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    Von märchenhaften Ausblicken auf der Schwäbischen Alb bis zu Alpaka-Wanderungen in Bayerisch-Schwaben

    Wandern in SĂĽddeutschlands Winterwunderland

    MĂĽnchen, 27. November 2023

    Glitzernde Schneefelder, gezuckerte Tannenspitzen und weiße Berghänge treffen auf angenehme Stille und unberührte Pfade: Auf den vielen präparierten Winterwanderwegen in Deutschlands Süden kommen die Fitness und das Naturerlebnis auch in der kalten Jahreszeit nicht zu kurz. Dass dafür nicht immer Ski oder Schneeschuhe benötigt werden, zeigen die folgenden fünf Wege in Bayern und Baden-Württemberg, die in den Wintermonaten gewalzt oder geräumt werden und die Wanderer fernab der Wildtier- und Pflanzenschutzzonen durch erstaunliche Landschaften führen.

    Von winterlichen Tänzen und märchenhaften Ausblicken auf der Schwäbischen Alb

    Im Winter glänzt die zerklüftete Schwäbische Alb in ihrem weißen Kleid. Wer den knirschenden Schnee unter seinen Schuhen spüren und das Winterwunderland in Ruhe entdecken möchte, begibt sich auf die beiden ausgewiesenen Premium-Wanderwege „Schneewalzer“ und „Wintermärchen“. Die zwei Traufgänge sind nur im Winter beschildert und ab einer Schneehöhe von rund 25 Zentimetern präpariert und begehbar. Der gewalzte Winterwanderweg Schneewalzer lotst in rund drei Stunden leichtfüßig über die Hochfläche des Heersberges und ist auch für Familien mit kleineren Kindern und ungeübte Wanderer geeignet. Im Zusammenspiel mit beeindruckenden Panoramasichten auf Albstadt-Laufen und das Alpenvorland sorgt der Traufgang für Postkartenmotive an jeder Ecke. Auf dem mittelschweren, planierten Traufgang Wintermärchen sind Wanderfreunde hingegen rund um den Raichberg in Albstadt-Onstmettingen unterwegs. Im Winter erscheint dieser wie mit Zuckerguss überzogen und führt in circa drei Stunden durch Mischwälder und vorbei an Bauernhöfen. Vom Raichberg-Turm auf 956 Metern wird die Rundwanderung mit einer weiten Aussicht auf die gesamte Schwäbische Alb belohnt – bei klarer Sicht sogar bis zu den Berner und Walliser Alpen sowie den Vogesen.

    Pilgernd oder mit Alpakas durch den bayerisch-schwäbischen Winter

    Der Bau der Wallfahrtskirche Herrgottsruh in Friedberg beruht der Überlieferung nach auf der Pilgerreise eines Friedberger Bürgers ins Heilige Land zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Auf seiner Rückreise geriet der gottesfürchtige Mann in türkische Gefangenschaft und gelobte eine Kapelle zu bauen, wenn er nur heil nach Hause käme. Aus der kleinen Kapelle wurde im 18. Jahrhundert ein dreischiffiger Bau. Rundherum führt heute ein gut sechs Kilometer langer Pilgerweg, der im Winter besonders schön ist. Dank der vielen Hügel, die der Weg überwindet, können Wanderer immer wieder Ausblicke in die winterliche Landschaft und hin zur Wallfahrtskirche genießen. Ein ganz anderes Wintererlebnis bieten Gruppenwanderungen mit Alpakas oder Lamas, die an verschiedenen Orten Bayerisch-Schwabens angeboten werden. Zusammen mit den flauschigen Tieren geht es durchs ländliche Idyll. Diese Wanderungen sind auch bei klirrender Kälte ein Garant für gute Laune – schließlich ist es quasi unmöglich, Alpakas und Lamas anzusehen, ohne sofort zu lächeln.

    Ochsenkopfrunde und die Deutschen Winterwandertage im Fichtelgebirge

    Mit der offiziellen Auszeichnung im Winter 2018 besitzt das Fichtelgebirge Deutschlands ersten Winterwanderweg. Die nach den strengen Qualitätsmerkmalen des Deutschen Wanderverbandes klassifizierte Ochsenkopfrunde führt auf 18,9 Kilometern durch stille, verschneite Fichtenwälder, die malerischen Orte Fichtelberg, Bischofsgrün und Warmensteinach und vorbei an gemütlichen Einkehrmöglichkeiten mit regionalen Spezialitäten. Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke sind der idyllische Fichtelsee, das Besucherbergwerk Gleißinger Fels, das Freilandmuseum Grassemann sowie der Asenturm auf dem Ochsenkopf, der einen beeindruckenden Ausblick auf die Fichtelgebirgslandschaft bietet. Dank der neuen Seilbahn, die ab dem Winter 2024 an der Nordseite des Ochsenkopfs ganzjährig auf den Berg führt, lässt sich die Rundtour auch bequem abkürzen. Die jährlich im Fichtelgebirge stattfindenden Deutschen Winterwandertage werden 2024 von 17. bis 21. Januar abgehalten. Bei der Veranstaltung stehen klassische Winterwanderrouten, Gesundheits-, und Schneeschuhwanderungen sowie Skitouren auf dem Programm. Darüber hinaus haben Teilnehmer bei sogenannten Instawalks die Möglichkeit zum Fotografieren bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

    Pfrontens aussichtsreiche Höhenwinterwanderwege mit geringem Anstieg

    Mit atemberaubenden Gipfeln, verschneiten Wäldern und malerischen Tälern bietet Pfronten eine Vielzahl von Routen für Wanderbegeisterte jeden Niveaus. In der kalten Jahreszeit ermöglichen zwei Höhenwanderwege die winterliche Natur in ihrer ganzen Pracht zu erleben. Da ist zum einen die Wanderung zur Ostlerhütte mit einem Anstieg von gerade einmal 186 Höhenmetern. Vom Ausstieg des Sesselliftes Hochalpbahn auf über 1.600 Metern schlängelt sich die Tour durch eine der schönsten Berglandschaften im Allgäu. Als krönender Abschluss wartet hoch oben auf dem Kamm des Breitenbergs die Ostlerhütte. Kurz, einfach, aber landschaftlich besonders ist hingegen die Winterwanderung durch das Kesselmoos, die an der Bergstation der Breitenbergbahn startet. Auf einer Länge von gut einem Kilometer spazieren Winterfans auf dieser entspannten Rundtour über das verschneite Hochplateau des Pfrontener Hausbergs.

    Winterwanderung im Hochmoorgebiet Kaltenbronn im Nördlichen Schwarzwald

    Viele Wege schlängeln sich durch die romantisch-verschneiten Tannenwälder des Nördlichen Schwarzwalds. Eine besondere Tour führt durch das Hochmoorgebiet Kaltenbronn, das auf über 900 Metern liegt und seit mehr als 60 Jahren unter Naturschutz steht. Rund 10.000 Jahre lässt sich die Entwicklung dieses Hochmoores zurückverfolgen. Das ansässige Infozentrum mit seiner interaktiven Ausstellung ist sowohl im Sommer als auch im Winter ein beliebtes Ziel für Schulklassen und Wande-rer. Auf dem ausgewiesenen Winterrundweg Nummer 4, der insgesamt knapp dreieinhalb Kilometer lang ist, geht es zunächst vom Parkplatz zum Großen Hohlohsee, der mit seinem dunklen Wasser idyllisch in die winterliche Landschaft eingebettet liegt. Schon von Weitem lässt sich anschließend der Hohlohturm blicken, von dem Wanderer eine beeindruckenden Rundumaussicht über die Spitzen des Schwarzwalds bis hin zur Schwäbischen Alb, der Rheinebene und den Vogesen genießen, bevor es wieder zum Ausgangspunkt zurückgeht.  

Wandern in Süddeutschlands Winterwunderland • Medien-Informationen

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Wandern in Süddeutschlands Winterwunderland • Hintergrundtexte

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    Glitzernde Schneefelder, gezuckerte Tannenspitzen und weiße Berghänge treffen auf angenehme Stille und unberührte Pfade: Auf den vielen präparierten Winterwanderwegen in Deutschlands Süden kommen die Fitness und das Naturerlebnis auch in der kalten Jahreszeit nicht zu kurz. Dass dafür nicht immer Ski oder Schneeschuhe benötigt werden, zeigen die folgenden fünf Wege in Bayern und Baden-Württemberg, die in den Wintermonaten gewalzt oder geräumt werden und die Wanderer fernab der Wildtier- und Pflanzenschutzzonen durch erstaunliche Landschaften führen.

    Von winterlichen Tänzen und märchenhaften Ausblicken auf der Schwäbischen Alb

    Im Winter glänzt die zerklüftete Schwäbische Alb in ihrem weißen Kleid. Wer den knirschenden Schnee unter seinen Schuhen spüren und das Winterwunderland in Ruhe entdecken möchte, begibt sich auf die beiden ausgewiesenen Premium-Wanderwege „Schneewalzer“ und „Wintermärchen“. Die zwei Traufgänge sind nur im Winter beschildert und ab einer Schneehöhe von rund 25 Zentimetern präpariert und begehbar. Der gewalzte Winterwanderweg Schneewalzer lotst in rund drei Stunden leichtfüßig über die Hochfläche des Heersberges und ist auch für Familien mit kleineren Kindern und ungeübte Wanderer geeignet. Im Zusammenspiel mit beeindruckenden Panoramasichten auf Albstadt-Laufen und das Alpenvorland sorgt der Traufgang für Postkartenmotive an jeder Ecke. Auf dem mittelschweren, planierten Traufgang Wintermärchen sind Wanderfreunde hingegen rund um den Raichberg in Albstadt-Onstmettingen unterwegs. Im Winter erscheint dieser wie mit Zuckerguss überzogen und führt in circa drei Stunden durch Mischwälder und vorbei an Bauernhöfen. Vom Raichberg-Turm auf 956 Metern wird die Rundwanderung mit einer weiten Aussicht auf die gesamte Schwäbische Alb belohnt – bei klarer Sicht sogar bis zu den Berner und Walliser Alpen sowie den Vogesen.

    Pilgernd oder mit Alpakas durch den bayerisch-schwäbischen Winter

    Der Bau der Wallfahrtskirche Herrgottsruh in Friedberg beruht der Überlieferung nach auf der Pilgerreise eines Friedberger Bürgers ins Heilige Land zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Auf seiner Rückreise geriet der gottesfürchtige Mann in türkische Gefangenschaft und gelobte eine Kapelle zu bauen, wenn er nur heil nach Hause käme. Aus der kleinen Kapelle wurde im 18. Jahrhundert ein dreischiffiger Bau. Rundherum führt heute ein gut sechs Kilometer langer Pilgerweg, der im Winter besonders schön ist. Dank der vielen Hügel, die der Weg überwindet, können Wanderer immer wieder Ausblicke in die winterliche Landschaft und hin zur Wallfahrtskirche genießen. Ein ganz anderes Wintererlebnis bieten Gruppenwanderungen mit Alpakas oder Lamas, die an verschiedenen Orten Bayerisch-Schwabens angeboten werden. Zusammen mit den flauschigen Tieren geht es durchs ländliche Idyll. Diese Wanderungen sind auch bei klirrender Kälte ein Garant für gute Laune – schließlich ist es quasi unmöglich, Alpakas und Lamas anzusehen, ohne sofort zu lächeln.

    Ochsenkopfrunde und die Deutschen Winterwandertage im Fichtelgebirge

    Mit der offiziellen Auszeichnung im Winter 2018 besitzt das Fichtelgebirge Deutschlands ersten Winterwanderweg. Die nach den strengen Qualitätsmerkmalen des Deutschen Wanderverbandes klassifizierte Ochsenkopfrunde führt auf 18,9 Kilometern durch stille, verschneite Fichtenwälder, die malerischen Orte Fichtelberg, Bischofsgrün und Warmensteinach und vorbei an gemütlichen Einkehrmöglichkeiten mit regionalen Spezialitäten. Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke sind der idyllische Fichtelsee, das Besucherbergwerk Gleißinger Fels, das Freilandmuseum Grassemann sowie der Asenturm auf dem Ochsenkopf, der einen beeindruckenden Ausblick auf die Fichtelgebirgslandschaft bietet. Dank der neuen Seilbahn, die ab dem Winter 2024 an der Nordseite des Ochsenkopfs ganzjährig auf den Berg führt, lässt sich die Rundtour auch bequem abkürzen. Die jährlich im Fichtelgebirge stattfindenden Deutschen Winterwandertage werden 2024 von 17. bis 21. Januar abgehalten. Bei der Veranstaltung stehen klassische Winterwanderrouten, Gesundheits-, und Schneeschuhwanderungen sowie Skitouren auf dem Programm. Darüber hinaus haben Teilnehmer bei sogenannten Instawalks die Möglichkeit zum Fotografieren bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

    Pfrontens aussichtsreiche Höhenwinterwanderwege mit geringem Anstieg

    Mit atemberaubenden Gipfeln, verschneiten Wäldern und malerischen Tälern bietet Pfronten eine Vielzahl von Routen für Wanderbegeisterte jeden Niveaus. In der kalten Jahreszeit ermöglichen zwei Höhenwanderwege die winterliche Natur in ihrer ganzen Pracht zu erleben. Da ist zum einen die Wanderung zur Ostlerhütte mit einem Anstieg von gerade einmal 186 Höhenmetern. Vom Ausstieg des Sesselliftes Hochalpbahn auf über 1.600 Metern schlängelt sich die Tour durch eine der schönsten Berglandschaften im Allgäu. Als krönender Abschluss wartet hoch oben auf dem Kamm des Breitenbergs die Ostlerhütte. Kurz, einfach, aber landschaftlich besonders ist hingegen die Winterwanderung durch das Kesselmoos, die an der Bergstation der Breitenbergbahn startet. Auf einer Länge von gut einem Kilometer spazieren Winterfans auf dieser entspannten Rundtour über das verschneite Hochplateau des Pfrontener Hausbergs.

    Winterwanderung im Hochmoorgebiet Kaltenbronn im Nördlichen Schwarzwald

    Viele Wege schlängeln sich durch die romantisch-verschneiten Tannenwälder des Nördlichen Schwarzwalds. Eine besondere Tour führt durch das Hochmoorgebiet Kaltenbronn, das auf über 900 Metern liegt und seit mehr als 60 Jahren unter Naturschutz steht. Rund 10.000 Jahre lässt sich die Entwicklung dieses Hochmoores zurückverfolgen. Das ansässige Infozentrum mit seiner interaktiven Ausstellung ist sowohl im Sommer als auch im Winter ein beliebtes Ziel für Schulklassen und Wande-rer. Auf dem ausgewiesenen Winterrundweg Nummer 4, der insgesamt knapp dreieinhalb Kilometer lang ist, geht es zunächst vom Parkplatz zum Großen Hohlohsee, der mit seinem dunklen Wasser idyllisch in die winterliche Landschaft eingebettet liegt. Schon von Weitem lässt sich anschließend der Hohlohturm blicken, von dem Wanderer eine beeindruckenden Rundumaussicht über die Spitzen des Schwarzwalds bis hin zur Schwäbischen Alb, der Rheinebene und den Vogesen genießen, bevor es wieder zum Ausgangspunkt zurückgeht.  

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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