• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Veranstaltungshighlights 2019 von Januar bis März

    Zwischen kuriosen Traditionen und spektakulären Events

    MĂĽnchen, 08. November 2018

    Uraltes Stärke-Ritual, eiskalte Mutprobe, funkelnder City-Lauf, kuriose Blutwurst-Tradition oder gruselige Masken-Schau: Mit ausgefallenen Veranstaltungen und einzigartigen Bräuchen wird der Start in 2019 garantiert nicht langweilig. Von Januar bis März strömen Brauchtum-Fans und Athleten gen Fichtelgebirge, Chiemsee-Alpenland, ZweiTälerLand, Bayerisch-Schwaben oder sogar Island und genießen das bunte Spektakel der abwechslungsreichen Feierlichkeiten. 

    Stärke antrinken im Fichtelgebirge

    Im Fichtelgebirge wird das neue Jahr mit einem uralten fränkischen Brauch begrüßt – das Stärke antrinken. Am 6. Januar versammeln sich Freunde und Familie traditionell in geselliger Runde, um sich mit regionalem Bier oder speziellem Starkbier gegen Unheil zu wappnen und so Kraft und Gesundheit für die kommende Zeit zu tanken. Damit die Stärke auch alle 12 Monate vorhält, wird für jeden Monat des Jahres ein Starkbier getrunken. Da bis 1691 der 6. Januar den Beginn des neuen Jahres markierte, findet der Brauch auch heute noch an diesem Tag statt. Die Franken nennen diesen Tag auch Großneujahr, Hochneujahr oder „Öberschder“. Gefeiert wird in Gaststätten oder großen Brauhäusern und so können auch Gäste diese regionale Tradition einmal live erleben. 

    Eiskaltes Highlight für Wasserratten im Chiemsee-Alpenland

    Nichts für Weicheier: Das PRIENAVERA Erlebnisbad im Chiemsee-Alpenland läutet das neue Jahr mit dem „Eiskönig“-Wettbewerb ein. Am Samstag, den 26. Januar 2019 treffen sich hier alle Mutigen zum Eisschwimmen. Im Strandbad des PRIENAVERA erleben Zuschauer hautnah wie sich die Schwimmer in die klirrend kalten Fluten des Chiemsees stürzen. Vor der beeindruckenden Kulisse der schneebedeckten Chiemgauer Berge kämpfen nicht nur deutsche Spitzensportler, sondern auch ambitionierte Hobbyschwimmer um den Titel „Chiemsee Eiskönig bzw. Eiskönigin“. Gewinner ist, wer mit seiner Zeit-Addition aus beiden Wettkampfdisziplinen – 50 Meter Freistil und 250 Meter Freistil – am nächsten am errechneten Mittelwert aller 250 Meter Zeiten liegt.

    Zum Lichterspektakel nach Island: der Northern Lights Run

    Ein besonderes Highlight erwartet Islandreisende am 9. Februar 2019 in Reykjavik: Am Abend starten Sportfans hier für einen Stadtlauf der anderen Art. Denn während des Northern Lights Runs erstrahlt die isländische Hauptstadt im wahrsten Sinne des Wortes in einem völlig neuen Licht. Die Rennstrecke führt die Läufer, begleitet von modernen Beats und rhythmischen Klängen, vorbei an den bedeutendsten Gebäuden der Stadt wie der Hallgrimskirche oder dem Konzerthaus Harpa – alle kunstvoll illuminiert und spektakulär in Szene gesetzt. Mit leuchtenden Accessoires werden die Teilnehmer sogar selbst Teil des inszenierten Stadtbildes und erhellen gemeinsam den Nachthimmel. Interessierte integrieren das Event einfach in ihre Islandreise „Mietwagenreise am Polarkreis“ mit Katla Travel.

    „Blunzensieden“ in Bayerisch Schwaben

    Am Samstag, den 23. Februar 2019, lockt Lauingen an der Donau in Bayerisch-Schwaben wieder mit einer Riesenblutwurst der Extraklasse. Was es mit dem kuriosen Brauch auf sich hat? Der geschichtliche Ursprung des Events findet sich in der Lauinger Sagenwelt: Lauinger Metzger produzierten damals eine Riesenblutwurst (Blunzen), die in keinen der Siedekessel passte. Unter der fälschlichen Annahme, die winterlich dampfende Donau hätte dieselbe Temperatur, hängten sie den Blunzen zum Sieden in den Fluss. Sobald das benachbarte Dorf Faimingen davon erfuhr, umwickelten die Bewohner die Räder eines Karrens mit Filz, zogen selbst Filzpantoffeln an und machten sich so geräuschlos auf, um die Riesenblutwurst zu stehlen. Noch heute haben die Lauinger den Spitznamen „Blunzen“ und die Faiminger werden „Filkärra“ genannt. Traditionell im Februar jeden Jahres wird das „Blunzensieden“ begleitet von Faschingsmusik auf der alten Donaubrücke in Lauingen aufgeführt. Beim anschließenden Schlachtfest werden Würstchen und Blunzen in zahlreichen Variationen serviert.

    Masken-Spektakel zur „Fasnet“ im ZweiTälerLand

    Zur Fasnacht oder auch „Fasnet“ ziehen an insgesamt drei aufeinanderfolgenden Tagen die typischen Elzacher „Schuttig“ mit Musikkapellen durch Elzach im ZweiTälerLand. Der sogenannte Schuttig ist die traditionelle Elzacher Fasnetsfigur. Bekleidet mit einem roten Zottelanzug, einem mit Schneckenhäusern geschmückten Dreispitz-Strohhut und einer schweren hölzernen Maske – der sogenannten „Larve“ – werden die Elzacher Männer an diesen Tagen zum Schuttig. Jeder hat seine ganz eigene Larve, denn sie unterscheiden sich in zahlreichen individuellen Details. Die Maske darf zur Fasnet in der Öffentlichkeit nicht abgenommen werden – hierfür gibt es dann spezielle „Schuttig-Zimmer“. Fasnachts-Fans kommen in Elzach ganz auf ihre Kosten, denn hier im Herzen des Schwarzwaldes wird der Brauch noch genauso begangen wie schon vor 100 Jahren.

     

    Copyright der Bilder: Blunzensieden ©Stadt Lauingen. Elzacher Schuttig ©ZweiTälerLand Tourismus / Clemens Emmler. Chiemsee Eiskönig ©TSV Bernau Schwimmen. Stärke antrinken ©Tourismuszentrale Fichtelgebirge/A. Hub

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Zwischen kuriosen Traditionen und spektakulären Events • Hintergrundtexte

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    MĂĽnchen, 08. November 2018

    Uraltes Stärke-Ritual, eiskalte Mutprobe, funkelnder City-Lauf, kuriose Blutwurst-Tradition oder gruselige Masken-Schau: Mit ausgefallenen Veranstaltungen und einzigartigen Bräuchen wird der Start in 2019 garantiert nicht langweilig. Von Januar bis März strömen Brauchtum-Fans und Athleten gen Fichtelgebirge, Chiemsee-Alpenland, ZweiTälerLand, Bayerisch-Schwaben oder sogar Island und genießen das bunte Spektakel der abwechslungsreichen Feierlichkeiten. 

    Stärke antrinken im Fichtelgebirge

    Im Fichtelgebirge wird das neue Jahr mit einem uralten fränkischen Brauch begrüßt – das Stärke antrinken. Am 6. Januar versammeln sich Freunde und Familie traditionell in geselliger Runde, um sich mit regionalem Bier oder speziellem Starkbier gegen Unheil zu wappnen und so Kraft und Gesundheit für die kommende Zeit zu tanken. Damit die Stärke auch alle 12 Monate vorhält, wird für jeden Monat des Jahres ein Starkbier getrunken. Da bis 1691 der 6. Januar den Beginn des neuen Jahres markierte, findet der Brauch auch heute noch an diesem Tag statt. Die Franken nennen diesen Tag auch Großneujahr, Hochneujahr oder „Öberschder“. Gefeiert wird in Gaststätten oder großen Brauhäusern und so können auch Gäste diese regionale Tradition einmal live erleben. 

    Eiskaltes Highlight für Wasserratten im Chiemsee-Alpenland

    Nichts für Weicheier: Das PRIENAVERA Erlebnisbad im Chiemsee-Alpenland läutet das neue Jahr mit dem „Eiskönig“-Wettbewerb ein. Am Samstag, den 26. Januar 2019 treffen sich hier alle Mutigen zum Eisschwimmen. Im Strandbad des PRIENAVERA erleben Zuschauer hautnah wie sich die Schwimmer in die klirrend kalten Fluten des Chiemsees stürzen. Vor der beeindruckenden Kulisse der schneebedeckten Chiemgauer Berge kämpfen nicht nur deutsche Spitzensportler, sondern auch ambitionierte Hobbyschwimmer um den Titel „Chiemsee Eiskönig bzw. Eiskönigin“. Gewinner ist, wer mit seiner Zeit-Addition aus beiden Wettkampfdisziplinen – 50 Meter Freistil und 250 Meter Freistil – am nächsten am errechneten Mittelwert aller 250 Meter Zeiten liegt.

    Zum Lichterspektakel nach Island: der Northern Lights Run

    Ein besonderes Highlight erwartet Islandreisende am 9. Februar 2019 in Reykjavik: Am Abend starten Sportfans hier für einen Stadtlauf der anderen Art. Denn während des Northern Lights Runs erstrahlt die isländische Hauptstadt im wahrsten Sinne des Wortes in einem völlig neuen Licht. Die Rennstrecke führt die Läufer, begleitet von modernen Beats und rhythmischen Klängen, vorbei an den bedeutendsten Gebäuden der Stadt wie der Hallgrimskirche oder dem Konzerthaus Harpa – alle kunstvoll illuminiert und spektakulär in Szene gesetzt. Mit leuchtenden Accessoires werden die Teilnehmer sogar selbst Teil des inszenierten Stadtbildes und erhellen gemeinsam den Nachthimmel. Interessierte integrieren das Event einfach in ihre Islandreise „Mietwagenreise am Polarkreis“ mit Katla Travel.

    „Blunzensieden“ in Bayerisch Schwaben

    Am Samstag, den 23. Februar 2019, lockt Lauingen an der Donau in Bayerisch-Schwaben wieder mit einer Riesenblutwurst der Extraklasse. Was es mit dem kuriosen Brauch auf sich hat? Der geschichtliche Ursprung des Events findet sich in der Lauinger Sagenwelt: Lauinger Metzger produzierten damals eine Riesenblutwurst (Blunzen), die in keinen der Siedekessel passte. Unter der fälschlichen Annahme, die winterlich dampfende Donau hätte dieselbe Temperatur, hängten sie den Blunzen zum Sieden in den Fluss. Sobald das benachbarte Dorf Faimingen davon erfuhr, umwickelten die Bewohner die Räder eines Karrens mit Filz, zogen selbst Filzpantoffeln an und machten sich so geräuschlos auf, um die Riesenblutwurst zu stehlen. Noch heute haben die Lauinger den Spitznamen „Blunzen“ und die Faiminger werden „Filkärra“ genannt. Traditionell im Februar jeden Jahres wird das „Blunzensieden“ begleitet von Faschingsmusik auf der alten Donaubrücke in Lauingen aufgeführt. Beim anschließenden Schlachtfest werden Würstchen und Blunzen in zahlreichen Variationen serviert.

    Masken-Spektakel zur „Fasnet“ im ZweiTälerLand

    Zur Fasnacht oder auch „Fasnet“ ziehen an insgesamt drei aufeinanderfolgenden Tagen die typischen Elzacher „Schuttig“ mit Musikkapellen durch Elzach im ZweiTälerLand. Der sogenannte Schuttig ist die traditionelle Elzacher Fasnetsfigur. Bekleidet mit einem roten Zottelanzug, einem mit Schneckenhäusern geschmückten Dreispitz-Strohhut und einer schweren hölzernen Maske – der sogenannten „Larve“ – werden die Elzacher Männer an diesen Tagen zum Schuttig. Jeder hat seine ganz eigene Larve, denn sie unterscheiden sich in zahlreichen individuellen Details. Die Maske darf zur Fasnet in der Öffentlichkeit nicht abgenommen werden – hierfür gibt es dann spezielle „Schuttig-Zimmer“. Fasnachts-Fans kommen in Elzach ganz auf ihre Kosten, denn hier im Herzen des Schwarzwaldes wird der Brauch noch genauso begangen wie schon vor 100 Jahren.

     

    Copyright der Bilder: Blunzensieden ©Stadt Lauingen. Elzacher Schuttig ©ZweiTälerLand Tourismus / Clemens Emmler. Chiemsee Eiskönig ©TSV Bernau Schwimmen. Stärke antrinken ©Tourismuszentrale Fichtelgebirge/A. Hub

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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