• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Auf den Spuren des berĂĽhmten Naturforschers im Fichtelgebirge

    Alexander von Humboldt feiert 250. Geburtstag

    Fichtelberg/MĂĽnchen, 24. September 2018

    2019 jährt sich der Geburtstag von Alexander von Humboldt zum 250. Mal. Der Naturforscher zählt weltweit zu den bekanntesten Deutschen. Auch das Fichtelgebirge hat Humboldt einiges zu verdanken, denn hier war er maßgeblich an der positiven Entwicklung des Bergbaus beteiligt. Bereits im Sommer 1792 besichtigte er Bergwerke und Hütten in Bayreuth und Ansbach und bekam als Oberbergmeister den Auftrag zur Sanierung des hiesigen Bergbaus. Im großen Humboldt Jubiläumsjahr steht daher mit thematisierten Theateraufführungen, Lesungen und Festivitäten auch im Fichtelgebirge alles im Zeichen des großen Weltwissenschaftlers.

    Die ersten Bergschulen

    Die Gewinnung von Bodenschätzen genießt im Fichtelgebirge einen hohen Stellenwert. Abgebaut wurden vor allem Gold, Zinn, Eisen, Minerale, Erden und Steine. Einige der Bergwerke können heute befahren werden. Dank seines Arbeitseifers gelang es Alexander von Humboldt, den Bergbau im Fichtelgebirge für einige Jahre wiederzubeleben. Modernisierungen trugen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei und führten zu einer humaneren sozialen Absicherung der Bergleute. Während seiner Zeit im Fichtelgebirge erfand er zudem eine neue Grubenlampe sowie ein Respirationsgerät für verunglückte Bergleute. Die 1793 in Steben und 1796 in Arzberg gegründeten Bergschulen waren die ersten Berufsschulen Deutschlands. Mit von Humboldt selbst verfassten Lehrbüchern wurden hier etwa Mineralienkunde, bergmännisches Rechnen, Bergrecht sowie Maschinen- und Kompasskunde unterrichtet.

    Alexander-von-Humboldt-Weg

    Noch heute kann man die Spuren des Wirkens Alexander von Humboldts im Fichtelgebirge verfolgen. So gibt es mittlerweile zwei Rundwanderwege, einen in Arzberg und einen in Goldkronach, die die Stationen seiner Tätigkeit verbinden. Auf den sechs und 10,8 Kilometer langen Wegen begeben sich Wanderer auf Entdeckungsreise durch das abwechslungsreiche Fichtelgebirge. Auf dem Programm stehen Orte, wie das frühere Wohnhaus des Universalgenies, das alte Bergwerk „Kleiner Johannes“, das Bergwerk „Mittlerer Name Gottes“ sowie die romantische Silberquelle beim ehemaligen Stollen im Naturschutzgebiet „G’steinigt“.  

    Festivitäten im Fichtelgebirge zum Humboldt Jubiläum

    Eine eigene Broschüre informiert ab November 2018 Interessierte über sämtliche Stationen Humboldts und Veranstaltungen zum Humboldt Jahr im Fichtelgebirge. Der grenzüberschreitende Bayerisch-Böhmische GeoPark plant eine Humboldt GeoTour. An allen Standorten im Fichtelgebirge, an denen der Naturforscher tätig war, werden im analogen Bereich Info-Tafeln in der Natur aufgestellt. Die Informationen wird es aber auch in digitalisierter Form auf der Website geben.

    Der Kneippkurort Bad Berneck plant zwei größere Veranstaltungen zu Ehren Humboldts. Eine Theateraufführung findet vor dem dortigen Bergwerkeingang statt – der Originalschauplatz, an dem Humboldt beinahe während seiner Grubenlampenversuche verunglückt wäre. Vor seinem früheren Wohnsitz in Goldmühl wird es zudem eine Lesung geben.

    Im Schloss in Goldkronach organisiert das Alexander von Humboldt Kulturforum zum 250. Geburtstag eine Veranstaltung mit Themen rund um den berühmten Wissenschaftler.

    Mit der Pauschale „‚Die größte Entdeckung meines Lebens!‘ – Mit Alexander von Humboldt durch das Fichtelgebirge“ erhalten Gäste ab 399 Euro pro Person im Doppelzimmer fünf Übernachtungen mit Frühstück, diverse Eintritte und reichhaltige Informationen entlang der neuen GeoTour. 

    Weitere Informationen gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram und Twitter.

Alexander von Humboldt feiert 250. Geburtstag • Medien-Informationen

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Alexander von Humboldt feiert 250. Geburtstag • Hintergrundtexte

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Alexander von Humboldt feiert 250. Geburtstag • Pressestimmen

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    Alexander von Humboldt feiert 250. Geburtstag

    Fichtelberg/MĂĽnchen, 24. September 2018

    2019 jährt sich der Geburtstag von Alexander von Humboldt zum 250. Mal. Der Naturforscher zählt weltweit zu den bekanntesten Deutschen. Auch das Fichtelgebirge hat Humboldt einiges zu verdanken, denn hier war er maßgeblich an der positiven Entwicklung des Bergbaus beteiligt. Bereits im Sommer 1792 besichtigte er Bergwerke und Hütten in Bayreuth und Ansbach und bekam als Oberbergmeister den Auftrag zur Sanierung des hiesigen Bergbaus. Im großen Humboldt Jubiläumsjahr steht daher mit thematisierten Theateraufführungen, Lesungen und Festivitäten auch im Fichtelgebirge alles im Zeichen des großen Weltwissenschaftlers.

    Die ersten Bergschulen

    Die Gewinnung von Bodenschätzen genießt im Fichtelgebirge einen hohen Stellenwert. Abgebaut wurden vor allem Gold, Zinn, Eisen, Minerale, Erden und Steine. Einige der Bergwerke können heute befahren werden. Dank seines Arbeitseifers gelang es Alexander von Humboldt, den Bergbau im Fichtelgebirge für einige Jahre wiederzubeleben. Modernisierungen trugen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei und führten zu einer humaneren sozialen Absicherung der Bergleute. Während seiner Zeit im Fichtelgebirge erfand er zudem eine neue Grubenlampe sowie ein Respirationsgerät für verunglückte Bergleute. Die 1793 in Steben und 1796 in Arzberg gegründeten Bergschulen waren die ersten Berufsschulen Deutschlands. Mit von Humboldt selbst verfassten Lehrbüchern wurden hier etwa Mineralienkunde, bergmännisches Rechnen, Bergrecht sowie Maschinen- und Kompasskunde unterrichtet.

    Alexander-von-Humboldt-Weg

    Noch heute kann man die Spuren des Wirkens Alexander von Humboldts im Fichtelgebirge verfolgen. So gibt es mittlerweile zwei Rundwanderwege, einen in Arzberg und einen in Goldkronach, die die Stationen seiner Tätigkeit verbinden. Auf den sechs und 10,8 Kilometer langen Wegen begeben sich Wanderer auf Entdeckungsreise durch das abwechslungsreiche Fichtelgebirge. Auf dem Programm stehen Orte, wie das frühere Wohnhaus des Universalgenies, das alte Bergwerk „Kleiner Johannes“, das Bergwerk „Mittlerer Name Gottes“ sowie die romantische Silberquelle beim ehemaligen Stollen im Naturschutzgebiet „G’steinigt“.  

    Festivitäten im Fichtelgebirge zum Humboldt Jubiläum

    Eine eigene Broschüre informiert ab November 2018 Interessierte über sämtliche Stationen Humboldts und Veranstaltungen zum Humboldt Jahr im Fichtelgebirge. Der grenzüberschreitende Bayerisch-Böhmische GeoPark plant eine Humboldt GeoTour. An allen Standorten im Fichtelgebirge, an denen der Naturforscher tätig war, werden im analogen Bereich Info-Tafeln in der Natur aufgestellt. Die Informationen wird es aber auch in digitalisierter Form auf der Website geben.

    Der Kneippkurort Bad Berneck plant zwei größere Veranstaltungen zu Ehren Humboldts. Eine Theateraufführung findet vor dem dortigen Bergwerkeingang statt – der Originalschauplatz, an dem Humboldt beinahe während seiner Grubenlampenversuche verunglückt wäre. Vor seinem früheren Wohnsitz in Goldmühl wird es zudem eine Lesung geben.

    Im Schloss in Goldkronach organisiert das Alexander von Humboldt Kulturforum zum 250. Geburtstag eine Veranstaltung mit Themen rund um den berühmten Wissenschaftler.

    Mit der Pauschale „‚Die größte Entdeckung meines Lebens!‘ – Mit Alexander von Humboldt durch das Fichtelgebirge“ erhalten Gäste ab 399 Euro pro Person im Doppelzimmer fünf Übernachtungen mit Frühstück, diverse Eintritte und reichhaltige Informationen entlang der neuen GeoTour. 

    Weitere Informationen gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram und Twitter.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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