• Südpfalz • Medien-Informationen

    Bootsfahrten, Museumsgenuss & Bewegung entlang des Rheins

    Aktive, kulturelle und naturnahe Erlebnisse in der frühlingshaften Südpfalz

    Germersheim/München, 17. April 2023
    Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen steigen, die Bäume und Wiesen tragen farbenfrohe Blüten, die Störche sind zurück und die Vögel singen – es ist Frühling in der Südpfalz. Das Frühjahr hält im Landkreis Germersheim zahlreiche Aktiv-, Kultur- und Naturerlebnisse bereit. So geht es auf Nachenfahrt auf dem Altrhein, auf Wander- und Radtour entlang des Rheins und der Queichwiesen sowie in die zahlreichen Museen der Region. 

    Bootsfahrten auf dem Altrhein, Wasser marsch und Wissenswertes über das kühle Nass
    In Germersheim wartet auf Wasserfans ein Naturerlebnis der besonderen Art. Während einer zweistün-digen Nachenfahrt erkunden die Teilnehmer gemeinsam mit fachkundigen Guides auf den flachen Elektrobooten die Tier- und Pflanzenwelt der von regelmäßigen Überschwemmungen geprägten Pfäl-zer Rheinauen. Ein Naturparadies für schützenswerte Flora und Fauna gibt es auch rund um den 52 Kilometer langen Nebenfluss des Rheins, der Queich. Hier lässt es sich hervorragend wandern und radeln. So verbindet der in Bellheim beginnende neun Kilometer lange Queichwiesen-Rundwanderweg alle vier Gemeinden, die sich entlang der Queich wie Perlen auf einer Kette reihen. Vor allem im Mai und Juli versammeln sich hier zahlreiche Störche, wenn die hiesigen wechselfeuchten Rieselwiesen mit Hilfe von Wehren und Schließen flach geflutet werden und so beste Bedingungen für ein reichhaltiges Vogelmahl bieten. Diese besondere Bewässerung in den Queichwiesen zwischen Landau und Germersheim wurde 2018 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes nach der UNESCO-Konvention aufgenommen. Radler nehmen den 58 Kilometer langen Queichtal-Radweg, der dem Lauf der Queich von der Quelle bei Hauenstein bis zur Mündung in Germersheim in den Rhein folgt. Wer noch mehr über die wichtige Bedeutung des Wassers in der Region wissen möchte, erfährt im Informationszentrum Hördter Rheinauen sowie im Haus Leben am Strom in Neupotz auf interaktive Weise Interessantes zum Hochwasserschutz am Oberrhein und zu den Beson-derheiten der einzigartigen Rheinauenlandschaft.

    Wandern durch den Mini-Amazonas und Waldbaden beim Outdoortag
    Der zwölf Kilometer lange Premiumwanderweg Treidlerweg führt Urlauber durch eine der wenigen international geschützten und ökologisch noch intakten Auenlandschaften. Unterwegs im Pfälzer Ur-wald – auch Mini-Amazonas genannt – geht es vorbei an alten Eichen- und Buchenbeständen in Rich-tung Fluss. Hier bietet sich den Entdeckern die Gelegenheit der bedeutenden Wasser- und Handels-straße entlang des Rheinufers zu folgen, bevor der Weg wieder zurück in die urwüchsige Hördter Rheinaue einbiegt. Die großgewachsenen Weiden, Pappeln, Eschen und Ulmen geben immer wieder den Blick auf versteckte Schwertlilienfelder, Gräser- und Schilfflächen an den Altrheinarmen frei. Raus in die Natur und sie mit allen Sinnen genießen heißt es auch beim Outdoortag, der am 6. Mai in Rülz-heim stattfindet. Auf dem Programm stehen Aktivitäten wie Waldbaden, Goldwaschen, Kräuterführun-gen, Naturspaziergänge für Groß und Klein oder Bogenschießen.

    Radvergnügen und Museumsgenuss
    Auf der rund 45 Kilometer langen, ebenen Rheinschleife für Genießer erleben Radler im Landkreis Germersheim Kultur, Kulinarik und Natur durch die urwüchsige Auenlandschaft gleichermaßen. So erfahren sie alles über die frühere Ziegelherstellung im Ziegeleimuseum Sondernheim, tauchen im Ter-ra-Sigillata Museum in Rheinzabern in die Römerzeit ein und sehen bei Neupotz den Nachbau des originalgetreuen Römerschiffes Lusoria Rhenana auf dem Altrheinarm. Neupotz ist auch als Schlem-mermeile bekannt, denn zahlreiche Gaststätten erwarten die Aktivurlauber hier mit regionalen Köstlich-keiten. Ebenfalls entlang des Rheins verläuft die EuroVeloroute 15 – der Rheinradweg. Dieses Teil-stück des internationalen Radfernwegs kann als Rundtour von Germersheim nach Neuburg und retour gefahren werden. Für die Radler geht es durch die urige Rheinauenlandschaft mit ihren Naturschutz-gebieten. Radelspaß mit Kultur gibt es auch beim Aktionstag Radel ins Museum, der jedes Jahr am ersten Maisonntag stattfindet. Interessierte treten am 7. Mai in die Pedale und genießen neben den eindrucksvollen Landstrichen auch die Museumslandschaft rund um Germersheim – an diesem Tag ist der Eintritt in die Museen kostenfrei.

    Auf allen Wander- und Radrouten locken Abstecher zu abwechslungsreichen Freizeitangeboten wie der Abenteuerpark FunForest, der Fußballgolfpark Südpfalz oder die Südpfalz-Draisinenbahn.

    Weitere Informationen sowie kostenlose Broschüren gibt es unter info@suedpfalz-tourismus.de, auf www.suedpfalz-tourismus.de sowie auf Facebook und Instagram.

Aktive, kulturelle und naturnahe Erlebnisse in der frühlingshaften Südpfalz • Medien-Informationen

Inhalt erscheint in Kürze.
Medien-Informationen  
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    Bootsfahrten, Museumsgenuss & Bewegung entlang des Rheins

    Aktive, kulturelle und naturnahe Erlebnisse in der frühlingshaften Südpfalz

    Germersheim/München, 17. April 2023
    Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen steigen, die Bäume und Wiesen tragen farbenfrohe Blüten, die Störche sind zurück und die Vögel singen – es ist Frühling in der Südpfalz. Das Frühjahr hält im Landkreis Germersheim zahlreiche Aktiv-, Kultur- und Naturerlebnisse bereit. So geht es auf Nachenfahrt auf dem Altrhein, auf Wander- und Radtour entlang des Rheins und der Queichwiesen sowie in die zahlreichen Museen der Region. 

    Bootsfahrten auf dem Altrhein, Wasser marsch und Wissenswertes über das kühle Nass
    In Germersheim wartet auf Wasserfans ein Naturerlebnis der besonderen Art. Während einer zweistün-digen Nachenfahrt erkunden die Teilnehmer gemeinsam mit fachkundigen Guides auf den flachen Elektrobooten die Tier- und Pflanzenwelt der von regelmäßigen Überschwemmungen geprägten Pfäl-zer Rheinauen. Ein Naturparadies für schützenswerte Flora und Fauna gibt es auch rund um den 52 Kilometer langen Nebenfluss des Rheins, der Queich. Hier lässt es sich hervorragend wandern und radeln. So verbindet der in Bellheim beginnende neun Kilometer lange Queichwiesen-Rundwanderweg alle vier Gemeinden, die sich entlang der Queich wie Perlen auf einer Kette reihen. Vor allem im Mai und Juli versammeln sich hier zahlreiche Störche, wenn die hiesigen wechselfeuchten Rieselwiesen mit Hilfe von Wehren und Schließen flach geflutet werden und so beste Bedingungen für ein reichhaltiges Vogelmahl bieten. Diese besondere Bewässerung in den Queichwiesen zwischen Landau und Germersheim wurde 2018 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes nach der UNESCO-Konvention aufgenommen. Radler nehmen den 58 Kilometer langen Queichtal-Radweg, der dem Lauf der Queich von der Quelle bei Hauenstein bis zur Mündung in Germersheim in den Rhein folgt. Wer noch mehr über die wichtige Bedeutung des Wassers in der Region wissen möchte, erfährt im Informationszentrum Hördter Rheinauen sowie im Haus Leben am Strom in Neupotz auf interaktive Weise Interessantes zum Hochwasserschutz am Oberrhein und zu den Beson-derheiten der einzigartigen Rheinauenlandschaft.

    Wandern durch den Mini-Amazonas und Waldbaden beim Outdoortag
    Der zwölf Kilometer lange Premiumwanderweg Treidlerweg führt Urlauber durch eine der wenigen international geschützten und ökologisch noch intakten Auenlandschaften. Unterwegs im Pfälzer Ur-wald – auch Mini-Amazonas genannt – geht es vorbei an alten Eichen- und Buchenbeständen in Rich-tung Fluss. Hier bietet sich den Entdeckern die Gelegenheit der bedeutenden Wasser- und Handels-straße entlang des Rheinufers zu folgen, bevor der Weg wieder zurück in die urwüchsige Hördter Rheinaue einbiegt. Die großgewachsenen Weiden, Pappeln, Eschen und Ulmen geben immer wieder den Blick auf versteckte Schwertlilienfelder, Gräser- und Schilfflächen an den Altrheinarmen frei. Raus in die Natur und sie mit allen Sinnen genießen heißt es auch beim Outdoortag, der am 6. Mai in Rülz-heim stattfindet. Auf dem Programm stehen Aktivitäten wie Waldbaden, Goldwaschen, Kräuterführun-gen, Naturspaziergänge für Groß und Klein oder Bogenschießen.

    Radvergnügen und Museumsgenuss
    Auf der rund 45 Kilometer langen, ebenen Rheinschleife für Genießer erleben Radler im Landkreis Germersheim Kultur, Kulinarik und Natur durch die urwüchsige Auenlandschaft gleichermaßen. So erfahren sie alles über die frühere Ziegelherstellung im Ziegeleimuseum Sondernheim, tauchen im Ter-ra-Sigillata Museum in Rheinzabern in die Römerzeit ein und sehen bei Neupotz den Nachbau des originalgetreuen Römerschiffes Lusoria Rhenana auf dem Altrheinarm. Neupotz ist auch als Schlem-mermeile bekannt, denn zahlreiche Gaststätten erwarten die Aktivurlauber hier mit regionalen Köstlich-keiten. Ebenfalls entlang des Rheins verläuft die EuroVeloroute 15 – der Rheinradweg. Dieses Teil-stück des internationalen Radfernwegs kann als Rundtour von Germersheim nach Neuburg und retour gefahren werden. Für die Radler geht es durch die urige Rheinauenlandschaft mit ihren Naturschutz-gebieten. Radelspaß mit Kultur gibt es auch beim Aktionstag Radel ins Museum, der jedes Jahr am ersten Maisonntag stattfindet. Interessierte treten am 7. Mai in die Pedale und genießen neben den eindrucksvollen Landstrichen auch die Museumslandschaft rund um Germersheim – an diesem Tag ist der Eintritt in die Museen kostenfrei.

    Auf allen Wander- und Radrouten locken Abstecher zu abwechslungsreichen Freizeitangeboten wie der Abenteuerpark FunForest, der Fußballgolfpark Südpfalz oder die Südpfalz-Draisinenbahn.

    Weitere Informationen sowie kostenlose Broschüren gibt es unter info@suedpfalz-tourismus.de, auf www.suedpfalz-tourismus.de sowie auf Facebook und Instagram.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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