angepflanztes, Geerntetes, Produziertes und Hergestelltes bieten die örtlichen Bauern auf dem Markt in Dasing an. Vom Bauernmarkt zur Sterneküche liegen in Bayerisch-Schwaben nur ein paar Kilometer: In Rohrbach betreibt der Koch Stefan Fuß das Gasthaus Goldener Stern. Der Name ist Programm, denn seine nachhaltige, regionale und zugleich moderne Küche wurde bereits mit einem grünen Michelin-Stern ausgezeichnet. Brot-Fans sollten Jakob Lenzers Himmelbäck in Lauingen besuchen, wo in der Backstube der Teig noch genügend Zeit zum Ruhen bekommt, bevor er in den Ofen darf. Einen Ort weiter, in Dillingen, hat sich der umtriebige Bäckermeister einen Traum erfüllt und im Rathaus sein Café „peng&pane“ eröffnet, wo es neben Kaffee und Wein auch Livemusik gibt.

    Erlebnishungrige gruseln sich in Günzburg, destillieren bei Zott oder feiern in Harburg

    Haarsträubende Kriminalfälle, verheerende Brände oder frivole Geschichten – bei den speziellen Führungen in Günzburg lernen Besucher die Stadt aus einem ganz anderen, neuen Blickwinkel kennen. Auch bei den zahlreichen Lauschtouren, die in vielen Städten der Region angeboten werden, erfährt man spannende und überraschende Fakten. Naturerlebnisse gibt es bei Siglinde Beck, die rund um ihren Holunderhof am nördlichen Riesrand in Oettingen Einblicke in die Welt der einheimischen Wildkräuter und Wildfrüchte gewährt. Brennmeisterin Katharina Zott verarbeitet das Obst von ihrem Hof zu Schnaps. Wie das geht, bringt sie den Teilnehmenden ihrer Destillerie-Kurse bei.

    Wer lieber mit der einheimischen Bevölkerung feiert, findet dazu im Sommer und Herbst ausreichend Gelegenheit. In Friedberg findet das historische Altstadtfest „Friedberger Zeit“ statt (7.-16.7.), in Monheim feiert man ebenfalls das historische Stadtfest (14.-17.7.), das Reichsstraßenfest in Donauwörth bietet ein großes Kultur- und Musikprogramm (19.-22.7), beim Internationalen Straßenkünstlerfestival „La Strada“ in Augsburg treten Gaukler auf (28.-30.7.), beim Harburger Brückenfest wird auf der Steinernen Brücke gefeiert (4.-6.8.) und in Aichach kann man die Mittelalterlichen Markttage erleben (8.-10.9.).

    Ein Paradies für Hotel-Entdecker: im Baumwipfel, bei Rittern oder im Schloss übernachten

    Riesenfass, Zirkuswagen, Piratenhöhle oder Baumhaus – wer ungewöhnliche Herbergen entdecken möchte, wird in Bayerisch-Schwaben schnell fündig. In Fischach vor den Toren von Augsburg können Gäste in einem Zirkuswagen übernachten, betrieben vom ökologischen Naherholungsferienprojekt „Der Süden ist Blau“. Im „Baumhotel Auszeit“ im Landkreis Günzburg liegt sogar die Sauna hoch oben in den Bäumen. Auf dem Schwarzfelder Hof bei Günzburg können Gäste in großen Fässern schlafen. Die richtige Unterkunft für Familien bietet das Legoland Feriendorf. Je nach Vorliebe verbringt man dort die Nächte auf einer Pirateninsel, in der Ritterburg oder in der Ninja-Diamantenhöhle. Natürlich geht es auch klassisch: Echtes Landlord-Feeling kommt im Schlosshotel Blumenthal bei Aichach auf. In dem ehemaligen Herrenhaus wurde jedes Zimmer individuell von Künstlern gestaltet. 4-Sterne-Luxus bietet das Hotel Schloss Leitheim, direkt neben dem Rokoko-Ensemble von Schloss Leitheim. Neben einem wunderschönen Hotelgarten hat das Schloss sogar seinen eigenen Weinberg.

    Das Eldorado für Shopping-Fans: günstig einkaufen in Outlets und Werksverkäufen

    Schnäppchenjäger aufgepasst: In mehreren Werksverkäufen und Outlets lässt sich in Bayerisch-Schwaben auch richtig Geld sparen. In Gersthofen etwa bietet die Firma Deuter in ihrem Werksverkauf vergünstigte Rucksäcke, Schlafsäcke und andere Outdoor-Taschen. Im AL-KO Outlet in Jettingen-Scheppach gibt es niedrigpreisige Gartentechnik. Diverse Joghurtsorten, Drinks und andere Produkte aus der Zott-Markenwelt gibt es zu Outletpreisen in der Zott Genusswelt in Asbach-Bäumenheim. In Donauwörth werden die beliebten Käthe Kruse Puppen hergestellt und im angeschlossenen Laden günstiger als in Spielwarengeschäften verkauft. Weitere Werksverkäufe in Bayerisch-Schwaben sind auf bayerisch-schwaben.de aufgelistet. Und wer sich auf Stadthupferltour begibt, kann die Shoppingtour auch noch mit Kultur, Historie und Kulinarik verbinden.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de

    Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram, YouTube oder auf dem Blog.

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    Augsburg/MĂĽnchen, 27. Juni 2023, 26. Juni 2023
    Der große Jahresurlaub ist schon verplant, aber ein paar freie Tage sind noch übrig? Dann ist Bayerisch-Schwaben ein besonders geeignetes Reiseziel. Die westbayerische Region an der Grenze zu Baden-Württemberg ist ideal für Gartenfreunde, kulinarisch Interessierte, Erlebnishungrige, Schnäppchenjäger oder Hotel-Fans. Zwischen Neu-Ulm im Westen und Augsburg im Osten, von Nördlingen im Norden bis Krumbach im Süden – hier erleben Erholungssuchende alles, was das Herz begehrt, immer verbunden mit ganz viel Natur und Kultur.

    Ein Königreich für Garten-Freunde

    Wer Gärten liebt, muss nicht gleich den Ärmelkanal überqueren und nach England reisen. Das Gärtner-Herz schlägt schon viel näher hoch: im Botanischen Garten in Augsburg. Verschiedene Gartentypen wie Römergarten, Apothekergarten, Bauerngarten, Wassergarten und ein Rosenpavillon beherbergen auf zehn Hektar insgesamt rund 3.000 Pflanzenarten. Auf eine florale Weltreise geht es im Dehner Blumenpark in Rain: Asien, Südeuropa und England dienen auf dem 30.000 Quadratmeter großen Gelände als Inspiration für die eigene Gartengestaltung. Weitere gute Tipps für die heimische Grünanlage gibt es im Schaugarten der Staudengärtnerei Gaißmayer in Weißenhorn sowie im Kreismustergarten in Weißenhorn mit seinem angeschlossenen „grünen Klassenzimmer“. Was es bedeutet, einen Garten einfach nur zu genießen, erleben Besucher im Heilpflanzen- und Meditationsgarten vor der herrlichen Barockfassade des Klosters Roggenburg. Im grünen Labyrinth aus rund 300 Efeuarten kann man sich auf positive Art so richtig verlieren. Auch Pater Ulrich, Subprior im Kloster, entschleunigt hier gerne von seinem Leben zwischen Sozialarbeit und Motorradfahrten.

    Wo Gourmets leben wie Gott in Bayerisch-Schwaben

    Die Fülle an regionalen Lebensmitteln auf den Bauernmärkten der Region ist beeindruckend. Dazwischen frisch zubereitete lokale Spezialitäten wie die Nördlinger Stabenwurst, Spätzle, die Rieser Bauerntorte oder ein Sterne-Gericht. Kulinarisch wird man in Bayerisch-Schwaben überall verwöhnt. Der historische Stadtmarkt in Augsburg mit seinen über 100 Ständen und Markthallen ist eine echte Sehenswürdigkeit. Selbst Angepflanztes, Geerntetes, Produziertes und Hergestelltes bieten die örtlichen Bauern auf dem Markt in Dasing an. Vom Bauernmarkt zur Sterneküche liegen in Bayerisch-Schwaben nur ein paar Kilometer: In Rohrbach betreibt der Koch Stefan Fuß das Gasthaus Goldener Stern. Der Name ist Programm, denn seine nachhaltige, regionale und zugleich moderne Küche wurde bereits mit einem grünen Michelin-Stern ausgezeichnet. Brot-Fans sollten Jakob Lenzers Himmelbäck in Lauingen besuchen, wo in der Backstube der Teig noch genügend Zeit zum Ruhen bekommt, bevor er in den Ofen darf. Einen Ort weiter, in Dillingen, hat sich der umtriebige Bäckermeister einen Traum erfüllt und im Rathaus sein Café „peng&pane“ eröffnet, wo es neben Kaffee und Wein auch Livemusik gibt.

    Erlebnishungrige gruseln sich in Günzburg, destillieren bei Zott oder feiern in Harburg

    Haarsträubende Kriminalfälle, verheerende Brände oder frivole Geschichten – bei den speziellen Führungen in Günzburg lernen Besucher die Stadt aus einem ganz anderen, neuen Blickwinkel kennen. Auch bei den zahlreichen Lauschtouren, die in vielen Städten der Region angeboten werden, erfährt man spannende und überraschende Fakten. Naturerlebnisse gibt es bei Siglinde Beck, die rund um ihren Holunderhof am nördlichen Riesrand in Oettingen Einblicke in die Welt der einheimischen Wildkräuter und Wildfrüchte gewährt. Brennmeisterin Katharina Zott verarbeitet das Obst von ihrem Hof zu Schnaps. Wie das geht, bringt sie den Teilnehmenden ihrer Destillerie-Kurse bei.

    Wer lieber mit der einheimischen Bevölkerung feiert, findet dazu im Sommer und Herbst ausreichend Gelegenheit. In Friedberg findet das historische Altstadtfest „Friedberger Zeit“ statt (7.-16.7.), in Monheim feiert man ebenfalls das historische Stadtfest (14.-17.7.), das Reichsstraßenfest in Donauwörth bietet ein großes Kultur- und Musikprogramm (19.-22.7), beim Internationalen Straßenkünstlerfestival „La Strada“ in Augsburg treten Gaukler auf (28.-30.7.), beim Harburger Brückenfest wird auf der Steinernen Brücke gefeiert (4.-6.8.) und in Aichach kann man die Mittelalterlichen Markttage erleben (8.-10.9.).

    Ein Paradies für Hotel-Entdecker: im Baumwipfel, bei Rittern oder im Schloss übernachten

    Riesenfass, Zirkuswagen, Piratenhöhle oder Baumhaus – wer ungewöhnliche Herbergen entdecken möchte, wird in Bayerisch-Schwaben schnell fündig. In Fischach vor den Toren von Augsburg können Gäste in einem Zirkuswagen übernachten, betrieben vom ökologischen Naherholungsferienprojekt „Der Süden ist Blau“. Im „Baumhotel Auszeit“ im Landkreis Günzburg liegt sogar die Sauna hoch oben in den Bäumen. Auf dem Schwarzfelder Hof bei Günzburg können Gäste in großen Fässern schlafen. Die richtige Unterkunft für Familien bietet das Legoland Feriendorf. Je nach Vorliebe verbringt man dort die Nächte auf einer Pirateninsel, in der Ritterburg oder in der Ninja-Diamantenhöhle. Natürlich geht es auch klassisch: Echtes Landlord-Feeling kommt im Schlosshotel Blumenthal bei Aichach auf. In dem ehemaligen Herrenhaus wurde jedes Zimmer individuell von Künstlern gestaltet. 4-Sterne-Luxus bietet das Hotel Schloss Leitheim, direkt neben dem Rokoko-Ensemble von Schloss Leitheim. Neben einem wunderschönen Hotelgarten hat das Schloss sogar seinen eigenen Weinberg.

    Das Eldorado für Shopping-Fans: günstig einkaufen in Outlets und Werksverkäufen

    Schnäppchenjäger aufgepasst: In mehreren Werksverkäufen und Outlets lässt sich in Bayerisch-Schwaben auch richtig Geld sparen. In Gersthofen etwa bietet die Firma Deuter in ihrem Werksverkauf vergünstigte Rucksäcke, Schlafsäcke und andere Outdoor-Taschen. Im AL-KO Outlet in Jettingen-Scheppach gibt es niedrigpreisige Gartentechnik. Diverse Joghurtsorten, Drinks und andere Produkte aus der Zott-Markenwelt gibt es zu Outletpreisen in der Zott Genusswelt in Asbach-Bäumenheim. In Donauwörth werden die beliebten Käthe Kruse Puppen hergestellt und im angeschlossenen Laden günstiger als in Spielwarengeschäften verkauft. Weitere Werksverkäufe in Bayerisch-Schwaben sind auf bayerisch-schwaben.de aufgelistet. Und wer sich auf Stadthupferltour begibt, kann die Shoppingtour auch noch mit Kultur, Historie und Kulinarik verbinden.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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