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- 01.04.2026Felsenlabyrinth Luisenburg im Fichtelgebirge: Saisonstart als Nationales Naturmonument
weiterlesen... - 24.02.2026450 Kilometer langes Netz an ausgewiesenen Mountainbike-Strecken im Fichtelgebirge
weiterlesen... - 10.02.2026Neue Rundtour „FichtelPerlen“ – drei Tage Radvergnügen zu den Perlen des Fichtelgebirges
weiterlesen... - Kurze Auszeit, große Wirkung
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Chiemsee-Alpenland - Basisinformationen - Kulinarik
Steckerlfisch, Bier und Marzipan: Kulinarik in der Region Chiemsee-Alpenland
Sehr beliebt: Steckerlfisch und Fischsemmel
Im Chiemsee, Deutschlands drittgrößtem Binnensee, tummeln sich rund 30 Fischarten. Die häufigsten sind Renke, Brachse, Forelle und Saibling. Hecht, Waller, Perlfisch und Aal kommen dagegen selten vor. 16 Familien rund um den Chiemsee sind noch in der Fischerei tätig. Einige Fischerfamilien blicken auf eine bis zu 500 Jahre alte Tradition zurück. Ob geräuchert, gedünstet, gebraten, gebacken oder gegrillt – Fisch ist aus der Küche des seen- und flussreichen Voralpenlandes nicht wegzudenken. Ein besonderes Schmankerl ist der Steckerlfisch, traditionell eine gefangene Renke oder Brachse. Der Fischer bestreicht den ausgenommenen Fisch mit einer Marinade aus Öl, Gewürzen und Knoblauch und spießt ihn auf einen Holzstock. Anschließend grillt er ihn über der Holzkohleglut. Die Fischspezialitäten aus Chiemsee, Simssee sowie weiteren Seen und Flüssen werden in den Fischerhütten und in Restaurants serviert. Zahlreiche Fischer verkaufen ihre frische Ware direkt an die Konsumenten. Sehr beliebt ist dabei die traditionelle „Fischsemmel“.
„Pilgerbrot“: Marzipan aus dem Kloster Frauenwörth
Nach der Seligsprechung Irmengards, der bis heute verehrten Äbtissin auf der Fraueninsel, erlebte das Kloster Frauenwörth ab 1928 einen Ansturm von Pilgern. Als „Pilgerbrot“ reichten die Klosterfrauen ihren Besuchern Marzipan. An der aufwendigen Herstellung per Hand hat sich seither nichts geändert. Die genaue Rezeptur unterliegt strengster Geheimhaltung. Die vielen tausend Marzipanstücke, die jedes Jahr hergestellt werden, enthalten keinerlei Konservierungsstoffe und haben auch keine schützende Schokoladenumhüllung – weshalb sie nur begrenzt haltbar sind. Beliebt als Mitbringsel ist neben dem Marzipan auch der Chiemseer Kräuterlikör, der nach alten, geheimen Rezepturen der Klosterschwestern in vier Geschmacksrichtungen gebrannt wird.
Käse aus Hofläden und auf den Almen
Hofkäsereien und Hofläden bieten ein breites Angebot an Käsesorten. Bockshornkleekäse, Chilikäse und Grainbacher Spezialkäse heißen drei der neun Sorten des Lochnerhofs auf dem Samerberg, dem Wanderparadies im Herzen der Region Chiemsee-Alpenland. Milden und würzigen Bergbauernkäse in verschiedenen Geschmacksrichtungen bietet die Audorfer Käserei in Oberaudorf an. Schafs-, Ziegen- und Kuhmilchkäse stellt der Anderlbauer in Frasdorf her. In seinem Hofladen bietet er Dutzende von Sorten an, für die er ausschließlich Milch aus regionaler Erzeugung verwendet. Die Schaukäserei Jaud in Nußdorf a.Inn bietet Erlebnisführungen für die ganze Familie an. Bei diesen Erlebnisführungen werden alle Sinne beansprucht und sie bieten einen Blick hinter die Kulissen. Bergwanderer können auf den Almen viele Spezialitäten wie eingelegten Knoblauchkäse oder würzigen Bergkäse genießen.
„Goriwurz“ von der Gorialm
Paul Moosmüller, Betreiber der auf 1.280 Metern gelegenen Gorialm an der Kampenwand, ist gelernter Metzger. Auf seiner Alm gibt es seine hausgemachte „Goriwurz“, eine naturbelassene Rindfleischsalami, deren Zutaten aus dem eigenen Stall stammen. Bekannt ist die Gorialm auch für ihren Kaiserschmarrn. Den Butterschmalz zum Ausbacken stellt Moosmüller auf der Alm selbst her.
Bauernhofeis am Rinser See
Mehr als 150 Sorten Speiseeis stellt die Familie Gschwendtner auf dem Bauernhof in Söchtenau her. Darunter sind exotische Sorten wie Spargelsorbet oder Weißbiereis. Viele Zutaten stammen vom eigenen Hof. Am nahegelegenen Rinser See betreibt die Familie einen kleinen Strandkiosk, an dem Gäste das Eis im Sommer kaufen können. Ab Hof ist das Eis ganzjährig erhältlich, außerdem in zahlreichen Restaurants der Region.
Der Eigenbrötler aus Schonstett im Chiemsee-Alpenland
Normales Bauernbrot kann jeder! Wer sich aber auch mal an ausgefalleneren Sorten versuchen möchte, für den ist die Bäckerei Finkennest im Chiemsee-Alpenland die richtige Adresse. Der Familienbetrieb backt hier mit den alten, vergessenen Urgetreidesorten Emmer, Dinkel und Einkorn, die auf den eigenen Feldern wachsen. Simon Fink führt den landwirtschaftlichen Betrieb nun schon in der 3. Generation weiter und hat sich bewusst für den Weg der Direktvermarktung entschieden. Von der Erzeugung über die Verarbeitung bis hin zum Verkauf an den Kunden findet alles auf seinem Hof statt. Jeden Samstagnachmittag werfen Interessierte einen Blick hinter die Kulissen und entdecken bei einem geführten Rundgang vom Chef persönlich die hofeigenen Kornkammern, Lager- und Verarbeitungsräume. Schleckermäuler genießen im Hofcafé frisch gebackene Kuchen und Torten und Frühstückskreationen, aber auch Brotzeitschmankerl mit den einzigartigen Aromen des Urkorns. Viele weitere regional und nachhaltig orientierte Hofläden und -cafés in der Urlaubsregion zeigen den Gästen, wo die Produkte herkommen und wie sie gefertigt werden.
Obst aus Streuobstwiesen – „Bayerisches Meran“
In Bad Feilnbach stehen mehr als 30.000 Obstbäume. Daher trägt der Kurort am Fuße des Wendelsteins auch den Beinamen „Bayerisches Meran“. Etwa 200 verschiedene Apfel- und Birnensorten, aber auch anderes Streuobst wachsen in Bad Feilnbach. Etwa 120 Brennereirechte liegen in der Ortschaft, damit verfügt Bad Feilnbach über die meisten Brennereien Bayerns. Im Frühjahr erfreut sich das Auge an Milliarden von schönen Blüten, während sich der Genießer zur Erntezeit im Oktober über die Köstlichkeiten rund um die Frucht freut. Dann locken die kulinarischen Apfelwochen die Gäste in die Region. Apfelbrot, Apfelkaramelcreme, aromatischer Apfelschnaps oder Apfelwein stehen auf der Speisekarte der Gasthöfe in Bad Feilnbach. Alljährlich im Oktober findet hier der größte Apfelmarkt Bayerns statt, der bis zu 50.000 Besucher anlockt.
Bedingt durch die bäuerlichen Wurzeln spielt das heimische Obst in allen Teilen der Region eine wichtige Rolle. Mit der Geschichte der Obstkultur befasst sich die Wanderung entlang des „Obst- und Kulturwegs“ auf der Ratzinger Höhe nahe Prien. Er liefert Informationen zur ökologischen Bedeutung der Streuobstwiesen sowie rund um traditionelle Obstsorten. Frische Kirschen, Zwetschgen, Äpfel und Birnen, sowie die daraus gewonnenen Säfte und Obstbrände gibt es ebenfalls in zahlreichen Hofläden und im Straßenverkauf.
„O’zapft is’“ – Bier aus alteingesessenen Brauereien
„Stärkebringer und Sorgenzwinger“ nannte man das Bier Anfang des 19. Jahrhunderts in Wasserburg, das malerisch in der Innschleife liegt. Dort stellten zu dieser Zeit sage und schreibe 15 Brauereien den Gerstensaft her – bei wohlgemerkt 2.500 Einwohnern. Nach dem Ende der Innschifffahrt und des Salzhandels gerieten die Wasserburger in eine Depression. Das Bier stärkte und half die „Sorgen zu bezwingen“ – so wird ein Chronist zitiert. In Wasserburg gibt es heute keine Brauerei mehr. Die kühlen Bierkatakomben, die einst als Bierlager dienten, stehen jedoch im Rahmen von Führungen für Besichtigungen offen.
Biergenuss und bayerische Tradition ist auf den Volksfesten der Region zu erleben. Dabei stellt das Rosenheimer Herbstfest als größtes Volksfest Südostbayerns ein absolutes Highlight dar. Aber auch die vielen kleineren Feste sind sehenswert und haben ihren eigenen besonderen Charme. Die Gastwirte der Region schenken mehrheitlich Bier der Rosenheimer Brauereien Auerbräu und der Privatbrauerei Flötzinger Bräu sowie der Schlossbrauerei Maxlrain aus. Die Fraueninsel im Chiemsee hat sogar ihre eigene Inselbrauerei.
Beim Braukurs der Simsseer Braumanufaktur begleiten Besucher den Brauer einen Tag beim Herstellungsprozess des Frischbiers und gewinnen besondere Einblicke in das Handwerk – inklusive Verkostung und Brotzeit. Im Braumeister-Seminar versuchen sich die Teilnehmer sogar selbst an der hohen Kunst und entwerfen unter Anleitung des Meisters ihr eigenes Wunschbier mit individuellen Geschmacksrichtungen und Rezeptur. Egal, ob klassische Biere oder besondere Spezialitäten, bei den Brauereiführungen in der Oberaudorfer Privatbrauerei gehen Interessierte auf eine spannende Reise vom Sudhaus bis zur Abfüllung. Auch in der Privat-Brauerei Gut Forsting haben Bier-Liebhaber die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Bierlehrpfad und Bierbad
Am Samerberg hat der Gasthof „Duftbräu" nahe dem Chiemsee einen Bierlehrpfad eröffnet. In rund 45 Minuten gelangen Wanderer zu den 13 Stationen des Weges. Die Schautafeln vermitteln Einblicke in das Brauereiwesen und erklären anschaulich, warum das in Bayern gebraute Bier so rein ist. Auch die Zutaten – Gerste, Hopfen, Malz und Wasser – und ihre Verarbeitung sind Themen des Lehrpfads, der durch ein idyllisches Waldgebiet führt.
Ganz und gar nicht kulinarisch geht es beim Bierbad in den Chiemgau Thermen zu. Bei Paaranwendungen baden Männer gerne in Bier, während ihre Partnerinnen meist lieber ein Rosenblütenbad nehmen – so beobachten es die Mitarbeiterinnen der Wellnessabteilung.
Moor-Gin
Im Herzen der Stadt Kolbermoor erleben Genießer die Kunst der Destillation aus erster Hand, denn dort erleben sie jeden einzelnen Schritt der Produktion des beliebten Moor-Gins! Angefangen bei der Mazeration, über die Destillation bis hin zur eigenen Abfüllung per Hand. Außerdem erfahren die Gäste allerhand über die Geschichte der Moordestillerie, während der Chef des Hauses sie durch die Anlage führt. Dabei erklärt er das Zusammenspiel von traditioneller Handwerkskunst und modernster Technik. Danach erwartet die Teilnehmer selbstverständlich ein Gin-Tasting mit verschiedenen Gin-Sorten, einer rustikalen Brotzeitplatte sowie einem „Moorgin Tonic“.
Simssee-Gin
In der Hofbrennerei Singer in der Nähe des Simssees brennt die staatlich anerkannte Brennerein Katharina Singer ihre Obstbrände, Liköre und Geiste. In der Brennerei, die sie von ihrem Schwiegervater übernommen hat, stellt sie je nach Saison verschiedene Schnäpse und Liköre her, die schließlich im gegenüberliegenden Hofladen verkauft werden. Besonderer Beliebtheit erfreut sich ihr „Simssee-Gin“, den ein mildes, facettenreiches und harmonisches Aroma auszeichnet – ganz klar, dass er Simssee-Gin heißen muss! Als Edelbrandsommelière erklärt sie ihren Gästen bei Edelbrandtastings gerne die Kunst des Destillierens.
Selbstgemacht schmeckt es doch am besten!
In den Mitmach-Kursen der Simsseer Weidefleisch BIO-Metzgerei in Stephanskirchen erfahren Interessierte, was auf ihre Teller kommt. Gemeinsam mit dem Metzgermeister produzieren die Teilnehmer Wurstspezialitäten, lernen Spannendes zu Herstellungsprozessen, Zutaten sowie über die Herkunft und verkosten anschließend ihre Kreationen im gemütlichen Salettl. Auch bei den Weißwurst-Workshops „Wei’s Wurscht is“ in Rosenheim legen Hobby-Köche selbst Hand an. Nach einer fachlichen Einweisung in die Wurstproduktion und der Live-Zubereitung durch den Metzgermeister Hubert Lohberger und den zertifizierten Fleischsommelier Lukas Lohberger, machen sich die Gäste im praktischen Teil selbst ans Werk. Natürlich kommt auch hier der Genuss nicht zu kurz und die Weißwürste werden direkt nach der Arbeit bei einer gemeinsamen Brotzeit verspeist.
Chiemsee-Alpenland - Basisinformationen - Kulinarik • Medien-Informationen
Chiemsee-Alpenland - Basisinformationen - Kulinarik • Hintergrundtexte
Chiemsee-Alpenland - Basisinformationen - Kulinarik • Story Lines
Chiemsee-Alpenland - Basisinformationen - Kulinarik • Pressestimmen
Chiemsee-Alpenland - Basisinformationen - Kulinarik • Bilder
Chiemsee-Alpenland - Basisinformationen - Kulinarik • Multimedia
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Chiemsee-Alpenland - Basisinformationen - Kulinarik
Steckerlfisch, Bier und Marzipan: Kulinarik in der Region Chiemsee-Alpenland
Sehr beliebt: Steckerlfisch und Fischsemmel
Im Chiemsee, Deutschlands drittgrößtem Binnensee, tummeln sich rund 30 Fischarten. Die häufigsten sind Renke, Brachse, Forelle und Saibling. Hecht, Waller, Perlfisch und Aal kommen dagegen selten vor. 16 Familien rund um den Chiemsee sind noch in der Fischerei tätig. Einige Fischerfamilien blicken auf eine bis zu 500 Jahre alte Tradition zurück. Ob geräuchert, gedünstet, gebraten, gebacken oder gegrillt – Fisch ist aus der Küche des seen- und flussreichen Voralpenlandes nicht wegzudenken. Ein besonderes Schmankerl ist der Steckerlfisch, traditionell eine gefangene Renke oder Brachse. Der Fischer bestreicht den ausgenommenen Fisch mit einer Marinade aus Öl, Gewürzen und Knoblauch und spießt ihn auf einen Holzstock. Anschließend grillt er ihn über der Holzkohleglut. Die Fischspezialitäten aus Chiemsee, Simssee sowie weiteren Seen und Flüssen werden in den Fischerhütten und in Restaurants serviert. Zahlreiche Fischer verkaufen ihre frische Ware direkt an die Konsumenten. Sehr beliebt ist dabei die traditionelle „Fischsemmel“.
„Pilgerbrot“: Marzipan aus dem Kloster Frauenwörth
Nach der Seligsprechung Irmengards, der bis heute verehrten Äbtissin auf der Fraueninsel, erlebte das Kloster Frauenwörth ab 1928 einen Ansturm von Pilgern. Als „Pilgerbrot“ reichten die Klosterfrauen ihren Besuchern Marzipan. An der aufwendigen Herstellung per Hand hat sich seither nichts geändert. Die genaue Rezeptur unterliegt strengster Geheimhaltung. Die vielen tausend Marzipanstücke, die jedes Jahr hergestellt werden, enthalten keinerlei Konservierungsstoffe und haben auch keine schützende Schokoladenumhüllung – weshalb sie nur begrenzt haltbar sind. Beliebt als Mitbringsel ist neben dem Marzipan auch der Chiemseer Kräuterlikör, der nach alten, geheimen Rezepturen der Klosterschwestern in vier Geschmacksrichtungen gebrannt wird.
Käse aus Hofläden und auf den Almen
Hofkäsereien und Hofläden bieten ein breites Angebot an Käsesorten. Bockshornkleekäse, Chilikäse und Grainbacher Spezialkäse heißen drei der neun Sorten des Lochnerhofs auf dem Samerberg, dem Wanderparadies im Herzen der Region Chiemsee-Alpenland. Milden und würzigen Bergbauernkäse in verschiedenen Geschmacksrichtungen bietet die Audorfer Käserei in Oberaudorf an. Schafs-, Ziegen- und Kuhmilchkäse stellt der Anderlbauer in Frasdorf her. In seinem Hofladen bietet er Dutzende von Sorten an, für die er ausschließlich Milch aus regionaler Erzeugung verwendet. Die Schaukäserei Jaud in Nußdorf a.Inn bietet Erlebnisführungen für die ganze Familie an. Bei diesen Erlebnisführungen werden alle Sinne beansprucht und sie bieten einen Blick hinter die Kulissen. Bergwanderer können auf den Almen viele Spezialitäten wie eingelegten Knoblauchkäse oder würzigen Bergkäse genießen.
„Goriwurz“ von der Gorialm
Paul Moosmüller, Betreiber der auf 1.280 Metern gelegenen Gorialm an der Kampenwand, ist gelernter Metzger. Auf seiner Alm gibt es seine hausgemachte „Goriwurz“, eine naturbelassene Rindfleischsalami, deren Zutaten aus dem eigenen Stall stammen. Bekannt ist die Gorialm auch für ihren Kaiserschmarrn. Den Butterschmalz zum Ausbacken stellt Moosmüller auf der Alm selbst her.
Bauernhofeis am Rinser See
Mehr als 150 Sorten Speiseeis stellt die Familie Gschwendtner auf dem Bauernhof in Söchtenau her. Darunter sind exotische Sorten wie Spargelsorbet oder Weißbiereis. Viele Zutaten stammen vom eigenen Hof. Am nahegelegenen Rinser See betreibt die Familie einen kleinen Strandkiosk, an dem Gäste das Eis im Sommer kaufen können. Ab Hof ist das Eis ganzjährig erhältlich, außerdem in zahlreichen Restaurants der Region.
Der Eigenbrötler aus Schonstett im Chiemsee-Alpenland
Normales Bauernbrot kann jeder! Wer sich aber auch mal an ausgefalleneren Sorten versuchen möchte, für den ist die Bäckerei Finkennest im Chiemsee-Alpenland die richtige Adresse. Der Familienbetrieb backt hier mit den alten, vergessenen Urgetreidesorten Emmer, Dinkel und Einkorn, die auf den eigenen Feldern wachsen. Simon Fink führt den landwirtschaftlichen Betrieb nun schon in der 3. Generation weiter und hat sich bewusst für den Weg der Direktvermarktung entschieden. Von der Erzeugung über die Verarbeitung bis hin zum Verkauf an den Kunden findet alles auf seinem Hof statt. Jeden Samstagnachmittag werfen Interessierte einen Blick hinter die Kulissen und entdecken bei einem geführten Rundgang vom Chef persönlich die hofeigenen Kornkammern, Lager- und Verarbeitungsräume. Schleckermäuler genießen im Hofcafé frisch gebackene Kuchen und Torten und Frühstückskreationen, aber auch Brotzeitschmankerl mit den einzigartigen Aromen des Urkorns. Viele weitere regional und nachhaltig orientierte Hofläden und -cafés in der Urlaubsregion zeigen den Gästen, wo die Produkte herkommen und wie sie gefertigt werden.
Obst aus Streuobstwiesen – „Bayerisches Meran“
In Bad Feilnbach stehen mehr als 30.000 Obstbäume. Daher trägt der Kurort am Fuße des Wendelsteins auch den Beinamen „Bayerisches Meran“. Etwa 200 verschiedene Apfel- und Birnensorten, aber auch anderes Streuobst wachsen in Bad Feilnbach. Etwa 120 Brennereirechte liegen in der Ortschaft, damit verfügt Bad Feilnbach über die meisten Brennereien Bayerns. Im Frühjahr erfreut sich das Auge an Milliarden von schönen Blüten, während sich der Genießer zur Erntezeit im Oktober über die Köstlichkeiten rund um die Frucht freut. Dann locken die kulinarischen Apfelwochen die Gäste in die Region. Apfelbrot, Apfelkaramelcreme, aromatischer Apfelschnaps oder Apfelwein stehen auf der Speisekarte der Gasthöfe in Bad Feilnbach. Alljährlich im Oktober findet hier der größte Apfelmarkt Bayerns statt, der bis zu 50.000 Besucher anlockt.
Bedingt durch die bäuerlichen Wurzeln spielt das heimische Obst in allen Teilen der Region eine wichtige Rolle. Mit der Geschichte der Obstkultur befasst sich die Wanderung entlang des „Obst- und Kulturwegs“ auf der Ratzinger Höhe nahe Prien. Er liefert Informationen zur ökologischen Bedeutung der Streuobstwiesen sowie rund um traditionelle Obstsorten. Frische Kirschen, Zwetschgen, Äpfel und Birnen, sowie die daraus gewonnenen Säfte und Obstbrände gibt es ebenfalls in zahlreichen Hofläden und im Straßenverkauf.
„O’zapft is’“ – Bier aus alteingesessenen Brauereien
„Stärkebringer und Sorgenzwinger“ nannte man das Bier Anfang des 19. Jahrhunderts in Wasserburg, das malerisch in der Innschleife liegt. Dort stellten zu dieser Zeit sage und schreibe 15 Brauereien den Gerstensaft her – bei wohlgemerkt 2.500 Einwohnern. Nach dem Ende der Innschifffahrt und des Salzhandels gerieten die Wasserburger in eine Depression. Das Bier stärkte und half die „Sorgen zu bezwingen“ – so wird ein Chronist zitiert. In Wasserburg gibt es heute keine Brauerei mehr. Die kühlen Bierkatakomben, die einst als Bierlager dienten, stehen jedoch im Rahmen von Führungen für Besichtigungen offen.
Biergenuss und bayerische Tradition ist auf den Volksfesten der Region zu erleben. Dabei stellt das Rosenheimer Herbstfest als größtes Volksfest Südostbayerns ein absolutes Highlight dar. Aber auch die vielen kleineren Feste sind sehenswert und haben ihren eigenen besonderen Charme. Die Gastwirte der Region schenken mehrheitlich Bier der Rosenheimer Brauereien Auerbräu und der Privatbrauerei Flötzinger Bräu sowie der Schlossbrauerei Maxlrain aus. Die Fraueninsel im Chiemsee hat sogar ihre eigene Inselbrauerei.
Beim Braukurs der Simsseer Braumanufaktur begleiten Besucher den Brauer einen Tag beim Herstellungsprozess des Frischbiers und gewinnen besondere Einblicke in das Handwerk – inklusive Verkostung und Brotzeit. Im Braumeister-Seminar versuchen sich die Teilnehmer sogar selbst an der hohen Kunst und entwerfen unter Anleitung des Meisters ihr eigenes Wunschbier mit individuellen Geschmacksrichtungen und Rezeptur. Egal, ob klassische Biere oder besondere Spezialitäten, bei den Brauereiführungen in der Oberaudorfer Privatbrauerei gehen Interessierte auf eine spannende Reise vom Sudhaus bis zur Abfüllung. Auch in der Privat-Brauerei Gut Forsting haben Bier-Liebhaber die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Bierlehrpfad und Bierbad
Am Samerberg hat der Gasthof „Duftbräu" nahe dem Chiemsee einen Bierlehrpfad eröffnet. In rund 45 Minuten gelangen Wanderer zu den 13 Stationen des Weges. Die Schautafeln vermitteln Einblicke in das Brauereiwesen und erklären anschaulich, warum das in Bayern gebraute Bier so rein ist. Auch die Zutaten – Gerste, Hopfen, Malz und Wasser – und ihre Verarbeitung sind Themen des Lehrpfads, der durch ein idyllisches Waldgebiet führt.
Ganz und gar nicht kulinarisch geht es beim Bierbad in den Chiemgau Thermen zu. Bei Paaranwendungen baden Männer gerne in Bier, während ihre Partnerinnen meist lieber ein Rosenblütenbad nehmen – so beobachten es die Mitarbeiterinnen der Wellnessabteilung.
Moor-Gin
Im Herzen der Stadt Kolbermoor erleben Genießer die Kunst der Destillation aus erster Hand, denn dort erleben sie jeden einzelnen Schritt der Produktion des beliebten Moor-Gins! Angefangen bei der Mazeration, über die Destillation bis hin zur eigenen Abfüllung per Hand. Außerdem erfahren die Gäste allerhand über die Geschichte der Moordestillerie, während der Chef des Hauses sie durch die Anlage führt. Dabei erklärt er das Zusammenspiel von traditioneller Handwerkskunst und modernster Technik. Danach erwartet die Teilnehmer selbstverständlich ein Gin-Tasting mit verschiedenen Gin-Sorten, einer rustikalen Brotzeitplatte sowie einem „Moorgin Tonic“.
Simssee-Gin
In der Hofbrennerei Singer in der Nähe des Simssees brennt die staatlich anerkannte Brennerein Katharina Singer ihre Obstbrände, Liköre und Geiste. In der Brennerei, die sie von ihrem Schwiegervater übernommen hat, stellt sie je nach Saison verschiedene Schnäpse und Liköre her, die schließlich im gegenüberliegenden Hofladen verkauft werden. Besonderer Beliebtheit erfreut sich ihr „Simssee-Gin“, den ein mildes, facettenreiches und harmonisches Aroma auszeichnet – ganz klar, dass er Simssee-Gin heißen muss! Als Edelbrandsommelière erklärt sie ihren Gästen bei Edelbrandtastings gerne die Kunst des Destillierens.
Selbstgemacht schmeckt es doch am besten!
In den Mitmach-Kursen der Simsseer Weidefleisch BIO-Metzgerei in Stephanskirchen erfahren Interessierte, was auf ihre Teller kommt. Gemeinsam mit dem Metzgermeister produzieren die Teilnehmer Wurstspezialitäten, lernen Spannendes zu Herstellungsprozessen, Zutaten sowie über die Herkunft und verkosten anschließend ihre Kreationen im gemütlichen Salettl. Auch bei den Weißwurst-Workshops „Wei’s Wurscht is“ in Rosenheim legen Hobby-Köche selbst Hand an. Nach einer fachlichen Einweisung in die Wurstproduktion und der Live-Zubereitung durch den Metzgermeister Hubert Lohberger und den zertifizierten Fleischsommelier Lukas Lohberger, machen sich die Gäste im praktischen Teil selbst ans Werk. Natürlich kommt auch hier der Genuss nicht zu kurz und die Weißwürste werden direkt nach der Arbeit bei einer gemeinsamen Brotzeit verspeist.
Chiemsee-Alpenland - Basisinformationen - Kulinarik • Medien-Informationen
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Destinationen
Albstadt
Das „Penthouse der Schwaben“ liegt auf dem Hochplateau der Schwäbischen Alb im Süden Baden-Württembergs. Das Landschaftsbild rund um die weitläufige 45.000 Einwohner-Stadt ist vor allem vom markanten Albtrauf geprägt, der die Albhochfläche vom tiefer liegenden Albvorland trennt. Die Region ist geprägt von atemberaubenden Aussichten, schroffen Felsformationen, typischen Wacholderheiden und lichtdurchfluteten Buchenwäldern – beste Voraussetzungen für Outdoor-Fans! Im Sommer geht es für Naturliebhaber, Aktivurlauber und Familien auf elf vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premiumwegen, den sogenannten Traufgängen, durch die abwechslungsreiche Natur. Die Routen sind zwischen 3,5 und 17 Kilometer lang und lassen sich in Tages- oder Mehrtagestouren einteilen. Die Traufgänge-Gastgeber laden am Wegesrand zu einer Vesperpause ein und verwöhnen ihre Gäste mit traditionell schwäbischer Küche. Das ausgewiesene Mountainbike-Streckennetz mit anspruchsvollen Singletrails, der Bikepark Albstadt und zahlreiche Highlight-Veranstaltungen wie der Albstadt-Bike-Marathon machen Albstadt im Sommer zu einem Hotspot für Mountainbiker. Auf insgesamt vier MTB-Touren und rund 120 Kilometern fühlen sich sowohl Biker-Neulinge als auch MTB-Profis wohl. In der kalten Jahreszeit warten zwei prämierte Wintertraufgänge, mit Flutlicht ausgestattete Liftanlagen sowie ein ausgedehntes Loipennetz auf Schneesportler. Zahlreiche Veranstaltungen wie die Literaturtage, der Band-Sommer oder spezielle Kulinarik-Themenwochen runden das vielseitige Angebot für Gäste und Einheimische ab. Weitere Informationen unter www.albstadt-tourimus.de.
Ferienregion Fichtelgebirge
Die Ferienregion Fichtelgebirge liegt in Oberfranken/Nordbayern und reicht von Bayreuth im Westen bis zur tschechischen Grenze im Osten, im Norden bis nach Hof und im Süden bis nach Waldsassen in die nördliche Oberpfalz. Das wald- und gesteinsreiche Fichtelgebirge erhebt sich hufeisenförmig auf bis zu 1.000 Meter und gilt als eine der schneesichersten Landschaften Deutschlands. Der Ochsenkopf lockt ganzjährig Urlauber in das beliebte Natur- und Aktivgebiet. Entlang des Fränkischen Gebirgswanderwegs sowie dem Mainradwanderweg erstreckt sich die unberührte Natur und Felsenlandschaft des Geoparks Bayern-Böhmen. Kulturliebhabern ist die Region insbesondere durch die jährlich stattfindenden Wagner- und Luisenburg-Festspiele bekannt. Genussreisende werden verwöhnt mit lokalen Speisen wie Sauerbraten mit Lebkuchensoße oder mit Kräuterspezialitäten von den Partnern des Vereins essbares fichtelgebirge. Entlang der Porzellanstraße geben renommierte Hersteller wie Rosenthal und Hutschenreuther Einblicke in die lange Tradition der Porzellanherstellung und bieten hochwertiges Porzellan im Direktverkauf. www.fichtelgebirge.bayernPfronten
Ideal am Fuße der Allgäuer und Tiroler Alpen gelegen, erstreckt sich Pfronten mit seinen 13 Ortsteilen über drei Höhenlagen und öffnet somit das Tor zu einer der schönsten und bedeutendsten Landschaften Europas. Umgeben von Burgen und Schlössern – darunter auch die bekannten Bauwerke Neuschwanstein und Linderhof – wirkt die Region mit ihren zahlreichen Seen, Flüssen, Wiesen und Wäldern, sowie Deutschlands höchstgelegene Burgruine Falkenstein selbst wie ein groß angelegter Schlosspark. Outdoor-Freunde und -Neulinge erkunden die umliegende Berg- und Talwelt auf verschiedenen Wander-, Rad- und Themenwegen: Sei es nun mit etwas Starthilfe durch die Breitenbergbahn, die auf den 1.838 Meter hohen Hausberg fährt, oder zu Fuß direkt auf die Gipfel der Region. Mit den zahlreichen Erlebnispaketen geht es in Pfronten gemeinsam mit ausgebildeten Tourguides sowohl im Sommer wie auch Winter raus in die Natur. Neben der spektakulären Kulisse erwartet Urlauber eine leckere, traditionelle Küche und ein authentisches Allgäuer Lebensgefühl. Kulturinteressierte erfahren auf der Ortswanderung „Pfronten früher und heute“, bei der jährlichen Pfrontener Viehscheid oder auf dem Trachtenmarkt alles über die Traditionen Pfrontens. Im sogenannten „Kreativstadel“ üben sie sich auch in alten Handarbeitskünsten wie Filzen und Glasperlendrehen. Übernachtet wird in exklusiven Hütten-Suiten, im selbstgebauten Iglu, direkt an der Felswand oder in urigen Gasthöfen. Die Pfronten Outdoor-App ist optimaler Wegbegleiter mit beweglicher Karte zur Offlinenutzung und einer Auswahl an den schönsten Berghütten, Sehenswürdigkeiten, Tourenvorschlägen sowie verschiedener Erlebnisangebote mit den Outdoor-Experten. www.pfronten.de
Veranstalter
Katla Travel GmbH
Die Katla Travel GmbH ist ein auf Islandreisen spezialisierter Reiseveranstalter mit Sitz in München. Gemeinsam mit zwei Dependancen in Island erstellt das deutsch-isländische Team seit 25 Jahren für den deutschsprachigen Markt individuelle Natur- und Aktivreisen sowie Familienurlaube und einzigartige Gruppentouren auf die Vulkaninsel im Atlantik. Neben der klassischen Gruppenrundreise schafft Katla Travel nachhaltige Reiseerlebnisse für Individualreisende und Familien ins „Land der Vielfalt & Gegensätze“, egal ob mit dem Mietwagen, im Hotel oder im Ferienhaus. Außerdem bietet der isländische Reiseveranstalter zusätzlich Touren nach Grönland an. Getreu dem Motto „Dein schönes Island“ kreieren die Berater rund um die beiden Geschäftsführerinnen Júlía Sigursteinsdóttir und Susan Stefanski auch Hochzeits- sowie Städtereisen und haben zudem für Natur- und Pferdeliebhaber, Sport- und Wanderbegeisterte ausgefeilte Touren parat. Katla Travel legt großen Wert auf einen schonenden Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt der nordatlantischen Insel, welcher durch eine intensive Reiseplanung und eine umweltverträgliche Reiseroute gewährleistet wird. www.katla-travel.is
piroth.kommunikation
piroth.kommunikation
piroth.kommunikation ist eine PR- und Marketing-Agentur spezialisiert auf die Tourismusbranche. Mit Begeisterung und Kreativität planen und realisieren wir strategische PR- und Marketing-Maßnahmen für Destinationen, Hotels, Ferienhausanbieter, Reiseveranstalter, touristische Internetportale, etc. Als kompetenter Partner stellen wir für Sie die benötigten Branchenkontakte her, bringen Sie auf den Markt, steigern Ihren Bekanntheitsgrad, pflegen Ihr Image und erhöhen den Absatz Ihres Produktes in den deutschsprachigen Märkten sowie Benelux und Italien. Je nach Zielsetzung beraten wir Sie bei der konzeptionellen Entwicklung Ihres Produktes, erstellen individuelle Servicepakete und ermitteln gemeinsam den optimalen Einsatz Ihres Budgets.
→ Wertschöpfung steigern durch zielorientierte Kommunikation
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