• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Von Besensammlungen bis hin zu multimedialen Mitmach-Ausstellungen

    Museumswelten in Bayerisch-Schwaben

    Augsburg/MĂĽnchen, 12. August 2021

    Spannende Geschichte, außergewöhnliche Sammlerstücke und beeindruckende Naturwunder − in Bayerisch-Schwaben spiegelt sich die Vielfalt der Region im reichen Angebot zahlreicher, interaktiver und besonderer Museen wider. So erfahren Besucher etwa während eines „Stadthupferl“-Trips Wissenswertes und Kurioses über Land und Leute aus vergangenen Zeiten und der Gegenwart. Sei es nun in der Besenwelt in Günzburg, im einzigen Ballonmuseum Europas in Gersthofen oder im RiesKraterMuseum in Nördlingen. Jede Sammlung lässt Interessierte in spannende Welten eintauchen und nimmt sie mit auf Spurensuche zu berühmten Adelsgeschlechtern, summenden Völkern und in ereignisreiche Epochen rund um das UNESCO-Welterbe Augsburg. Hier kommen zwölf Museen mit dem gewissen Extra:

    Edwin Scharff Museum in Neu-Ulm

    "Anfassen ausdrücklich erwünscht" ist das Motto im Edwin Scharff Kindermuseum in Neu-Ulm: Auf der 500 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche begeistern jährlich wechselnde Themen zu unterschiedlichen Wissensgebieten wie Familie, der eigene Körper oder die Globalisierung Groß und Klein. Unter anderem vermitteln Workshops und Museumswerkstätten das Wissen spielerisch. Darüber hinaus finden Besucher im Kunstmuseum abwechslungsreiche Sonderausstellungen sowie eine Dauerausstellung zu Edwin Scharff, einem der bedeutendsten Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und Ernst Geitlinger, einem Vorreiter der ungegenständlichen Kunst in Deutschland. Das Kunstmuseum und das Kindermuseum sind über verschiedene Medienstationen und Mitmachzonen miteinander verbunden, die Kinder und Erwachsene zum Ausprobieren, Erforschen und Experimentieren animieren. 

    Bayerisches Bienenmuseum in Illertissen

    In den herrschaftlichen Räumen des Vöhlinschlosses Illtertissen summt und brummt es. Hier entdecken Besucher faszinierende Ausstellungsstücke rund um die Honigbiene wie etwa eine Ur-Biene in Bernstein, Imkerwerkzeuge oder Grafiken aus sechs Jahrhunderten. Kleine und große Forscher beobachten beim gläsernen Schaubienenstock während der warmen Monate die Königin und das rege Treiben ihrer fleißigen Arbeiter.

    Besenwelt in Günzburg

    Egal, ob angespült an der Ostsee oder aus dem indischen Kloster des Dalai Lama, jedes Ausstellungsstück in der Besenwelt von Christl Hirner erzählt seine ganz eigene Geschichte. Fast alle Besen sind handgemachte Unikate und dokumentieren ein jahrhundertealtes Handwerk. Beim Besuch der außergewöhnlichen Privatsammlung in Günzburg bestaunen Klein und Groß über 400 Exemplare in verschiedensten Formen, Farben und Materialien aus aller Welt. Sie erfahren beispielsweise in welchen Ländern Besen auf Bäumen wachsen, dass ein Gnuschwanz mit Holzgriff das Statussymbol eines Massai-Häuptlings ist oder warum noch heute Besen an den Türklinken von St. Rochus-Kapellen hängen.

    Ballonmuseum in Gersthofen

    Hoch hinaus geht es in Gersthofen: Die Stadt, genauso wie der direkte Nachbar Augsburg, war immer wieder Schauplatz der Ballonfahrt in Deutschland und besitzt seit 1907 einen der wenigen Startplätze für Gasballone – eine Pipeline führt vom benachbarten Chemiewerk direkt dorthin. Ab 1786 probierte sich Baron von Lütgendorf hier an verschiedenen erfolglosen Flugversuchen. Im Mai 1931 startet Auguste Picard gemeinsam mit seinem Assistenten in einer Kapsel am Gasballon von Augsburg aus in die Stratosphäre. Im Ballonmuseum – das einzige seiner Art in Europa – erfahren Interessierte auf drei Ebenen an interaktiven Stationen die Geschichte der Ballonfahrt und bekommen im begehbaren Korb schon einmal ein Gefühl für dieses besondere Fortbewegungsmittel. Im angeschlossenen Labor können Kinder bei speziellen Führungen die Ballonfahrt mit Hilfe von Versuchen und Objekten „begreifen“.

    tim in Augsburg

    Bereits in vorindustrieller Zeit war Augsburg bedingt durch die historische Wasserwirtschaft und deren Lechkanäle in der Innenstadt ein Zentrum der europäischen Textilwirtschaft – seit 2019 zählt das Wassermanagement-System zum UNESCO-Welterbe. Heute zeugen noch das Weberhaus, der Färberturm und viele weitere Sehenswürdigkeiten von dieser Epoche. Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte sich die Textilindustrie in Augsburg zu einem der wichtigsten Standorte in Europa und wurde auch das „Manchester Deutschlands“ genannt. Im ehemaligen Gebäude der Augsburger Kammgarn-Spinnerei informieren sich Besucher heute im staatlichen Textil- und Industriemuseum (tim) über die Textilgeschichte. Verschiedene Mitmachstationen und Maschinenvorführungen an Webstuhl, Strickmaschinen & Co. nehmen Klein und Groß mit in die Welt aus Stoffen, Mustern und Mode.

    Fugger und Welser Erlebnismuseum in Augsburg

    Im Augsburger Renaissancegebäude "Wieselhaus" tauchen Besucher in die Geschichte der bedeutendsten Augsburger Kaufmannsfamilien des späten 15. und 16. Jahrhunderts ein - die Fugger und Welser. Dabei setzt das Erlebnismuseum auf szenisches Storytelling, abwechslungsreiche Mitmachstationen und beeindruckende Nachbauten. So entdecken Ausflügler den Reichtum und die Handelsrouten der Fugger und Welser, folgen den Kaufleuten nach Venedig, Afrika, Indien oder Amerika und erfahren Hintergründiges zu den Geschäften der Bankiers mit Päpsten, Kaisern und Königen. Mit einem Pfeffersäckchen und einem "Handelsbuch" erkunden auch kleine Gäste die Ausstellung selbstständig, machen spannende Entdeckungen und lösen knifflige Aufgaben.

    Museum Oberschönenfeld

    In der ältesten bestehenden Zisterzienserinnenabtei Deutschlands in Oberschönenfeld lernen Besucher die alltäglichen Lebenswelten in Schwaben von 1800 bis zur Gegenwart kennen. Interaktive und multimediale Bereiche, wie etwa eine Melkstation, sowie originale Objekte zeigen das Land- und Klosterleben in der Region. Dabei nehmen exemplarische Biografien von Menschen die Gäste mit auf ihre Lebenswege zwischen Traditionen, Arbeit und Umbruch.

    Auf den Spuren der Wittelsbacher in Aichach

    Aichach gilt auch als "Wiege der Wittelsbacher", denn im Stadtteil Oberwittelsbach stand einst die Stammburg der bayerischen Adelsfamilie. Ab 1120 benannten sich die Grafen nach dem Ort und so nahm die Geschichte des einflussreichen Herrschergeschlechts seinen Lauf. Heute begeben sich Ausflügler in Aichach unter anderem im Wittelsbacher Museum im Unteren Tor auf deren Spuren. Auf vier Stockwerken des Torturms tauchen Besucher in die archäologischen Grabungen auf der Stammburg ein. Im Sisi-Schloss in Unterwittelsbach gibt die neu gestaltete, multimediale Dauerausstellung Einblicke in das Leben der berühmten Kaiserin und geht der Frage nach, wie der Mythos "Sisi" entstand. In dem Jagdschloss ihres Vaters Herzog Max von Bayern soll Elisabeth einst unbeschwerte Kindheitstage verbracht haben.

    Uhrensammlung in Friedberg

    Das Museum im Wittelsbacher Schloss richtet den Blick vor allem auf die Schloss- und Stadtgeschichte Friedbergs. Vom 16. bis zum beginnenden 19. Jahrhundert war die Stadt mit ihren malerischen Altstadtgässchen ein Zentrum der Uhrmacherei. Im heutigen Deutschland, Böhmen und Österreich waren die Friedberger Uhren ebenso verbreitet wie in Ungarn, Polen oder im damaligen Osmanischen Reich. Neben den Themen Wallfahrt und sakrale Kunst, Archäologie sowie Präsentationen von regionalen Künstlern bestaunen die Besucher zudem die seltenen Friedberger Fayencen. Im 18. Jahrhundert ließ Kurfürst Maximilian III. Joseph von Bayern für kurze Zeit in den Räumen des Friedberger Schlosses eine Manufaktur für die Herstellung der Tonware mit weiß deckender Glasur einrichten.

    RiesKraterMuseum in Nördlingen

    Im Norden Bayerisch-Schwabens formte vor ca. 14,5 Millionen Jahren ein besonderes Ereignis die Landschaft. Mit einer Geschwindigkeit von mehr als 70.000 km/h schlug hier ein etwa ein Kilometer großer Asteroid ein und bildete einen heute ungefähr 25 Kilometer breiten Einschlagskrater – das Nördlinger Ries. Im RiesKraterMuseum in der historischen Altstadt von Nördlingen gehen Gäste auf interaktive und multimediale Weise dem Riesereignis und Einschlagskratern im Allgemeinen auf den Grund. Das Highlight ist ein echtes Stück Mondgestein.

    Museum KulturLand Ries in Maihingen

    Im Museum KulturLand Ries erhalten Urlauber abwechslungsreiche Einblicke in das ländliche Leben vergangener Zeiten. In der ehemaligen Klosteranlage begeben sie sich auf einen spannenden Streifzug durch 300 Jahre Alltagskultur – Highlights sind dabei der Krämerladen, die Milchhandlung, eine Arztpraxis sowie ein Friseursalon mit Originalinventar. Zudem erfahren Besucher Wissenswertes zur Rieser Landwirtschaft und bei speziellen Angeboten legen Klein und Groß selbst Hand an. Dabei tauchen sie in verschiedene Themen ein und dürfen anschließend etwa Brot am Lagerfeuer backen oder Äpfel in einer alten Obstpresse quetschen.

    Weitere Informationen gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49-(0)-821-450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram, YouTube oder auf dem Blog.

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Museumswelten in Bayerisch-Schwaben • Hintergrundtexte

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    Von Besensammlungen bis hin zu multimedialen Mitmach-Ausstellungen

    Museumswelten in Bayerisch-Schwaben

    Augsburg/MĂĽnchen, 12. August 2021

    Spannende Geschichte, außergewöhnliche Sammlerstücke und beeindruckende Naturwunder − in Bayerisch-Schwaben spiegelt sich die Vielfalt der Region im reichen Angebot zahlreicher, interaktiver und besonderer Museen wider. So erfahren Besucher etwa während eines „Stadthupferl“-Trips Wissenswertes und Kurioses über Land und Leute aus vergangenen Zeiten und der Gegenwart. Sei es nun in der Besenwelt in Günzburg, im einzigen Ballonmuseum Europas in Gersthofen oder im RiesKraterMuseum in Nördlingen. Jede Sammlung lässt Interessierte in spannende Welten eintauchen und nimmt sie mit auf Spurensuche zu berühmten Adelsgeschlechtern, summenden Völkern und in ereignisreiche Epochen rund um das UNESCO-Welterbe Augsburg. Hier kommen zwölf Museen mit dem gewissen Extra:

    Edwin Scharff Museum in Neu-Ulm

    "Anfassen ausdrücklich erwünscht" ist das Motto im Edwin Scharff Kindermuseum in Neu-Ulm: Auf der 500 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche begeistern jährlich wechselnde Themen zu unterschiedlichen Wissensgebieten wie Familie, der eigene Körper oder die Globalisierung Groß und Klein. Unter anderem vermitteln Workshops und Museumswerkstätten das Wissen spielerisch. Darüber hinaus finden Besucher im Kunstmuseum abwechslungsreiche Sonderausstellungen sowie eine Dauerausstellung zu Edwin Scharff, einem der bedeutendsten Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und Ernst Geitlinger, einem Vorreiter der ungegenständlichen Kunst in Deutschland. Das Kunstmuseum und das Kindermuseum sind über verschiedene Medienstationen und Mitmachzonen miteinander verbunden, die Kinder und Erwachsene zum Ausprobieren, Erforschen und Experimentieren animieren. 

    Bayerisches Bienenmuseum in Illertissen

    In den herrschaftlichen Räumen des Vöhlinschlosses Illtertissen summt und brummt es. Hier entdecken Besucher faszinierende Ausstellungsstücke rund um die Honigbiene wie etwa eine Ur-Biene in Bernstein, Imkerwerkzeuge oder Grafiken aus sechs Jahrhunderten. Kleine und große Forscher beobachten beim gläsernen Schaubienenstock während der warmen Monate die Königin und das rege Treiben ihrer fleißigen Arbeiter.

    Besenwelt in Günzburg

    Egal, ob angespült an der Ostsee oder aus dem indischen Kloster des Dalai Lama, jedes Ausstellungsstück in der Besenwelt von Christl Hirner erzählt seine ganz eigene Geschichte. Fast alle Besen sind handgemachte Unikate und dokumentieren ein jahrhundertealtes Handwerk. Beim Besuch der außergewöhnlichen Privatsammlung in Günzburg bestaunen Klein und Groß über 400 Exemplare in verschiedensten Formen, Farben und Materialien aus aller Welt. Sie erfahren beispielsweise in welchen Ländern Besen auf Bäumen wachsen, dass ein Gnuschwanz mit Holzgriff das Statussymbol eines Massai-Häuptlings ist oder warum noch heute Besen an den Türklinken von St. Rochus-Kapellen hängen.

    Ballonmuseum in Gersthofen

    Hoch hinaus geht es in Gersthofen: Die Stadt, genauso wie der direkte Nachbar Augsburg, war immer wieder Schauplatz der Ballonfahrt in Deutschland und besitzt seit 1907 einen der wenigen Startplätze für Gasballone – eine Pipeline führt vom benachbarten Chemiewerk direkt dorthin. Ab 1786 probierte sich Baron von Lütgendorf hier an verschiedenen erfolglosen Flugversuchen. Im Mai 1931 startet Auguste Picard gemeinsam mit seinem Assistenten in einer Kapsel am Gasballon von Augsburg aus in die Stratosphäre. Im Ballonmuseum – das einzige seiner Art in Europa – erfahren Interessierte auf drei Ebenen an interaktiven Stationen die Geschichte der Ballonfahrt und bekommen im begehbaren Korb schon einmal ein Gefühl für dieses besondere Fortbewegungsmittel. Im angeschlossenen Labor können Kinder bei speziellen Führungen die Ballonfahrt mit Hilfe von Versuchen und Objekten „begreifen“.

    tim in Augsburg

    Bereits in vorindustrieller Zeit war Augsburg bedingt durch die historische Wasserwirtschaft und deren Lechkanäle in der Innenstadt ein Zentrum der europäischen Textilwirtschaft – seit 2019 zählt das Wassermanagement-System zum UNESCO-Welterbe. Heute zeugen noch das Weberhaus, der Färberturm und viele weitere Sehenswürdigkeiten von dieser Epoche. Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte sich die Textilindustrie in Augsburg zu einem der wichtigsten Standorte in Europa und wurde auch das „Manchester Deutschlands“ genannt. Im ehemaligen Gebäude der Augsburger Kammgarn-Spinnerei informieren sich Besucher heute im staatlichen Textil- und Industriemuseum (tim) über die Textilgeschichte. Verschiedene Mitmachstationen und Maschinenvorführungen an Webstuhl, Strickmaschinen & Co. nehmen Klein und Groß mit in die Welt aus Stoffen, Mustern und Mode.

    Fugger und Welser Erlebnismuseum in Augsburg

    Im Augsburger Renaissancegebäude "Wieselhaus" tauchen Besucher in die Geschichte der bedeutendsten Augsburger Kaufmannsfamilien des späten 15. und 16. Jahrhunderts ein - die Fugger und Welser. Dabei setzt das Erlebnismuseum auf szenisches Storytelling, abwechslungsreiche Mitmachstationen und beeindruckende Nachbauten. So entdecken Ausflügler den Reichtum und die Handelsrouten der Fugger und Welser, folgen den Kaufleuten nach Venedig, Afrika, Indien oder Amerika und erfahren Hintergründiges zu den Geschäften der Bankiers mit Päpsten, Kaisern und Königen. Mit einem Pfeffersäckchen und einem "Handelsbuch" erkunden auch kleine Gäste die Ausstellung selbstständig, machen spannende Entdeckungen und lösen knifflige Aufgaben.

    Museum Oberschönenfeld

    In der ältesten bestehenden Zisterzienserinnenabtei Deutschlands in Oberschönenfeld lernen Besucher die alltäglichen Lebenswelten in Schwaben von 1800 bis zur Gegenwart kennen. Interaktive und multimediale Bereiche, wie etwa eine Melkstation, sowie originale Objekte zeigen das Land- und Klosterleben in der Region. Dabei nehmen exemplarische Biografien von Menschen die Gäste mit auf ihre Lebenswege zwischen Traditionen, Arbeit und Umbruch.

    Auf den Spuren der Wittelsbacher in Aichach

    Aichach gilt auch als "Wiege der Wittelsbacher", denn im Stadtteil Oberwittelsbach stand einst die Stammburg der bayerischen Adelsfamilie. Ab 1120 benannten sich die Grafen nach dem Ort und so nahm die Geschichte des einflussreichen Herrschergeschlechts seinen Lauf. Heute begeben sich Ausflügler in Aichach unter anderem im Wittelsbacher Museum im Unteren Tor auf deren Spuren. Auf vier Stockwerken des Torturms tauchen Besucher in die archäologischen Grabungen auf der Stammburg ein. Im Sisi-Schloss in Unterwittelsbach gibt die neu gestaltete, multimediale Dauerausstellung Einblicke in das Leben der berühmten Kaiserin und geht der Frage nach, wie der Mythos "Sisi" entstand. In dem Jagdschloss ihres Vaters Herzog Max von Bayern soll Elisabeth einst unbeschwerte Kindheitstage verbracht haben.

    Uhrensammlung in Friedberg

    Das Museum im Wittelsbacher Schloss richtet den Blick vor allem auf die Schloss- und Stadtgeschichte Friedbergs. Vom 16. bis zum beginnenden 19. Jahrhundert war die Stadt mit ihren malerischen Altstadtgässchen ein Zentrum der Uhrmacherei. Im heutigen Deutschland, Böhmen und Österreich waren die Friedberger Uhren ebenso verbreitet wie in Ungarn, Polen oder im damaligen Osmanischen Reich. Neben den Themen Wallfahrt und sakrale Kunst, Archäologie sowie Präsentationen von regionalen Künstlern bestaunen die Besucher zudem die seltenen Friedberger Fayencen. Im 18. Jahrhundert ließ Kurfürst Maximilian III. Joseph von Bayern für kurze Zeit in den Räumen des Friedberger Schlosses eine Manufaktur für die Herstellung der Tonware mit weiß deckender Glasur einrichten.

    RiesKraterMuseum in Nördlingen

    Im Norden Bayerisch-Schwabens formte vor ca. 14,5 Millionen Jahren ein besonderes Ereignis die Landschaft. Mit einer Geschwindigkeit von mehr als 70.000 km/h schlug hier ein etwa ein Kilometer großer Asteroid ein und bildete einen heute ungefähr 25 Kilometer breiten Einschlagskrater – das Nördlinger Ries. Im RiesKraterMuseum in der historischen Altstadt von Nördlingen gehen Gäste auf interaktive und multimediale Weise dem Riesereignis und Einschlagskratern im Allgemeinen auf den Grund. Das Highlight ist ein echtes Stück Mondgestein.

    Museum KulturLand Ries in Maihingen

    Im Museum KulturLand Ries erhalten Urlauber abwechslungsreiche Einblicke in das ländliche Leben vergangener Zeiten. In der ehemaligen Klosteranlage begeben sie sich auf einen spannenden Streifzug durch 300 Jahre Alltagskultur – Highlights sind dabei der Krämerladen, die Milchhandlung, eine Arztpraxis sowie ein Friseursalon mit Originalinventar. Zudem erfahren Besucher Wissenswertes zur Rieser Landwirtschaft und bei speziellen Angeboten legen Klein und Groß selbst Hand an. Dabei tauchen sie in verschiedene Themen ein und dürfen anschließend etwa Brot am Lagerfeuer backen oder Äpfel in einer alten Obstpresse quetschen.

    Weitere Informationen gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49-(0)-821-450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram, YouTube oder auf dem Blog.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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