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    Projekt stärkt nachhaltigen Outdoor-Tourismus und digitale Besucherlenkung

    450 Kilometer langes Netz an ausgewiesenen Mountainbike-Trails im Fichtelgebirge

    MĂĽnchen/Fichtelberg, 24. Januar 2026
    Das Fichtelgebirge gilt zu jeder Jahreszeit als ausgezeichnete Outdoor-Destination – ob für Wanderer, Skifahrer, Langläufer, Touren- oder Rennradfahrer. Auch Mountainbiker finden hier ideale Bedingungen, bislang jedoch ohne eigens ausgewiesene Strecken. Das ändert sich nun: Die Region im Herzen Nordbayerns realisiert ein flächendeckendes Netz an naturnahen Mountainbike-Singletrails mit einer Länge von 450 Kilometern. Die Strecken sind bereits digital abrufbar, bis zum Frühjahr 2026 wird die Beschilderung vor Ort installiert. Damit wird das Fichtelgebirge zu einem bundesweiten Vorreiter in den Bereichen Besucherlenkung, digitale Transformation und nachhaltiger Outdoor-Tourismusentwicklung.

    Herzstück: Der Horseshoetrail 

    Das wald- und gesteinsreiche Fichtelgebirge erhebt sich in einer markanten Hufeisenform auf über 1.000 Meter Höhe. Diese Topografie gibt der zentralen Hauptroute ihren Namen: Der 170 Kilometer lange Horseshoetrail erschließt die gesamte Region in einer großen Runde. Ergänzt wird er durch zehn weitere Rundtouren mit Längen zwischen 15 und 50 Kilometern, die digital ausgewiesen sind. Alle verfügen über einen hohen Trailanteil – von schmalen bis zu technisch anspruchsvollen Pfaden – und führen die Mountainbiker zu den schönsten Natur- und Kulturerlebnissen des Fichtelgebirges, etwa zum Felsenlabyrinth Luisenburg oder zum Erika-Fuchs-Haus, dem Museum für Comic und Sprachkunst. Die Trails bieten sowohl Einsteigern als auch ambitionierten Fahrern abwechslungsreiche Touren. 

    Digitale Ausweisung und Monitoring 

    Alle Trails sind bereits digital verfügbar, in die regionalen Planungsplattformen integriert und mit dem öffentlichen Nahverkehr verknüpft. Ein umfassendes Monitoring-System wird die Nutzung nach Art, Frequenz und Richtung erfassen. So werden Wanderer, Radfahrer und Mountainbiker in Echtzeit über Auslastungen informiert und können ihre Touren optimal planen. Das sorgt dafür, dass das ohnehin schon ruhige Miteinander auf den Wegen weiter verbessert wird. Ein zentraler Baustein ist der digitale „Mängelmelder“: Die sogenannten „Trailpaten” – erfahrene Mountainbiker, die regelmäßig zugewiesene Streckenabschnitte prüfen – melden Auffälligkeiten oder Schäden direkt ins System. Auf diese Weise bleibt die Qualität der Trails langfristig gesichert und Gäste sind jederzeit bestens informiert.  

    Nachhaltigkeit durch abgestimmte Besucherlenkung 

    Das Netz an ausgewiesenen Mountainbike-Trails wird im Rahmen des Programms Heimat.digital.regional des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat gefördert. Die Erarbeitung erfolgte in enger Abstimmung mit sämtlichen relevanten Partnern, darunter Grundstückseigentümer, Naturschutzverbände, Wanderorganisationen, Kommunen und touristische Leistungsträger. Die Kombination aus digitaler Planung, Monitoring und Beschilderung gewährleistet, dass Gäste bereits vor sowie während ihres Aufenthalts umfassend informiert sind und stellt ein optimales Urlaubserlebnis sicher. Gleichzeitig wird der Schutz sensibler Naturflächen bewahrt und der Tourismus im Fichtelgebirge nachhaltig gesteuert.  

    Informationen sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern. News auf Facebook und Instagram. 

     

450 Kilometer langes Netz an ausgewiesenen Mountainbike-Trails im Fichtelgebirge • Medien-Informationen

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450 Kilometer langes Netz an ausgewiesenen Mountainbike-Trails im Fichtelgebirge • Hintergrundtexte

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Medien-Informationen  
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    Projekt stärkt nachhaltigen Outdoor-Tourismus und digitale Besucherlenkung

    450 Kilometer langes Netz an ausgewiesenen Mountainbike-Trails im Fichtelgebirge

    MĂĽnchen/Fichtelberg, 24. Januar 2026
    Das Fichtelgebirge gilt zu jeder Jahreszeit als ausgezeichnete Outdoor-Destination – ob für Wanderer, Skifahrer, Langläufer, Touren- oder Rennradfahrer. Auch Mountainbiker finden hier ideale Bedingungen, bislang jedoch ohne eigens ausgewiesene Strecken. Das ändert sich nun: Die Region im Herzen Nordbayerns realisiert ein flächendeckendes Netz an naturnahen Mountainbike-Singletrails mit einer Länge von 450 Kilometern. Die Strecken sind bereits digital abrufbar, bis zum Frühjahr 2026 wird die Beschilderung vor Ort installiert. Damit wird das Fichtelgebirge zu einem bundesweiten Vorreiter in den Bereichen Besucherlenkung, digitale Transformation und nachhaltiger Outdoor-Tourismusentwicklung.

    Herzstück: Der Horseshoetrail 

    Das wald- und gesteinsreiche Fichtelgebirge erhebt sich in einer markanten Hufeisenform auf über 1.000 Meter Höhe. Diese Topografie gibt der zentralen Hauptroute ihren Namen: Der 170 Kilometer lange Horseshoetrail erschließt die gesamte Region in einer großen Runde. Ergänzt wird er durch zehn weitere Rundtouren mit Längen zwischen 15 und 50 Kilometern, die digital ausgewiesen sind. Alle verfügen über einen hohen Trailanteil – von schmalen bis zu technisch anspruchsvollen Pfaden – und führen die Mountainbiker zu den schönsten Natur- und Kulturerlebnissen des Fichtelgebirges, etwa zum Felsenlabyrinth Luisenburg oder zum Erika-Fuchs-Haus, dem Museum für Comic und Sprachkunst. Die Trails bieten sowohl Einsteigern als auch ambitionierten Fahrern abwechslungsreiche Touren. 

    Digitale Ausweisung und Monitoring 

    Alle Trails sind bereits digital verfügbar, in die regionalen Planungsplattformen integriert und mit dem öffentlichen Nahverkehr verknüpft. Ein umfassendes Monitoring-System wird die Nutzung nach Art, Frequenz und Richtung erfassen. So werden Wanderer, Radfahrer und Mountainbiker in Echtzeit über Auslastungen informiert und können ihre Touren optimal planen. Das sorgt dafür, dass das ohnehin schon ruhige Miteinander auf den Wegen weiter verbessert wird. Ein zentraler Baustein ist der digitale „Mängelmelder“: Die sogenannten „Trailpaten” – erfahrene Mountainbiker, die regelmäßig zugewiesene Streckenabschnitte prüfen – melden Auffälligkeiten oder Schäden direkt ins System. Auf diese Weise bleibt die Qualität der Trails langfristig gesichert und Gäste sind jederzeit bestens informiert.  

    Nachhaltigkeit durch abgestimmte Besucherlenkung 

    Das Netz an ausgewiesenen Mountainbike-Trails wird im Rahmen des Programms Heimat.digital.regional des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat gefördert. Die Erarbeitung erfolgte in enger Abstimmung mit sämtlichen relevanten Partnern, darunter Grundstückseigentümer, Naturschutzverbände, Wanderorganisationen, Kommunen und touristische Leistungsträger. Die Kombination aus digitaler Planung, Monitoring und Beschilderung gewährleistet, dass Gäste bereits vor sowie während ihres Aufenthalts umfassend informiert sind und stellt ein optimales Urlaubserlebnis sicher. Gleichzeitig wird der Schutz sensibler Naturflächen bewahrt und der Tourismus im Fichtelgebirge nachhaltig gesteuert.  

    Informationen sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern. News auf Facebook und Instagram. 

     

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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