Was nervt Journalisten wirklich?

Passend zum "Tag der Pressefreiheit" gibt es heute fünf Tipps von den ehemaligen Tageszeitungsredakteuren Stefan Brunn und Mathias Wolff was in der Medienarbeit in der Kommunikation mit den Medien unbedingt zu beachten ist:

1.    Das Material für die Presse auf der Website im eigenen ausgewiesenen Pressebereich zur Verfügung stellen. Betitelungen wie etwa Galerie oder News sind eher kontraproduktiv. Wichtig: Keine weiteren Hürden durch zusätzliche Registrierungsverfahren und / oder ellenlangen AGBs aufbauen!

2.    Beim Format der Pressemeldungen lieber auf allgemein verfügbare Schriften anstatt auf die die einzigartige Hausschrift zurückzugreifen. Auch PDF-Exporte mit unzähligen Absatzmarken lösen bei Journalisten keinen Jubelschrei aus.

3.    Absolutes NO GO ist das Hinterhertelefonieren bei Pressemeldungen – klar, wie immer bestätigen Ausnahmen die Regel. Aber im Normalfall sind Redaktionen und Journalisten nach so einem Anruf eher genervt als wohlgesonnen!

4.    Pressemeldungen sind ein Informationsangebot zur freien Verfügung für die Journalisten – jegliche Anmerkungen und Vorschriften wie etwa „Bitte veröffentlichen Sie die angehängte Pressemeldung in der Samstagsausgabe“ oder „Bitte stimmen Sie sämtliche Änderungen an der PM mit unserer Pressestelle ab“ stoßen auf taube Ohren und hinterlassen einen faden Beigeschmack bei den Medienvertretern.

5.    Ideallösung bei Bildern: gute Aufnahmen dauerhaft auf der Website zum unkomplizierten Download bereitstellen. Dabei gilt die Prämisse Werbe-, Stock- und Produktfotografie mit strahlenden Models haben meist wenig mit Pressefotos zu tun!



Quelle: www.pressesprecher.com/nachrichten/fuenf-dinge-die-redakteure-wirklich-nerven-9762

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