• Pfronten • Medien-Informationen

    Vom Mount Everest zum Breitenberg: Himalaya-Feeling in Pfronten im Allgäu

    Ang Kami Lama übernimmt als Deutschlands erster nepalesischer Hüttenwirt die Hochalphütte

    München/Pfronten, 10. Februar 2023
    Vom Dach der Welt nach Pfronten ins Allgäu – Ang Kami Lama aus Nepal ist seit Dezember 2022 der neue Pächter und Hüttenwirt der Hochalphütte in Pfronten. Zum ersten Mal übernimmt damit ein Nepalese eine deutsche Berghütte. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Lhemi und seinem Sohn Riaan hat der ausgebildete Sherpa und Bergwanderführer am Fuße des Aggensteins seine neue Heimat gefunden. Mit nepalesischen Spezialitäten, einer großen Leidenschaft für die Berge und jeder Menge Geschichten aus Nepal verleiht er der auf 1.510 Metern gelegenen Berghütte einen Hauch Himalaya-Feeling. Gäste erreichen die Hütte zu Fuß vom Tal aus oder mit der Breitenbergbahn und starten von dort aus in die alpine Bergwelt Pfrontens.

    Vom Sherpa in Nepal zum Allgäuer Hüttenwirt

    Aufgewachsen auf 2.705 Metern im Osten Nepals und umgeben vom höchsten Gebirge der Erde, ist Ang Kami Lama tief verwurzelt mit der Bergwelt. „Da es in meinem Dorf keine höhere Schule gab, musste ich jeden Tag drei Stunden zu Fuß zur Schule wandern“, berichtet Ang Kami, der auf diesem Weg seine ersten Bergwandererfahrungen sammelte. So führte auch sein Berufsweg nach dem Abschluss in die Berge: Er arbeitete als Sherpa, machte 2007 eine Ausbildung als Bergwanderführer beim Nepal Tourism and Management Board und begleitete parallel dazu Wandergruppen auf die umliegenden Sechstausender. Seine Ausbildung und Erfahrung im Alpintourismus brachten ihn letztlich nach Europa, wo er seit 14 Jahren überwiegend in Österreich auf Almen und Schutzhütten arbeitete und Berghütten bewirtete. Seit Ende 2022 ist Pfronten die neue Heimat des Familienvaters, wo er als erster Nepalese zusammen mit seiner Frau eine deutsche Berghütte führt. „Die Hochalphütte ist gemütlich und bietet noch echtes Hüttenfeeling“, erklärt Ang Kami. „Sie ist eine der noch wenigen echten Hütten mit viel Holz, so wie ich sie schon immer gerne führen wollte.“

    Käsknödelsuppe meets Momo: Kulinarisches aus Allgäu und Nepal

    „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Reisen der beste Weg ist, die Welt zu entdecken“, schwärmt Ang Kami Lama, der sich im Mai 2022 seinen größten Wunsch von der Besteigung des Mount Everest erfüllte. Diese Begeisterung möchte der 37-jährige auch an seine Gäste weitergeben. Sei es mit Tipps für eine Nepalreise oder einfach nur mit leckeren nepalesischen Speisen. Neben herzhaften Allgäuer Schmankerln wählen hungrige Bergfexe auf der Hochalphütte neuerdings auch typische Spezialitäten aus Nepal – die sogenannten Momos. „Das sind hausgemachte gedämpfte Teigtaschen, wie sie typischerweise im Himalaya hergestellt werden und die entweder mit Rinderhackfleisch oder mit Spinat gefüllt sind“, erklärt der Wanderführer. Serviert mit einem Salat genießen Gäste ein Stück Nepal mit Blick auf den Aggenstein. Diese spektakuläre Natur, sowie die Allgäuer Liebenswürdigkeit waren es letztlich, die auch Ang Kami und seine Familie nach Pfronten führte.

    Wanderungen zur und rund um die Hochalphütte

    Ob als Belohnung nach einer Wanderung oder einem geführten Outdoor-Erlebnis, als letzte Stärkung vor einer alpinen Erkundungstour oder einem mutigen Gleitschirmflug – die auf einem Hochplateau gelegene Hochalphütte ist ein gemütliches Einkehrziel und der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen und Aktivitäten in der Pfrontner Bergwelt. Gäste erreichen die Berghütte mit Sonnenterrasse und urigem Gastraum auf einem rund dreistündigen Fußmarsch vom Tal vorbei an Gumpen und Wasserfällen durch die Reichenbachklamm. Eine bequeme Alternative bietet die Breitenbergbahn. Nach einer kurzen Fahrt und einem beeindruckenden Ausblick auf Pfronten und das Voralpenland, führt ein direkter Weg von der Bergstation in nur wenigen Minuten zur Hütte. Dieser ist auch Teil der ausgeschilderten Themenwege Juwelenweg und GEOpfad. Darüber hinaus starten Urlauber ab der Hochalphütte unter anderem auf eine einstündige Tour zum Gipfel des Breitenbergs, auf dem die Ostlerhütte zu einer weiteren Einkehr einlädt, oder begeben sich auf alpinen Pfaden auf und rund um den markanten Aggenstein.

    Tipps und Erlebnisse rund um den Urlaub in Pfronten gibt es hier
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    Vom Mount Everest zum Breitenberg: Himalaya-Feeling in Pfronten im Allgäu

    Ang Kami Lama übernimmt als Deutschlands erster nepalesischer Hüttenwirt die Hochalphütte

    München/Pfronten, 10. Februar 2023
    Vom Dach der Welt nach Pfronten ins Allgäu – Ang Kami Lama aus Nepal ist seit Dezember 2022 der neue Pächter und Hüttenwirt der Hochalphütte in Pfronten. Zum ersten Mal übernimmt damit ein Nepalese eine deutsche Berghütte. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Lhemi und seinem Sohn Riaan hat der ausgebildete Sherpa und Bergwanderführer am Fuße des Aggensteins seine neue Heimat gefunden. Mit nepalesischen Spezialitäten, einer großen Leidenschaft für die Berge und jeder Menge Geschichten aus Nepal verleiht er der auf 1.510 Metern gelegenen Berghütte einen Hauch Himalaya-Feeling. Gäste erreichen die Hütte zu Fuß vom Tal aus oder mit der Breitenbergbahn und starten von dort aus in die alpine Bergwelt Pfrontens.

    Vom Sherpa in Nepal zum Allgäuer Hüttenwirt

    Aufgewachsen auf 2.705 Metern im Osten Nepals und umgeben vom höchsten Gebirge der Erde, ist Ang Kami Lama tief verwurzelt mit der Bergwelt. „Da es in meinem Dorf keine höhere Schule gab, musste ich jeden Tag drei Stunden zu Fuß zur Schule wandern“, berichtet Ang Kami, der auf diesem Weg seine ersten Bergwandererfahrungen sammelte. So führte auch sein Berufsweg nach dem Abschluss in die Berge: Er arbeitete als Sherpa, machte 2007 eine Ausbildung als Bergwanderführer beim Nepal Tourism and Management Board und begleitete parallel dazu Wandergruppen auf die umliegenden Sechstausender. Seine Ausbildung und Erfahrung im Alpintourismus brachten ihn letztlich nach Europa, wo er seit 14 Jahren überwiegend in Österreich auf Almen und Schutzhütten arbeitete und Berghütten bewirtete. Seit Ende 2022 ist Pfronten die neue Heimat des Familienvaters, wo er als erster Nepalese zusammen mit seiner Frau eine deutsche Berghütte führt. „Die Hochalphütte ist gemütlich und bietet noch echtes Hüttenfeeling“, erklärt Ang Kami. „Sie ist eine der noch wenigen echten Hütten mit viel Holz, so wie ich sie schon immer gerne führen wollte.“

    Käsknödelsuppe meets Momo: Kulinarisches aus Allgäu und Nepal

    „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Reisen der beste Weg ist, die Welt zu entdecken“, schwärmt Ang Kami Lama, der sich im Mai 2022 seinen größten Wunsch von der Besteigung des Mount Everest erfüllte. Diese Begeisterung möchte der 37-jährige auch an seine Gäste weitergeben. Sei es mit Tipps für eine Nepalreise oder einfach nur mit leckeren nepalesischen Speisen. Neben herzhaften Allgäuer Schmankerln wählen hungrige Bergfexe auf der Hochalphütte neuerdings auch typische Spezialitäten aus Nepal – die sogenannten Momos. „Das sind hausgemachte gedämpfte Teigtaschen, wie sie typischerweise im Himalaya hergestellt werden und die entweder mit Rinderhackfleisch oder mit Spinat gefüllt sind“, erklärt der Wanderführer. Serviert mit einem Salat genießen Gäste ein Stück Nepal mit Blick auf den Aggenstein. Diese spektakuläre Natur, sowie die Allgäuer Liebenswürdigkeit waren es letztlich, die auch Ang Kami und seine Familie nach Pfronten führte.

    Wanderungen zur und rund um die Hochalphütte

    Ob als Belohnung nach einer Wanderung oder einem geführten Outdoor-Erlebnis, als letzte Stärkung vor einer alpinen Erkundungstour oder einem mutigen Gleitschirmflug – die auf einem Hochplateau gelegene Hochalphütte ist ein gemütliches Einkehrziel und der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen und Aktivitäten in der Pfrontner Bergwelt. Gäste erreichen die Berghütte mit Sonnenterrasse und urigem Gastraum auf einem rund dreistündigen Fußmarsch vom Tal vorbei an Gumpen und Wasserfällen durch die Reichenbachklamm. Eine bequeme Alternative bietet die Breitenbergbahn. Nach einer kurzen Fahrt und einem beeindruckenden Ausblick auf Pfronten und das Voralpenland, führt ein direkter Weg von der Bergstation in nur wenigen Minuten zur Hütte. Dieser ist auch Teil der ausgeschilderten Themenwege Juwelenweg und GEOpfad. Darüber hinaus starten Urlauber ab der Hochalphütte unter anderem auf eine einstündige Tour zum Gipfel des Breitenbergs, auf dem die Ostlerhütte zu einer weiteren Einkehr einlädt, oder begeben sich auf alpinen Pfaden auf und rund um den markanten Aggenstein.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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