• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Sechs spannende Ausflugstipps fĂĽr Jung und Alt

    Mit der ganzen Familie nach Bayerisch-Schwaben

    Augsburg/MĂĽnchen, 31. August 2023
    Ein Herbsttrip mit Kindern nach Bayerisch-Schwaben verspricht jede Menge Abwechslung. Für jede Altersklasse und jede Wetterlage bietet die Region ausreichend Angebote – von aufregenden Tagen im Legoland über Rittergefühle auf Burg Harburg, spannende Erlebnisse in Augsburg und Naturerkundungen für kleine Geo-Forscher im Ries bis hin zu „Lauschtouren“ und zahlreichen interaktiven Museen.

    Neue Themenwelt „Mythica“ im Legoland in Günzburg

    Lego ist Kult. Und wer seine Kinder – und auch sich selbst – glücklich machen möchte, besucht das LEGOLAND® Deutschland. Der Themenpark des beliebten Klemmbausteine-Herstellers liegt in Bayerisch-Schwaben, in Günzburg. In zehn Themenwelten kann sich hier die ganze Familie austoben – von der Feuerdrachen-Achterbahn in der LEGO X-TREME Welt, über die Polizeistation in der LEGO CITY und dem Land der Pharaonen bis zur NINJAGO World. Ganz neu ist die Themenwelt „Mythica“, wo die Besucher unter anderem mit dem Flügellöwen Maximus auf einem Wing Coaster durch die Luft wirbeln und im „Fire & Ice Tower“ die Schwerelosigkeit erleben können. Familien, die gerne etwas mehr Zeit gemeinsam im Legoland verbringen möchten, können im angeschlossenen Feriendorf übernachten – im Pirateninsel-Hotel, in Lego-Burgen, Campingfässern und verschiedenen Lego-Themenzimmern.

    Ritterleben auf der Stauferfestung Harburg

    Auf der 900 Jahre alten Stauferfestung in Harburg braucht es nicht viel Fantasie, um sich ins Mittelalter zu träumen. Aus den Schießscharten der erhaltenen Wehranlage blickt man hinunter auf den „Schlangenfluss“ Wörnitz. Über den großen Toren hängen tonnenschwere Fallgitter und in den Türmen sind gleich mehrere Verliese, in die nicht nur böse Ritter geworfen wurden. Kerkerführungen und andere schaurig-gruselige Spaziergänge durch die alten Gemäuer lüften so manches Geheimnis. Rund um die Burgmauern der Harburg führt der so genannte Märchenweg, auf dem Groß und Klein historische und moderne Märchen erraten und kennenlernen können.

    Augsburg – ein Städtetrip zu Urmel, Nashorn und den Fuggern

    Stadturlaub mit Kindern? Das empfinden viele Eltern als stressig. Dabei bieten Städte reichlich Kultur und Abwechslung für die Kleinen, die meist auch Erwachsenen gefallen. In Augsburg etwa lockt die Augsburger Puppenkiste, mit deren Geschichten auch die Eltern von heute schon groß geworden sind. Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer und Urmel aus dem Eis unterhalten Kinder seit 70 Jahren. Neben dem beliebten Marionettentheater gibt es auch das Museum „die Kiste“, in der man die Protagonisten der Geschichten hautnah erleben kann. Ob es das Urmel tatsächlich gibt, lässt sich ganz einfach im Zoo Augsburg überprüfen, wo 240 Tierarten aus der ganzen Welt leben. Und bei einer Führung durch die Fuggerei, die älteste Sozialbausiedlung der Welt, lernen die Erwachsenen die Geschichte der Fugger kennen, während die Kinder sich in ein mittelalterliches Stadtleben hineinversetzen können. So wird der Städtetrip auch für den Nachwuchs interessant.

    Geopark Ries – ein Paradies für alle Jung-Entdecker und zukünftigen Forscher

    Die Dinosaurier waren bereits ausgestorben, als vor 14,5 Millionen Jahren ein Meteorit mit voller Wucht in Bayerisch-Schwaben einschlug. Hinterlassen hat dieser Riesenstein aus dem All nicht nur einen 25 Kilometer großen Krater, den Geopark Ries, sondern auch allerhand neues Gestein. Was damals genau passierte und welche Auswirkungen der Einschlag bis heute hat, lernen Kinder spielerisch auf den verschiedenen Erlebnispfaden und den neuen Erlebnis-Geotopen in der Region sowie bei speziellen Familienführungen und natürlich im Riesenkratermuseum. Hier wird in einer Scheune aus dem Jahr 1503 der Meteoriteneinschlag dargestellt und neben verschiedenen Gesteinen ist auch ein echtes Stück vom Mond ausgestellt. Kleine Forscher und Entdecker erleben im UNESCO Global Geopark Ries eine wirklich aufregende Zeit.

    App an, zuhören und auf geht’s zur Lauschtour

    Immer nur Infotafeln lesen ist langweilig. Lieber Kopfhörer auf die Ohren und die App starten. So begeistert man auch Kinder für Stadterkundungen. In Bayerisch-Schwaben leiten die Lauschtouren durch die kleinen und größeren Orte. Mit einer spannenden Geschichte von Klappi, dem Storch, etwa geht es gleich viel lustiger durch Donauwörth. In Ichenhausen taucht der Nachwuchs akustisch ins Leben der Kelten ein und rund um den Goldberg werden einem sagenhafte Geschichten ins Ohr geflüstert. Wissensvermittlung mit Spaß, Bewegung und moderner Technik – besser geht’s nicht.

    Umfangreiche Museumslandschaft für die junge Generation

    Verregnete Herbstferien? In Bayerisch-Schwaben kein Grund fürs Zuhausebleiben. Gleich mehrere Museen richten sich hier direkt oder indirekt an Kinder und Jugendliche. So lädt beispielsweise das Edwin Scharff-Kindermuseum in Neu-Ulm mit seinen interaktiven Erlebnis-Ausstellungen zum spielerischen Erforschen ein. Noch bis März 2024 ist dort die Mitmach-Ausstellung „Erzähl mir was vom Tod“ zu sehen. Schulbesuch trotz Ferien macht besonders viel Spaß im Bayerischen Schulmuseum Ichenhausen, wo es um die Entwicklung des Lernens von der Steinzeit bis heute geht. Hier können die jungen Besucher wie damals die alten Ägypter mit Binsen auf Papyrus schreiben oder drucken wie Johannes Gutenberg. Im Bayerischen Bienenmuseum in Illertissen lassen sich die Bienenkönigin und ihr Hofstaat beobachten. Die Umweltstation Mooseum in Bächingen an der Benz informiert altersgerecht über Natur, Kultur und Nachhaltigkeit. In Donauwörth zeigt das Käthe-Kruse-Puppenmuseum das Leben und Werk der berühmten Puppenmutter und im Ballonmuseum in Gersthofen wird die Geschichte der Ballonfahrt aufgearbeitet. Für jeden Ferientag ein aufregendes Abenteuer.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de

    Fotos zu dieser Pressemeldung kann man hier downloaden.

    Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram, YouTube oder auf dem Blog.

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Mit der ganzen Familie nach Bayerisch-Schwaben • Hintergrundtexte

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    Ein Herbsttrip mit Kindern nach Bayerisch-Schwaben verspricht jede Menge Abwechslung. Für jede Altersklasse und jede Wetterlage bietet die Region ausreichend Angebote – von aufregenden Tagen im Legoland über Rittergefühle auf Burg Harburg, spannende Erlebnisse in Augsburg und Naturerkundungen für kleine Geo-Forscher im Ries bis hin zu „Lauschtouren“ und zahlreichen interaktiven Museen.

    Neue Themenwelt „Mythica“ im Legoland in Günzburg

    Lego ist Kult. Und wer seine Kinder – und auch sich selbst – glücklich machen möchte, besucht das LEGOLAND® Deutschland. Der Themenpark des beliebten Klemmbausteine-Herstellers liegt in Bayerisch-Schwaben, in Günzburg. In zehn Themenwelten kann sich hier die ganze Familie austoben – von der Feuerdrachen-Achterbahn in der LEGO X-TREME Welt, über die Polizeistation in der LEGO CITY und dem Land der Pharaonen bis zur NINJAGO World. Ganz neu ist die Themenwelt „Mythica“, wo die Besucher unter anderem mit dem Flügellöwen Maximus auf einem Wing Coaster durch die Luft wirbeln und im „Fire & Ice Tower“ die Schwerelosigkeit erleben können. Familien, die gerne etwas mehr Zeit gemeinsam im Legoland verbringen möchten, können im angeschlossenen Feriendorf übernachten – im Pirateninsel-Hotel, in Lego-Burgen, Campingfässern und verschiedenen Lego-Themenzimmern.

    Ritterleben auf der Stauferfestung Harburg

    Auf der 900 Jahre alten Stauferfestung in Harburg braucht es nicht viel Fantasie, um sich ins Mittelalter zu träumen. Aus den Schießscharten der erhaltenen Wehranlage blickt man hinunter auf den „Schlangenfluss“ Wörnitz. Über den großen Toren hängen tonnenschwere Fallgitter und in den Türmen sind gleich mehrere Verliese, in die nicht nur böse Ritter geworfen wurden. Kerkerführungen und andere schaurig-gruselige Spaziergänge durch die alten Gemäuer lüften so manches Geheimnis. Rund um die Burgmauern der Harburg führt der so genannte Märchenweg, auf dem Groß und Klein historische und moderne Märchen erraten und kennenlernen können.

    Augsburg – ein Städtetrip zu Urmel, Nashorn und den Fuggern

    Stadturlaub mit Kindern? Das empfinden viele Eltern als stressig. Dabei bieten Städte reichlich Kultur und Abwechslung für die Kleinen, die meist auch Erwachsenen gefallen. In Augsburg etwa lockt die Augsburger Puppenkiste, mit deren Geschichten auch die Eltern von heute schon groß geworden sind. Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer und Urmel aus dem Eis unterhalten Kinder seit 70 Jahren. Neben dem beliebten Marionettentheater gibt es auch das Museum „die Kiste“, in der man die Protagonisten der Geschichten hautnah erleben kann. Ob es das Urmel tatsächlich gibt, lässt sich ganz einfach im Zoo Augsburg überprüfen, wo 240 Tierarten aus der ganzen Welt leben. Und bei einer Führung durch die Fuggerei, die älteste Sozialbausiedlung der Welt, lernen die Erwachsenen die Geschichte der Fugger kennen, während die Kinder sich in ein mittelalterliches Stadtleben hineinversetzen können. So wird der Städtetrip auch für den Nachwuchs interessant.

    Geopark Ries – ein Paradies für alle Jung-Entdecker und zukünftigen Forscher

    Die Dinosaurier waren bereits ausgestorben, als vor 14,5 Millionen Jahren ein Meteorit mit voller Wucht in Bayerisch-Schwaben einschlug. Hinterlassen hat dieser Riesenstein aus dem All nicht nur einen 25 Kilometer großen Krater, den Geopark Ries, sondern auch allerhand neues Gestein. Was damals genau passierte und welche Auswirkungen der Einschlag bis heute hat, lernen Kinder spielerisch auf den verschiedenen Erlebnispfaden und den neuen Erlebnis-Geotopen in der Region sowie bei speziellen Familienführungen und natürlich im Riesenkratermuseum. Hier wird in einer Scheune aus dem Jahr 1503 der Meteoriteneinschlag dargestellt und neben verschiedenen Gesteinen ist auch ein echtes Stück vom Mond ausgestellt. Kleine Forscher und Entdecker erleben im UNESCO Global Geopark Ries eine wirklich aufregende Zeit.

    App an, zuhören und auf geht’s zur Lauschtour

    Immer nur Infotafeln lesen ist langweilig. Lieber Kopfhörer auf die Ohren und die App starten. So begeistert man auch Kinder für Stadterkundungen. In Bayerisch-Schwaben leiten die Lauschtouren durch die kleinen und größeren Orte. Mit einer spannenden Geschichte von Klappi, dem Storch, etwa geht es gleich viel lustiger durch Donauwörth. In Ichenhausen taucht der Nachwuchs akustisch ins Leben der Kelten ein und rund um den Goldberg werden einem sagenhafte Geschichten ins Ohr geflüstert. Wissensvermittlung mit Spaß, Bewegung und moderner Technik – besser geht’s nicht.

    Umfangreiche Museumslandschaft für die junge Generation

    Verregnete Herbstferien? In Bayerisch-Schwaben kein Grund fürs Zuhausebleiben. Gleich mehrere Museen richten sich hier direkt oder indirekt an Kinder und Jugendliche. So lädt beispielsweise das Edwin Scharff-Kindermuseum in Neu-Ulm mit seinen interaktiven Erlebnis-Ausstellungen zum spielerischen Erforschen ein. Noch bis März 2024 ist dort die Mitmach-Ausstellung „Erzähl mir was vom Tod“ zu sehen. Schulbesuch trotz Ferien macht besonders viel Spaß im Bayerischen Schulmuseum Ichenhausen, wo es um die Entwicklung des Lernens von der Steinzeit bis heute geht. Hier können die jungen Besucher wie damals die alten Ägypter mit Binsen auf Papyrus schreiben oder drucken wie Johannes Gutenberg. Im Bayerischen Bienenmuseum in Illertissen lassen sich die Bienenkönigin und ihr Hofstaat beobachten. Die Umweltstation Mooseum in Bächingen an der Benz informiert altersgerecht über Natur, Kultur und Nachhaltigkeit. In Donauwörth zeigt das Käthe-Kruse-Puppenmuseum das Leben und Werk der berühmten Puppenmutter und im Ballonmuseum in Gersthofen wird die Geschichte der Ballonfahrt aufgearbeitet. Für jeden Ferientag ein aufregendes Abenteuer.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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