• Region Lana • Medien-Informationen

    Von Craft-Bier bis Apfel-Aperitif – sechs Betriebe und ein gemeinsames Ziel: Qualität mit Herkunft

    Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet

    MĂĽnchen/Lana, 07. Mai 2025
    Lana und Umgebung, Südtirol – 7. Mai 2025. Mit dem Frühling kehrt nicht nur neues Leben in die Natur zurück, sondern auch die Lust auf Genuss, Qualität und Regionalität wächst. In der Region Lana zeigen sechs herausragende Betriebe, wie tief verwurzelte Traditionen und innovative Ideen harmonisch miteinander verschmelzen können. Vom biodynamischen Weinbau über handgeführtes Bäckerhandwerk und kreative alkoholfreie Getränke bis hin zu feiner Metzgerkunst und exzellentem Kaffee – sie alle verkörpern den Geist des Frühlings: frisch, nachhaltig und voller Geschmack.

    Zollweghof: Biodynamischer Weinbau mit Tradition

    Seit 40 Jahren führt Irmgard Windegger den Zollweghof, ein Familienbetrieb mit Fokus auf Äpfel - und Weinbau. Bereits mit 15 Jahren begann sie gemeinsam mit ihrem Vater, sich dem Betrieb zu widmen, und übernahm diesen mit 25 Jahren vollständig. Seit 35 Jahren arbeitet sie nach der kontrollierten biologisch-dynamischen Methode von Demeter und setzt dabei auf nachhaltige, ressourcenschonende Anbaumethoden. Besonders stolz ist sie auf ihren Weißwein „GOLDRAUT“, der in Amphoren und Akazienholzfässern reift und bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Verbindung zur Region zeigt sich nicht nur in der biologischen Anbauweise, sondern auch in der engen Zusammenarbeit mit lokalen Geschäften, Hotels und Restaurants. Ihre Philosophie: Nachhaltige Landwirtschaft bedeutet, fruchtbares Land für kommende Generationen zu hinterlassen.

    Bäckerei Schmiedl: Fünf Generationen Bäckerhandwerk

    Seit 1890 versorgt die Bäckerei Schmiedl die Region mit handgemachtem Brot. Der Urgroßvater von Johannes Schmidt legte den Grundstein für die Backtradition, als er nach seiner Wanderschaft in Lana sesshaft wurde. Heute führen Johannes und seine Brüder das Familienunternehmen in der fünften Generation fort. Die Spezialität des Hauses sind Sauerteigprodukte mit langer Teigführung – über 24 Stunden –, die für besten Geschmack und hervorragende Bekömmlichkeit sorgen. Die Bäckerei setzt bewusst auf lokale Zutaten und vermeidet lange Transportwege, um die Frische der Produkte zu gewährleisten. Die Liebe zum Handwerk und die enge Verbindung zur Region spiegeln sich in jeder einzelnen Backware wider.

    Freedl – Maria Elisabeth Laimer: Pionierin der alkoholfreien Craft-Biere

    Seit 2019 widmet sich Maria Elisabeth Laimer der Herstellung von alkoholfreiem Bier, und 2025 wurde offiziell mit der Craft-Bier-Produktion begonnen. Was zunächst belächelt wurde, entwickelte sich zu einer innovativen Erfolgsgeschichte: Freedl war die erste Craft-Brauerei Italiens, die sich auf alkoholfreies Bier spezialisiert hat. Die Faszination für das Brauhandwerk kombiniert mit der Suche nach einer hochwertigen, geschmackvollen Alternative zu alkoholhaltigem Bier treibt das Unternehmen an. Freedl verbindet Tradition mit Innovation und nutzt natürliche Zutaten aus der Region. Heute wird das alkoholfreie Bier nicht nur in Südtirol, sondern auch international geschätzt und bietet Genießern eine elegante Alternative.

    Metzgerei Holzner: Qualität aus Tradition

    Die Metzgerei Holzner wurde 1954 von Alois und Franziska Holzner gegründet und 1956 nach Lana verlegt. Seit 1991 führt Alexander Holzner den Betrieb in zweiter Generation mit der gleichen Leidenschaft für hochwertiges Fleisch und Wurstwaren. Besonders bekannt ist die Metzgerei für ihre traditionellen Südtiroler Spezialitäten wie Kaminwurzen, Speck ohne Pökelsalz, Bauernhauswürste und Kochschinken. Alexander Holzner legt großen Wert auf handwerkliche Herstellungsverfahren und natürliche Zutaten. Dabei achtet er auf eine artgerechte Tierhaltung und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Außerdem bietet Alexander als erster Metzger Italiens eine mobile Schlachtung an, die als besonders tierfreundlich gilt. Für Holzner ist Essen ein zentraler Bestandteil der Kultur. Seine Metzgerei steht für höchste Qualität und Respekt vor alten Handwerkstraditionen, die bewahrt und gleichzeitig weiterentwickelt werden.

    Kuntrawant Kaffeerösterei – Leidenschaft für exzellenten Kaffee

    Josef Gander wuchs in einem Café und einer Konditorei auf und entwickelte früh eine Leidenschaft für Kaffee. 2012 entschied er sich, seine eigene Kaffeerösterei zu gründen – Kuntrawant, die kleinste Rösterei Südtirols. Der Name stammt aus dem Vinschgauer Dialekt und bedeutet „Schmuggler“, was an die alte Tradition des Kaffeehandels in der Region erinnert. Kuntrawant steht für höchste Qualität, nachhaltige Produktion und direkte Zusammenarbeit mit kleinen Kaffeebauern. Besonders stolz ist Gander auf die Vielfalt der Bohnen und deren einzigartigen Charakter – vom fruchtigen Sidamo aus Äthiopien bis zum schokoladigen brasilianischen Kaffee. Das neueste Erfolgsprodukt ist der „Stelvio 48 – cycling coffee“, eine Hommage an den legendären Radsportler Fausto Coppi.

    Sparkling Rocco – Ein alkoholfreier Aperitif aus roten Äpfeln

    Josef Holzner übernahm den elterlichen Bauernhof Weinsepphof und entdeckte dabei seine besondere Leidenschaft für Äpfel mit rotem Fruchtfleisch. 2019 begann er, mit deren Saft zu experimentieren, und brachte 2020 sein erstes Produkt auf den Markt: Sparkling Rocco – ein alkoholfreier, spritziger Aperitif. Die Äpfel wachsen direkt in Lana, und die Produktion erfolgt vollständig nachhaltig und ohne künstliche Zusätze. Sparkling Rocco steht für Regionalität, Natürlichkeit und Eleganz ohne Alkohol. Der Aperitif erfreut sich großer Beliebtheit in Bars, Restaurants und Hotels und bietet eine stilvolle Alternative zu herkömmlichen Getränken. Holzner setzt auf Qualität und Herkunft und betont die Vielseitigkeit von Sparkling Rocco, das sowohl pur als auch in alkoholfreien Cocktails eine hervorragende Figur macht. Nachhaltigkeit und Regionalität stehen im Zentrum seines Schaffens.

    Diese sechs Betriebe stehen exemplarisch für die Qualität und Vielfalt der Handwerkskunst in der Region. Sie vereinen jahrhundertealte Tradition mit modernem Zeitgeist und beweisen, dass Regionalität und Innovationskraft keinen Widerspruch darstellen, sondern eine Erfolgsgeschichte schreiben. Ob durch nachhaltigen Weinbau, handwerkliche Backkunst, innovative Bierproduktion, traditionelles Metzgerhandwerk, exzellente Kaffeeröstung oder kreative Apfelgetränke – sie alle prägen die kulinarische Identität von Lana und tragen zur Stärkung der Region bei.

    Weitere Informationen, Erlebnisangebote sowie den Veranstaltungskalender gibt es unter www.lanaregion.it sowie auf Facebook und Instagram.
     
     



Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet • Medien-Informationen

Inhalt erscheint in KĂĽrze.

Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet • Hintergrundtexte

Inhalt erscheint in KĂĽrze.

Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet • Story Lines

Inhalt erscheint in KĂĽrze.

Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet • Pressestimmen

Inhalt erscheint in KĂĽrze.

Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet • Bilder

Inhalt erscheint in KĂĽrze.

Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet • Multimedia

Inhalt erscheint in KĂĽrze.
Medien-Informationen  
  • Region Lana • Medien-Informationen

    Von Craft-Bier bis Apfel-Aperitif – sechs Betriebe und ein gemeinsames Ziel: Qualität mit Herkunft

    Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet

    MĂĽnchen/Lana, 07. Mai 2025
    Lana und Umgebung, Südtirol – 7. Mai 2025. Mit dem Frühling kehrt nicht nur neues Leben in die Natur zurück, sondern auch die Lust auf Genuss, Qualität und Regionalität wächst. In der Region Lana zeigen sechs herausragende Betriebe, wie tief verwurzelte Traditionen und innovative Ideen harmonisch miteinander verschmelzen können. Vom biodynamischen Weinbau über handgeführtes Bäckerhandwerk und kreative alkoholfreie Getränke bis hin zu feiner Metzgerkunst und exzellentem Kaffee – sie alle verkörpern den Geist des Frühlings: frisch, nachhaltig und voller Geschmack.

    Zollweghof: Biodynamischer Weinbau mit Tradition

    Seit 40 Jahren führt Irmgard Windegger den Zollweghof, ein Familienbetrieb mit Fokus auf Äpfel - und Weinbau. Bereits mit 15 Jahren begann sie gemeinsam mit ihrem Vater, sich dem Betrieb zu widmen, und übernahm diesen mit 25 Jahren vollständig. Seit 35 Jahren arbeitet sie nach der kontrollierten biologisch-dynamischen Methode von Demeter und setzt dabei auf nachhaltige, ressourcenschonende Anbaumethoden. Besonders stolz ist sie auf ihren Weißwein „GOLDRAUT“, der in Amphoren und Akazienholzfässern reift und bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Verbindung zur Region zeigt sich nicht nur in der biologischen Anbauweise, sondern auch in der engen Zusammenarbeit mit lokalen Geschäften, Hotels und Restaurants. Ihre Philosophie: Nachhaltige Landwirtschaft bedeutet, fruchtbares Land für kommende Generationen zu hinterlassen.

    Bäckerei Schmiedl: Fünf Generationen Bäckerhandwerk

    Seit 1890 versorgt die Bäckerei Schmiedl die Region mit handgemachtem Brot. Der Urgroßvater von Johannes Schmidt legte den Grundstein für die Backtradition, als er nach seiner Wanderschaft in Lana sesshaft wurde. Heute führen Johannes und seine Brüder das Familienunternehmen in der fünften Generation fort. Die Spezialität des Hauses sind Sauerteigprodukte mit langer Teigführung – über 24 Stunden –, die für besten Geschmack und hervorragende Bekömmlichkeit sorgen. Die Bäckerei setzt bewusst auf lokale Zutaten und vermeidet lange Transportwege, um die Frische der Produkte zu gewährleisten. Die Liebe zum Handwerk und die enge Verbindung zur Region spiegeln sich in jeder einzelnen Backware wider.

    Freedl – Maria Elisabeth Laimer: Pionierin der alkoholfreien Craft-Biere

    Seit 2019 widmet sich Maria Elisabeth Laimer der Herstellung von alkoholfreiem Bier, und 2025 wurde offiziell mit der Craft-Bier-Produktion begonnen. Was zunächst belächelt wurde, entwickelte sich zu einer innovativen Erfolgsgeschichte: Freedl war die erste Craft-Brauerei Italiens, die sich auf alkoholfreies Bier spezialisiert hat. Die Faszination für das Brauhandwerk kombiniert mit der Suche nach einer hochwertigen, geschmackvollen Alternative zu alkoholhaltigem Bier treibt das Unternehmen an. Freedl verbindet Tradition mit Innovation und nutzt natürliche Zutaten aus der Region. Heute wird das alkoholfreie Bier nicht nur in Südtirol, sondern auch international geschätzt und bietet Genießern eine elegante Alternative.

    Metzgerei Holzner: Qualität aus Tradition

    Die Metzgerei Holzner wurde 1954 von Alois und Franziska Holzner gegründet und 1956 nach Lana verlegt. Seit 1991 führt Alexander Holzner den Betrieb in zweiter Generation mit der gleichen Leidenschaft für hochwertiges Fleisch und Wurstwaren. Besonders bekannt ist die Metzgerei für ihre traditionellen Südtiroler Spezialitäten wie Kaminwurzen, Speck ohne Pökelsalz, Bauernhauswürste und Kochschinken. Alexander Holzner legt großen Wert auf handwerkliche Herstellungsverfahren und natürliche Zutaten. Dabei achtet er auf eine artgerechte Tierhaltung und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Außerdem bietet Alexander als erster Metzger Italiens eine mobile Schlachtung an, die als besonders tierfreundlich gilt. Für Holzner ist Essen ein zentraler Bestandteil der Kultur. Seine Metzgerei steht für höchste Qualität und Respekt vor alten Handwerkstraditionen, die bewahrt und gleichzeitig weiterentwickelt werden.

    Kuntrawant Kaffeerösterei – Leidenschaft für exzellenten Kaffee

    Josef Gander wuchs in einem Café und einer Konditorei auf und entwickelte früh eine Leidenschaft für Kaffee. 2012 entschied er sich, seine eigene Kaffeerösterei zu gründen – Kuntrawant, die kleinste Rösterei Südtirols. Der Name stammt aus dem Vinschgauer Dialekt und bedeutet „Schmuggler“, was an die alte Tradition des Kaffeehandels in der Region erinnert. Kuntrawant steht für höchste Qualität, nachhaltige Produktion und direkte Zusammenarbeit mit kleinen Kaffeebauern. Besonders stolz ist Gander auf die Vielfalt der Bohnen und deren einzigartigen Charakter – vom fruchtigen Sidamo aus Äthiopien bis zum schokoladigen brasilianischen Kaffee. Das neueste Erfolgsprodukt ist der „Stelvio 48 – cycling coffee“, eine Hommage an den legendären Radsportler Fausto Coppi.

    Sparkling Rocco – Ein alkoholfreier Aperitif aus roten Äpfeln

    Josef Holzner übernahm den elterlichen Bauernhof Weinsepphof und entdeckte dabei seine besondere Leidenschaft für Äpfel mit rotem Fruchtfleisch. 2019 begann er, mit deren Saft zu experimentieren, und brachte 2020 sein erstes Produkt auf den Markt: Sparkling Rocco – ein alkoholfreier, spritziger Aperitif. Die Äpfel wachsen direkt in Lana, und die Produktion erfolgt vollständig nachhaltig und ohne künstliche Zusätze. Sparkling Rocco steht für Regionalität, Natürlichkeit und Eleganz ohne Alkohol. Der Aperitif erfreut sich großer Beliebtheit in Bars, Restaurants und Hotels und bietet eine stilvolle Alternative zu herkömmlichen Getränken. Holzner setzt auf Qualität und Herkunft und betont die Vielseitigkeit von Sparkling Rocco, das sowohl pur als auch in alkoholfreien Cocktails eine hervorragende Figur macht. Nachhaltigkeit und Regionalität stehen im Zentrum seines Schaffens.

    Diese sechs Betriebe stehen exemplarisch für die Qualität und Vielfalt der Handwerkskunst in der Region. Sie vereinen jahrhundertealte Tradition mit modernem Zeitgeist und beweisen, dass Regionalität und Innovationskraft keinen Widerspruch darstellen, sondern eine Erfolgsgeschichte schreiben. Ob durch nachhaltigen Weinbau, handwerkliche Backkunst, innovative Bierproduktion, traditionelles Metzgerhandwerk, exzellente Kaffeeröstung oder kreative Apfelgetränke – sie alle prägen die kulinarische Identität von Lana und tragen zur Stärkung der Region bei.

    Weitere Informationen, Erlebnisangebote sowie den Veranstaltungskalender gibt es unter www.lanaregion.it sowie auf Facebook und Instagram.
     
     



Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet • Medien-Informationen

Inhalt erscheint in KĂĽrze.

Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet • Hintergrundtexte

Inhalt erscheint in KĂĽrze.

Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet • Story Lines

Inhalt erscheint in KĂĽrze.

Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet • Pressestimmen

Inhalt erscheint in KĂĽrze.

Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet • Bilder

Inhalt erscheint in KĂĽrze.

Next level Genuss: Wie Lana die kulinarische Zukunft gestaltet • Multimedia

Inhalt erscheint in KĂĽrze.

 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

Zum mediacenter