• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    „Stoned“ im Fichtelgebirge

    Stein auf Stein

    Fichtelberg/MĂĽnchen, 20. November 2018

    Fichtelberg/München, 19. November 2018. Geografen beschreiben die Landschaft des Fichtelgebirges gern als „Steinernes Hufeisen“. Die Höhenzüge aus Granit bilden zusammen tatsächlich die Form eines Hufeisens, das nach Nordosten geöffnet ist. Rund 40 Prozent der Fläche besteht aus Granit und so befand schon Johann Wolfgang von Goethe als er 1785 zum ersten Mal das Fichtelgebirge besuchte: „Der Granit lässt mich nicht los“. Die Ferienregion weiß ihren Steinreichtum zu schätzen und so findet sich hier sowohl für aktive als auch erholungssuchende oder geschichtsinteressierte Urlauber das passende, thematische Erlebnis.

    Auf die Steine, fertig, los

    Das Felsenlabyrinth Luisenburg ist das größte seiner Art in Europa und ein Nationaler Geotop. Riesige Felsbrocken – umrandet von Höhlen und Schluchten – bestimmen diese einzigartige Landschaftskulisse inmitten des Fichtelgebirges. Jährlich erfreuen sich mehr als 100.000 Besucher an diesem gigantischen Felsenmeer, wandern auf den Spuren von Königin Luise, zwingen sich durch schmale Felsenschluchten und lassen sich in den Bann der über 300 Millionen Jahre alten Granitsteinformationen ziehen.

    Die topografischen Voraussetzungen mit vielen knackigen Steigungen und rasanten Abfahrten machen die Region zum idealen Ausgangpunkt für anspruchsvolle Radfahrer, egal ob Tourenrad, Rennrad oder Mountainbike. Dank der bestens ausgebauten Infrastruktur mit E-Bike-Verleihstationen sowie Shuttle-Bussen zur Überbrückung steiler Passagen, eignet sich die Gegend auch bestens für Anfänger und Genussradler.

    Das Fichtelgebirge besitzt ein 3.400 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz. Stille Täler, dunkle Fichten- und Buchenwälder sowie außergewöhnliche Stein- und Felsformationen laden zum Entdecken und Erholen ein. Dabei kann zwischen mehr oder weniger anspruchsvollen Touren entschieden werden. Der 425 Kilometer lange Qualitätswanderweg „Fränkischer Gebirgsweg“ verläuft sanft an- und absteigend. Für fitte Gipfelstürmer bieten der Schneeberg und der Ochsenkopf mit über 1.000 Metern Höhe ideale Voraussetzungen. Zahlreiche Rundwanderwege wie der rund zehn Kilometer lange Bischofsgrüner Panoramaweg warten darauf begangen zu werden. Interessante Themenwanderwege erinnern an berühmte Besucher der Region wie Johann Wolfgang von Goethe und Jean Paul.

    Der steinige Weg zur Mitte

    Schon seit Jahrtausenden gibt es weltweit Labyrinthe in unterschiedlichsten Formen. Symbolisch kann man das Labyrinth als den Weg zur eigenen Mitte verstehen. Daher ist nicht nur das Ziel, sondern auch die Reise dorthin von Bedeutung und bietet vielen Menschen die Möglichkeit zum Stressabbau sowie zur Erholung und Entspannung. Auch das Granitlabyrinth in Kirchenlamitz soll ein Ort der Besinnung sein. Es befindet sich auf dem ehemaligen Werkplatz eines Steinmetzbetriebes und bildet den Abschluss des Steinbruch-Rundwanderweges am Epprechtstein. Das quadratische Labyrinth misst 34 x 34 Meter und hat fünf Umgänge. Ein Achsenkreuz teilt es in vier Quartiere, die es auf dem Weg zur Mitte zu durchschreiten gilt. Der Weg wird von 180 großen Granitquadern umrahmt, im Zentrum thront ein fünf Meter hoher Obelisk aus Epprechtsteingranit. Ein neues Besucherzentrum wird im Frühjahr eröffnet und informiert über den Granit im Fichtelgebirge im Allgemeinen und den Granitabbau am Epprechtstein im Besonderen.

    Felsen mit Historie

    Felsige Zeiten erlebte auch Alexander von Humboldt im Fichtelgebirge. 2019 jährt sich der Geburtstag des Naturforschers, der weltweit zu den bekanntesten Deutschen zählt, zum 250. Mal. Die Region hat Humboldt einiges zu verdanken, denn hier war er maßgeblich an der positiven Entwicklung des Bergbaus beteiligt. Durch seinen Arbeitseifer als Oberbergmeister gelang es ihm, den hiesigen Bergbau für einige Jahre wiederzubeleben. Im großen Humboldt Jubiläumsjahr 2019 steht daher mit speziellen Theateraufführungen, Lesungen und Festivitäten im Fichtelgebirge alles im Zeichen des großen Weltwissenschaftlers. Auf den Alexander von Humboldt Rundwanderwegen in Goldkronach und Arzberg begeben sich Interessierte auf die Spuren der Arzberger Bergwerks-Tradition und erwandern die Stationen, an denen sich der Bergbau in Goldkronach dokumentieren lässt.

    Mit der Pauschale „‚Die größte Entdeckung meines Lebens!‘ – Mit Alexander von Humboldt durch das Fichtelgebirge“ erhalten Gäste ab 399 Euro pro Person im Doppelzimmer fünf Übernachtungen mit Frühstück, diverse Eintritte und reichhaltige Informationen entlang der neuen GeoTour.

    Weitere Informationen gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram und Twitter.

Stein auf Stein • Medien-Informationen

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    „Stoned“ im Fichtelgebirge

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    Fichtelberg/MĂĽnchen, 20. November 2018

    Fichtelberg/München, 19. November 2018. Geografen beschreiben die Landschaft des Fichtelgebirges gern als „Steinernes Hufeisen“. Die Höhenzüge aus Granit bilden zusammen tatsächlich die Form eines Hufeisens, das nach Nordosten geöffnet ist. Rund 40 Prozent der Fläche besteht aus Granit und so befand schon Johann Wolfgang von Goethe als er 1785 zum ersten Mal das Fichtelgebirge besuchte: „Der Granit lässt mich nicht los“. Die Ferienregion weiß ihren Steinreichtum zu schätzen und so findet sich hier sowohl für aktive als auch erholungssuchende oder geschichtsinteressierte Urlauber das passende, thematische Erlebnis.

    Auf die Steine, fertig, los

    Das Felsenlabyrinth Luisenburg ist das größte seiner Art in Europa und ein Nationaler Geotop. Riesige Felsbrocken – umrandet von Höhlen und Schluchten – bestimmen diese einzigartige Landschaftskulisse inmitten des Fichtelgebirges. Jährlich erfreuen sich mehr als 100.000 Besucher an diesem gigantischen Felsenmeer, wandern auf den Spuren von Königin Luise, zwingen sich durch schmale Felsenschluchten und lassen sich in den Bann der über 300 Millionen Jahre alten Granitsteinformationen ziehen.

    Die topografischen Voraussetzungen mit vielen knackigen Steigungen und rasanten Abfahrten machen die Region zum idealen Ausgangpunkt für anspruchsvolle Radfahrer, egal ob Tourenrad, Rennrad oder Mountainbike. Dank der bestens ausgebauten Infrastruktur mit E-Bike-Verleihstationen sowie Shuttle-Bussen zur Überbrückung steiler Passagen, eignet sich die Gegend auch bestens für Anfänger und Genussradler.

    Das Fichtelgebirge besitzt ein 3.400 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz. Stille Täler, dunkle Fichten- und Buchenwälder sowie außergewöhnliche Stein- und Felsformationen laden zum Entdecken und Erholen ein. Dabei kann zwischen mehr oder weniger anspruchsvollen Touren entschieden werden. Der 425 Kilometer lange Qualitätswanderweg „Fränkischer Gebirgsweg“ verläuft sanft an- und absteigend. Für fitte Gipfelstürmer bieten der Schneeberg und der Ochsenkopf mit über 1.000 Metern Höhe ideale Voraussetzungen. Zahlreiche Rundwanderwege wie der rund zehn Kilometer lange Bischofsgrüner Panoramaweg warten darauf begangen zu werden. Interessante Themenwanderwege erinnern an berühmte Besucher der Region wie Johann Wolfgang von Goethe und Jean Paul.

    Der steinige Weg zur Mitte

    Schon seit Jahrtausenden gibt es weltweit Labyrinthe in unterschiedlichsten Formen. Symbolisch kann man das Labyrinth als den Weg zur eigenen Mitte verstehen. Daher ist nicht nur das Ziel, sondern auch die Reise dorthin von Bedeutung und bietet vielen Menschen die Möglichkeit zum Stressabbau sowie zur Erholung und Entspannung. Auch das Granitlabyrinth in Kirchenlamitz soll ein Ort der Besinnung sein. Es befindet sich auf dem ehemaligen Werkplatz eines Steinmetzbetriebes und bildet den Abschluss des Steinbruch-Rundwanderweges am Epprechtstein. Das quadratische Labyrinth misst 34 x 34 Meter und hat fünf Umgänge. Ein Achsenkreuz teilt es in vier Quartiere, die es auf dem Weg zur Mitte zu durchschreiten gilt. Der Weg wird von 180 großen Granitquadern umrahmt, im Zentrum thront ein fünf Meter hoher Obelisk aus Epprechtsteingranit. Ein neues Besucherzentrum wird im Frühjahr eröffnet und informiert über den Granit im Fichtelgebirge im Allgemeinen und den Granitabbau am Epprechtstein im Besonderen.

    Felsen mit Historie

    Felsige Zeiten erlebte auch Alexander von Humboldt im Fichtelgebirge. 2019 jährt sich der Geburtstag des Naturforschers, der weltweit zu den bekanntesten Deutschen zählt, zum 250. Mal. Die Region hat Humboldt einiges zu verdanken, denn hier war er maßgeblich an der positiven Entwicklung des Bergbaus beteiligt. Durch seinen Arbeitseifer als Oberbergmeister gelang es ihm, den hiesigen Bergbau für einige Jahre wiederzubeleben. Im großen Humboldt Jubiläumsjahr 2019 steht daher mit speziellen Theateraufführungen, Lesungen und Festivitäten im Fichtelgebirge alles im Zeichen des großen Weltwissenschaftlers. Auf den Alexander von Humboldt Rundwanderwegen in Goldkronach und Arzberg begeben sich Interessierte auf die Spuren der Arzberger Bergwerks-Tradition und erwandern die Stationen, an denen sich der Bergbau in Goldkronach dokumentieren lässt.

    Mit der Pauschale „‚Die größte Entdeckung meines Lebens!‘ – Mit Alexander von Humboldt durch das Fichtelgebirge“ erhalten Gäste ab 399 Euro pro Person im Doppelzimmer fünf Übernachtungen mit Frühstück, diverse Eintritte und reichhaltige Informationen entlang der neuen GeoTour.

    Weitere Informationen gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram und Twitter.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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