• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Donau-Perlen, UNESCO-Welterbe Stadt und Rieser Schmuckstücke

    „Stadthupferl“-Tipps in Bayerisch-Schwaben

    Augsburg/München, 11. August 2020

    In Bayerisch-Schwaben stellen Urlauber mit den „Stadthupferl“-Tipps ihren individuellen Städte-Roadtrip zusammen und genießen das besondere Kleinstadtflair ohne Hektik. So „hüpfen“ die Stadtentdecker etwa entlang der Donau von Neu-Ulm bis nach Donauwörth, besichtigen historische Stadtmauern, Burganlagen & Co. im Ries oder schlendern durch geschichtsträchtige Gassen in Augsburg und Friedberg. Dabei machen spannende Führungen, verschiedene Museen und die grüne Umgebung die Touren von Stadt zu Stadt zu abwechslungsreichen Erlebnissen. Egal, ob ausgelegt als mehrtägige Reise, verlängerten Wochenendtrip oder Tagesausflug, mit den drei „Stadthupferl“-Tipps ist für jeden Geschmack etwas dabei:

    Weitere Informationen mit Schlechtwettertipps und Verlängerungsoption zu den einzelnen 24-Stunden-„Stadthupferl“-Stopps finden Interessierte auf der neuen Website unter www.bayerisch-schwaben.de/stadthupferl.

    „Stadthupferl“-Tipp #1: Die Donau-Städtchen

    In der „Zweilandstadt“ Ulm/Neu-Ulm starten Urlauber ihren „Stadthupferl“-Trip entlang der Donau mit einem Spaziergang. Bei einer geführten oder individuellen Tour erkunden sie die Highlights und erfahren Spannendes zu Wasserturm, Glacis-Anlage & Co. Entlang des Donauufers eröffnen sich den Ausflüglern immer wieder Panoramablicke auf Ulm und das markante Münster. Anschließend lohnt sich für Familien noch ein Abstecher ins Edwin-Scharff Kindermuseum mit vielseitigen Mitmach- und Experimentierstationen, bevor es weiter in Richtung Günzburg geht. Hier entdecken Interessierte die charmante Altstadt am besten mit der Bayerisch-Schwaben Lauschtour. Der abwechslungsreiche Hör-Rundgang führt sie an insgesamt zehn Lauschpunkten durch die 500-jährige Geschichte der Habsburger. Höhepunkt ist die Frauenkirche, das Rokokojuwel von dem berühmten Baumeister Dominikus Zimmermann. Nächster „Stadthupferl“-Stopp ist Burgau. Die Stadt zwischen Kammel und Mindel beeindruckt mit ihrem Schloss, dem Blockhausturm und dem alten Rathaus. Nach dem „Exkurs“ ins Mindeltal wartet die nächste Donau-Perle: In Lauingen besteigen Besucher das 52 Meter hohe Wahrzeichen der Stadt – den Schimmelturm. Dabei lernen sie Fakten, Sagen und Geschichten kennen und belohnen sich anschließend mit einer beeindruckenden Aussicht auf die Umgebung. In Dillingen an der Donau machen sich Urlauber dann entlang des Themenrundwegs auf die Spuren des Wasserdoktors Sebastian Kneipp und gönnen den müden Beinen an der Naturkneippanlage eine Auszeit. Auch in Donauwörth geht es entspannt zu: Nach der unterhaltsamen Lauschtour mit Klappi Storch lassen die Ausflügler an der Uferpromenade am Alten Donauhafen ihre Seele baumeln oder genießen auf der Altstadtinsel Ried eine wohlverdiente Kaffeepause. Zum Abschluss besuchen die Stadtentdecker Rain am Lech und spazieren durch die blühenden Parkanlagen der Blumenstadt.

    Tipp: Wer aktiv unterwegs sein möchte und etwas mehr Zeit mitbringt, verknüpft die Städte mit dem Donau-Radwanderweg.

    „Stadthupferl“-Tipp #2: Unterwegs im Ries

    Der zweite „Stadthupferl“-Tipp führt Urlauber durch eine einzigartige Landschaft. Vor etwa 14,5 Millionen Jahren formte ein Meteoriteneinschlag das Ries und prägt bis heute die Geschichte der Region im Norden Bayerisch-Schwabens. Die Tour startet in Nördlingen. Hier erfahren Besucher zunächst im RiesKraterMuseum Wissenswertes über das einschlagende Ereignis, bevor sie vom „Daniel“, dem 90 Meter hohen Glockenturm der St. Georgskirche, den Rundblick über die Stadt mit der umschließenden Stadtmauer und die gesamte Rieslandschaft genießen. Mit der Bayerisch-Schwaben Lauschtour begeben sich Interessierte zudem zu den Schauplätzen der Nördlinger Hexenprozesse und lernen dabei eine etwas andere Seite der „Riesmetropole“ kennen. Beim nächsten Halt in Oettingen bewundern Gäste den Marktplatz mit seinen Barockfassaden auf der einen und Fachwerkfassaden auf der anderen Seite oder machen sich auf zum Residenzschloss. Bei einer Nachtwächterführung lauschen Teilnehmer den zahlreichen Anekdoten und schlendern durch die Geschichte der Stadt. In Wemding wandeln Naturfreunde auf den Spuren des Botanikers Leonhart Fuchs und bestaunen die Fuchsienpyramide mit etwa 700 Pflanzen. Entlang des Andachtswegs gelangen Urlauber dann zur berühmten Wallfahrtskirche Maria Brünnlein. Abschließend geht es nach Harburg. Über den Dächern thront das gleichnamige Schloss – eine der am besten erhaltenen Burganlagen Süddeutschlands und Highlight des „Stadthupferl“-Stopps. Beim Spaziergang durch die verwinkelten Gässchen, vorbei an historischen Fachwerk- und Barockgiebelfassaden sowie entlang der Wörnitz lassen Stadtbummler die besondere Atmosphäre des Städtchens auf sich wirken.

    „Stadthupferl“-Tipp #3: Stadterlebnis rund um Augsburg

    Das kürzeste „Stadthupferl“-Erlebnis führt Kultur-Fans nach Augsburg und Friedberg. In der Fuggerstadt bestaunen sie Renaissance-Rathaus, Fuggerei & Co. und begeben sich mit der Lauschtour „WasSerleben in Augsburg“ von der Römer-Zeit bis zur Gegenwart auf die Spuren des UNESCO-Welterbes. Vorbei an imposanten Prachtbrunnen, kleinen Kanälen, Wassertürmen und weiter durch das Trinkwasserschutzgebiet erfahren Ausflügler Spannendes rund um das Wasser. In Friedberg erkunden sie anschließend die große Uhrmachergeschichte im Wittelsbacher Schloss, spazieren durch die malerischen Gassen und genießen die Aussicht von der historischen Stadtmauer.

     

    Copyright der Bilder: Oettingen mit Riesblick © Werner Rensing, Blick auf Lauingen vom Donauufer © Fouad Vollmer, Marienplatz in Friedberg © Stadt Friedberg

     

„Stadthupferl“-Tipps in Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

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„Stadthupferl“-Tipps in Bayerisch-Schwaben • Hintergrundtexte

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    Augsburg/München, 11. August 2020

    In Bayerisch-Schwaben stellen Urlauber mit den „Stadthupferl“-Tipps ihren individuellen Städte-Roadtrip zusammen und genießen das besondere Kleinstadtflair ohne Hektik. So „hüpfen“ die Stadtentdecker etwa entlang der Donau von Neu-Ulm bis nach Donauwörth, besichtigen historische Stadtmauern, Burganlagen & Co. im Ries oder schlendern durch geschichtsträchtige Gassen in Augsburg und Friedberg. Dabei machen spannende Führungen, verschiedene Museen und die grüne Umgebung die Touren von Stadt zu Stadt zu abwechslungsreichen Erlebnissen. Egal, ob ausgelegt als mehrtägige Reise, verlängerten Wochenendtrip oder Tagesausflug, mit den drei „Stadthupferl“-Tipps ist für jeden Geschmack etwas dabei:

    Weitere Informationen mit Schlechtwettertipps und Verlängerungsoption zu den einzelnen 24-Stunden-„Stadthupferl“-Stopps finden Interessierte auf der neuen Website unter www.bayerisch-schwaben.de/stadthupferl.

    „Stadthupferl“-Tipp #1: Die Donau-Städtchen

    In der „Zweilandstadt“ Ulm/Neu-Ulm starten Urlauber ihren „Stadthupferl“-Trip entlang der Donau mit einem Spaziergang. Bei einer geführten oder individuellen Tour erkunden sie die Highlights und erfahren Spannendes zu Wasserturm, Glacis-Anlage & Co. Entlang des Donauufers eröffnen sich den Ausflüglern immer wieder Panoramablicke auf Ulm und das markante Münster. Anschließend lohnt sich für Familien noch ein Abstecher ins Edwin-Scharff Kindermuseum mit vielseitigen Mitmach- und Experimentierstationen, bevor es weiter in Richtung Günzburg geht. Hier entdecken Interessierte die charmante Altstadt am besten mit der Bayerisch-Schwaben Lauschtour. Der abwechslungsreiche Hör-Rundgang führt sie an insgesamt zehn Lauschpunkten durch die 500-jährige Geschichte der Habsburger. Höhepunkt ist die Frauenkirche, das Rokokojuwel von dem berühmten Baumeister Dominikus Zimmermann. Nächster „Stadthupferl“-Stopp ist Burgau. Die Stadt zwischen Kammel und Mindel beeindruckt mit ihrem Schloss, dem Blockhausturm und dem alten Rathaus. Nach dem „Exkurs“ ins Mindeltal wartet die nächste Donau-Perle: In Lauingen besteigen Besucher das 52 Meter hohe Wahrzeichen der Stadt – den Schimmelturm. Dabei lernen sie Fakten, Sagen und Geschichten kennen und belohnen sich anschließend mit einer beeindruckenden Aussicht auf die Umgebung. In Dillingen an der Donau machen sich Urlauber dann entlang des Themenrundwegs auf die Spuren des Wasserdoktors Sebastian Kneipp und gönnen den müden Beinen an der Naturkneippanlage eine Auszeit. Auch in Donauwörth geht es entspannt zu: Nach der unterhaltsamen Lauschtour mit Klappi Storch lassen die Ausflügler an der Uferpromenade am Alten Donauhafen ihre Seele baumeln oder genießen auf der Altstadtinsel Ried eine wohlverdiente Kaffeepause. Zum Abschluss besuchen die Stadtentdecker Rain am Lech und spazieren durch die blühenden Parkanlagen der Blumenstadt.

    Tipp: Wer aktiv unterwegs sein möchte und etwas mehr Zeit mitbringt, verknüpft die Städte mit dem Donau-Radwanderweg.

    „Stadthupferl“-Tipp #2: Unterwegs im Ries

    Der zweite „Stadthupferl“-Tipp führt Urlauber durch eine einzigartige Landschaft. Vor etwa 14,5 Millionen Jahren formte ein Meteoriteneinschlag das Ries und prägt bis heute die Geschichte der Region im Norden Bayerisch-Schwabens. Die Tour startet in Nördlingen. Hier erfahren Besucher zunächst im RiesKraterMuseum Wissenswertes über das einschlagende Ereignis, bevor sie vom „Daniel“, dem 90 Meter hohen Glockenturm der St. Georgskirche, den Rundblick über die Stadt mit der umschließenden Stadtmauer und die gesamte Rieslandschaft genießen. Mit der Bayerisch-Schwaben Lauschtour begeben sich Interessierte zudem zu den Schauplätzen der Nördlinger Hexenprozesse und lernen dabei eine etwas andere Seite der „Riesmetropole“ kennen. Beim nächsten Halt in Oettingen bewundern Gäste den Marktplatz mit seinen Barockfassaden auf der einen und Fachwerkfassaden auf der anderen Seite oder machen sich auf zum Residenzschloss. Bei einer Nachtwächterführung lauschen Teilnehmer den zahlreichen Anekdoten und schlendern durch die Geschichte der Stadt. In Wemding wandeln Naturfreunde auf den Spuren des Botanikers Leonhart Fuchs und bestaunen die Fuchsienpyramide mit etwa 700 Pflanzen. Entlang des Andachtswegs gelangen Urlauber dann zur berühmten Wallfahrtskirche Maria Brünnlein. Abschließend geht es nach Harburg. Über den Dächern thront das gleichnamige Schloss – eine der am besten erhaltenen Burganlagen Süddeutschlands und Highlight des „Stadthupferl“-Stopps. Beim Spaziergang durch die verwinkelten Gässchen, vorbei an historischen Fachwerk- und Barockgiebelfassaden sowie entlang der Wörnitz lassen Stadtbummler die besondere Atmosphäre des Städtchens auf sich wirken.

    „Stadthupferl“-Tipp #3: Stadterlebnis rund um Augsburg

    Das kürzeste „Stadthupferl“-Erlebnis führt Kultur-Fans nach Augsburg und Friedberg. In der Fuggerstadt bestaunen sie Renaissance-Rathaus, Fuggerei & Co. und begeben sich mit der Lauschtour „WasSerleben in Augsburg“ von der Römer-Zeit bis zur Gegenwart auf die Spuren des UNESCO-Welterbes. Vorbei an imposanten Prachtbrunnen, kleinen Kanälen, Wassertürmen und weiter durch das Trinkwasserschutzgebiet erfahren Ausflügler Spannendes rund um das Wasser. In Friedberg erkunden sie anschließend die große Uhrmachergeschichte im Wittelsbacher Schloss, spazieren durch die malerischen Gassen und genießen die Aussicht von der historischen Stadtmauer.

     

    Copyright der Bilder: Oettingen mit Riesblick © Werner Rensing, Blick auf Lauingen vom Donauufer © Fouad Vollmer, Marienplatz in Friedberg © Stadt Friedberg

     

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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