Thema: Aktiv
  • Gut vorbereitet, ist halb gewonnen

    Ab in die Ferne mit dem richtigen Impfschutz

    München, 11. März 2019

    Auf Safari den „Big Five“ begegnen, sich auf die Spuren der Inka begeben oder Abenteuer im tropischen Dschungel erleben − Fernreisen in exotische Länder wie nach Afrika, Südamerika oder Asien liegen nach wie vor hoch im Trend. Wer sorglos seinen Urlaub genießen will, sollte sich in diesen Regionen jedoch nicht nur um einen ausreichenden Sonnenschutz, sondern vor allem frühzeitig um einen notwendigen Impfschutz kümmern. Welche Impfungen relevant sind und worauf geachtet werden soll, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung). So steht einem sorglosen Urlaub nichts mehr im Weg.

    Gut vorbereitet, ist halb gewonnen!
    Steht das Reiseziel fest, lassen sich erste hilfreiche Informationen einfach vorab im Netz einholen, erklärt Birgit Dreyer: „Je nach Reiseart und Reiseland müssen unterschiedliche Vorkehrungsmaßnahmen getroffen werden. Wer sich unsicher ist, was auf ihn persönlich zutrifft, sollte sich beim Centrum für Reisemedizin (CRM) informieren.“ Auf der CRM Homepage unter www.crm.de erhalten Interessierte einen guten Überblick über relevante Schutzimpfungen sowie einen Info-Flyer zum Herunterladen. Zusätzlich gibt das Auswärtige Amt unter www.auswaertiges-amt.de Reise- und Sicherheitshinweise zum Thema Impfschutz und Infektionskrankheiten. Eine persönliche Beratung kann sowohl beim Apotheker als auch bei einem reisemedizinisch ausgebildeten Arzt erfolgen. Bei Letzterem sollten sich Urlauber acht bis zwölf Wochen vor Antritt der Reise für eine Impfberatung vorstellen und spätestens sechs Wochen vor Reiseantritt sollten die benötigten Impfungen durchgeführt werden. Je nachdem wohin die Reise geht, werden eventuell ergänzende Schutzimpfungen oder Impfauffrischungen benötigt. Nur mit dieser Vorlaufzeit kann das Immunsystem einen verlässlichen Schutz aufbauen, denn nur wenige Impfungen können „last minute“ verabreicht werden. Auch Kinder benötigen auf Reisen denselben Immunschutz wie Erwachsene. Da diese oftmals stärker auf Nebenwirkungen reagieren, sollte die Auswahl des Ziellandes gut überlegt sein, um Kinder nicht zu großen körperlichen Belastungen auszusetzen.

     

    Der richtige Impfschutz und weitere „Must-Haves“ für die Reisetasche
    Wie bereits erwähnt unterscheidet sich der benötigte Impfschutz je nach Reiseziel. Dabei kommt es nicht nur auf die Reisedestination, sondern auch auf die Länge des Aufenthalts an. Halten sich die Urlauber beispielsweise in Asien eher in Städten auf, so ist eine Tollwutimpfung nicht unbedingt nötig. Anders verhält sich das bei mehrwöchigen Aufenthalten in ländlichen Regionen. Zu den von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch Institut empfohlenen Impfungen für exotische Länder gehören: Cholera, FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), Gelbfieber, Hepatitis A und B, Meningokokken-Meningitis, Tollwut und Typhus. Neben einer Impfung können sich Reisende bereits mit einfachen Mitteln gegen eine Ansteckung schützen. „Ein Punkt – den viele im Zusammenhang mit Reiseimpfungen und -erkrankungen oft vernachlässigen – ist, sich um einen ausreichenden Mückenschutz zu kümmern. Denn die kleinen Insekten übertragen zahlreiche Krankheiten. Sprich, je weniger Stiche man abbekommt, desto geringer das persönliche Infektionsrisiko. Ins Reisegepäck gehören daher unbedingt spezielle Moskitomittel, die es auch mit Stechmücken im Ausland aufnehmen können. Für ruhige Nächte ist ein leichtes Reise-Moskitonetz sehr zu empfehlen“, weiß die ERV-Reiseexpertin. Besonders wichtig ist der Schutz gegen Mückenstiche in Gebieten mit einem hohen Malariaübertragungsrisiko. Gegen die Infektionskrankheit, die von Stechmücken verbreitet wird, gibt es bislang keine Impfung. Reisende können sich lediglich mit Medikamenten, der sogenannten Malariaprophylaxe (Tabletten), schützen. Zusätzlich empfehlen Reisemediziner ein Notfalltherapie-Mittel (Stand-by-Medikament) im Gepäck mitzuführen.

     

    Auf Nummer sicher: Kostenübernahme und Stornoversicherung
    Viele gesetzliche Krankenkassen zahlen Reiseschutzimpfungen als freiwillige Leistung. Zusätzlich übernehmen verschiedene Krankenkassen auch die Kostenerstattung der Malariaprophylaxe bei Auslandsaufenthalten ihrer Versicherten. Grundlage der Erstattung sind die Empfehlungen der STIKO beim Robert Koch-Institut in Verbindung mit den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes. Unter Umständen müssen die Versicherten gesetzliche Zuzahlungen leisten. Da es hier keine einheitliche Regelung gibt, sollten sich Reisende vorab individuell bei ihrer Krankenversicherung informieren. Ebenfalls gilt zu beachten, dass Impfungen gegen tropische Krankheiten mit Nebenwirkungen und Impfunverträglichkeit einhergehen können, die gegebenenfalls zur Reiseunfähigkeit führen können. Um dann nicht auf den teils sehr hohen Stornokosten sitzen zu bleiben, lohnt sich eine passende Reiserücktritts-Versicherung. Die ERV bietet ihren Kunden im Rahmen ihrer Reiserücktritts-Versicherung eine spezielle Stornoberatung. Hier erörtern Experten gemeinsam mit dem Versicherten, ob es – zum Beispiel im Falle einer Impfunverträglichkeit − doch noch eine Möglichkeit gibt, die Reise anzutreten.

     

     

    Über die ERV (Europäische Reiseversicherung)
    Die ERV versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat 110 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden. Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Ab Mai 2019 firmiert die ERV (Europäische Reiseversicherung) unter ERGO Reiseversicherung.

Ab in die Ferne mit dem richtigen Impfschutz • Medien-Informationen

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Ab in die Ferne mit dem richtigen Impfschutz • Hintergrundtexte

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Ab in die Ferne mit dem richtigen Impfschutz • Story Lines

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Ab in die Ferne mit dem richtigen Impfschutz • Pressestimmen

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Ab in die Ferne mit dem richtigen Impfschutz • Bilder

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Ab in die Ferne mit dem richtigen Impfschutz • Multimedia

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    Ab in die Ferne mit dem richtigen Impfschutz

    München, 11. März 2019

    Auf Safari den „Big Five“ begegnen, sich auf die Spuren der Inka begeben oder Abenteuer im tropischen Dschungel erleben − Fernreisen in exotische Länder wie nach Afrika, Südamerika oder Asien liegen nach wie vor hoch im Trend. Wer sorglos seinen Urlaub genießen will, sollte sich in diesen Regionen jedoch nicht nur um einen ausreichenden Sonnenschutz, sondern vor allem frühzeitig um einen notwendigen Impfschutz kümmern. Welche Impfungen relevant sind und worauf geachtet werden soll, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung). So steht einem sorglosen Urlaub nichts mehr im Weg.

    Gut vorbereitet, ist halb gewonnen!
    Steht das Reiseziel fest, lassen sich erste hilfreiche Informationen einfach vorab im Netz einholen, erklärt Birgit Dreyer: „Je nach Reiseart und Reiseland müssen unterschiedliche Vorkehrungsmaßnahmen getroffen werden. Wer sich unsicher ist, was auf ihn persönlich zutrifft, sollte sich beim Centrum für Reisemedizin (CRM) informieren.“ Auf der CRM Homepage unter www.crm.de erhalten Interessierte einen guten Überblick über relevante Schutzimpfungen sowie einen Info-Flyer zum Herunterladen. Zusätzlich gibt das Auswärtige Amt unter www.auswaertiges-amt.de Reise- und Sicherheitshinweise zum Thema Impfschutz und Infektionskrankheiten. Eine persönliche Beratung kann sowohl beim Apotheker als auch bei einem reisemedizinisch ausgebildeten Arzt erfolgen. Bei Letzterem sollten sich Urlauber acht bis zwölf Wochen vor Antritt der Reise für eine Impfberatung vorstellen und spätestens sechs Wochen vor Reiseantritt sollten die benötigten Impfungen durchgeführt werden. Je nachdem wohin die Reise geht, werden eventuell ergänzende Schutzimpfungen oder Impfauffrischungen benötigt. Nur mit dieser Vorlaufzeit kann das Immunsystem einen verlässlichen Schutz aufbauen, denn nur wenige Impfungen können „last minute“ verabreicht werden. Auch Kinder benötigen auf Reisen denselben Immunschutz wie Erwachsene. Da diese oftmals stärker auf Nebenwirkungen reagieren, sollte die Auswahl des Ziellandes gut überlegt sein, um Kinder nicht zu großen körperlichen Belastungen auszusetzen.

     

    Der richtige Impfschutz und weitere „Must-Haves“ für die Reisetasche
    Wie bereits erwähnt unterscheidet sich der benötigte Impfschutz je nach Reiseziel. Dabei kommt es nicht nur auf die Reisedestination, sondern auch auf die Länge des Aufenthalts an. Halten sich die Urlauber beispielsweise in Asien eher in Städten auf, so ist eine Tollwutimpfung nicht unbedingt nötig. Anders verhält sich das bei mehrwöchigen Aufenthalten in ländlichen Regionen. Zu den von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch Institut empfohlenen Impfungen für exotische Länder gehören: Cholera, FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), Gelbfieber, Hepatitis A und B, Meningokokken-Meningitis, Tollwut und Typhus. Neben einer Impfung können sich Reisende bereits mit einfachen Mitteln gegen eine Ansteckung schützen. „Ein Punkt – den viele im Zusammenhang mit Reiseimpfungen und -erkrankungen oft vernachlässigen – ist, sich um einen ausreichenden Mückenschutz zu kümmern. Denn die kleinen Insekten übertragen zahlreiche Krankheiten. Sprich, je weniger Stiche man abbekommt, desto geringer das persönliche Infektionsrisiko. Ins Reisegepäck gehören daher unbedingt spezielle Moskitomittel, die es auch mit Stechmücken im Ausland aufnehmen können. Für ruhige Nächte ist ein leichtes Reise-Moskitonetz sehr zu empfehlen“, weiß die ERV-Reiseexpertin. Besonders wichtig ist der Schutz gegen Mückenstiche in Gebieten mit einem hohen Malariaübertragungsrisiko. Gegen die Infektionskrankheit, die von Stechmücken verbreitet wird, gibt es bislang keine Impfung. Reisende können sich lediglich mit Medikamenten, der sogenannten Malariaprophylaxe (Tabletten), schützen. Zusätzlich empfehlen Reisemediziner ein Notfalltherapie-Mittel (Stand-by-Medikament) im Gepäck mitzuführen.

     

    Auf Nummer sicher: Kostenübernahme und Stornoversicherung
    Viele gesetzliche Krankenkassen zahlen Reiseschutzimpfungen als freiwillige Leistung. Zusätzlich übernehmen verschiedene Krankenkassen auch die Kostenerstattung der Malariaprophylaxe bei Auslandsaufenthalten ihrer Versicherten. Grundlage der Erstattung sind die Empfehlungen der STIKO beim Robert Koch-Institut in Verbindung mit den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes. Unter Umständen müssen die Versicherten gesetzliche Zuzahlungen leisten. Da es hier keine einheitliche Regelung gibt, sollten sich Reisende vorab individuell bei ihrer Krankenversicherung informieren. Ebenfalls gilt zu beachten, dass Impfungen gegen tropische Krankheiten mit Nebenwirkungen und Impfunverträglichkeit einhergehen können, die gegebenenfalls zur Reiseunfähigkeit führen können. Um dann nicht auf den teils sehr hohen Stornokosten sitzen zu bleiben, lohnt sich eine passende Reiserücktritts-Versicherung. Die ERV bietet ihren Kunden im Rahmen ihrer Reiserücktritts-Versicherung eine spezielle Stornoberatung. Hier erörtern Experten gemeinsam mit dem Versicherten, ob es – zum Beispiel im Falle einer Impfunverträglichkeit − doch noch eine Möglichkeit gibt, die Reise anzutreten.

     

     

    Über die ERV (Europäische Reiseversicherung)
    Die ERV versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat 110 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden. Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Ab Mai 2019 firmiert die ERV (Europäische Reiseversicherung) unter ERGO Reiseversicherung.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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