Thema: Landurlaub
  • Dirndldrahn, Schuhplatteln & Trachtenkult

    Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien

    Prien am Chiemsee/MĂĽnchen, 15. Februar 2018

    In Prien am Chiemsee sind bayerische Traditionen und Feste tief in der Dorfgemeinschaft verankert. Der Gebirgstrachten-Erhaltungsverein Prien am Chiemsee pflegt und fördert seit über 120 Jahren die heimatliche Kultur und ist Treffpunkt für alle Generationen. „Das Schöne an unserem Trachtenverein ist, dass man nie zu jung oder zu alt dafür ist. Die Gepflogenheiten und Bräuche werden in den Familien weitergegeben und letztendlich bleibt so auch die Priener Kultur lebendig“, meint Claudia Rabe, Mitglied der Vorstandschaft des Gebirgstrachten-Erhaltungsvereins Prien am Chiemsee. Sie selbst konnte sich auch durch ihre Großeltern „für die Trachtensache begeistern“ und ist seit ihrem 16. Geburtstag aktives Mitglied im Verein. Was es Wissenswertes rund um Priener Tracht, Maibaumfest & Co. gibt, weiß Claudia Rabe am besten.

    Priener Trachtenkult

    Heimat, Bodenständigkeit und Lebensgefühl – die Tracht ist für viele Priener mehr als nur ein Kleidungsstück. „Früher war die Tracht die Sonntagskleidung. Heute wird die eigentlich „richtige“ Tracht nur noch zu besonderen Anlässen getragen“, erklärt Rabe. Die Priener Tracht ist keine Uniform und kann je nach Geschmack unterschiedlich gestaltet und ausgestattet werden. Trotzdem achten die Vereinsmitglieder auf eine bestimmte Linie: So ist beispielsweise die Joppe, der Trachtenjanker der Männer, immer grau und die Seidenschürze der Frauen und Mädchen immer hellblau. „Auch der Anlass unterscheidet die Wahl der Ausstattung. An kirchlichen und traditionellen Festtagen tragen die aktiven Frauen lange rote Ärmel, während bei Tanzveranstaltungen zur weißen Dirndlbluse gegriffen wird“, erzählt die Trachtlerin. Das wirklich Besondere der Frauen- und Dirndltracht ist jedoch der „Priener Hut“. Von der Priener Modistin Anna Brunnhuber entworfen, ist er seit den 1920er Jahren fester Bestandteil des Trachtengewands. „Die Unterseite der Krempe ist goldbestickt, auf dem Hutkopf befinden sich meist vier Goldquasten und am Hinterkopf wird er mit einer langen schwarzen Schleife festgehalten“, erklärt Claudia Rabe. Der Priener Hut ist über die Grenzen des Chiemsee-Alpenlandes hinaus bekannt und aus der Priener Tracht nicht mehr wegzudenken. Noch heute fertigt oder restauriert die Inhaberin des Hutgeschäfts Brunnhuber Monika Voggenauer die Trachtenhüte nach alter Handwerkstradition in ihrer Hutwerkstatt in Prien.

    Trachtentänze: Schuhplatteln & Dirndldrahn

    Ursprünglich als frei gestalteter „Balztanz“ eines einzelnen Buam gedacht, entwickelte sich das Schuhplatteln Mitte des 19. Jahrhunderts zum Schautanz der Männer, der unter anderem auch bei hohem Adelsbesuch vorgeführt wurde. „Vögelfanga“, „Sterntanz“ & Co. – beim Schautanz folgt das Platteln einer Choreographie, die alleine getanzt oder vom Vorplattler des Vereins vorgegeben wird. „So wie sich Tracht und Brauchtum regional unterscheiden, ist auch die Art und Weise zu tanzen und zu platteln charakteristisch für eine Region“, weiß Claudia Rabe. „In Prien platteln die Trachtler nach der Chiemgauer Art, die sich vor allem durch ihre Eleganz und kraftvollen Schläge auf Schuhen und Hosen auszeichnet.“ Das Dirndldrahn ist wiederum ein gemeinschaftlicher Tanz: Nach dem Walzer dreht sich das Mädchen um den Jungen, der zur Melodie plattelt. Schon die Kleinsten lernen im Trachtenverein das Schuhplatteln und Dirndldrahn.

    Maibaumtraditionen in Prien am Chiemsee

    Das Maibaum-Aufstellen ist ein beliebtes Brauchtumsfest in der Seegemeinde, das meist alle vier Jahre – abhängig vom Zustand des alten Maibaums – am 1. Mai mit Blasmusik und Volkstänzen begangen wird. Doch schon weit vor dem Festumzug beginnen die Vorbereitungen. Der bereits im Winter geschlagene Baum wird traditionell im Januar von einem Trachten-, Jungbauern- oder Burschenverein der Umgebung gestohlen, versteckt und bewacht. Im Februar laden die Räuber schließlich einige Mitglieder des Priener Trachtenvereins ein, um in gemeinschaftlicher Arbeit den Baum für seinen großen Auftritt vorzubereiten. Beim festlichen Einzug am ersten Mai präsentieren die Diebe ihre „Beute“ und der mit Girlanden und Kränzen geschmückte Maibaum wird mit einem Pferdegespann zum Priener Marktplatz gefahren. Hier beginnen die Verhandlungen: Bürgermeister, Vorstand & Co. feilschen mit den Maibaumdieben um die Auslöse des Maibaums. „Bezahlt wird schließlich in Naturalien mit reichlich Brotzeit und Bier“, so Claudia Rabe. Unter großen Anstrengungen und mit bloßer Muskelkraft übernehmen die Priener Trachtler dann das Aufstellen. Unter lauten Zurufen des Fachmannes wird der Baum mit einem Tusch an seinen vorgesehenen Platz auf dem Marktplatz versenkt. Bei bayerischen Schmankerln, Schuhplattler-Einlagen und Dirndldrahn genießen Gäste und Einheimischen anschließend die Festlichkeiten

    Weitere Informationen über Prien am Chiemsee sind beim Kur- und Tourismusbüro Prien unter info@tourismus.prien.de oder +49-(0)8051 6905 0 sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de erhältlich. News, Live-Berichte, Bilder und Videos auch auf Facebook oder You Tube.


    Copyrights der Bilder: © Prien Marketing GmbH / Tanja Ghirardini

Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien • Medien-Informationen

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Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien • Hintergrundtexte

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Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien • Story Lines

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Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien • Pressestimmen

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Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien • Bilder

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    Brauchtum-Erlebnisse mit dem Gebirgstrachtenverein Prien

    Prien am Chiemsee/MĂĽnchen, 15. Februar 2018

    In Prien am Chiemsee sind bayerische Traditionen und Feste tief in der Dorfgemeinschaft verankert. Der Gebirgstrachten-Erhaltungsverein Prien am Chiemsee pflegt und fördert seit über 120 Jahren die heimatliche Kultur und ist Treffpunkt für alle Generationen. „Das Schöne an unserem Trachtenverein ist, dass man nie zu jung oder zu alt dafür ist. Die Gepflogenheiten und Bräuche werden in den Familien weitergegeben und letztendlich bleibt so auch die Priener Kultur lebendig“, meint Claudia Rabe, Mitglied der Vorstandschaft des Gebirgstrachten-Erhaltungsvereins Prien am Chiemsee. Sie selbst konnte sich auch durch ihre Großeltern „für die Trachtensache begeistern“ und ist seit ihrem 16. Geburtstag aktives Mitglied im Verein. Was es Wissenswertes rund um Priener Tracht, Maibaumfest & Co. gibt, weiß Claudia Rabe am besten.

    Priener Trachtenkult

    Heimat, Bodenständigkeit und Lebensgefühl – die Tracht ist für viele Priener mehr als nur ein Kleidungsstück. „Früher war die Tracht die Sonntagskleidung. Heute wird die eigentlich „richtige“ Tracht nur noch zu besonderen Anlässen getragen“, erklärt Rabe. Die Priener Tracht ist keine Uniform und kann je nach Geschmack unterschiedlich gestaltet und ausgestattet werden. Trotzdem achten die Vereinsmitglieder auf eine bestimmte Linie: So ist beispielsweise die Joppe, der Trachtenjanker der Männer, immer grau und die Seidenschürze der Frauen und Mädchen immer hellblau. „Auch der Anlass unterscheidet die Wahl der Ausstattung. An kirchlichen und traditionellen Festtagen tragen die aktiven Frauen lange rote Ärmel, während bei Tanzveranstaltungen zur weißen Dirndlbluse gegriffen wird“, erzählt die Trachtlerin. Das wirklich Besondere der Frauen- und Dirndltracht ist jedoch der „Priener Hut“. Von der Priener Modistin Anna Brunnhuber entworfen, ist er seit den 1920er Jahren fester Bestandteil des Trachtengewands. „Die Unterseite der Krempe ist goldbestickt, auf dem Hutkopf befinden sich meist vier Goldquasten und am Hinterkopf wird er mit einer langen schwarzen Schleife festgehalten“, erklärt Claudia Rabe. Der Priener Hut ist über die Grenzen des Chiemsee-Alpenlandes hinaus bekannt und aus der Priener Tracht nicht mehr wegzudenken. Noch heute fertigt oder restauriert die Inhaberin des Hutgeschäfts Brunnhuber Monika Voggenauer die Trachtenhüte nach alter Handwerkstradition in ihrer Hutwerkstatt in Prien.

    Trachtentänze: Schuhplatteln & Dirndldrahn

    Ursprünglich als frei gestalteter „Balztanz“ eines einzelnen Buam gedacht, entwickelte sich das Schuhplatteln Mitte des 19. Jahrhunderts zum Schautanz der Männer, der unter anderem auch bei hohem Adelsbesuch vorgeführt wurde. „Vögelfanga“, „Sterntanz“ & Co. – beim Schautanz folgt das Platteln einer Choreographie, die alleine getanzt oder vom Vorplattler des Vereins vorgegeben wird. „So wie sich Tracht und Brauchtum regional unterscheiden, ist auch die Art und Weise zu tanzen und zu platteln charakteristisch für eine Region“, weiß Claudia Rabe. „In Prien platteln die Trachtler nach der Chiemgauer Art, die sich vor allem durch ihre Eleganz und kraftvollen Schläge auf Schuhen und Hosen auszeichnet.“ Das Dirndldrahn ist wiederum ein gemeinschaftlicher Tanz: Nach dem Walzer dreht sich das Mädchen um den Jungen, der zur Melodie plattelt. Schon die Kleinsten lernen im Trachtenverein das Schuhplatteln und Dirndldrahn.

    Maibaumtraditionen in Prien am Chiemsee

    Das Maibaum-Aufstellen ist ein beliebtes Brauchtumsfest in der Seegemeinde, das meist alle vier Jahre – abhängig vom Zustand des alten Maibaums – am 1. Mai mit Blasmusik und Volkstänzen begangen wird. Doch schon weit vor dem Festumzug beginnen die Vorbereitungen. Der bereits im Winter geschlagene Baum wird traditionell im Januar von einem Trachten-, Jungbauern- oder Burschenverein der Umgebung gestohlen, versteckt und bewacht. Im Februar laden die Räuber schließlich einige Mitglieder des Priener Trachtenvereins ein, um in gemeinschaftlicher Arbeit den Baum für seinen großen Auftritt vorzubereiten. Beim festlichen Einzug am ersten Mai präsentieren die Diebe ihre „Beute“ und der mit Girlanden und Kränzen geschmückte Maibaum wird mit einem Pferdegespann zum Priener Marktplatz gefahren. Hier beginnen die Verhandlungen: Bürgermeister, Vorstand & Co. feilschen mit den Maibaumdieben um die Auslöse des Maibaums. „Bezahlt wird schließlich in Naturalien mit reichlich Brotzeit und Bier“, so Claudia Rabe. Unter großen Anstrengungen und mit bloßer Muskelkraft übernehmen die Priener Trachtler dann das Aufstellen. Unter lauten Zurufen des Fachmannes wird der Baum mit einem Tusch an seinen vorgesehenen Platz auf dem Marktplatz versenkt. Bei bayerischen Schmankerln, Schuhplattler-Einlagen und Dirndldrahn genießen Gäste und Einheimischen anschließend die Festlichkeiten

    Weitere Informationen über Prien am Chiemsee sind beim Kur- und Tourismusbüro Prien unter info@tourismus.prien.de oder +49-(0)8051 6905 0 sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de erhältlich. News, Live-Berichte, Bilder und Videos auch auf Facebook oder You Tube.


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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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