• Nördlicher Schwarzwald • Medien-Informationen

    Leicht wie eine Feder ĂĽber den Tannenspitzen fliegen, auf traditionelle Art ĂĽber den Fluss gleiten oder auf unbekannten Wegen wandeln

    Den Nördlichen Schwarzwald in 2023 neu entdecken

    Bad Liebenzell/MĂĽnchen, 17. Januar 2023
    Ob Wandern, Radfahren, aktiv sein oder entspannen – im Nördlichen Schwarzwald gibt es für alle Bewegungshungrigen, Entdecker, Genießer und Abenteurer das ganze Jahr über viel zu erleben. Zertifiziert als nachhaltiges Reiseziel, sind viele Ausflugsziele oder Wanderwege im Nördlichen Schwarzwald dank der guten ÖPNV-Anbindung, den E-Leihmobilen und den „Erlebnislinien“ – den regionalen Bus- und Bahnlinien – ganz einfach und umweltschonend erreichbar. 2023 lockt mit einigen Neuerungen und Jubiläen: Während in Wildberg und Altensteig der große Schäferlauf und die Flößertradition gefeiert werden, begeben sich Besucher in Aichelberg und Schömberg in tiefe Täler und in luftige Höhen. Eine neue Ausstellung soll Gästen außerdem das wichtige Thema Moor näherbringen. 

    Der Nördliche Schwarzwald feiert 300 Jahre Immaterielles Kulturerbe Schäferlauf

    Die Schäfereitradition im Nördlichen Schwarzwald reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und wird noch heute in der Region gelebt. So wird in diesem Jahr das 300-jährige Bestehen des zweijährlich stattfindenden Schäferlaufs gefeiert – das älteste historische Heimat- und Brauchtumsfest der Region und seit 2018 Immaterielles Kulturerbe. Den Auftakt bildet ein großer Festakt in Wildberg am Mittwoch, den 26. Juli. Besucher aus nah und fern freuen sich über Fahnenabordnungen der drei Schäferlaufstädte Bad Urach, Markgröningen und Wildberg, Festreden, einzigartige Einblicke in die Schäferei sowie ein buntes musikalisches und kulinarisches Rahmenprogramm. Außerdem wird es ab dem Schäferaktionstag am 18. Juni – mit seinen Mitmach-Aktionen und Live-Vorführungen rund um die Schäferzunft – eine Sonderausstellung im Museum Maria Reuthin zum Themen 300 Jahre Schäferlauf geben. www.schaeferlauf-wildberg.de

    UNESCO-Welterbe Flößerkultur im Nördlichen Schwarzwald hautnah erleben

    Vor kurzem erklärte die UNESCO die Flößerei zum Immateriellen Weltkulturerbe der Menschheit. Die Organisation würdigt damit eine Tradition, die auch den Nördlichen Schwarzwald prägte und noch heute von Vereinen und Museen lebendig gehalten wird. Die Flößerzunft Oberes Nagoldtal beispielsweise macht die Zunft in der „Internationalen Flößerstadt“ Altensteig erlebbar. So bietet sich Einheimischen als auch Besuchern die Möglichkeit, an regelmäßig stattfindenden Flößerführungen teilzunehmen. Dabei lernen sie mehr zum Bau der Flöße, zum Holztransport sowie zum Prozess des „Wiedendrehens“ – wobei junge Tannen traditionell im Wiedofen gekocht und zu Seilen gedreht werden. Auf Festen wie dem zweijährilich stattfindenden Flößerfest können Besucher außerdem gebannt verfolgen, wie Hobby-Flößer geschickt flussabwärts rauschen.

    Neuer Qualitätsweg „Aichelberger Traumtour“

    Die neue, knapp 19 Kilometer lange, mittelschwere Rundtour führt Wanderer in rund sechs Stunden durch die ursprüngliche Natur rund um das namensgebende Örtchen Aichelberg. Wie die meisten Wanderwege im Nördlichen Schwarzwald, ist der Start der Tour gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Unterwegs durch mehrere Täler wie das Enztal oder das Kälbertäl und hinauf auf das Hochplateau, genießen Wanderer weiche Pfade durch dichte Heidelbeerwälder und weite Ausblicke auf die Region. Zu den Highlights zählt der Abschnitt am sanft plätschernden Kälberbach, der sich durch saftige Wiesen und lichte Wälder schmiegt und idyllische Postkartenmotive bereithält.

    Über und durch die Tannenspitzen fliegen in Schömberg mit dem Black Forest Flying Fox und der Flyline

    2023 kommen Besucher den Baumkronen im Nördlichen Schwarzwald ganz nah: Gesichert an einem Stahlseil, führt der „Black Forest Flying Fox“ Wagemutige vom 50 Meter hohen Schömberger Aussichtsturm „Himmelsglück“ über die Tannenspitzen rasant hinab bis in den Schömberger Kurpark. Auf der 600 Meter langen Strecke werden Geschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern erreicht. Etwas gemütlicher, jedoch nicht weniger spektakulär, geht es bei der ebenso neuen Black Forest Flyline zu. Hier gleiten Gäste in aufrechter Position auf einer Länge von ca. 500 Metern beinahe geräuschlos durch den Wald und erleben den Nördlichen Schwarzwald aus einer ganz neuen Perspektive.

    Neue Ausstellung „Zukunft Moor!“ bis Mitte April im Infozentrum Kaltenbronn

    Noch bis zum 14. April ist die Sonderausstellung Zukunft Moor!" im Infozentrum Kaltenbronn zu sehen. Kuriert wird diese von der Akademie für Natur- und Umweltschutz des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Sie widmet sich unter anderem dem Thema Moorschutz und der Frage, wie das wichtige Ökosystem Moor wiederhergestellt und dadurch der weltweiten Klimakrise entgegengewirkt werden kann. Ein 3D-Modell des heimischen Wildseemoores verdeutlicht außerdem die Folgen der einstigen Nutzung der Hochmoore auf dem Kaltenbronn.

     

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    Bad Liebenzell/MĂĽnchen, 17. Januar 2023
    Ob Wandern, Radfahren, aktiv sein oder entspannen – im Nördlichen Schwarzwald gibt es für alle Bewegungshungrigen, Entdecker, Genießer und Abenteurer das ganze Jahr über viel zu erleben. Zertifiziert als nachhaltiges Reiseziel, sind viele Ausflugsziele oder Wanderwege im Nördlichen Schwarzwald dank der guten ÖPNV-Anbindung, den E-Leihmobilen und den „Erlebnislinien“ – den regionalen Bus- und Bahnlinien – ganz einfach und umweltschonend erreichbar. 2023 lockt mit einigen Neuerungen und Jubiläen: Während in Wildberg und Altensteig der große Schäferlauf und die Flößertradition gefeiert werden, begeben sich Besucher in Aichelberg und Schömberg in tiefe Täler und in luftige Höhen. Eine neue Ausstellung soll Gästen außerdem das wichtige Thema Moor näherbringen. 

    Der Nördliche Schwarzwald feiert 300 Jahre Immaterielles Kulturerbe Schäferlauf

    Die Schäfereitradition im Nördlichen Schwarzwald reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und wird noch heute in der Region gelebt. So wird in diesem Jahr das 300-jährige Bestehen des zweijährlich stattfindenden Schäferlaufs gefeiert – das älteste historische Heimat- und Brauchtumsfest der Region und seit 2018 Immaterielles Kulturerbe. Den Auftakt bildet ein großer Festakt in Wildberg am Mittwoch, den 26. Juli. Besucher aus nah und fern freuen sich über Fahnenabordnungen der drei Schäferlaufstädte Bad Urach, Markgröningen und Wildberg, Festreden, einzigartige Einblicke in die Schäferei sowie ein buntes musikalisches und kulinarisches Rahmenprogramm. Außerdem wird es ab dem Schäferaktionstag am 18. Juni – mit seinen Mitmach-Aktionen und Live-Vorführungen rund um die Schäferzunft – eine Sonderausstellung im Museum Maria Reuthin zum Themen 300 Jahre Schäferlauf geben. www.schaeferlauf-wildberg.de

    UNESCO-Welterbe Flößerkultur im Nördlichen Schwarzwald hautnah erleben

    Vor kurzem erklärte die UNESCO die Flößerei zum Immateriellen Weltkulturerbe der Menschheit. Die Organisation würdigt damit eine Tradition, die auch den Nördlichen Schwarzwald prägte und noch heute von Vereinen und Museen lebendig gehalten wird. Die Flößerzunft Oberes Nagoldtal beispielsweise macht die Zunft in der „Internationalen Flößerstadt“ Altensteig erlebbar. So bietet sich Einheimischen als auch Besuchern die Möglichkeit, an regelmäßig stattfindenden Flößerführungen teilzunehmen. Dabei lernen sie mehr zum Bau der Flöße, zum Holztransport sowie zum Prozess des „Wiedendrehens“ – wobei junge Tannen traditionell im Wiedofen gekocht und zu Seilen gedreht werden. Auf Festen wie dem zweijährilich stattfindenden Flößerfest können Besucher außerdem gebannt verfolgen, wie Hobby-Flößer geschickt flussabwärts rauschen.

    Neuer Qualitätsweg „Aichelberger Traumtour“

    Die neue, knapp 19 Kilometer lange, mittelschwere Rundtour führt Wanderer in rund sechs Stunden durch die ursprüngliche Natur rund um das namensgebende Örtchen Aichelberg. Wie die meisten Wanderwege im Nördlichen Schwarzwald, ist der Start der Tour gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Unterwegs durch mehrere Täler wie das Enztal oder das Kälbertäl und hinauf auf das Hochplateau, genießen Wanderer weiche Pfade durch dichte Heidelbeerwälder und weite Ausblicke auf die Region. Zu den Highlights zählt der Abschnitt am sanft plätschernden Kälberbach, der sich durch saftige Wiesen und lichte Wälder schmiegt und idyllische Postkartenmotive bereithält.

    Über und durch die Tannenspitzen fliegen in Schömberg mit dem Black Forest Flying Fox und der Flyline

    2023 kommen Besucher den Baumkronen im Nördlichen Schwarzwald ganz nah: Gesichert an einem Stahlseil, führt der „Black Forest Flying Fox“ Wagemutige vom 50 Meter hohen Schömberger Aussichtsturm „Himmelsglück“ über die Tannenspitzen rasant hinab bis in den Schömberger Kurpark. Auf der 600 Meter langen Strecke werden Geschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern erreicht. Etwas gemütlicher, jedoch nicht weniger spektakulär, geht es bei der ebenso neuen Black Forest Flyline zu. Hier gleiten Gäste in aufrechter Position auf einer Länge von ca. 500 Metern beinahe geräuschlos durch den Wald und erleben den Nördlichen Schwarzwald aus einer ganz neuen Perspektive.

    Neue Ausstellung „Zukunft Moor!“ bis Mitte April im Infozentrum Kaltenbronn

    Noch bis zum 14. April ist die Sonderausstellung Zukunft Moor!" im Infozentrum Kaltenbronn zu sehen. Kuriert wird diese von der Akademie für Natur- und Umweltschutz des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Sie widmet sich unter anderem dem Thema Moorschutz und der Frage, wie das wichtige Ökosystem Moor wiederhergestellt und dadurch der weltweiten Klimakrise entgegengewirkt werden kann. Ein 3D-Modell des heimischen Wildseemoores verdeutlicht außerdem die Folgen der einstigen Nutzung der Hochmoore auf dem Kaltenbronn.

     

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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