• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Stiefelreisen, Outdoor-Rallye, Trailjagd & Co.

    Sechs Tipps für besondere Abenteuer im Freien

    München, 07. Juli 2020

    Egal, ob mit dem Mountainbike, auf Roller-Ski oder in Wanderstiefeln – neue Abenteuer finden sich nicht nur in den fernsten Ländern, auf den höchsten Bergen oder den einsamsten Inseln, sondern auch direkt vor der eigenen Haustür. Sei es nun bei der Outdoor-Rallye in der Pfrontener Bergwelt, auf den Single-Trails in Albstadt, mit den Dèvalkarts im Fichtelgebirge oder bei einer abwechslungsreichen Drei-Etappen-Wanderung im Nördlichen Schwarzwald. Mit diesen sechs Tipps stillen Entdecker im Sommer ihre Abenteuerlust:

    Trailjagd auf der Schwäbischen Alb

    Der markante Albtrauf, die typischen Wacholderheiden, die lichten Buchenwälder und die schroffen Felsformationen prägen das Landschaftsbild rund um Albstadt und schaffen ein perfektes Relief für Mountainbiker. Schöne Flowparts, Downhills mit engen Spitzkehren und Drops sowie kräftezehrende Uphills – die Rundtour ALB-GOLD Wadenbeißer ist Teil des ausgewiesenen MTB-Streckennetzes der Bikezone Albstadt und die Tour mit dem höchsten Singletrail-Anteil. So kommt auf den naturbelassenen Wegen durch Laubwälder und über die Albhochfläche echtes Mountainbike-Feeling auf. Zwischendrin laden tolle Aussichtspunkte wie etwa der Schlossfelsenturm und der Schönhaldenfelsen oder auch der Traufgänge Gastgeber „Zum Süßen Grund“ die MTB-Fans zur Verschnaufpause ein. Highlight der Route ist der etwa zwei Kilometer lange Trail-Abschnitt mit Beginn am Schönhaldenfelsen: herausfordernde Abfahrten mit Flow-Charakter, federgabelfordernde Passagen und ein knackiger Uphill zum krönenden Abschluss.

    Outdoor Rallye – Escape Room trifft Bergwelt in Pfronten

    Wer Abenteuer liebt und sich schon immer mal auf eine echte Schatzsuche begeben wollte, den erwartet in Pfronten ein Erlebnis der besonderen Klasse: Die Outdoor Rallye! Nach dem Konzept des Escape Room lösen große und kleine Entdecker mit Hilfsmitteln spannende Rätsel inmitten der beeindruckenden Alpenkulisse auf über 1000 Meter Höhe. So schlagen sie sich auf einer gemeinsamen Wanderung aufgrund eines Sturms durch die Allgäuer Wildnis. Ausgestattet mit GPS-Geräten, Karten und einem Kompass und in Begleitung eines staatlich geprüften Bergführers IVBV führt der Weg zu versteckten Hinweisen mit Koordinaten, die bei der Orientierung in der Natur helfen. Dabei geht es 400 bis 500 Höhenmeter bergauf vorbei an den sagenumwobenen Venedigermännchen am Aggenstein bis zur rettenden Hütte auf dem Breitenberg. Spannende Teamaufgaben und Rätsel sowie ein echter Schatz sorgen für jede Menge Aufregung und Spaß unterwegs.

    Chiemsee-Alpenland: Durch die Klamm

    Das größte Wasserrad Bayerns, eine wildromantische Schlucht und der älteste Bergbauernhof Bayerns – im Chiemsee-Alpenland kommen große und kleine Abenteuerlustige auf der etwa 4,5 Kilometer langen Rundwanderung durch die Gießenbachklamm bei Kiefersfelden voll auf ihre Kosten. Vorbei an dem aus dem 15. Jahrhundert stammenden Wasserrad geht es über eine lange und schmale Treppe rund 200 Stufen hinauf in die Klamm. Hier werden die Outdoor-Fans mit beeindruckenden Aussichten auf die Schlucht und den Gießenbach belohnt und wandern gut gesichert zwischen den hohen Felswänden hindurch. An der Schopperalm locken dann bayerische Schmankerl zur verdienten Einkehr. Über den 500 v. Chr. gegründeten Troyerhof spazieren die Wanderer dann gemütlich und mit tollem Rundblick auf das Inntal zurück zum Ausgangspunkt.

    Rasant unterwegs im Fichtelgebirge

    Mit 1.024 Metern ist der Ochsenkopf der zweithöchste Berg im Fichtelgebirge. Inmitten der Erlebnisregion stehen die erste Sommersprungschanze der westlichen Welt, die Rollerski-Bahn und die Sommerrodelbahn Bischofsgrün. Die rund einen Kilometer lange Strecke mit zehn Steilkurven bietet rasanten Rodelspaß für Groß und Klein. Adrenalinkicks finden Aktivurlauber auf der Dévalkart-Bahn in Warmensteinach. Dévalkarts sind unmotorisierte kleine Fahrzeuge, die an einem Skilift den Berg hinaufgezogen werden. Bei der anschließenden Hangabfahrt werden Geschwindigkeit und Richtung je nach Actionlust vom Fahrer gesteuert. Rodelspaß erleben Besucher des Ochsenkopfs auch bei einer Fahrt mit dem Alpine Coaster. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 40 Kilometer pro Stunde geht es die über 1.000 Meter lange, abwechslungsreiche Abfahrt hinunter. Sicherheit bieten modernste Bremssysteme mit Wirbelstrombremsen und optimierte Sitzschalen mit Sicherheitsgurten und Rückenlehnen.

    Auf Stiefelreise im Nördlichen Schwarzwald

    Mit den beiden Varianten der Drei-Etappen-Wanderung Stiefelreise erwandern Abenteuerlustige von der Hermann-Hesse-Stadt Calw aus jeweils auf rund 70 Kilometern die vielfältigen Naturräume des Nördlichen Schwarzwalds. Wildromantische Schluchten, urwüchsige Wälder und naturbelassene Moorgebiete prägen die Route der Stiefelreise über das Enztal, Bad Wildbad und Schömberg. Zwischen Heckengäu und Schwarzwald führt die zweite Variante abwechslungsreich durch das Obere Nagoldtal. Auch besondere Kulturhighlights warten auf die sportlichen Wanderer: es geht vorbei an der Schäferstadt Wildberg, der historischen Flößeranlage bei Ebhausen und den sehenswerten Gemäuern der Hohennagold, der Burg in Berneck sowie in Zavelstein.

    Abenteuer im Hochseilparcours in der Südpfalz

    Im Fun Forest AbenteuerPark in der Südpfalz hangeln sich schwindelfreie Besucher von Baum zu Baum. Dank der 24 abwechslungsreichen Parcours im Kandeler Bienwald verbringen Kletterbegeisterte hier einen erlebnisreichen Tag. Für Kinder ab sieben Jahren und ihre Eltern geht es bis zu 22 Meter hoch hinauf, während die Kleineren ab drei Jahren auf zwei eigens für sie konzipierten Strecken aktiv sind. Nach dem Kletterspaß stärken sich alle gemeinsam im idyllisch gelegenen Waldbistro mit Köstlichkeiten wie Flammkuchen oder Pizza.


    Copyright der Bilder: Downhill Schönhalde © Albstadt Tourismus, Sommerrodeln © Tourismuszentrale Fichtelgebirge Andreas Hub, Bohlenweg im Nördlichen Schwarzwald © Alex Kijak

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Sechs Tipps für besondere Abenteuer im Freien • Hintergrundtexte

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Sechs Tipps für besondere Abenteuer im Freien • Pressestimmen

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    München, 07. Juli 2020

    Egal, ob mit dem Mountainbike, auf Roller-Ski oder in Wanderstiefeln – neue Abenteuer finden sich nicht nur in den fernsten Ländern, auf den höchsten Bergen oder den einsamsten Inseln, sondern auch direkt vor der eigenen Haustür. Sei es nun bei der Outdoor-Rallye in der Pfrontener Bergwelt, auf den Single-Trails in Albstadt, mit den Dèvalkarts im Fichtelgebirge oder bei einer abwechslungsreichen Drei-Etappen-Wanderung im Nördlichen Schwarzwald. Mit diesen sechs Tipps stillen Entdecker im Sommer ihre Abenteuerlust:

    Trailjagd auf der Schwäbischen Alb

    Der markante Albtrauf, die typischen Wacholderheiden, die lichten Buchenwälder und die schroffen Felsformationen prägen das Landschaftsbild rund um Albstadt und schaffen ein perfektes Relief für Mountainbiker. Schöne Flowparts, Downhills mit engen Spitzkehren und Drops sowie kräftezehrende Uphills – die Rundtour ALB-GOLD Wadenbeißer ist Teil des ausgewiesenen MTB-Streckennetzes der Bikezone Albstadt und die Tour mit dem höchsten Singletrail-Anteil. So kommt auf den naturbelassenen Wegen durch Laubwälder und über die Albhochfläche echtes Mountainbike-Feeling auf. Zwischendrin laden tolle Aussichtspunkte wie etwa der Schlossfelsenturm und der Schönhaldenfelsen oder auch der Traufgänge Gastgeber „Zum Süßen Grund“ die MTB-Fans zur Verschnaufpause ein. Highlight der Route ist der etwa zwei Kilometer lange Trail-Abschnitt mit Beginn am Schönhaldenfelsen: herausfordernde Abfahrten mit Flow-Charakter, federgabelfordernde Passagen und ein knackiger Uphill zum krönenden Abschluss.

    Outdoor Rallye – Escape Room trifft Bergwelt in Pfronten

    Wer Abenteuer liebt und sich schon immer mal auf eine echte Schatzsuche begeben wollte, den erwartet in Pfronten ein Erlebnis der besonderen Klasse: Die Outdoor Rallye! Nach dem Konzept des Escape Room lösen große und kleine Entdecker mit Hilfsmitteln spannende Rätsel inmitten der beeindruckenden Alpenkulisse auf über 1000 Meter Höhe. So schlagen sie sich auf einer gemeinsamen Wanderung aufgrund eines Sturms durch die Allgäuer Wildnis. Ausgestattet mit GPS-Geräten, Karten und einem Kompass und in Begleitung eines staatlich geprüften Bergführers IVBV führt der Weg zu versteckten Hinweisen mit Koordinaten, die bei der Orientierung in der Natur helfen. Dabei geht es 400 bis 500 Höhenmeter bergauf vorbei an den sagenumwobenen Venedigermännchen am Aggenstein bis zur rettenden Hütte auf dem Breitenberg. Spannende Teamaufgaben und Rätsel sowie ein echter Schatz sorgen für jede Menge Aufregung und Spaß unterwegs.

    Chiemsee-Alpenland: Durch die Klamm

    Das größte Wasserrad Bayerns, eine wildromantische Schlucht und der älteste Bergbauernhof Bayerns – im Chiemsee-Alpenland kommen große und kleine Abenteuerlustige auf der etwa 4,5 Kilometer langen Rundwanderung durch die Gießenbachklamm bei Kiefersfelden voll auf ihre Kosten. Vorbei an dem aus dem 15. Jahrhundert stammenden Wasserrad geht es über eine lange und schmale Treppe rund 200 Stufen hinauf in die Klamm. Hier werden die Outdoor-Fans mit beeindruckenden Aussichten auf die Schlucht und den Gießenbach belohnt und wandern gut gesichert zwischen den hohen Felswänden hindurch. An der Schopperalm locken dann bayerische Schmankerl zur verdienten Einkehr. Über den 500 v. Chr. gegründeten Troyerhof spazieren die Wanderer dann gemütlich und mit tollem Rundblick auf das Inntal zurück zum Ausgangspunkt.

    Rasant unterwegs im Fichtelgebirge

    Mit 1.024 Metern ist der Ochsenkopf der zweithöchste Berg im Fichtelgebirge. Inmitten der Erlebnisregion stehen die erste Sommersprungschanze der westlichen Welt, die Rollerski-Bahn und die Sommerrodelbahn Bischofsgrün. Die rund einen Kilometer lange Strecke mit zehn Steilkurven bietet rasanten Rodelspaß für Groß und Klein. Adrenalinkicks finden Aktivurlauber auf der Dévalkart-Bahn in Warmensteinach. Dévalkarts sind unmotorisierte kleine Fahrzeuge, die an einem Skilift den Berg hinaufgezogen werden. Bei der anschließenden Hangabfahrt werden Geschwindigkeit und Richtung je nach Actionlust vom Fahrer gesteuert. Rodelspaß erleben Besucher des Ochsenkopfs auch bei einer Fahrt mit dem Alpine Coaster. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 40 Kilometer pro Stunde geht es die über 1.000 Meter lange, abwechslungsreiche Abfahrt hinunter. Sicherheit bieten modernste Bremssysteme mit Wirbelstrombremsen und optimierte Sitzschalen mit Sicherheitsgurten und Rückenlehnen.

    Auf Stiefelreise im Nördlichen Schwarzwald

    Mit den beiden Varianten der Drei-Etappen-Wanderung Stiefelreise erwandern Abenteuerlustige von der Hermann-Hesse-Stadt Calw aus jeweils auf rund 70 Kilometern die vielfältigen Naturräume des Nördlichen Schwarzwalds. Wildromantische Schluchten, urwüchsige Wälder und naturbelassene Moorgebiete prägen die Route der Stiefelreise über das Enztal, Bad Wildbad und Schömberg. Zwischen Heckengäu und Schwarzwald führt die zweite Variante abwechslungsreich durch das Obere Nagoldtal. Auch besondere Kulturhighlights warten auf die sportlichen Wanderer: es geht vorbei an der Schäferstadt Wildberg, der historischen Flößeranlage bei Ebhausen und den sehenswerten Gemäuern der Hohennagold, der Burg in Berneck sowie in Zavelstein.

    Abenteuer im Hochseilparcours in der Südpfalz

    Im Fun Forest AbenteuerPark in der Südpfalz hangeln sich schwindelfreie Besucher von Baum zu Baum. Dank der 24 abwechslungsreichen Parcours im Kandeler Bienwald verbringen Kletterbegeisterte hier einen erlebnisreichen Tag. Für Kinder ab sieben Jahren und ihre Eltern geht es bis zu 22 Meter hoch hinauf, während die Kleineren ab drei Jahren auf zwei eigens für sie konzipierten Strecken aktiv sind. Nach dem Kletterspaß stärken sich alle gemeinsam im idyllisch gelegenen Waldbistro mit Köstlichkeiten wie Flammkuchen oder Pizza.


    Copyright der Bilder: Downhill Schönhalde © Albstadt Tourismus, Sommerrodeln © Tourismuszentrale Fichtelgebirge Andreas Hub, Bohlenweg im Nördlichen Schwarzwald © Alex Kijak

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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