• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Öko-Ochse, schwäbische Seelen & Bio-Kräutertaschen

    Nachhaltig Schlemmen in Bayerisch-Schwaben

    Augsburg/MĂĽnchen, 03. Mai 2022
    In Bayerisch-Schwaben schlemmen sich Genussliebhaber durch das kulinarische Erbe der Ausflugs- und Kurzurlaubsregion. Dabei begeben sie sich auf eine vielfältige Reise, bei der Nachhaltigkeit und natürliche, regionale Produkte für besondere Geschmackserlebnisse sorgen. Ob Bio-Pralinen, vollwertige Brotwaren, edle Obstbrände oder hochwertiges Bio-Ochsenfleisch – vom Hofbetrieb bis zum grünen Michelin-Stern setzen die Produzenten der Region auf heimische, ökologische Zutaten sowie auf Qualität und direkte Lieferketten. 

    Von der Wiese in den Topf: Kräuterführungen auf dem Holunderhof Lohe

    Am nördlichen Riesrand nahe Oettingen betreibt Kräuterpädagogin und Bio-Bäuerin Siglinde Beck den Holunderhof Lohe mit der Intention, die Natur in ihrer Vielfalt zu schützen und zu bewahren. Gäste erleben dort zwischen Sojafeldern und Rinderweiden, was in nachhaltiger Landwirtschaft Leckeres produziert wird. So finden sie im Hofladen beispielsweise Fleischwaren der hofeigenen Galloway-Rinder, hausgemachte süße und pikante Aufstriche sowie Kräuter- und Wildfruchtliköre aus heimischen Zutaten. Wissenswertes über Verwendung und Geschichte der Rieser Pflanzenwelt lernen Teilnehmer auf der Kräuterwanderung mit Siglinde Beck. Und auch was man daraus zaubern kann, erfahren sie von ihr: Von Zitronenmelissen-Sirup über Kräutertaschen bis hin zum Dinkel-Emmer-Bärlauchbaguettestrudel teilt Siglinde inspirierende Rezepte zum Nachkochen.

    Bio-Ochsenfleisch aus der Region für die Region: das „BruderOx“-Projekt

    Im Rahmen der Öko-Modellregion Paartal bietet das BruderOx-Projekt regionales, hochwertiges Bio-Ochsenfleisch aus bäuerlichen Betrieben des Wittelsbacher Landes. Das Projekt basiert auf einer Partnerschaft zwischen bioregionalen Milchvieh- und Mastbetrieben. Männliche Kälber, die auf Milchbetrieben geboren wurden, verlassen nicht - wie meist üblich - die Region, sondern kommen auf Bio-Mastbetriebe im Wittelsbacher Land. Damit trägt die Initiative dazu bei, das Bewusstsein für ökologische Lebensmittel, Tierwohl, Klimaschutz und eine verantwortungsbewusste Ernährung zu schärfen und eine für den Verbraucher transparente Wertschöpfungskette mit ansässigen Bauern zu schaffen. In den Genuss des Ochsenfleisches kommen Gäste auch in verschiedenen Restaurants, wie beispielweise im Schloss Blumenthal, einer der vielen bio-zertifizierten Küchen.

    Bio-Fairtrade-Pralinen: die Lanwehr Schokoladenmanufaktur

    In Bayerisch-Schwaben kommen auch Naschkatzen auf ihre Kosten: Die in dritter Generation familiengeführte Schokoladenmanufaktur Lanwehr in Illertissen verwöhnt Schokofans bereits seit 1927 mit feinster, süßer Handwerkskunst basierend auf Traditionsrezepten. Neben Klassikern wie Königsberger Marzipan und Konditorenpralinen finden Schleckermäuler auch zuckerfreie Diabetikerpralinen sowie ein breites Bio-Sortiment mit Bio-Pralinen, Bio-Schokolade und Bio-Trüffeln. Letztere werden aus erlesenen Fairtrade-Zutaten, basierend auf kontrolliertem biologischem Anbau, hergestellt.

    Bayerisch-schwäbische Küche mit grünem Michelin Stern: das Gasthaus Goldener Stern

    Das familiengeführte Traditionsgasthaus Goldener Stern in Rohrbach nahe Friedberg blickt auf eine Jahrhunderte alte Geschichte zurück. Chefkoch und Inhaber Stefan Fuß führt seinen Betrieb mit viel Leidenschaft sowie einem großen Augenmerk auf Nachhaltigkeit, weshalb die Gaststätte auch mit dem grünen Michelin Stern für nachhaltige Gastronomie ausgezeichnet ist. Für seine trendigen bayerisch-schwäbischen Gerichte nutzt er fast ausschließlich frische und regionale Zutaten. Dafür sammelt der Hobbygärtner auch gerne mal selbst die Kräuter aus dem eigenen Garten und bezieht seine Produkte aus einem Netzwerk von über 20 regionalen Lieferanten. Der passionierte Koch verwendet darüber hinaus immer das komplette Produkt, das ganze Rind oder auch die Schalen der Kartoffeln, und zaubert daraus hochwertige Traditionsspeisen mit modernem Twist.

    Vollwertige Backwaren: die Traditionsbäckerei Himmelbäck

    Mehl, Wasser, natürliche Rohstoffe und jede Menge Liebe zum Backhandwerk – das ist das Geheimrezept von Bäckermeister Jakob Lenzer aus dem Dillinger Land. Seit 1722 werden in den Backstuben der Bäckerei Himmelbäck in Lauingen Brot und Backwaren hergestellt. Dabei kommen für die zahlreichen Brotsorten sowie die Sahne- und Plunderteilchen keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe, sondern nur Naturprodukte zum Einsatz. So werden Dinkel-Vollkornbrot, Roggenbrot und Co. mit Vollkornmehl aus der Region hergestellt, auf dem Kürbisbrot landen heimische Kerne und für die süßen Teilchen werden Eier aus Lauingen und natürliche Aromen wie Zitronenraspeln verwendet.

    Obst und Gemüse auf kurzen Wegen: der Obsthof Zott

    Auf dem Obsthof Zott im Naturpark Augsburg – Westliche Wälder baut Familie Zott bereits seit über 40 Jahren eine beeindruckende Vielfalt an Beeren, Stein- und Kernobst an. Aus der Ernte stellt Katharina Zott in der hofeigenen Destillerie hochwertige Edelobstbrände sowie Liköre in verschiedensten Geschmacksrichtungen her, die bereits zahlreiche internationale Preise erhalten haben. Die edlen Tropfen finden sich nicht nur auf den Getränkekarten zahlreicher Restaurants in Bayerisch-Schwaben wieder, sondern können neben Marmeladen, Obst und Gemüse auch im Hofladen vor Ort probiert und gekauft werden. Wer selbst Hand anlegen möchte, blickt hinter die Kulissen und erntet auf den Selbstpflückplantagen Äpfel, Heidelbeeren und Co., um die Ernte direkt vom Feld mit in die heimische Küche zu nehmen.

    Die Schätze des kulinarischen Erbes

    Der Paartaler Bauernschinken, die Riebelesuppe oder die Augsburger Bierkultur – besondere Genussschätze, - orte und lokale Spezialitäten gehören zum kulinarischen Erbe Bayerisch-Schwabens. So gibt es in der Region etwa alte Apfel- und Birnensorten sowie die einzige einheimische Hühnerrasse in Bayern, das Augsburger Huhn. Der „Ox“ ist eng mit der Geschichte des Wittelsbacher Landes verwoben, wurden doch im späten Mittelalter jährlich bis zu 8.000 Grauochsen aus Ungarn über den heutigen Landkreis Aichach-Friedberg nach Augsburg getrieben. Mittlerweile erwandern Naturliebhaber die historischen Pfade des beschilderten „altbaierischen Oxenwegs“ und lassen sich in den zahlreichen Gasthäusern die „G’schmoxerlebnisse“ schmecken. Weitere traditionsreiche Gerichte, wie die Rieser Bauerntorte aus dem 16. Jahrhundert, die Nördlinger Stabenwurst, die auch immaterielles Kulturerbe ist, oder der Augsburger Zwetschgendatschi dürfen bei keiner Reise in die Genussregion fehlen.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de.

Nachhaltig Schlemmen in Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

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Nachhaltig Schlemmen in Bayerisch-Schwaben • Hintergrundtexte

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Nachhaltig Schlemmen in Bayerisch-Schwaben • Pressestimmen

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    Nachhaltig Schlemmen in Bayerisch-Schwaben

    Augsburg/MĂĽnchen, 03. Mai 2022
    In Bayerisch-Schwaben schlemmen sich Genussliebhaber durch das kulinarische Erbe der Ausflugs- und Kurzurlaubsregion. Dabei begeben sie sich auf eine vielfältige Reise, bei der Nachhaltigkeit und natürliche, regionale Produkte für besondere Geschmackserlebnisse sorgen. Ob Bio-Pralinen, vollwertige Brotwaren, edle Obstbrände oder hochwertiges Bio-Ochsenfleisch – vom Hofbetrieb bis zum grünen Michelin-Stern setzen die Produzenten der Region auf heimische, ökologische Zutaten sowie auf Qualität und direkte Lieferketten. 

    Von der Wiese in den Topf: Kräuterführungen auf dem Holunderhof Lohe

    Am nördlichen Riesrand nahe Oettingen betreibt Kräuterpädagogin und Bio-Bäuerin Siglinde Beck den Holunderhof Lohe mit der Intention, die Natur in ihrer Vielfalt zu schützen und zu bewahren. Gäste erleben dort zwischen Sojafeldern und Rinderweiden, was in nachhaltiger Landwirtschaft Leckeres produziert wird. So finden sie im Hofladen beispielsweise Fleischwaren der hofeigenen Galloway-Rinder, hausgemachte süße und pikante Aufstriche sowie Kräuter- und Wildfruchtliköre aus heimischen Zutaten. Wissenswertes über Verwendung und Geschichte der Rieser Pflanzenwelt lernen Teilnehmer auf der Kräuterwanderung mit Siglinde Beck. Und auch was man daraus zaubern kann, erfahren sie von ihr: Von Zitronenmelissen-Sirup über Kräutertaschen bis hin zum Dinkel-Emmer-Bärlauchbaguettestrudel teilt Siglinde inspirierende Rezepte zum Nachkochen.

    Bio-Ochsenfleisch aus der Region für die Region: das „BruderOx“-Projekt

    Im Rahmen der Öko-Modellregion Paartal bietet das BruderOx-Projekt regionales, hochwertiges Bio-Ochsenfleisch aus bäuerlichen Betrieben des Wittelsbacher Landes. Das Projekt basiert auf einer Partnerschaft zwischen bioregionalen Milchvieh- und Mastbetrieben. Männliche Kälber, die auf Milchbetrieben geboren wurden, verlassen nicht - wie meist üblich - die Region, sondern kommen auf Bio-Mastbetriebe im Wittelsbacher Land. Damit trägt die Initiative dazu bei, das Bewusstsein für ökologische Lebensmittel, Tierwohl, Klimaschutz und eine verantwortungsbewusste Ernährung zu schärfen und eine für den Verbraucher transparente Wertschöpfungskette mit ansässigen Bauern zu schaffen. In den Genuss des Ochsenfleisches kommen Gäste auch in verschiedenen Restaurants, wie beispielweise im Schloss Blumenthal, einer der vielen bio-zertifizierten Küchen.

    Bio-Fairtrade-Pralinen: die Lanwehr Schokoladenmanufaktur

    In Bayerisch-Schwaben kommen auch Naschkatzen auf ihre Kosten: Die in dritter Generation familiengeführte Schokoladenmanufaktur Lanwehr in Illertissen verwöhnt Schokofans bereits seit 1927 mit feinster, süßer Handwerkskunst basierend auf Traditionsrezepten. Neben Klassikern wie Königsberger Marzipan und Konditorenpralinen finden Schleckermäuler auch zuckerfreie Diabetikerpralinen sowie ein breites Bio-Sortiment mit Bio-Pralinen, Bio-Schokolade und Bio-Trüffeln. Letztere werden aus erlesenen Fairtrade-Zutaten, basierend auf kontrolliertem biologischem Anbau, hergestellt.

    Bayerisch-schwäbische Küche mit grünem Michelin Stern: das Gasthaus Goldener Stern

    Das familiengeführte Traditionsgasthaus Goldener Stern in Rohrbach nahe Friedberg blickt auf eine Jahrhunderte alte Geschichte zurück. Chefkoch und Inhaber Stefan Fuß führt seinen Betrieb mit viel Leidenschaft sowie einem großen Augenmerk auf Nachhaltigkeit, weshalb die Gaststätte auch mit dem grünen Michelin Stern für nachhaltige Gastronomie ausgezeichnet ist. Für seine trendigen bayerisch-schwäbischen Gerichte nutzt er fast ausschließlich frische und regionale Zutaten. Dafür sammelt der Hobbygärtner auch gerne mal selbst die Kräuter aus dem eigenen Garten und bezieht seine Produkte aus einem Netzwerk von über 20 regionalen Lieferanten. Der passionierte Koch verwendet darüber hinaus immer das komplette Produkt, das ganze Rind oder auch die Schalen der Kartoffeln, und zaubert daraus hochwertige Traditionsspeisen mit modernem Twist.

    Vollwertige Backwaren: die Traditionsbäckerei Himmelbäck

    Mehl, Wasser, natürliche Rohstoffe und jede Menge Liebe zum Backhandwerk – das ist das Geheimrezept von Bäckermeister Jakob Lenzer aus dem Dillinger Land. Seit 1722 werden in den Backstuben der Bäckerei Himmelbäck in Lauingen Brot und Backwaren hergestellt. Dabei kommen für die zahlreichen Brotsorten sowie die Sahne- und Plunderteilchen keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe, sondern nur Naturprodukte zum Einsatz. So werden Dinkel-Vollkornbrot, Roggenbrot und Co. mit Vollkornmehl aus der Region hergestellt, auf dem Kürbisbrot landen heimische Kerne und für die süßen Teilchen werden Eier aus Lauingen und natürliche Aromen wie Zitronenraspeln verwendet.

    Obst und Gemüse auf kurzen Wegen: der Obsthof Zott

    Auf dem Obsthof Zott im Naturpark Augsburg – Westliche Wälder baut Familie Zott bereits seit über 40 Jahren eine beeindruckende Vielfalt an Beeren, Stein- und Kernobst an. Aus der Ernte stellt Katharina Zott in der hofeigenen Destillerie hochwertige Edelobstbrände sowie Liköre in verschiedensten Geschmacksrichtungen her, die bereits zahlreiche internationale Preise erhalten haben. Die edlen Tropfen finden sich nicht nur auf den Getränkekarten zahlreicher Restaurants in Bayerisch-Schwaben wieder, sondern können neben Marmeladen, Obst und Gemüse auch im Hofladen vor Ort probiert und gekauft werden. Wer selbst Hand anlegen möchte, blickt hinter die Kulissen und erntet auf den Selbstpflückplantagen Äpfel, Heidelbeeren und Co., um die Ernte direkt vom Feld mit in die heimische Küche zu nehmen.

    Die Schätze des kulinarischen Erbes

    Der Paartaler Bauernschinken, die Riebelesuppe oder die Augsburger Bierkultur – besondere Genussschätze, - orte und lokale Spezialitäten gehören zum kulinarischen Erbe Bayerisch-Schwabens. So gibt es in der Region etwa alte Apfel- und Birnensorten sowie die einzige einheimische Hühnerrasse in Bayern, das Augsburger Huhn. Der „Ox“ ist eng mit der Geschichte des Wittelsbacher Landes verwoben, wurden doch im späten Mittelalter jährlich bis zu 8.000 Grauochsen aus Ungarn über den heutigen Landkreis Aichach-Friedberg nach Augsburg getrieben. Mittlerweile erwandern Naturliebhaber die historischen Pfade des beschilderten „altbaierischen Oxenwegs“ und lassen sich in den zahlreichen Gasthäusern die „G’schmoxerlebnisse“ schmecken. Weitere traditionsreiche Gerichte, wie die Rieser Bauerntorte aus dem 16. Jahrhundert, die Nördlinger Stabenwurst, die auch immaterielles Kulturerbe ist, oder der Augsburger Zwetschgendatschi dürfen bei keiner Reise in die Genussregion fehlen.

    Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen in Bayerisch-Schwaben gibt es beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. – c/o Destinationsmarketing Bayerisch-Schwaben unter +49 (0)821 450 401 0 oder auf www.bayerisch-schwaben.de.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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