• Nördlicher Schwarzwald • Medien-Informationen

    Fachwerk, Burgweihnacht und Bergwerkromantik

    Der Advent 2014 im Nordschwarzwald

    Calw/München, 02. September 2014
    Während der Adventszeit freuen sich Gäste im Nördlichen Schwarzwald über viele kleine und ganz besondere Weihnachtsmärkte, die mehr bieten als nur Bratwurst- und Glühweinstände. Ob auf der Burg, zwischen den Baumwipfeln, unter Tage, auf Schienen oder in der offiziellen Glücksgemeinde - fernab vom vorweihnachtlichen Trubel entdecken sie im Nordschwarzwald an jedem Adventswochenende gleich mehrere Geheimtipps.


    1. Advent - Fachwerk wohin das Auge blickt
    Am ersten Adventswochenende erstrahlt in Altensteig der historische Stadtkern mit seinen engen Gässchen, steilen Treppen und romantischen Häuschen im festlichen Glanz der Lichterketten. Als einzige unzerstörte, mittelalterliche Anlage im gesamten Schwarzwald thronen hier das Alte Schloss und die Rokokokirche über der denkmalgeschützten Fachwerkstadt. Rund 65 Holzhütten, Marktstände und Festkeller laden mit Schmiede- und Fackelholzschlitzvorführungen sowie gedrechselten Holzgeschenken, handgearbeiteten Schmuck oder mundgeblasenen Christbaumkugeln vor der stimmungsvollen Schlosskulisse zum Stöbern, Staunen und Genießen ein. Pünktlich zum Weihnachtsmarkt öffnet auch die Weihnachtsausstellung im Museum im Altensteiger Schloss unter dem Motto "Weihnachtliches aus dem Erzgebirge".


    Auf winterlicher Erkundungstour durch die Hermann-Hesse-Stadt Calw erleben Gäste idyllisches Schwarzwälder-Kleinstadtflair. Rund um den historischen Marktplatz mit seinen zahlreichen Fachwerkgebäuden lockt das Weihnachtscafé mit regionalen Köstlichkeiten und Leckereien - eine kleine Besonderheit sind dabei die jährlich wechselnden "Calwer Springerle"-Plätzchenformen. Einen feierlichen Blick über den beleuchteten Markt erhalten die Besucher unterwegs auf dem Höhenweg, der direkt vom Zentrum in den Calwer "Stadtwald" führt und im Fackelschein so manche Überraschung preisgibt.


    2. Advent - Hoch hinaus, auf Schienen und unterwegs zum Glück
    Nach der erfolgreichen Premiere des Bad Wildbader "Winterzaubers" im vergangenen Jahr erhellen Licht- & Feuerschein auch 2014 wieder den wildromantischen Kurpark an der Enz. Am zweiten Adventswochenende taucht der Schein von 1.000 Lichtern den Bad Wildbader Kurpark mit seinem Kunsthandwerksmarkt in ein romantisch-mystisches Ambiente. Besonderes Highlight ist erstmalig der illuminierte Aussichtsturm des neuen Baumwipfelpfads auf dem Sommerberg, der eigens zum "Winterzauber im Kurpark" bis 20 Uhr geöffnet bleibt. Unterwegs auf Augenhöhe mit den Tannenspitzen erleben die Besucher den nächtlichen Wald aus einer völlig neuen Perspektive und erhalten auf dem 40 Meter hohen Aussichtsturm einen beeindruckenden Blick über den winterlichen Nordschwarzwald.


    Umgeben von dichten Wäldern stimmt die Burgweihnacht Zavelstein seine Besucher mit dem romantischen Ambiente der Ruine ideal auf die "Stille Zeit" ein. Die ehemalige Stauferburg stammt aus dem 13. Jahrhundert und auch heute noch eröffnet der 28 Meter hohe Turm einen weiten Rundblick bis in die Schwäbische Alb. Zahlreiche geschmückte Stände mit traditionellem Handwerk und regionalen Produkten schmücken die Ruine und das Städtle. In der Weihnachtsbäckerei der Kirche verzieren Genießer den eigenen Lebkuchen ganz nach Geschmack. Zusammen mit einem Schwarzwald-Guide geht es bei der geführten Fackelwanderung für Aktive von der Ruine durch die verschneite Winterlandschaft.


    Auf dem Weihnachtsmarkt in der geschichtsträchtigen Klosterstraße in Bad Herrenalb ist bereits die Anreise mit dem historischen Nikolaus-Dampfzug ein besonderes Erlebnis. Dazu begleiten in der ganzen Stadt aufgestellte, liebevoll bemalte Holznikoläuse die Gäste. Die geschmückten Buden bieten eine große Auswahl an Holzspielsachen sowie für die Region typische Bauern- und Ziegelmalerei. Eigens für die Zeit des Weihnachtsmarktes öffnet auch das Feierabend-ziegelmuseum an beiden Nachmittagen seine Tore. Als ein Highlight gilt am Sonntag die "Mexikanische Weihnacht" mit dem Tenor Omar Garrido aus der Veranstaltungsreihe "Klassik im Kloster".


    Als amtlich eingetragene "Glücksgemeinde" feiern die Schömberger bereits zum fünften Mal ihr "Weihnachtsglück". Der Heilklimatische Kurort im Herzen des Nördlichen Schwarzwaldes hat es sich zum Ziel gesetzt nachhaltig die Zufriedenheit und das Erfüllungsglück seiner Bürger und Besucher zu sichern. In diesem Jahr erwartet die Gäste neben dem Schömberger "Weihnachtsdörfle" auch exotischer Besuch aus den Hochanden - im gemächlichen Gleichschritt mit den Alpakas entfliehen sie der Alltagshektik und entschleunigen in der Adventszeit.


    3. Advent - Unter Tage im beleuchteten Bergwerk
    Mitten im Wald entführen Lichterketten und Weihnachtsmusik die Besucher in die funkelnde Untergrundwelt des historischen Bergwerks Neubulach. Rund 50 Kunsthandwerker säumen die fast 1.000 Jahre alten Stollen und zeigen während verschiedener Präsentationen ihr Können mit Hobel, Feile & Co. Kulinarische Leckereien genießen die "Kumpels auf Zeit" in der warmen Stollenklause. Als kleine Besonderheit stellt der heimelige Weihnachtsmarkt unter Tage jedes Jahr einen anderen internationalen Brauch vor. 2014 überraschen isländische Weihnachtszwerge die Gäste im mystischen Halbdunkel mit kleinen Geschenken.


    4. Advent - Krippen-Vorfreude im Enztal
    Kurz vor Heiligabend begrüßt Enzklösterle am 20. und 21. Dezember 2014 seine Besucher unter einem großen "Lichterzelt" rund um den Tannenbaum. Neben der mit Spannung erwarteten Krippen-prämierung und einem besinnlich-fröhlichen Bühnenprogramm begeistert hier unter anderem der regionale Bauernmarkt. Rund um das vorweihnachtliche Treiben im Enztal bestaunen Interessierte in der ganzjährig geöffneten Schnitzer-Stube Krippena 2000 die weltgrößte handgeschnitzte Holzkrippe. Aus dem Weihnachtsdorf im Herzen des Schwarzwaldes stammt auch jedes Jahr die prächtige Tanne vor dem Stuttgarter Landtag.


    Darüber hinaus erfreuen der Weihnachtsmarkt in den historischen Gassen von Wildberg am ersten Adventswochenende und die festlich geschmückten Buden auf dem Weihnachtsmarkt in Nagold am zweiten Adventswochenende ihre Besucher. In Bad Liebenzell feiert der musikalische Weihnachtsbasar am dritten Adventssonntag sein 25-jähriges Jubiläum. Eine Übersicht aller Weihnachtsmärkte im Nordschwarzwald sind praktisch zum Mitnehmen im Flyerformat bei der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald in Calw erhältlich.
    Weitere Informationen gibt es bei der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald telefonisch unter +49-(0)-7051-160-603 oder unter www.mein-schwarzwald.de. News, Bilder und Videos auf Facebook.

Der Advent 2014 im Nordschwarzwald • Medien-Informationen

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    Fachwerk, Burgweihnacht und Bergwerkromantik

    Der Advent 2014 im Nordschwarzwald

    Calw/München, 02. September 2014
    Während der Adventszeit freuen sich Gäste im Nördlichen Schwarzwald über viele kleine und ganz besondere Weihnachtsmärkte, die mehr bieten als nur Bratwurst- und Glühweinstände. Ob auf der Burg, zwischen den Baumwipfeln, unter Tage, auf Schienen oder in der offiziellen Glücksgemeinde - fernab vom vorweihnachtlichen Trubel entdecken sie im Nordschwarzwald an jedem Adventswochenende gleich mehrere Geheimtipps.


    1. Advent - Fachwerk wohin das Auge blickt
    Am ersten Adventswochenende erstrahlt in Altensteig der historische Stadtkern mit seinen engen Gässchen, steilen Treppen und romantischen Häuschen im festlichen Glanz der Lichterketten. Als einzige unzerstörte, mittelalterliche Anlage im gesamten Schwarzwald thronen hier das Alte Schloss und die Rokokokirche über der denkmalgeschützten Fachwerkstadt. Rund 65 Holzhütten, Marktstände und Festkeller laden mit Schmiede- und Fackelholzschlitzvorführungen sowie gedrechselten Holzgeschenken, handgearbeiteten Schmuck oder mundgeblasenen Christbaumkugeln vor der stimmungsvollen Schlosskulisse zum Stöbern, Staunen und Genießen ein. Pünktlich zum Weihnachtsmarkt öffnet auch die Weihnachtsausstellung im Museum im Altensteiger Schloss unter dem Motto "Weihnachtliches aus dem Erzgebirge".


    Auf winterlicher Erkundungstour durch die Hermann-Hesse-Stadt Calw erleben Gäste idyllisches Schwarzwälder-Kleinstadtflair. Rund um den historischen Marktplatz mit seinen zahlreichen Fachwerkgebäuden lockt das Weihnachtscafé mit regionalen Köstlichkeiten und Leckereien - eine kleine Besonderheit sind dabei die jährlich wechselnden "Calwer Springerle"-Plätzchenformen. Einen feierlichen Blick über den beleuchteten Markt erhalten die Besucher unterwegs auf dem Höhenweg, der direkt vom Zentrum in den Calwer "Stadtwald" führt und im Fackelschein so manche Überraschung preisgibt.


    2. Advent - Hoch hinaus, auf Schienen und unterwegs zum Glück
    Nach der erfolgreichen Premiere des Bad Wildbader "Winterzaubers" im vergangenen Jahr erhellen Licht- & Feuerschein auch 2014 wieder den wildromantischen Kurpark an der Enz. Am zweiten Adventswochenende taucht der Schein von 1.000 Lichtern den Bad Wildbader Kurpark mit seinem Kunsthandwerksmarkt in ein romantisch-mystisches Ambiente. Besonderes Highlight ist erstmalig der illuminierte Aussichtsturm des neuen Baumwipfelpfads auf dem Sommerberg, der eigens zum "Winterzauber im Kurpark" bis 20 Uhr geöffnet bleibt. Unterwegs auf Augenhöhe mit den Tannenspitzen erleben die Besucher den nächtlichen Wald aus einer völlig neuen Perspektive und erhalten auf dem 40 Meter hohen Aussichtsturm einen beeindruckenden Blick über den winterlichen Nordschwarzwald.


    Umgeben von dichten Wäldern stimmt die Burgweihnacht Zavelstein seine Besucher mit dem romantischen Ambiente der Ruine ideal auf die "Stille Zeit" ein. Die ehemalige Stauferburg stammt aus dem 13. Jahrhundert und auch heute noch eröffnet der 28 Meter hohe Turm einen weiten Rundblick bis in die Schwäbische Alb. Zahlreiche geschmückte Stände mit traditionellem Handwerk und regionalen Produkten schmücken die Ruine und das Städtle. In der Weihnachtsbäckerei der Kirche verzieren Genießer den eigenen Lebkuchen ganz nach Geschmack. Zusammen mit einem Schwarzwald-Guide geht es bei der geführten Fackelwanderung für Aktive von der Ruine durch die verschneite Winterlandschaft.


    Auf dem Weihnachtsmarkt in der geschichtsträchtigen Klosterstraße in Bad Herrenalb ist bereits die Anreise mit dem historischen Nikolaus-Dampfzug ein besonderes Erlebnis. Dazu begleiten in der ganzen Stadt aufgestellte, liebevoll bemalte Holznikoläuse die Gäste. Die geschmückten Buden bieten eine große Auswahl an Holzspielsachen sowie für die Region typische Bauern- und Ziegelmalerei. Eigens für die Zeit des Weihnachtsmarktes öffnet auch das Feierabend-ziegelmuseum an beiden Nachmittagen seine Tore. Als ein Highlight gilt am Sonntag die "Mexikanische Weihnacht" mit dem Tenor Omar Garrido aus der Veranstaltungsreihe "Klassik im Kloster".


    Als amtlich eingetragene "Glücksgemeinde" feiern die Schömberger bereits zum fünften Mal ihr "Weihnachtsglück". Der Heilklimatische Kurort im Herzen des Nördlichen Schwarzwaldes hat es sich zum Ziel gesetzt nachhaltig die Zufriedenheit und das Erfüllungsglück seiner Bürger und Besucher zu sichern. In diesem Jahr erwartet die Gäste neben dem Schömberger "Weihnachtsdörfle" auch exotischer Besuch aus den Hochanden - im gemächlichen Gleichschritt mit den Alpakas entfliehen sie der Alltagshektik und entschleunigen in der Adventszeit.


    3. Advent - Unter Tage im beleuchteten Bergwerk
    Mitten im Wald entführen Lichterketten und Weihnachtsmusik die Besucher in die funkelnde Untergrundwelt des historischen Bergwerks Neubulach. Rund 50 Kunsthandwerker säumen die fast 1.000 Jahre alten Stollen und zeigen während verschiedener Präsentationen ihr Können mit Hobel, Feile & Co. Kulinarische Leckereien genießen die "Kumpels auf Zeit" in der warmen Stollenklause. Als kleine Besonderheit stellt der heimelige Weihnachtsmarkt unter Tage jedes Jahr einen anderen internationalen Brauch vor. 2014 überraschen isländische Weihnachtszwerge die Gäste im mystischen Halbdunkel mit kleinen Geschenken.


    4. Advent - Krippen-Vorfreude im Enztal
    Kurz vor Heiligabend begrüßt Enzklösterle am 20. und 21. Dezember 2014 seine Besucher unter einem großen "Lichterzelt" rund um den Tannenbaum. Neben der mit Spannung erwarteten Krippen-prämierung und einem besinnlich-fröhlichen Bühnenprogramm begeistert hier unter anderem der regionale Bauernmarkt. Rund um das vorweihnachtliche Treiben im Enztal bestaunen Interessierte in der ganzjährig geöffneten Schnitzer-Stube Krippena 2000 die weltgrößte handgeschnitzte Holzkrippe. Aus dem Weihnachtsdorf im Herzen des Schwarzwaldes stammt auch jedes Jahr die prächtige Tanne vor dem Stuttgarter Landtag.


    Darüber hinaus erfreuen der Weihnachtsmarkt in den historischen Gassen von Wildberg am ersten Adventswochenende und die festlich geschmückten Buden auf dem Weihnachtsmarkt in Nagold am zweiten Adventswochenende ihre Besucher. In Bad Liebenzell feiert der musikalische Weihnachtsbasar am dritten Adventssonntag sein 25-jähriges Jubiläum. Eine Übersicht aller Weihnachtsmärkte im Nordschwarzwald sind praktisch zum Mitnehmen im Flyerformat bei der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald in Calw erhältlich.
    Weitere Informationen gibt es bei der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald telefonisch unter +49-(0)-7051-160-603 oder unter www.mein-schwarzwald.de. News, Bilder und Videos auf Facebook.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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