• Pfronten • Medien-Informationen

    Tipps von der Pfrontener Yoga-Expertin

    Namasté: Vom eigenen Zuhause mit einer „Kopfreise“ in die Alpen

    München/Pfronten, 03. April 2020

    Mentale Ausgeglichenheit und körperliche Fitness – die Gesundheit ist des Menschen höchstes Gut. Das wird uns gerade in diesen Zeiten wieder einmal mehr bewusst. Yoga vereint Bewegung mit Meditation und bietet sowohl in der Natur als auch innerhalb der eigenen vier Wände eine gute Möglichkeit, um fit und gesund zu bleiben. Worauf es dabei ankommt, weiß Yoga-Expertin Renate Heckel. Fernab der Massen und inmitten der unberührten Bergwelt unterrichtet sie in der Outdoor-Region Pfronten im Allgäu die Praktiken der indischen Lehre. Egal, ob Gipfelglühen beim Feierabend-Yoga, mit Sonnengrüßen in einen neuen Tag starten oder beim Yoga-Retreat im Mondlicht und mit Hüttenübernachtung: am Breitenberg erfahren Teilnehmer besonders naturnahe Yoga-Erlebnisse. Auf einer mentalen Reise in die Allgäuer Alpen erklärt Pfrontens Expertin was es beim Üben zu Hause zu beachten gibt.

    Yoga und Berge

    Aufgewachsen in Pfronten verbindet Renate Heckel eine tiefe Heimatliebe und einen besonderen Bezug zur Natur und Allgäuer Bergwelt. Eine weitere große Leidenschaft fand die passionierte Pfrontnerin im Yoga. „Die philosophischen Lehren in Kombination mit den Bewegungen bedeutet für mich physisch und mental gesund zu bleiben und dabei die tiefe Verbundenheit mit der Natur zu spüren“, so Renate. Seit 2014 unterrichtet die ausgebildete Yoga-Lehrerin in der Gemeinde im Ostallgäu. In ihren Übungsstunden vereint sie verschiedene Lehransätze mit der Fünf-Elementen-Lehre und das am liebsten in der unberührten Voralpenlandschaft. So übt Renate beispielsweise im Einklang mit dem Element Wasser an der Vils oder im mystischen Pfrontener Moos. Zu ihren weiteren Lieblingsspots für eine Yoga-Session gehören Deutschlands höchst gelegene Ruine und gleichzeitiger Kraftort - die Burgruine Falkenstein - und der 1.839 Meter hohe Breitenberg. „Am Berg ist die Luft am besten und die Aussicht öffnet den Geist und berührt die Seele“, beschreibt sie. Auf dem Gipfel des Hausbergs gleich neben der Ostlerhütte befinden sich eigens für Yogis errichtete Holzplateaus mit Blick auf den markanten Aggenstein und die Allgäuer Alpen. Von Übungseinheiten bei Kuhglockengeläut zum Sonnenuntergang über Sonnengrüße bei Morgentau in der Früh bis zu Retreats mit Mondlicht-Yoga und Hüttenübernachtung in den Ostlersuites: Renate Heckel richtet Praktiken des „Fließenden Vinyasa Yoga“ und Moonyoga mit Anteilen von Kundalini nach den Mondphasen und Jahreszeiten aus.

    Pfrontener Yoga-Erlebnisse für zu Hause

    Auch von zu Hause kann Yoga leicht praktiziert werden und mit der passenden meditativen Musik, wie etwa Vogelgezwitscher und viel frischer Luft bei geöffneten Fenstern träumt es sich bis in die Alpen nach Pfronten. Gebraucht wird lediglich ein bisschen Platz und eine Yoga-Matte. Dann folgen die sogenannten Yoga-Asanas. Diese drei Übungen eignen sich bestens auch für Daheim:

    Der Baum

    Die Ausgangsposition startet mit gestreckten Beinen, nach vorne gerichteten Fußspitzen und Kopf, einer geraden Wirbelsäule und lockeren Armen. Eine stabile Haltung einnehmen und Bauch- und Beinmuskulatur anspannen. Die Hände in die Hüfte legen. Bei einer Ausatmung das rechte Bein nach oben heben, sodass das Knie im 90 Grad Winkel vom Körper weg zeigt. Den rechten Fuß dabei flach gegen den linken Oberschenkel knapp über dem Knie anlehnen. Danach Arme und Hände über den Kopf strecken. Die Position einige Sekunden bis Minuten halten. Trainiert wird das Gleichgewicht und die Konzentration. Muskulatur und Geist werden gestärkt.

    Der Krieger

    Beginn der Übung: Füße schulterbreit aufstellen. Bei der Ausatmung den linken Fuß nach vorne in einer Linie mit dem hinteren Fuß stellen. Hüfte und Schultern sind nach vorne gerichtet. Handflächen zeigen nach innen. Das vordere Bein so anwinkeln, dass das Knie über der Ferse ist. Beim Ausatmen das Gewicht auf das linke Bein verteilen. In einer stabilen Position für 30 Sekunden ruhig ein- und ausatmen. Der Brustkorb öffnet sich, die Energie fließt durch den Körper und blockierte Atemwege werden befreit. Danach die Übung mit der anderen Seite wiederholen.

    Das seitliche Brett

    Diese Übung eignet sich für etwas fortgeschrittenere Yogis. Die Ausgangsposition beginnt in Seitenstellung und mit Abstützen des rechten Arms auf dem Boden. Becken anheben und auf den rechten Arm abstützen. Oberkörper nach oben drehen und den linken Fuß zur Stabilisierung angewinkelt in Höhe des rechten Knies auf dem Boden absetzen. Fortgeschrittene legen den linken Fuß direkt auf dem rechten ab. Einatmen und den linken Arm senkrecht nach oben über den Kopf strecken. Innere Muskulatur der Oberschenkel und des Bauchs anspannen. Der Kopf schaut dem linken Arm hinterher und ist senkrecht in den Himmel gerichtet. Diese Position fünf bis acht Atemzüge halten und Seite wechseln. Die Übung schärft den Gleichgewichtssinn, sorgt für ein besseres Kontrollvermögen über die Muskulatur und stärkt Arme und Handgelenke.

    Die Einheiten können nach Belieben wiederholt werden. Danach gilt es sich Zeit für die Schlussentspannung Savasana – den yogischen Schlaf – zu nehmen. Übende liegen hier mit locker gestreckten Armen und Beinen auf dem Rücken, mit den Handflächen und dem Kopf nach oben und atmen mit geschlossenen Augen bewusst und rhythmisch durch die Nase ein und aus. Dabei ist es wichtig sich möglichst warm und gemütlich mit Kissen, Socken und Kuscheldecke für mindestens zehn Minuten hinzuliegen, zu ruhen und die Gedanken schweifen zu lassen bis die Reise langsam aber sicher aus der Pfrontener Bergwelt wieder zurück in die trauten vier Wände geht. 

    Weiter Informationen zu den Terminen und buchbaren Angeboten finden Sie hier.

Namasté: Vom eigenen Zuhause mit einer „Kopfreise“ in die Alpen • Medien-Informationen

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Namasté: Vom eigenen Zuhause mit einer „Kopfreise“ in die Alpen • Hintergrundtexte

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    Tipps von der Pfrontener Yoga-Expertin

    Namasté: Vom eigenen Zuhause mit einer „Kopfreise“ in die Alpen

    München/Pfronten, 03. April 2020

    Mentale Ausgeglichenheit und körperliche Fitness – die Gesundheit ist des Menschen höchstes Gut. Das wird uns gerade in diesen Zeiten wieder einmal mehr bewusst. Yoga vereint Bewegung mit Meditation und bietet sowohl in der Natur als auch innerhalb der eigenen vier Wände eine gute Möglichkeit, um fit und gesund zu bleiben. Worauf es dabei ankommt, weiß Yoga-Expertin Renate Heckel. Fernab der Massen und inmitten der unberührten Bergwelt unterrichtet sie in der Outdoor-Region Pfronten im Allgäu die Praktiken der indischen Lehre. Egal, ob Gipfelglühen beim Feierabend-Yoga, mit Sonnengrüßen in einen neuen Tag starten oder beim Yoga-Retreat im Mondlicht und mit Hüttenübernachtung: am Breitenberg erfahren Teilnehmer besonders naturnahe Yoga-Erlebnisse. Auf einer mentalen Reise in die Allgäuer Alpen erklärt Pfrontens Expertin was es beim Üben zu Hause zu beachten gibt.

    Yoga und Berge

    Aufgewachsen in Pfronten verbindet Renate Heckel eine tiefe Heimatliebe und einen besonderen Bezug zur Natur und Allgäuer Bergwelt. Eine weitere große Leidenschaft fand die passionierte Pfrontnerin im Yoga. „Die philosophischen Lehren in Kombination mit den Bewegungen bedeutet für mich physisch und mental gesund zu bleiben und dabei die tiefe Verbundenheit mit der Natur zu spüren“, so Renate. Seit 2014 unterrichtet die ausgebildete Yoga-Lehrerin in der Gemeinde im Ostallgäu. In ihren Übungsstunden vereint sie verschiedene Lehransätze mit der Fünf-Elementen-Lehre und das am liebsten in der unberührten Voralpenlandschaft. So übt Renate beispielsweise im Einklang mit dem Element Wasser an der Vils oder im mystischen Pfrontener Moos. Zu ihren weiteren Lieblingsspots für eine Yoga-Session gehören Deutschlands höchst gelegene Ruine und gleichzeitiger Kraftort - die Burgruine Falkenstein - und der 1.839 Meter hohe Breitenberg. „Am Berg ist die Luft am besten und die Aussicht öffnet den Geist und berührt die Seele“, beschreibt sie. Auf dem Gipfel des Hausbergs gleich neben der Ostlerhütte befinden sich eigens für Yogis errichtete Holzplateaus mit Blick auf den markanten Aggenstein und die Allgäuer Alpen. Von Übungseinheiten bei Kuhglockengeläut zum Sonnenuntergang über Sonnengrüße bei Morgentau in der Früh bis zu Retreats mit Mondlicht-Yoga und Hüttenübernachtung in den Ostlersuites: Renate Heckel richtet Praktiken des „Fließenden Vinyasa Yoga“ und Moonyoga mit Anteilen von Kundalini nach den Mondphasen und Jahreszeiten aus.

    Pfrontener Yoga-Erlebnisse für zu Hause

    Auch von zu Hause kann Yoga leicht praktiziert werden und mit der passenden meditativen Musik, wie etwa Vogelgezwitscher und viel frischer Luft bei geöffneten Fenstern träumt es sich bis in die Alpen nach Pfronten. Gebraucht wird lediglich ein bisschen Platz und eine Yoga-Matte. Dann folgen die sogenannten Yoga-Asanas. Diese drei Übungen eignen sich bestens auch für Daheim:

    Der Baum

    Die Ausgangsposition startet mit gestreckten Beinen, nach vorne gerichteten Fußspitzen und Kopf, einer geraden Wirbelsäule und lockeren Armen. Eine stabile Haltung einnehmen und Bauch- und Beinmuskulatur anspannen. Die Hände in die Hüfte legen. Bei einer Ausatmung das rechte Bein nach oben heben, sodass das Knie im 90 Grad Winkel vom Körper weg zeigt. Den rechten Fuß dabei flach gegen den linken Oberschenkel knapp über dem Knie anlehnen. Danach Arme und Hände über den Kopf strecken. Die Position einige Sekunden bis Minuten halten. Trainiert wird das Gleichgewicht und die Konzentration. Muskulatur und Geist werden gestärkt.

    Der Krieger

    Beginn der Übung: Füße schulterbreit aufstellen. Bei der Ausatmung den linken Fuß nach vorne in einer Linie mit dem hinteren Fuß stellen. Hüfte und Schultern sind nach vorne gerichtet. Handflächen zeigen nach innen. Das vordere Bein so anwinkeln, dass das Knie über der Ferse ist. Beim Ausatmen das Gewicht auf das linke Bein verteilen. In einer stabilen Position für 30 Sekunden ruhig ein- und ausatmen. Der Brustkorb öffnet sich, die Energie fließt durch den Körper und blockierte Atemwege werden befreit. Danach die Übung mit der anderen Seite wiederholen.

    Das seitliche Brett

    Diese Übung eignet sich für etwas fortgeschrittenere Yogis. Die Ausgangsposition beginnt in Seitenstellung und mit Abstützen des rechten Arms auf dem Boden. Becken anheben und auf den rechten Arm abstützen. Oberkörper nach oben drehen und den linken Fuß zur Stabilisierung angewinkelt in Höhe des rechten Knies auf dem Boden absetzen. Fortgeschrittene legen den linken Fuß direkt auf dem rechten ab. Einatmen und den linken Arm senkrecht nach oben über den Kopf strecken. Innere Muskulatur der Oberschenkel und des Bauchs anspannen. Der Kopf schaut dem linken Arm hinterher und ist senkrecht in den Himmel gerichtet. Diese Position fünf bis acht Atemzüge halten und Seite wechseln. Die Übung schärft den Gleichgewichtssinn, sorgt für ein besseres Kontrollvermögen über die Muskulatur und stärkt Arme und Handgelenke.

    Die Einheiten können nach Belieben wiederholt werden. Danach gilt es sich Zeit für die Schlussentspannung Savasana – den yogischen Schlaf – zu nehmen. Übende liegen hier mit locker gestreckten Armen und Beinen auf dem Rücken, mit den Handflächen und dem Kopf nach oben und atmen mit geschlossenen Augen bewusst und rhythmisch durch die Nase ein und aus. Dabei ist es wichtig sich möglichst warm und gemütlich mit Kissen, Socken und Kuscheldecke für mindestens zehn Minuten hinzuliegen, zu ruhen und die Gedanken schweifen zu lassen bis die Reise langsam aber sicher aus der Pfrontener Bergwelt wieder zurück in die trauten vier Wände geht. 

    Weiter Informationen zu den Terminen und buchbaren Angeboten finden Sie hier.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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