• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Outdoor-WohlgefĂĽhl mit Waldgesundheitstrainern im Fichtelgebirge

    Baden zwischen Fichten und Granitblöcken

    Fichtelberg/MĂĽnchen, 15. Dezember 2020
    Der Wald entwickelt sich zum Wohlfühlort und gewinnt als natürliches „Heilmittel“ immer mehr an Bedeutung. Auch Studien bestätigen seine positive Auswirkung auf die Gesundheit und Stimmung sowie das Wohlbefinden und Immunsystem. Mit den ausgedehnten Waldgebieten ist das Fichtelgebirge prädestiniert für dieses Thema. Daher hat sich die Region entschlossen, mit ihren vier Gesundheitsorten am Projekt „Wald und Gesundheit“ teilzunehmen, das vom Bayerischen Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Heilbäderverband gefördert wird. Der Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung der LMU München sorgt für eine wissenschaftliche Begleitung dieser bisher größten deutschen Waldstudie. Neben der Erarbeitung von Kriterien für Kur- und Heilwälder, steht auch die Ausbildung von Waldgesundheitstrainern im Fokus. 

    Waldgesundheits-Urlaub im Fichtelgebirge

    Im Fichtelgebirge gibt es vier Gesundheitsorte: den Luftkurort und Kneippheilbad Bad Berneck, das Mineral- und Moorheilbad Bad Alexandersbad, den heilklimatischen Kurort Bischofsgrün sowie den staatlich anerkannten Erholungsort mit Heilquellenkurbetrieb Weißenstadt. Alle vier sind Mitwirkende des Projekts „Wald und Gesundheit“. Im Rahmen des Projekts untersuchen Wissenschaftler in insgesamt vierzehn bayerischen Heilbädern oder Kurorten die Heilkraft der Beziehung zwischen Mensch und Wald. Dabei werden in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Heilbäderverband und der LMU München verschiedene Konzepte für die teilnehmenden Orte erarbeitet und Einheimische zu speziellen Waldgesundheitstrainern ausgebildet. So nimmt beispielsweise bereits jetzt Elke Seidel die Teilnehmer mit auf eine dreistündige Waldbaden-Wanderung durch die leise Welt des tiefen Waldes rund um Bad Alexandersbad – teils barfuß oder mit verschlossenen Augen. Auf dem Weg durch den typischen Fichtelgebirgswald mit seinen dunklen Fichten und beeindruckenden Granitblöcken, vermittelt sie den Wanderern den Wald als Kraftquelle. Teil der Ausbildung zum Waldgesundheitstrainer ist auch die Teilnahme an einem besonderen Kurs: Erste Hilfe outdoor. Die Coaches lernen, was zu tun ist, wenn sich jemand im Wald verletzt – von der Erstversorgung im Gelände bis zur psychischen Erste Hilfe. In allen vier Gesundheitsorten werden die ortsgebundenen Heilmittel – in Bad Alexandersbad das Heilwasser und Moor, in Weißenstadt das Radon-Vorkommen – mit den Ressourcen des Waldes verbunden.

    Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeit für Unterkünfte gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern. News, Bilder und Videos auf Facebook und Instagram.

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    Baden zwischen Fichten und Granitblöcken

    Fichtelberg/MĂĽnchen, 15. Dezember 2020
    Der Wald entwickelt sich zum Wohlfühlort und gewinnt als natürliches „Heilmittel“ immer mehr an Bedeutung. Auch Studien bestätigen seine positive Auswirkung auf die Gesundheit und Stimmung sowie das Wohlbefinden und Immunsystem. Mit den ausgedehnten Waldgebieten ist das Fichtelgebirge prädestiniert für dieses Thema. Daher hat sich die Region entschlossen, mit ihren vier Gesundheitsorten am Projekt „Wald und Gesundheit“ teilzunehmen, das vom Bayerischen Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Heilbäderverband gefördert wird. Der Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung der LMU München sorgt für eine wissenschaftliche Begleitung dieser bisher größten deutschen Waldstudie. Neben der Erarbeitung von Kriterien für Kur- und Heilwälder, steht auch die Ausbildung von Waldgesundheitstrainern im Fokus. 

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    Im Fichtelgebirge gibt es vier Gesundheitsorte: den Luftkurort und Kneippheilbad Bad Berneck, das Mineral- und Moorheilbad Bad Alexandersbad, den heilklimatischen Kurort Bischofsgrün sowie den staatlich anerkannten Erholungsort mit Heilquellenkurbetrieb Weißenstadt. Alle vier sind Mitwirkende des Projekts „Wald und Gesundheit“. Im Rahmen des Projekts untersuchen Wissenschaftler in insgesamt vierzehn bayerischen Heilbädern oder Kurorten die Heilkraft der Beziehung zwischen Mensch und Wald. Dabei werden in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Heilbäderverband und der LMU München verschiedene Konzepte für die teilnehmenden Orte erarbeitet und Einheimische zu speziellen Waldgesundheitstrainern ausgebildet. So nimmt beispielsweise bereits jetzt Elke Seidel die Teilnehmer mit auf eine dreistündige Waldbaden-Wanderung durch die leise Welt des tiefen Waldes rund um Bad Alexandersbad – teils barfuß oder mit verschlossenen Augen. Auf dem Weg durch den typischen Fichtelgebirgswald mit seinen dunklen Fichten und beeindruckenden Granitblöcken, vermittelt sie den Wanderern den Wald als Kraftquelle. Teil der Ausbildung zum Waldgesundheitstrainer ist auch die Teilnahme an einem besonderen Kurs: Erste Hilfe outdoor. Die Coaches lernen, was zu tun ist, wenn sich jemand im Wald verletzt – von der Erstversorgung im Gelände bis zur psychischen Erste Hilfe. In allen vier Gesundheitsorten werden die ortsgebundenen Heilmittel – in Bad Alexandersbad das Heilwasser und Moor, in Weißenstadt das Radon-Vorkommen – mit den Ressourcen des Waldes verbunden.

    Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeit für Unterkünfte gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern. News, Bilder und Videos auf Facebook und Instagram.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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