• Südpfalz • Hintergrundtexte

    Südpfalz - Basisinformation

    Wandern, Radfahren, Schlemmen und das milde Klima genießen heißt es für Familien, Paare, Singles oder Gruppen in der Südpfalz. Direkt in der Rheinebene gelegen finden Besucher hier im Landkreis Germersheim abwechslungsreiche Wander- und Radtouren durch den Bienwald, die Rheinauen, entlang des Rheins und durch die Queichwiesen sowie eine große Auswahl an lokalen Hofläden und Winzern, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten.

    Rad.Land.Land.Südpfalz
    Radfahrer freuen sich in der Südpfalz über 500 Kilometer an Entdecker- und Genusstouren, wie die Rheinschleife für Entdecker, die Tabaktour oder der Queichtalradweg, die vorbei an Weinbergen und Gemüseäckern, durch Wälder und Wiesen und entlang blühender Tabakfelder und des Rheins führen. Die meist ebenen Strecken bieten gerade Familien allerhand zu entdecken und garantieren mit Spielplätzen, Seen und Parks am Wegesrand gelungene Abwechslung. Gemütliche Restaurants und Gaststätten in den kleinen Ortschaften sorgen mit ihren Pfälzer Spezialitäten für die nötige Stärkung zwischendurch. Alternativ gibt es die Möglichkeit, sich bei den lokalen Direktvermarktern ein eigenes Picknick aus frischen, saisonalen Produkten zusammenzustellen, um sie an den einladenden Rastplät-zen zu genießen. Dank zertifizierter Bett+Bike-Betriebe und einer gut ausgebauten Infrastruktur an E-Bike-Ladestationen sind die Reserven von Radlern und ihren Rädern stets aufgeladen.

    Kultur.Land.Südpfalz
    Ein Besuch in der Südpfalz gleicht einer historischen Zeitreise. Geschichtsinteressierte erfahren zum Beispiel im Terra-Sigillata-Museum Interessantes über die einstige römische Siedlung Tabernae, die einst als eine der bedeutendsten Keramik-Manufakturen des Römischen Reiches nördlich der Alpen galt. Auf dem originalgetreu nachgebildeten Römerschiff Lusoria Rhenana erfahren Besucher auf aktive Art und Weise mehr über die römische Vergangenheit in der Region. Thematische Wanderun-gen zwischen Keltengräbern, römischen Meilensteinen und Westwallbunkern gewähren außerdem faszinierende Einblicke in vergangene Zeiten, während geführte Touren durch die imposanten Fes-tungsanlagen oder ein Besuch im „Stadt- und Festungsmuseum Germersheim“ mehr über die Stadt Germersheim verraten. Die spannende Geschichte des Südpfälzer Tabaks entdecken Interessierte zu Fuß auf dem Tabakrundweg in Hatzenbühl oder auf der 40 Kilometer langen Tabaktour mit dem Rad. Wie das Leben der Südpfälzer seit Jahrhunderten vom Rhein geprägt ist und welche Hochwasserschutzmaßnahmen sie seit jeher ergreifen, erzählen das „Haus Leben am Strom“ in Neupotz und das Informationszentrum „Hördter Rheinauen“ in Hördt.

    Freizeit.Land.Südpfalz
    Familien verbringen ihren Urlaub in der Südpfalz zwischen Adrenalinkicks und Naturerlebnissen. Hoch hinaus geht es etwa für Kletterbegeisterte im FunForest in Kandel, wo 24 abwechslungsreiche Parcours in bis zu 22 Metern Höhe auf Klein und Groß warten. Entdecker erfahren bei einer Nachenfahrt Spannendes über Flora und Fauna am Altrhein. Aufregend wird es auch bei einem Ausflug in eines der Maislabyrinthe in Steinweiler und Leimersheim oder bei einer digitalen Schnitzeljagd, dem Geocaching, in Bellheim. Auf der 24 Kilometer langen Strecke der Südpfalz-Draisinenbahn heißt es gemeinsam strampeln und die abwechslungsreiche Landschaft genießen. Im Streichelzoo Rülzheim kommen kleine und große Gäste ihren tierischen Freunden ganz nahe. Sportlich wird es indes im Fuß-ballgolfpark in Kandel, während die alla hopp!-Anlage Rülzheim alle Aktiven mit Spielgeräten und Bewegungsstationen ins Schwitzen bringt.

    Genuss.Land.Südpfalz
    Als Genussregion lockt die Südpfalz mit einer Fülle an kulinarischen Angeboten, die direkt vom Feld auf den Teller kommen. Dank nahezu mediterranem Klima und 1.800 Sonnenstunden im Jahr, werden im „Gemüsegarten Deutschlands“ neben Wein, Äpfeln, Kohl und Spargel auch Artischocken, Kiwis und sogar Feigen angebaut. Ganz besonders erleben Südpfalz-Besucher die reiche Kulinarik bei einer Hof-zu-Hof-Radtour im Herbst, wenn die Blätter der Weinberge bunt leuchten, oder bei den „Wilden Wochen Südpfalz“ im November und Dezember, wenn heimisches Wild aus dem Pfälzerwald, dem Bienwald und den Rheinauen serviert wird. Hinzu kommen zahlreiche Hof- und Dorffeste, wie das Dampfnudelfest in Freckenfeld, das „Loschter Handkeesfeschd“, das „Zäskämer Zwewwlfeschd“, das Germersheimer Festungsfest oder die geselligen Weinfeste. Dort lernen Urlauber nicht nur regi-onale Spezialitäten, wie etwa Pfälzer Saumagen, Handkäse oder Pfälzer Schoppen kennen, sondern erleben zugleich die aufgeschlossene Pfälzer Lebensart.

    Wander.Land.Südpfalz
    Wandern zwischen Wein und Rhein heißt es auf den gut markierten Spazier- und Wanderwegen, die die Naturschönheiten der Südpfalz erlebbar machen. Für Familien bieten mehrere Erlebnis- und Entde-ckerpfade interessante Stationen am Wegesrand, sodass bei einer Wanderung in der Region keine Langeweile aufkommt. Auf den zwei ausgezeichneten „Traumtouren“ Schaidter Westwallweg und Otterbachbruchweg sowie dem Premiumwanderweg Treidlerweg erleben Wanderer beispielsweise urwüchsige Auenlandschaften, den 120 Quadratkilometer großen, geschützten Bienwald und das Naturschutzgebiet Bruchbach-Otterbachniederung. Dank der Wanderbahnhöfe in Rülzheim, Jockgrim, Kandel und Schaidt reisen Wanderer in der Südpfalz bequem zum Ausgangspunkt ihrer Touren. Bier-gärten, Gasthäuser und kleine familiengeführte Hof-Cafés laden im Anschluss zur verdienten Stärkung ein.

    Gast.Land.Südpfalz
    Private Ferienhäuser, gemütliche Ferienwohnungen mit Selbstversorgung oder familiengeführte Hotels mit Rundumservice: Die Vielfalt an Übernachtungsmöglichkeiten in der Südpfalz ist groß. Für einen längeren Aufenthalt stehen Besuchern zudem Boarding- und Apartmenthäuser zur Verfügung, während sich Camper über zwei Campingplätze und acht Wohnmobilstellplätze in der Region freuen.

Südpfalz - Basisinformation • Medien-Informationen

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Südpfalz - Basisinformation • Hintergrundtexte

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Südpfalz - Basisinformation • Story Lines

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Südpfalz - Basisinformation • Pressestimmen

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    Südpfalz - Basisinformation

    Wandern, Radfahren, Schlemmen und das milde Klima genießen heißt es für Familien, Paare, Singles oder Gruppen in der Südpfalz. Direkt in der Rheinebene gelegen finden Besucher hier im Landkreis Germersheim abwechslungsreiche Wander- und Radtouren durch den Bienwald, die Rheinauen, entlang des Rheins und durch die Queichwiesen sowie eine große Auswahl an lokalen Hofläden und Winzern, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten.

    Rad.Land.Land.Südpfalz
    Radfahrer freuen sich in der Südpfalz über 500 Kilometer an Entdecker- und Genusstouren, wie die Rheinschleife für Entdecker, die Tabaktour oder der Queichtalradweg, die vorbei an Weinbergen und Gemüseäckern, durch Wälder und Wiesen und entlang blühender Tabakfelder und des Rheins führen. Die meist ebenen Strecken bieten gerade Familien allerhand zu entdecken und garantieren mit Spielplätzen, Seen und Parks am Wegesrand gelungene Abwechslung. Gemütliche Restaurants und Gaststätten in den kleinen Ortschaften sorgen mit ihren Pfälzer Spezialitäten für die nötige Stärkung zwischendurch. Alternativ gibt es die Möglichkeit, sich bei den lokalen Direktvermarktern ein eigenes Picknick aus frischen, saisonalen Produkten zusammenzustellen, um sie an den einladenden Rastplät-zen zu genießen. Dank zertifizierter Bett+Bike-Betriebe und einer gut ausgebauten Infrastruktur an E-Bike-Ladestationen sind die Reserven von Radlern und ihren Rädern stets aufgeladen.

    Kultur.Land.Südpfalz
    Ein Besuch in der Südpfalz gleicht einer historischen Zeitreise. Geschichtsinteressierte erfahren zum Beispiel im Terra-Sigillata-Museum Interessantes über die einstige römische Siedlung Tabernae, die einst als eine der bedeutendsten Keramik-Manufakturen des Römischen Reiches nördlich der Alpen galt. Auf dem originalgetreu nachgebildeten Römerschiff Lusoria Rhenana erfahren Besucher auf aktive Art und Weise mehr über die römische Vergangenheit in der Region. Thematische Wanderun-gen zwischen Keltengräbern, römischen Meilensteinen und Westwallbunkern gewähren außerdem faszinierende Einblicke in vergangene Zeiten, während geführte Touren durch die imposanten Fes-tungsanlagen oder ein Besuch im „Stadt- und Festungsmuseum Germersheim“ mehr über die Stadt Germersheim verraten. Die spannende Geschichte des Südpfälzer Tabaks entdecken Interessierte zu Fuß auf dem Tabakrundweg in Hatzenbühl oder auf der 40 Kilometer langen Tabaktour mit dem Rad. Wie das Leben der Südpfälzer seit Jahrhunderten vom Rhein geprägt ist und welche Hochwasserschutzmaßnahmen sie seit jeher ergreifen, erzählen das „Haus Leben am Strom“ in Neupotz und das Informationszentrum „Hördter Rheinauen“ in Hördt.

    Freizeit.Land.Südpfalz
    Familien verbringen ihren Urlaub in der Südpfalz zwischen Adrenalinkicks und Naturerlebnissen. Hoch hinaus geht es etwa für Kletterbegeisterte im FunForest in Kandel, wo 24 abwechslungsreiche Parcours in bis zu 22 Metern Höhe auf Klein und Groß warten. Entdecker erfahren bei einer Nachenfahrt Spannendes über Flora und Fauna am Altrhein. Aufregend wird es auch bei einem Ausflug in eines der Maislabyrinthe in Steinweiler und Leimersheim oder bei einer digitalen Schnitzeljagd, dem Geocaching, in Bellheim. Auf der 24 Kilometer langen Strecke der Südpfalz-Draisinenbahn heißt es gemeinsam strampeln und die abwechslungsreiche Landschaft genießen. Im Streichelzoo Rülzheim kommen kleine und große Gäste ihren tierischen Freunden ganz nahe. Sportlich wird es indes im Fuß-ballgolfpark in Kandel, während die alla hopp!-Anlage Rülzheim alle Aktiven mit Spielgeräten und Bewegungsstationen ins Schwitzen bringt.

    Genuss.Land.Südpfalz
    Als Genussregion lockt die Südpfalz mit einer Fülle an kulinarischen Angeboten, die direkt vom Feld auf den Teller kommen. Dank nahezu mediterranem Klima und 1.800 Sonnenstunden im Jahr, werden im „Gemüsegarten Deutschlands“ neben Wein, Äpfeln, Kohl und Spargel auch Artischocken, Kiwis und sogar Feigen angebaut. Ganz besonders erleben Südpfalz-Besucher die reiche Kulinarik bei einer Hof-zu-Hof-Radtour im Herbst, wenn die Blätter der Weinberge bunt leuchten, oder bei den „Wilden Wochen Südpfalz“ im November und Dezember, wenn heimisches Wild aus dem Pfälzerwald, dem Bienwald und den Rheinauen serviert wird. Hinzu kommen zahlreiche Hof- und Dorffeste, wie das Dampfnudelfest in Freckenfeld, das „Loschter Handkeesfeschd“, das „Zäskämer Zwewwlfeschd“, das Germersheimer Festungsfest oder die geselligen Weinfeste. Dort lernen Urlauber nicht nur regi-onale Spezialitäten, wie etwa Pfälzer Saumagen, Handkäse oder Pfälzer Schoppen kennen, sondern erleben zugleich die aufgeschlossene Pfälzer Lebensart.

    Wander.Land.Südpfalz
    Wandern zwischen Wein und Rhein heißt es auf den gut markierten Spazier- und Wanderwegen, die die Naturschönheiten der Südpfalz erlebbar machen. Für Familien bieten mehrere Erlebnis- und Entde-ckerpfade interessante Stationen am Wegesrand, sodass bei einer Wanderung in der Region keine Langeweile aufkommt. Auf den zwei ausgezeichneten „Traumtouren“ Schaidter Westwallweg und Otterbachbruchweg sowie dem Premiumwanderweg Treidlerweg erleben Wanderer beispielsweise urwüchsige Auenlandschaften, den 120 Quadratkilometer großen, geschützten Bienwald und das Naturschutzgebiet Bruchbach-Otterbachniederung. Dank der Wanderbahnhöfe in Rülzheim, Jockgrim, Kandel und Schaidt reisen Wanderer in der Südpfalz bequem zum Ausgangspunkt ihrer Touren. Bier-gärten, Gasthäuser und kleine familiengeführte Hof-Cafés laden im Anschluss zur verdienten Stärkung ein.

    Gast.Land.Südpfalz
    Private Ferienhäuser, gemütliche Ferienwohnungen mit Selbstversorgung oder familiengeführte Hotels mit Rundumservice: Die Vielfalt an Übernachtungsmöglichkeiten in der Südpfalz ist groß. Für einen längeren Aufenthalt stehen Besuchern zudem Boarding- und Apartmenthäuser zur Verfügung, während sich Camper über zwei Campingplätze und acht Wohnmobilstellplätze in der Region freuen.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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