Thema: Landurlaub
  • Unterwegs mit Lorenz Wiehl im ZweiTälerLand

    „Berufswunsch“ Wegewart

    Gutach im Breisgau/München, 06. Februar 2019

    Mystische Wälder, faszinierende Schluchten und wildromantische Wasserläufe – das ist der „Arbeitsplatz“ von Lorenz Wiehl. Er ist ehrenamtlicher Bezirkswegewart im ZweiTälerLand und für die ständige und regelmäßige Kontrolle der Wanderwege, Wegweiser, Markierungen und Zugänge zu den Wegen verantwortlich. Im Fall der Region im südlichen Schwarzwald sind das über 800 Kilometer Wanderwege – eine Distanz in etwa so lang wie die Autobahnstrecke von Basel nach Hamburg. Mit diesem ausgedehnten Wanderwegenetz ist das ZweiTälerLand ein Paradies für Aktivurlauber. Nicht umsonst ist die Region im Januar 2019 erneut mit dem Siegel „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnet worden. Damit Wanderbegeisterte etwa die fünf Tagesetappen des ZweiTälerSteig, die Schwarzwälder-HüttenWinkel-Touren und zahlreiche weitere Pfade unbeschwert nutzen können, koordiniert, prüft und pflegt Lorenz Wiehl gemeinsam mit neun weiteren Wegewarten und einem Helferteam von über 60 Personen jeden einzelnen Meter des Wegenetzes. Auch zum Start der Wandersaison 2019 heißt es wieder: Schilder austauschen, Wege befestigen und Stolperfallen beseitigen.

    Lorenz Wiehl ist seit seiner Kindheit mit dem Schwarzwaldverein tief verbunden. „Schon mein Vater nahm mich mit zu den Wanderungen und Arbeitseinsätzen des Vereins und die Tätigkeit in der Natur begeisterten mich von Anfang an“, schwärmt er. Heute ist Wiehl unter anderem Bezirkswegewart des Bezirks Elztal Nördlicher Breisgau und zudem Vorsitzender des Schwarzwaldvereins Gütenbach. Die Markierung und Pflege der Wegweiser vor allem zu Beginn der Wandersaison gehören zu seinen wichtigsten Aufgaben. „Die Beschilderung im gesamten Schwarzwald ist einheitlich und wird nach den Richtlinien des Schwarzwaldvereins durchgeführt“, erklärt er. „Das ist einmalig in deutschen Mittelgebirgen.“ Die Fernwanderwege wie etwa der ZweiTälerSteig sind durchgängig mit einer eigenen Raute gekennzeichnet, während regionale Wanderwege mit einer blauen ausgewiesen sind. Sie ergänzen das Fernwanderwege-Netz und verbinden vor allem bekannte Ort und Landschaften. Eine gelbe Raute markiert die örtlichen Wanderwege. „Die Markierung folgt strengen Regeln, um die Urlauber und Ausflügler bestmöglich zu lenken“, so Wiehl. „So muss die Kennzeichnung der Wege immer überall auf Sicht erfolgen und wenn möglich immer auf derselben Seite des Weges angebracht werden. Besonders an Kreuzungen achten wir auf eine klare Wegführung und bei geraden Strecken sollten Wanderer mindestens alle 200 Meter eine Markierung vorfinden.“ Doch die Markierungen helfen nicht nur auf dem richtigen Weg zu bleiben, sie unterstützen die Bergwacht auch im Notfall. Alle Wegweiser sind mit einer Standortbezeichnung digital erfasst. Bei einem Notruf weiß die Leitstelle, wo sich der Verunglückte aufhält. So kann er auch im unwegsamen Gelände schneller gefunden werden.

    Ausgerüstet mit Leiter und Hammer begutachtet er den Zustand der Wanderwege im ZweiTälerLand mindestens einmal im Jahr – die zweite zeitintensive Aufgabe als Wegewart. „Ein Weg ist nicht statisch, die Natur verändert sich ständig“, erklärt Lorenz Wiehl. Vor allem zu Beginn der Wandersaison müssen die Wege kontrolliert werden – ein Qualitätsweg wie der ZweiTälerSteig wird zusätzlich jährlich in entgegengesetzter Richtung geprüft. „In den meisten Fällen befreien wir die Wege von hereinwachsenden Ästen der Hecken oder Bäume sowie von wucherndem Gestrüpp wie Himbeer- und Brombeersträuchern“, erklärt er. „Wo Wege durch freies Gelände führen, wird auch in regelmäßigen Abständen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden gemäht und auf schmalen Pfaden greifen wir immer wieder zu Hacke und Schaufel.“ Lorenz Wiehl ist aber nicht nur im Frühjahr unterwegs, sondern kümmert sich das gesamte Jahr über um Wegweiser & Co. Auch gemeldete Mängel werden, wenn möglich sofort beseitigt und punktuelle Kontrollen durchgeführt. „Jeder Wegewart kennt seinen Bereich wie seine eigene Westentasche und weiß, an welchen Stellen er etwa nach Stürmen zusätzlich kontrollieren muss. Für unseren Job braucht es Leidenschaft“, meint Wiehl. Ebenso viel Erfahrung und Geduld. „Aber wir machen das gerne, denn unsere Gäste sollen sich auf den Wanderwegen im ZweiTälerLand sicher fühlen.“

    Weitere Informationen zu allen Unterkünften sowie einen kostenlosen Buchungsservice gibt es bei ZweiTälerLand Tourismus telefonisch unter +49 (0) 7685 19433 oder unter www.zweitaelerland.de. News, Bilder und Videos auf Facebook sowie auf Instagram.


    Bilder: © Elztal & Simonswäldertal Tourismus GmbH & Co.KG / Clemens Emmler

„Berufswunsch“ Wegewart • Medien-Informationen

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    „Berufswunsch“ Wegewart

    Gutach im Breisgau/München, 06. Februar 2019

    Mystische Wälder, faszinierende Schluchten und wildromantische Wasserläufe – das ist der „Arbeitsplatz“ von Lorenz Wiehl. Er ist ehrenamtlicher Bezirkswegewart im ZweiTälerLand und für die ständige und regelmäßige Kontrolle der Wanderwege, Wegweiser, Markierungen und Zugänge zu den Wegen verantwortlich. Im Fall der Region im südlichen Schwarzwald sind das über 800 Kilometer Wanderwege – eine Distanz in etwa so lang wie die Autobahnstrecke von Basel nach Hamburg. Mit diesem ausgedehnten Wanderwegenetz ist das ZweiTälerLand ein Paradies für Aktivurlauber. Nicht umsonst ist die Region im Januar 2019 erneut mit dem Siegel „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnet worden. Damit Wanderbegeisterte etwa die fünf Tagesetappen des ZweiTälerSteig, die Schwarzwälder-HüttenWinkel-Touren und zahlreiche weitere Pfade unbeschwert nutzen können, koordiniert, prüft und pflegt Lorenz Wiehl gemeinsam mit neun weiteren Wegewarten und einem Helferteam von über 60 Personen jeden einzelnen Meter des Wegenetzes. Auch zum Start der Wandersaison 2019 heißt es wieder: Schilder austauschen, Wege befestigen und Stolperfallen beseitigen.

    Lorenz Wiehl ist seit seiner Kindheit mit dem Schwarzwaldverein tief verbunden. „Schon mein Vater nahm mich mit zu den Wanderungen und Arbeitseinsätzen des Vereins und die Tätigkeit in der Natur begeisterten mich von Anfang an“, schwärmt er. Heute ist Wiehl unter anderem Bezirkswegewart des Bezirks Elztal Nördlicher Breisgau und zudem Vorsitzender des Schwarzwaldvereins Gütenbach. Die Markierung und Pflege der Wegweiser vor allem zu Beginn der Wandersaison gehören zu seinen wichtigsten Aufgaben. „Die Beschilderung im gesamten Schwarzwald ist einheitlich und wird nach den Richtlinien des Schwarzwaldvereins durchgeführt“, erklärt er. „Das ist einmalig in deutschen Mittelgebirgen.“ Die Fernwanderwege wie etwa der ZweiTälerSteig sind durchgängig mit einer eigenen Raute gekennzeichnet, während regionale Wanderwege mit einer blauen ausgewiesen sind. Sie ergänzen das Fernwanderwege-Netz und verbinden vor allem bekannte Ort und Landschaften. Eine gelbe Raute markiert die örtlichen Wanderwege. „Die Markierung folgt strengen Regeln, um die Urlauber und Ausflügler bestmöglich zu lenken“, so Wiehl. „So muss die Kennzeichnung der Wege immer überall auf Sicht erfolgen und wenn möglich immer auf derselben Seite des Weges angebracht werden. Besonders an Kreuzungen achten wir auf eine klare Wegführung und bei geraden Strecken sollten Wanderer mindestens alle 200 Meter eine Markierung vorfinden.“ Doch die Markierungen helfen nicht nur auf dem richtigen Weg zu bleiben, sie unterstützen die Bergwacht auch im Notfall. Alle Wegweiser sind mit einer Standortbezeichnung digital erfasst. Bei einem Notruf weiß die Leitstelle, wo sich der Verunglückte aufhält. So kann er auch im unwegsamen Gelände schneller gefunden werden.

    Ausgerüstet mit Leiter und Hammer begutachtet er den Zustand der Wanderwege im ZweiTälerLand mindestens einmal im Jahr – die zweite zeitintensive Aufgabe als Wegewart. „Ein Weg ist nicht statisch, die Natur verändert sich ständig“, erklärt Lorenz Wiehl. Vor allem zu Beginn der Wandersaison müssen die Wege kontrolliert werden – ein Qualitätsweg wie der ZweiTälerSteig wird zusätzlich jährlich in entgegengesetzter Richtung geprüft. „In den meisten Fällen befreien wir die Wege von hereinwachsenden Ästen der Hecken oder Bäume sowie von wucherndem Gestrüpp wie Himbeer- und Brombeersträuchern“, erklärt er. „Wo Wege durch freies Gelände führen, wird auch in regelmäßigen Abständen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden gemäht und auf schmalen Pfaden greifen wir immer wieder zu Hacke und Schaufel.“ Lorenz Wiehl ist aber nicht nur im Frühjahr unterwegs, sondern kümmert sich das gesamte Jahr über um Wegweiser & Co. Auch gemeldete Mängel werden, wenn möglich sofort beseitigt und punktuelle Kontrollen durchgeführt. „Jeder Wegewart kennt seinen Bereich wie seine eigene Westentasche und weiß, an welchen Stellen er etwa nach Stürmen zusätzlich kontrollieren muss. Für unseren Job braucht es Leidenschaft“, meint Wiehl. Ebenso viel Erfahrung und Geduld. „Aber wir machen das gerne, denn unsere Gäste sollen sich auf den Wanderwegen im ZweiTälerLand sicher fühlen.“

    Weitere Informationen zu allen Unterkünften sowie einen kostenlosen Buchungsservice gibt es bei ZweiTälerLand Tourismus telefonisch unter +49 (0) 7685 19433 oder unter www.zweitaelerland.de. News, Bilder und Videos auf Facebook sowie auf Instagram.


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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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