• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Mit dem neuen GenussfĂĽhrer durch das Fichtelgebirge

    Fichtelberg/München, 04. März 2015
    Unterwegs auf dem Kartoffel-Pfad, den kulinarischen Spuren Jean-Pauls oder durch das poetisch-pädagogische Roggen-Museum entdecken Besucher und Einheimische die kulinarische Vielfalt des Fichtelgebirges. Neben Einkehrtipps von der Wildkräuterküche bis hin zu deftiger Hausmannskost serviert der neue Genussführer schmackhafte Rezepte zum Selbstausprobieren oder Wander- und Ausflugsziele auf dem "Silbertablett" - oder im Fichtelgebirge besser gesagt auf dem Porzellanteller.

    Inmitten der Genussregion Oberfranken mit der höchsten Bäckerei-, Metzgerei- und Brauereidichte der Welt verwöhnen die zwölf IHK-zertifizierten Wild-Kräuterköche sowie der Wildkräuter-Bäcker, -Metzger und -Destillateur der Initiative "Essbares Fichtelgebirge" mit hochwertigen Kreationen aus wildwachsenden Kräutern und Blüten wie Giersch, Bärwurz oder Hirschholunder. Passend dazu verrät der Genussführer beispielsweise wie ein Erbsen-Cappuccino am besten gelingt. Ein richtiges Wirtshaus-Schmankerl der Region genießen Freunde zünftiger Küche mit dem sogenannten Kronfleisch, das mittlerweile wieder in 13 urigen Gasthäusern stilecht auf einem rustikalen Holzbrett, mit reschem Bauernbrot und scharfem Meerrettich aufgetragen wird.

    Kulinarisch Ausgefallenes kredenzt auch Beate Roth mit ihren Jean-Paul-Menüs, für die sie verschiedene Gerichte wie etwa Hoppelpoppel, Schnepfendreck oder abgetriebene Wespennester aus den Werken des fränkischen Literaten nachkocht. Mehr über den kuriosen Vertreter der Romantik erfahren Interessierte entlang des Jean-Paul-Wegs, der auf rund 200 Kilometer und begleitet von unterhaltsamen und lehrreichen Aphorismen durch das ganze Fichtelgebirge führt. Ganz im Sinne Jean Pauls "Mich quält ein Ort, wo die Bürger nichts haben, worin sie sich betrinken können" stärkt unterwegs ein kühles Jean-Paul-Bier die Wanderer. Neben der Jean-Paul-Kreation überraschen im Fichtelgebirge etwa auch das Erotik-Bier oder das speziell von Braumeisterinnen gebraute Frauenbier die Gaumen der Genusstrinker. Als feste Instanz gehört das prickelnde "Zoigl" in die Gasthäuser der Region. Für noch mehr Bierkultur geht es beispielsweise auf den Spuren der Brauereihistorie in die Bayreuther Katakomben unter die Stadt. Unterirdisch führt auch "Sack's Destille" seine Gäste durch die Weißenstädterfelsenkeller bevor sie feinen Vogelbeer- oder Kräuterlikör verköstigen.

    Ein weiterer Tipp aus dem Genussführer ist etwa der Kartoffelpfad, dem Interessierte auf rund zwölf Kilometern durch die Felder- und Waldlandschaft des Fichtelgebirges folgen, um am Ende in das liebevoll gestaltete Kartoffelmuseum zu gelangen. Auch das pädagogisch-poetische Informationszentrum "ROGG-IN" hält allerlei Wissenswertes zur kulturgeschichtlichen und ernährungsphysiologischen Bedeutung des Roggenkorns bereit. Brot-Meditation, "Schleuse des Halbwissens" und eine eigens angelegte "Drei-Felder-Wirtschaft" im Roggengarten sensibilisieren Besucher für eine höhere Wertschätzung des Getreides sowie einen respektvollen und nachhaltigen Umgang mit Brot. Als Europas größtes Spezialmuseum zeigt das Porzellanikon auf dem Gelände der ehemaligen Rosenthal-Fabrik den gesamten Prozess der Herstellung von der Aufbereitung des Kaolin-Feldspat-Quarz-Gemischs über die Anfertigung der Gipsformen, bis hin zur Fertigung und Verzierung hautnah.

    Der neue Genussführer ist zum Download unter www.tz-tichtelgebirge.de/services oder in den Tourist-Informationen und Gasthäusern vor Ort erhältlich. Weitere Informationen zum Kulinarik-Angebot der Region gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.tz-fichtelgebirge.de. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook und Twitter.

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    Fichtelberg/München, 04. März 2015
    Unterwegs auf dem Kartoffel-Pfad, den kulinarischen Spuren Jean-Pauls oder durch das poetisch-pädagogische Roggen-Museum entdecken Besucher und Einheimische die kulinarische Vielfalt des Fichtelgebirges. Neben Einkehrtipps von der Wildkräuterküche bis hin zu deftiger Hausmannskost serviert der neue Genussführer schmackhafte Rezepte zum Selbstausprobieren oder Wander- und Ausflugsziele auf dem "Silbertablett" - oder im Fichtelgebirge besser gesagt auf dem Porzellanteller.

    Inmitten der Genussregion Oberfranken mit der höchsten Bäckerei-, Metzgerei- und Brauereidichte der Welt verwöhnen die zwölf IHK-zertifizierten Wild-Kräuterköche sowie der Wildkräuter-Bäcker, -Metzger und -Destillateur der Initiative "Essbares Fichtelgebirge" mit hochwertigen Kreationen aus wildwachsenden Kräutern und Blüten wie Giersch, Bärwurz oder Hirschholunder. Passend dazu verrät der Genussführer beispielsweise wie ein Erbsen-Cappuccino am besten gelingt. Ein richtiges Wirtshaus-Schmankerl der Region genießen Freunde zünftiger Küche mit dem sogenannten Kronfleisch, das mittlerweile wieder in 13 urigen Gasthäusern stilecht auf einem rustikalen Holzbrett, mit reschem Bauernbrot und scharfem Meerrettich aufgetragen wird.

    Kulinarisch Ausgefallenes kredenzt auch Beate Roth mit ihren Jean-Paul-Menüs, für die sie verschiedene Gerichte wie etwa Hoppelpoppel, Schnepfendreck oder abgetriebene Wespennester aus den Werken des fränkischen Literaten nachkocht. Mehr über den kuriosen Vertreter der Romantik erfahren Interessierte entlang des Jean-Paul-Wegs, der auf rund 200 Kilometer und begleitet von unterhaltsamen und lehrreichen Aphorismen durch das ganze Fichtelgebirge führt. Ganz im Sinne Jean Pauls "Mich quält ein Ort, wo die Bürger nichts haben, worin sie sich betrinken können" stärkt unterwegs ein kühles Jean-Paul-Bier die Wanderer. Neben der Jean-Paul-Kreation überraschen im Fichtelgebirge etwa auch das Erotik-Bier oder das speziell von Braumeisterinnen gebraute Frauenbier die Gaumen der Genusstrinker. Als feste Instanz gehört das prickelnde "Zoigl" in die Gasthäuser der Region. Für noch mehr Bierkultur geht es beispielsweise auf den Spuren der Brauereihistorie in die Bayreuther Katakomben unter die Stadt. Unterirdisch führt auch "Sack's Destille" seine Gäste durch die Weißenstädterfelsenkeller bevor sie feinen Vogelbeer- oder Kräuterlikör verköstigen.

    Ein weiterer Tipp aus dem Genussführer ist etwa der Kartoffelpfad, dem Interessierte auf rund zwölf Kilometern durch die Felder- und Waldlandschaft des Fichtelgebirges folgen, um am Ende in das liebevoll gestaltete Kartoffelmuseum zu gelangen. Auch das pädagogisch-poetische Informationszentrum "ROGG-IN" hält allerlei Wissenswertes zur kulturgeschichtlichen und ernährungsphysiologischen Bedeutung des Roggenkorns bereit. Brot-Meditation, "Schleuse des Halbwissens" und eine eigens angelegte "Drei-Felder-Wirtschaft" im Roggengarten sensibilisieren Besucher für eine höhere Wertschätzung des Getreides sowie einen respektvollen und nachhaltigen Umgang mit Brot. Als Europas größtes Spezialmuseum zeigt das Porzellanikon auf dem Gelände der ehemaligen Rosenthal-Fabrik den gesamten Prozess der Herstellung von der Aufbereitung des Kaolin-Feldspat-Quarz-Gemischs über die Anfertigung der Gipsformen, bis hin zur Fertigung und Verzierung hautnah.

    Der neue Genussführer ist zum Download unter www.tz-tichtelgebirge.de/services oder in den Tourist-Informationen und Gasthäusern vor Ort erhältlich. Weitere Informationen zum Kulinarik-Angebot der Region gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.tz-fichtelgebirge.de. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook und Twitter.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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