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    Innehalten und RĂĽckbesinnen im Zentrum fĂĽr Roggenkultur

    Neu: "ROGG-IN" im Fichtelgebirge

    Fichtelberg/MĂĽnchen, 31. Juli 2014
    Brot-Meditation, "Schleuse des Halbwissens" & Roggengarten - seit Juli 2014 erfahren Besucher des Fichtelgebirges im pädagogisch-poetischen Informationszentrum "ROGG-IN" allerlei Wissenswertes zur kulturgeschichtlichen und ernährungsphysiologischen Bedeutung des Roggenkorns. Praktische Beispiele wie die eigens angelegte "Drei-Felder-Wirtschaft" oder die interaktive Ausstellung zur weiteren Roggenverarbeitung sensibilisieren für eine höhere Wertschätzung des Getreides sowie einen respektvollen und nachhaltigen Umgang mit Brot. Ein besonderer Aspekt im "ROGG-IN" ist die Verschmelzung des Informationszentrums mit internationaler Kunst. So begleiten neben Gedichten und Fotografien etwa Werke und Installationen renommierter Künstler die Roggen-Darstellungen in den verschiedenen Themengebieten.

    Über die "Schleuse des Halbwissens", wo Besucher auf spielerische Art ihr aktuelles Wissen zum Thema testen, gelangen sie zur dreiteiligen Ausstellung. Im Bereich "Gesundheit aus dem Roggen" informieren sie sich beispielsweise über die "inneren Werte" des Korns. Am Ende der Tour wirkt das Erlebte noch einmal bei einer "Brot-Meditation" auf die neuen Roggen-Experten ein. "In unserer digitalen Zeit entgleitet uns der Lebensrhythmus zusehends. Deshalb ist es erforderlich, dass wir uns ab und zu auf die alten Werte von Einfachheit, Demut, Achtsamkeit und Geduld zurück besinnen", erklärt Initiatorin und Ideengeberin Dr. Laura Krainz-Leupoldt die Philosophie des "ROGG-IN".

    Eine weitere Besonderheit ist der 1.300 Quadratmeter große Roggengarten im Außenbereich. Auf der exemplarisch bewirtschafteten Ausstellungsfläche sehen Interessierte die "Drei-Felder-Wirtschaft" mit Roggen, Hafer und Lupinen. Darüber hinaus laden neben einer Blumenwiese als typischer Feldrain, Rasenflächen und Sitzbänke zum Verweilen ein. Bei der traditionellen Ernte zeigt das Zentrum wie der Roggen früher geschnitten, zu Garben gebunden und gedroschen wurde. Ausgestattet mit Lupe & Co. geht es speziell für Kinder mit "Professor Roggin" zu den einzelnen Stationen und auf die Suche nach der Feldmaus.

    Einst sicherte der Roggen als verhältnismäßig anspruchsloses Getreide, das auch auf den kargen Böden des Fichtelgebirges ertragreich gedieh, die Brotversorgung der heimischen Bevölkerung. Der Förderverein für Roggen-Kultur in Weißenstadt strebt aber nicht eine bloße Wissensvermittlung an. Nach individueller Absprache bereitet das Team des "ROGG-IN" schwerpunktbezogene Führungen sowie verschiedene Themen- und Projekttage auf. Zu den möglichen Programmpunkten zählen etwa Aktionen unter dem Leitgedanken emotionaler Naturbegegnungen, gesunder Ernährung, Getreideanbau und -verarbeitung, Umweltschutz und -ethik oder Globalisierung und Nachhaltigkeit.

    Der reguläre Eintrittspreis beträgt vier Euro und der Ermäßigte drei Euro. Des Weiteren bietet das "ROGG-IN" spezielle Familien- sowie Gruppentickets an. Ebenso sind Kombitickets für den anschließenden Besuch im nahe gelegenen "Kleinen Museum - Museum für zeitgenössische Kunst" zum Preis von sieben Euro (fünf Euro ermäßigt) erhältlich. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten und Führungen gibt es beim "ROGG-IN" unter +49 (0) 9253-9546224 oder unter www.rogg-in.de sowie bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.tz-fichtelgebirge.de. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook und Twitter.

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    Fichtelberg/MĂĽnchen, 31. Juli 2014
    Brot-Meditation, "Schleuse des Halbwissens" & Roggengarten - seit Juli 2014 erfahren Besucher des Fichtelgebirges im pädagogisch-poetischen Informationszentrum "ROGG-IN" allerlei Wissenswertes zur kulturgeschichtlichen und ernährungsphysiologischen Bedeutung des Roggenkorns. Praktische Beispiele wie die eigens angelegte "Drei-Felder-Wirtschaft" oder die interaktive Ausstellung zur weiteren Roggenverarbeitung sensibilisieren für eine höhere Wertschätzung des Getreides sowie einen respektvollen und nachhaltigen Umgang mit Brot. Ein besonderer Aspekt im "ROGG-IN" ist die Verschmelzung des Informationszentrums mit internationaler Kunst. So begleiten neben Gedichten und Fotografien etwa Werke und Installationen renommierter Künstler die Roggen-Darstellungen in den verschiedenen Themengebieten.

    Über die "Schleuse des Halbwissens", wo Besucher auf spielerische Art ihr aktuelles Wissen zum Thema testen, gelangen sie zur dreiteiligen Ausstellung. Im Bereich "Gesundheit aus dem Roggen" informieren sie sich beispielsweise über die "inneren Werte" des Korns. Am Ende der Tour wirkt das Erlebte noch einmal bei einer "Brot-Meditation" auf die neuen Roggen-Experten ein. "In unserer digitalen Zeit entgleitet uns der Lebensrhythmus zusehends. Deshalb ist es erforderlich, dass wir uns ab und zu auf die alten Werte von Einfachheit, Demut, Achtsamkeit und Geduld zurück besinnen", erklärt Initiatorin und Ideengeberin Dr. Laura Krainz-Leupoldt die Philosophie des "ROGG-IN".

    Eine weitere Besonderheit ist der 1.300 Quadratmeter große Roggengarten im Außenbereich. Auf der exemplarisch bewirtschafteten Ausstellungsfläche sehen Interessierte die "Drei-Felder-Wirtschaft" mit Roggen, Hafer und Lupinen. Darüber hinaus laden neben einer Blumenwiese als typischer Feldrain, Rasenflächen und Sitzbänke zum Verweilen ein. Bei der traditionellen Ernte zeigt das Zentrum wie der Roggen früher geschnitten, zu Garben gebunden und gedroschen wurde. Ausgestattet mit Lupe & Co. geht es speziell für Kinder mit "Professor Roggin" zu den einzelnen Stationen und auf die Suche nach der Feldmaus.

    Einst sicherte der Roggen als verhältnismäßig anspruchsloses Getreide, das auch auf den kargen Böden des Fichtelgebirges ertragreich gedieh, die Brotversorgung der heimischen Bevölkerung. Der Förderverein für Roggen-Kultur in Weißenstadt strebt aber nicht eine bloße Wissensvermittlung an. Nach individueller Absprache bereitet das Team des "ROGG-IN" schwerpunktbezogene Führungen sowie verschiedene Themen- und Projekttage auf. Zu den möglichen Programmpunkten zählen etwa Aktionen unter dem Leitgedanken emotionaler Naturbegegnungen, gesunder Ernährung, Getreideanbau und -verarbeitung, Umweltschutz und -ethik oder Globalisierung und Nachhaltigkeit.

    Der reguläre Eintrittspreis beträgt vier Euro und der Ermäßigte drei Euro. Des Weiteren bietet das "ROGG-IN" spezielle Familien- sowie Gruppentickets an. Ebenso sind Kombitickets für den anschließenden Besuch im nahe gelegenen "Kleinen Museum - Museum für zeitgenössische Kunst" zum Preis von sieben Euro (fünf Euro ermäßigt) erhältlich. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten und Führungen gibt es beim "ROGG-IN" unter +49 (0) 9253-9546224 oder unter www.rogg-in.de sowie bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.tz-fichtelgebirge.de. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook und Twitter.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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